Baby 8 Monate untergewichtig
Verfasst: 05.05.2015, 22:58
Hallo Miteinander!
Dieses wunderbare Forum habe ich leider erst entdeckt, nachdem ich mich fast im Alleingang durch unsere Stillschwierigkeiten der ersten Wochen hin zum Vollstillen gekämpft habe. Nun gibt es leider erneut Probleme und wir wären für Rat sehr, sehr dankbar.
Das Erdnüsslein war schon immer sehr schmal, aber die Kinderärztin ließ es meist ohne Kommentar durchgehen, die Verwandtschaft meint, wir sollen uns nicht beunruhigen, sie sei nunmal schmal veranlagt (bei _dem_ Papa). Waage haben wir längst zurückgegeben, man soll ja Vertrauen ins Stillen haben. In der letzten Zeit kam uns das Baby auch zunehmend schwerer vor - so habe ich versucht, dran zu glauben, aber wohl leider die Augen durch unseren schlimmen Stillstart verschlossen.
Heute bei der U5 die schlimme Nachricht - 6.2kg, Untergewicht.
Wir sind in 4 Wochen zur Entwicklungskontrolle erneut einbestellt. Blutwerte nehmen dann auch schon oder später, das weiß ich nicht.
Unsere Daten, soweit ich es notiert habe:
23.09. 3.250, 51cm KH
26.09. 2.980 U2 KH
30.09. 3.070 KiÄ
14.10. 3.590 Apotheke-Leihwaage
15.10. 3.640 Hebamme (richtige Babywaage)
21.10. 3.830 Apo-Waage?
6.11. 4.260, 56cm U3
12.11. 4.320 Hebi
20.11. 4.490 KiÄ?
4.12. 4.780 Apo-Waage Apo (Kleidung abgezogen)
18.12. 5.065 Apo-Waage Apo (Kleidung abgezogen)
4.2. 5.600, 63cm U4
11.3. 5.800 selbst Personenwaage
5.5. 6.200, 68cm U5
(Ein paar Daten aus der Anfangszeit fehlen.)
Wir stillen noch fast voll (nach Bedarf) + eine Mischung aus Fingerfood und Brei:
*Festes gibt es unabhängig vom Stillen. Wir hatten eigentlich gehofft, das feste Essen ganz natürlich aufkommen zu lassen, in den vom Baby gewählten Mengen.
Es werden immer nur Minimengen (3 Bissen Brot o. 3 TL Brei o. 4 zerdrückte Erbsen und eine halbe Nudel ...) gegessen.
Wir bieten Brot mit Butter oder Mandelmus oder Avocado zum Frühstück und Abendessen an, Mittags Nudeln oder Kartoffel und Gemüse (stückig oder püriert) o.ä., gelegentlich Fisch, Nachmittag Keks (selbstgebacken) belutschen, Obst,- oder alternativ bei allen Mahlzeiten auch mal Getreide+Obst Brei.
*Stillen ca. 8x/Tag inkl. 2x nachts (genau weiß ich es nicht, zähle ja nicht mehr mit - gegen den Kontrollzwang) (exkl. abendliches Aufwach-Wiedereinschlafstillen), meist (schon immer!) wird nur eine Brust getrunken.
Das Baby ist sehr munter und altersgerecht entwickelt - abgesehen vom Gewicht.
KiÄ meint, das Baby sei sehr still-fixiert, wir sollten eine Mahlzeit abstillen und stattdessen Kartoffel geben. Brot und Nudel sei ungünstig, Getreidebrei besser.
Wenn sie nur _irgend etwas_ - sei es Brei, sei es Fingerfood - in größeren Mengen essen würde, würde ich es ihr doch längst gegeben haben! Aber außer für Banane, Apfel, Fisch und ihre Banane-Dinkel-Kekse gibt es noch keine Leidenschaft, obwohl sie wirklich sehr gerne alles! probiert!
Meine Frage nun: Wie schaffen wir es, dass sie besser zunimmt - mehr isst?
Soll ich ein paar Tage lang die Stillzeiten notieren, herausfinden, ob es eine Regel (habe das ja nur in etwa im Kopf) gibt, eine auswählen und dem Kind statt Brust versuchen, Kartoffelbrei oder Getreidebrei zu geben? Wie schaffe ich es, dass sie jetzt viel davon isst? Und nicht die Brust will?
Was ist, wenn sie es weiterhin nicht in guter Menge nimmt??
Bitte entschuldigt den Roman. Vielleicht auch besser ins Beikostforum?
Ich mache mir furchtbare Vorwürfe, wohl eher war ich still-fixiert und hätte besser bei Pre bleiben sollen, dann ginge es ihr jetzt gut. Ich habe die Augen verschlossen. Wollte dem Kind nichts Festes reinzwingen, aber es geht ja nicht immer nur um Spaß.
Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Lieben Gruß
Erdnuss
Dieses wunderbare Forum habe ich leider erst entdeckt, nachdem ich mich fast im Alleingang durch unsere Stillschwierigkeiten der ersten Wochen hin zum Vollstillen gekämpft habe. Nun gibt es leider erneut Probleme und wir wären für Rat sehr, sehr dankbar.
Das Erdnüsslein war schon immer sehr schmal, aber die Kinderärztin ließ es meist ohne Kommentar durchgehen, die Verwandtschaft meint, wir sollen uns nicht beunruhigen, sie sei nunmal schmal veranlagt (bei _dem_ Papa). Waage haben wir längst zurückgegeben, man soll ja Vertrauen ins Stillen haben. In der letzten Zeit kam uns das Baby auch zunehmend schwerer vor - so habe ich versucht, dran zu glauben, aber wohl leider die Augen durch unseren schlimmen Stillstart verschlossen.
Heute bei der U5 die schlimme Nachricht - 6.2kg, Untergewicht.
Wir sind in 4 Wochen zur Entwicklungskontrolle erneut einbestellt. Blutwerte nehmen dann auch schon oder später, das weiß ich nicht.
Unsere Daten, soweit ich es notiert habe:
23.09. 3.250, 51cm KH
26.09. 2.980 U2 KH
30.09. 3.070 KiÄ
14.10. 3.590 Apotheke-Leihwaage
15.10. 3.640 Hebamme (richtige Babywaage)
21.10. 3.830 Apo-Waage?
6.11. 4.260, 56cm U3
12.11. 4.320 Hebi
20.11. 4.490 KiÄ?
4.12. 4.780 Apo-Waage Apo (Kleidung abgezogen)
18.12. 5.065 Apo-Waage Apo (Kleidung abgezogen)
4.2. 5.600, 63cm U4
11.3. 5.800 selbst Personenwaage
5.5. 6.200, 68cm U5
(Ein paar Daten aus der Anfangszeit fehlen.)
Wir stillen noch fast voll (nach Bedarf) + eine Mischung aus Fingerfood und Brei:
*Festes gibt es unabhängig vom Stillen. Wir hatten eigentlich gehofft, das feste Essen ganz natürlich aufkommen zu lassen, in den vom Baby gewählten Mengen.
Es werden immer nur Minimengen (3 Bissen Brot o. 3 TL Brei o. 4 zerdrückte Erbsen und eine halbe Nudel ...) gegessen.
Wir bieten Brot mit Butter oder Mandelmus oder Avocado zum Frühstück und Abendessen an, Mittags Nudeln oder Kartoffel und Gemüse (stückig oder püriert) o.ä., gelegentlich Fisch, Nachmittag Keks (selbstgebacken) belutschen, Obst,- oder alternativ bei allen Mahlzeiten auch mal Getreide+Obst Brei.
*Stillen ca. 8x/Tag inkl. 2x nachts (genau weiß ich es nicht, zähle ja nicht mehr mit - gegen den Kontrollzwang) (exkl. abendliches Aufwach-Wiedereinschlafstillen), meist (schon immer!) wird nur eine Brust getrunken.
Das Baby ist sehr munter und altersgerecht entwickelt - abgesehen vom Gewicht.
KiÄ meint, das Baby sei sehr still-fixiert, wir sollten eine Mahlzeit abstillen und stattdessen Kartoffel geben. Brot und Nudel sei ungünstig, Getreidebrei besser.
Wenn sie nur _irgend etwas_ - sei es Brei, sei es Fingerfood - in größeren Mengen essen würde, würde ich es ihr doch längst gegeben haben! Aber außer für Banane, Apfel, Fisch und ihre Banane-Dinkel-Kekse gibt es noch keine Leidenschaft, obwohl sie wirklich sehr gerne alles! probiert!
Meine Frage nun: Wie schaffen wir es, dass sie besser zunimmt - mehr isst?
Soll ich ein paar Tage lang die Stillzeiten notieren, herausfinden, ob es eine Regel (habe das ja nur in etwa im Kopf) gibt, eine auswählen und dem Kind statt Brust versuchen, Kartoffelbrei oder Getreidebrei zu geben? Wie schaffe ich es, dass sie jetzt viel davon isst? Und nicht die Brust will?
Was ist, wenn sie es weiterhin nicht in guter Menge nimmt??
Bitte entschuldigt den Roman. Vielleicht auch besser ins Beikostforum?
Ich mache mir furchtbare Vorwürfe, wohl eher war ich still-fixiert und hätte besser bei Pre bleiben sollen, dann ginge es ihr jetzt gut. Ich habe die Augen verschlossen. Wollte dem Kind nichts Festes reinzwingen, aber es geht ja nicht immer nur um Spaß.
Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Lieben Gruß
Erdnuss