zu viel milch - was tun?
Verfasst: 05.05.2015, 09:11
Hallo,
ich bin neu hier im Forum, lese aber schon eine ganze Weile fleissig mit, da das Stillen meiner kleinen Tochter (11 Wochen alt) sich recht schwierig gestaltet hat. Zur Vorgeschichte nur ganz kurz, da diese Probleme nun zunächst überwunden scheinen:
2 Wochen zu früh vagibal geboren, ich nach Geburt unter Vollnarkose operiert wegen hohem Scheidenriss, anschließend erstes Anlegen und Stillversuche in den ersten KH-Tagen, allerdings später Milcheinschuss (damals vermutet wg. Anästhesie, Kreislaufschwäche, rückblickend habe ich die Kleine wohl auch zu selten angelegt, da ich es nicht besser wusste), von Beginn an "Trinkschwäche" der Kleinen (schlief ständig an der Brust ein), dann wg. Neugeborenengelbsucht und Trinkschwäche im Krankenhaus letztlich zum Zufüttern geraten, was ich auch gemacht habe
nach Entlassung aus KH (5. Tag) auf Rat der Hebamme Beginn mit Pumpen, anschließend Pre + abgepumpte Milch mit Flasche gegeben, immer wieder Versuche sie anzulegen, sie saugte aber kaum, Hebamme meinte Kind sei "zu faul", keine Hoffnung auf Stillen, Gewicht normalisierte sich (geburtsgewicht nach 3 Wochen wieder erreicht)
ca. in 5 Wochen Kontakt zu Stillberaterin; durch häufigeres Pumpen und Doppelpumpset endlich ausschließlich Muttermilch; Kombi aus Anlegen + BES (mit abgepumpter Milch); wiederholt Versuche ausschließlich zu Stillen (u.a. auch mit Stillhütchen), aber jedesmal unzureichende Gewichtszunahme; irgendwann - vor ca. 3 Wochen - hat es dann aber geklappt, seitdem stilen wir ausschließlich...ohne Hütchen; Gewichtszunahme im Normalbereich, alles schön...eigentlich
aber: meine Milchmenge liegt durch das Pumpen wohl deutlich über dem Bedarf der kleinen, wodurch ich immer wieder harte, spannende Brüste und einen sehr starken MSR habe; hinzukommt, dass sie (Gewöhnung durch die Anfangszeit?) auch eher zu langen Abständen zwischen den Mahlzeiten tendiert (gern mal 4 Stunden); tw. (gerade nachts) muss ich sie dann tatsächlich wecken um sie anzulegen (was ärgerlich ist, da Einschlafen oft schwierig ist); jedenfalls hatte ich dann in der Nacht von letztem Montag auf Dienstag einen Milchhstau bekommen -abends hat die kleine ewig an den Brüsten "genuckelt", dann Nachts etwas länger geschlafen; jedenfalls hatte ich Fieber, Schmerzen etc.; auf Empfehlung der Stillberaterin habe ich die betroffene Brust beim Stillen (tags alle 2 h, nachts alle 3) zuerst gegeben, dann nachgepumpt und gekühlt; erst seit gestern scheint die Verhärtung vollständig weg, Schmerzen hab ich immer noch mal leicht; nun ist durch dieses Anlegen/Pumpen alle 2 h die Milchproduktion gefühlt noch mal stärker geworden und ich hab noch mehr Probleme mit übervollen, schmerzenden Brüsten:-( die Stillberaterin meinte, nun einfach wieder normal anlegen, nach Bedarf der Kleinen, die Termine sind auch aufgebraucht...aber das geht so einfach nicht, da habe ich gleich den nächsten Milchstau:-(
habe nun im Internet recheriert und hier gelesen und probiere es mit Blockstillen - erstmal alle 2-2,5h nur eine Brust geben, zusätzlich trinke ich Pfefferminztee, kühle beide Brüste zwischem dem Stillen. Abpumpen nur im absoluten Notfall und dann auch nur, bis Schmerz/Spannen nachlässt. Das Ganze seit Sonntag. Leider merke ich noch keine großen Fortschritte und habe auch immer wieder schmerzende, total harte Brüste. Dabei fürchte ich natürlich immer gleich, den nächsten Milchstau zu kriegen. Tragen im TH, was ich sonst sehr gern mache (kleine hasst den Kinderwagen) geht auch nicht wirklich..
nun meine Frage: Was kann ich noch tun, um die Milchproduktion besser an den tatsächlichen Bedarf anzugleichen? Alle 2 h Anlegen geht ja nun nicht immer und ist ja auch nicht wirklich "Stillen nach Bedarf". Außerdem trau ich mich kaum länger aus dem Haus, da ich ja dann die Pumpe nicht dabei hab (vom Ausstreichen hat die Stillberaterin abgeraten, das berge die gefahr neuer Milchstaus, zudem krieg ich es auch nicht richtig hin:-() Habt ihr noch Tipps für mich?
Liebe Grüße,
Stachelbeeren
ich bin neu hier im Forum, lese aber schon eine ganze Weile fleissig mit, da das Stillen meiner kleinen Tochter (11 Wochen alt) sich recht schwierig gestaltet hat. Zur Vorgeschichte nur ganz kurz, da diese Probleme nun zunächst überwunden scheinen:
2 Wochen zu früh vagibal geboren, ich nach Geburt unter Vollnarkose operiert wegen hohem Scheidenriss, anschließend erstes Anlegen und Stillversuche in den ersten KH-Tagen, allerdings später Milcheinschuss (damals vermutet wg. Anästhesie, Kreislaufschwäche, rückblickend habe ich die Kleine wohl auch zu selten angelegt, da ich es nicht besser wusste), von Beginn an "Trinkschwäche" der Kleinen (schlief ständig an der Brust ein), dann wg. Neugeborenengelbsucht und Trinkschwäche im Krankenhaus letztlich zum Zufüttern geraten, was ich auch gemacht habe
nach Entlassung aus KH (5. Tag) auf Rat der Hebamme Beginn mit Pumpen, anschließend Pre + abgepumpte Milch mit Flasche gegeben, immer wieder Versuche sie anzulegen, sie saugte aber kaum, Hebamme meinte Kind sei "zu faul", keine Hoffnung auf Stillen, Gewicht normalisierte sich (geburtsgewicht nach 3 Wochen wieder erreicht)
ca. in 5 Wochen Kontakt zu Stillberaterin; durch häufigeres Pumpen und Doppelpumpset endlich ausschließlich Muttermilch; Kombi aus Anlegen + BES (mit abgepumpter Milch); wiederholt Versuche ausschließlich zu Stillen (u.a. auch mit Stillhütchen), aber jedesmal unzureichende Gewichtszunahme; irgendwann - vor ca. 3 Wochen - hat es dann aber geklappt, seitdem stilen wir ausschließlich...ohne Hütchen; Gewichtszunahme im Normalbereich, alles schön...eigentlich
aber: meine Milchmenge liegt durch das Pumpen wohl deutlich über dem Bedarf der kleinen, wodurch ich immer wieder harte, spannende Brüste und einen sehr starken MSR habe; hinzukommt, dass sie (Gewöhnung durch die Anfangszeit?) auch eher zu langen Abständen zwischen den Mahlzeiten tendiert (gern mal 4 Stunden); tw. (gerade nachts) muss ich sie dann tatsächlich wecken um sie anzulegen (was ärgerlich ist, da Einschlafen oft schwierig ist); jedenfalls hatte ich dann in der Nacht von letztem Montag auf Dienstag einen Milchhstau bekommen -abends hat die kleine ewig an den Brüsten "genuckelt", dann Nachts etwas länger geschlafen; jedenfalls hatte ich Fieber, Schmerzen etc.; auf Empfehlung der Stillberaterin habe ich die betroffene Brust beim Stillen (tags alle 2 h, nachts alle 3) zuerst gegeben, dann nachgepumpt und gekühlt; erst seit gestern scheint die Verhärtung vollständig weg, Schmerzen hab ich immer noch mal leicht; nun ist durch dieses Anlegen/Pumpen alle 2 h die Milchproduktion gefühlt noch mal stärker geworden und ich hab noch mehr Probleme mit übervollen, schmerzenden Brüsten:-( die Stillberaterin meinte, nun einfach wieder normal anlegen, nach Bedarf der Kleinen, die Termine sind auch aufgebraucht...aber das geht so einfach nicht, da habe ich gleich den nächsten Milchstau:-(
habe nun im Internet recheriert und hier gelesen und probiere es mit Blockstillen - erstmal alle 2-2,5h nur eine Brust geben, zusätzlich trinke ich Pfefferminztee, kühle beide Brüste zwischem dem Stillen. Abpumpen nur im absoluten Notfall und dann auch nur, bis Schmerz/Spannen nachlässt. Das Ganze seit Sonntag. Leider merke ich noch keine großen Fortschritte und habe auch immer wieder schmerzende, total harte Brüste. Dabei fürchte ich natürlich immer gleich, den nächsten Milchstau zu kriegen. Tragen im TH, was ich sonst sehr gern mache (kleine hasst den Kinderwagen) geht auch nicht wirklich..
nun meine Frage: Was kann ich noch tun, um die Milchproduktion besser an den tatsächlichen Bedarf anzugleichen? Alle 2 h Anlegen geht ja nun nicht immer und ist ja auch nicht wirklich "Stillen nach Bedarf". Außerdem trau ich mich kaum länger aus dem Haus, da ich ja dann die Pumpe nicht dabei hab (vom Ausstreichen hat die Stillberaterin abgeraten, das berge die gefahr neuer Milchstaus, zudem krieg ich es auch nicht richtig hin:-() Habt ihr noch Tipps für mich?
Liebe Grüße,
Stachelbeeren