Seit Beginn wunde Brustwarzen - evtl. Soor?
Verfasst: 07.05.2015, 09:13
Meine Tochter (5 ½ Wochen) und ich hatten einen etwas holprigen Stillstart. Ich habe von Anfang an mit wunden Brustwarzen zu kämpfen gehabt. Egal was ausprobiert wurde (Wollfett, Heilwolle, MultiMam, Hydrogelpads, Rosatum Heilsalbe, NaCl Lösung), nichts half. Noch immer habe ich offene Stellen an den Mamillen, die nicht wirklich abheilen wollen.
Zwischenzeitlich tat es so weh, dass meine Hebamme mir Stillhütchen gab. Anfangs habe ich dennoch ohne weiter gestillt, bis ich nachgab und zumindest die schlimmere Seite mit Stillhütchen stillte, immer mit der Angst vor einer Saugverwirrung. Deshalb habe ich immer versucht eine Seite mit und eine ohne zu stillen. Da sich die kleine aber schnell Macken angewöhnte (Mund nicht mehr richtig öffnen, über das Stillhütchen gleiten) habe ich nach wenigen Tagen wieder damit aufgehört. Zeitgleich mit den Stillhütchen kam es zu einem Gewichtsstillstand. Nach Absetzen der Hütchen und ankurbeln des Milchflusses (Malzbier, alkoholfreies Weizen, Bockshornkleekapseln, Akkupunktur) hat sie aber wieder gut zugenommen.
Ich versuche auf korrektes Anlegen zu achten, laut meiner Hebamme sieht auch alles gut aus. Habe diverse Stillbücher/Infomaterial gelesen und versucht alles umzusetzen. Der Versuch eine Stillberatung vor Ort drüber schauen zu lassen scheiterte bisher leider. Habe zwar mit 2 LLL-Beraterinnen telefoniert, konnte aber niemanden vor Ort treffen.
Da vor 2 Wochen plötzlich ein weißes Bläschen an der Lippe meiner Tochter auftauchte und nach 3 Behandlungen mit Infectosoor verschwand, kamen wir auf die Idee einer Soor-Infektion. Die Behandlung meiner Brustwarzen mit Infectosoor brachte leider kaum Besserung. Ein Arztbesuch brachte mich auch nicht weiter. Es wurde jetzt zwar ein Abstrich gemacht, aber ich solle mir nicht all zu große Hoffnungen auf ein Ergebnis machen. Da das Kind inzwischen Soor im Windelbereich hat, ist das noch immer meine erste Vermutung. Während des Stillens habe ich zwar keine Schmerzen mehr, die Brustwarzen tun jedoch dafür nach dem Stillen für 30-60min weh. Sind sehr Druckempfindlich, und ziehen/brennen. Ich weiß im Moment wirklich nicht weiter und konnte bisher nirgends wirklich kompetente zufriedenstellende Hilfe bekommen. Abstillen kam für mich zu keinem Zeitpunkt in Frage. Ich hätte nur nicht gedacht, dass es so schwer werden würde Hilfe zu bekommen. Ich möchte ungern die nächsten Monate so weiter machen.
Weitere Infos:
- Bisher keine Zufütterung (Milchpumpe steht zwar hier, wurde durch Zunahme jetzt aber nicht benötigt)
- Stillen alle 2-2,5h (Nachts alle 3h), momentan oft auch tagsüber jede Stunde. Dauer meist 10-20min pro Seite
- Stuhlgang 4-6 Mal, nasse Windel 6-8 Mal
- Von Beginn an wunde Brustwarzen, anfangs Trinkprobleme links, Mund wird oft nicht weit genug geöffnet (Zungenbändchen lang genug), Baby manchmal unruhig
- Hütchen wurden kurzzeitig verwendet, kein Schnuller oder Fläschchen
- 2x telefonische Stillberatung ohne Erfolg, Osteopathische Behandlung auch ohne Besserung
- In der ersten Woche leichte Gelbsucht beim Kind
Schilddrüsenunterfunktion (L-Thyroxin) und Psoriasis bei der Mutter
Zwischenzeitlich tat es so weh, dass meine Hebamme mir Stillhütchen gab. Anfangs habe ich dennoch ohne weiter gestillt, bis ich nachgab und zumindest die schlimmere Seite mit Stillhütchen stillte, immer mit der Angst vor einer Saugverwirrung. Deshalb habe ich immer versucht eine Seite mit und eine ohne zu stillen. Da sich die kleine aber schnell Macken angewöhnte (Mund nicht mehr richtig öffnen, über das Stillhütchen gleiten) habe ich nach wenigen Tagen wieder damit aufgehört. Zeitgleich mit den Stillhütchen kam es zu einem Gewichtsstillstand. Nach Absetzen der Hütchen und ankurbeln des Milchflusses (Malzbier, alkoholfreies Weizen, Bockshornkleekapseln, Akkupunktur) hat sie aber wieder gut zugenommen.
Ich versuche auf korrektes Anlegen zu achten, laut meiner Hebamme sieht auch alles gut aus. Habe diverse Stillbücher/Infomaterial gelesen und versucht alles umzusetzen. Der Versuch eine Stillberatung vor Ort drüber schauen zu lassen scheiterte bisher leider. Habe zwar mit 2 LLL-Beraterinnen telefoniert, konnte aber niemanden vor Ort treffen.
Da vor 2 Wochen plötzlich ein weißes Bläschen an der Lippe meiner Tochter auftauchte und nach 3 Behandlungen mit Infectosoor verschwand, kamen wir auf die Idee einer Soor-Infektion. Die Behandlung meiner Brustwarzen mit Infectosoor brachte leider kaum Besserung. Ein Arztbesuch brachte mich auch nicht weiter. Es wurde jetzt zwar ein Abstrich gemacht, aber ich solle mir nicht all zu große Hoffnungen auf ein Ergebnis machen. Da das Kind inzwischen Soor im Windelbereich hat, ist das noch immer meine erste Vermutung. Während des Stillens habe ich zwar keine Schmerzen mehr, die Brustwarzen tun jedoch dafür nach dem Stillen für 30-60min weh. Sind sehr Druckempfindlich, und ziehen/brennen. Ich weiß im Moment wirklich nicht weiter und konnte bisher nirgends wirklich kompetente zufriedenstellende Hilfe bekommen. Abstillen kam für mich zu keinem Zeitpunkt in Frage. Ich hätte nur nicht gedacht, dass es so schwer werden würde Hilfe zu bekommen. Ich möchte ungern die nächsten Monate so weiter machen.
Weitere Infos:
- Bisher keine Zufütterung (Milchpumpe steht zwar hier, wurde durch Zunahme jetzt aber nicht benötigt)
- Stillen alle 2-2,5h (Nachts alle 3h), momentan oft auch tagsüber jede Stunde. Dauer meist 10-20min pro Seite
- Stuhlgang 4-6 Mal, nasse Windel 6-8 Mal
- Von Beginn an wunde Brustwarzen, anfangs Trinkprobleme links, Mund wird oft nicht weit genug geöffnet (Zungenbändchen lang genug), Baby manchmal unruhig
- Hütchen wurden kurzzeitig verwendet, kein Schnuller oder Fläschchen
- 2x telefonische Stillberatung ohne Erfolg, Osteopathische Behandlung auch ohne Besserung
- In der ersten Woche leichte Gelbsucht beim Kind
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