Neue Schwangerschaft, abstillen und große Dramen
Verfasst: 01.04.2015, 09:30
Hallo,
ich habe hier einen großen Brustliebhaber. Er wurde 12 Monate fast voll gestillt. Jetzt ist er 19 Monate alt.
Wir haben irgendwann das Stillen aufs Bett reduziert. Es gab also Abends, Nachts, Morgens und zum Mittagsschlaf die Brust.
Das hatte zum Ergebnis das der Zwerg stänidig ins Bett wollte
aber es hat dann irgendwann gut geklappt.
Nach einer Weile beschlossen wir, das der Zwerg lernen soll, nicht nur bei Mama an der Brust einzuschlafen, sondern auch beim Papa. Auch das funktionierte nach wenigen Tagen. Er bekam dann die Einschlafbrust vorher auf der Couch. Irgendwie hat sich dieses Stillen dann immer weiter nach vorne geschlichen. Jetzt stillen wir um 17 Uhr, aber zum einschlafen in der Regel nicht mehr, auser ich bringe ihn doch mal ins Bett. Dann geht natürlich nichts ohne.
Jetzt bin ich wieder schwanger. Gerade in der 12. Woche. Anfang der Schwangerschaft, so vor 8 Wochen, haben wir das nächtliche Stillen einstellen wollen. Er kam noch drei - vier Mal. Erst mal haben wir eingeführt, es wird nicht mehr gestillt vor 5 Uhr. Das gab natürlich große nächtliche Dramen. Aber wie oft hörte ich oder las ich, man muss fest zu der Entscheidung stehen, selbst überzeugt sein und das dann durchziehen. Meist gäbe es einige schlimme Tage und dann wärs gut. Darauf warte ich noch immer. Und es ist ganz schön schlimm sein eigenes Kind immer so leiden zu sehen.
Wir haben nun immer eine Wasserflasche am Bett für ihn (Familienbett), aber die will er seltenst. Es geht dauernd "die da" und es wird an meinem Schlafanzug Oberteil rumgezoppelt und schrecklich geweint. Manche Nächte schafft er es nach 10 -15 min wieder einzuschlafen (dies aber natürlich mehrmals pro Nacht), weinend und jammernd. Wir saßen aber auch schon 2,5 Stunden da und haben am Ende drei Scheiben Zwieback gegessen, ehe er wieder geschlafen hat. Wir haben nun auch Tage an denen wir um sechs aufstehen (sonst eher um acht) weil er so hunger hat, das wir so schnell wie es geht an den Frühstückstisch müssen zum Müsli essen. Ich glaube also er hat wirklich hunger. Wir haben ihm auch schon Kuhmilch angeboten zum Trinken. Aber er ist dann oft so zornig das er im Bett alles verweigert.
Meine Frauenärztin drängt derzeit dazu das ich ganz abstillen soll. Ich würd ich gern nen Vogel zeigen, weil ich echt nicht weiß wie das gerade funktionieren soll. Ich bin froh wenn es mit drei Stillmahlzeiten am Tag nun mal klappen würde. Also Morgens, zum Mittagsschlaf und um 17 Uhr rum. Sie meinte ich würde Raubbau an meinem Körper betreiben. Jetzt hab ich noch nen Eisenmangel dazu. Allerdings bin ich auch Vegetarierin.
Aber Nachts würde ich schon gern mal wieder schlafen. Das schafft mich gerade ganz übelst. Gerade zu der Schwangerschaft wo ich eh die ganze Zeit müde bin.
Dazu kommt, das ich mit Grauen an die Zeit denke, wenn da ein Baby ist, welches wieder voll gestillt wird. Es wäre schon super wenn der Zwerg bis dahin nicht mehr stillen würde. Tandemstillen muss nicht sein. Vor allem stelle ich mir vor, wie der Zwerg dann wieder auf die Idee kommt auch wieder dauernd an der Brust zu hängen. Und darauf hab ich wirklich keine Lust!
Ich hoffe noch darauf das die Milch in der Schwangerschaft weg bleibt und das Stillen sich erledigt. Aber nun hab ich auch schon oft von Trockenstillen gelesen, also das die Kinder trotzdem an die Brust wollen nuckeln. So wie ich meinen kenne, würde er sich da auch nicht abschrecken lassen.
Gerade weiß ich einfach nicht wie es weitergehen soll. Ich will Nachts schlafen können. Überlege manchmal schon ob es nicht einfacher für uns alle ist ihn einfach wieder an die Brust zu lassen. Oder ob es der falsche Weg ist wieder zurück zu gehen. Vor allem da ich ja eigentlich am liebsten insgesammt abgestillt hätte, bevor das Baby kommt. Aber ich will auch meinen Sohn nicht so quälen.
Mein Mann kommt schon an bei all den Dramen die wir gerade haben und meint ganz genervt "das nächste Kind wird mit sechs Monaten abgestillt". Denn auch er geht nur noch auf dem Zahnfleisch. Und das wo er mit dem Kleinen schlafen geht und ich kurz danach nach komme (damit wir uns eben die Einschlafbrust sparen, komme ich erst wenn der Zwerg schläft). Und alle sind wir nur noch müde.
Dann schlafe ich mittags mit dem Zwerg und wir schlafen statt einer zwei Stunden und dann kann der Kleine Abends wieder nicht schlafen. Gestern wurde es dadurch halb elf, statt acht Uhr. Ach, es ist grad echt ein Graus.
Vielleicht hat hier jemand einen Rat für mich?
ich habe hier einen großen Brustliebhaber. Er wurde 12 Monate fast voll gestillt. Jetzt ist er 19 Monate alt.
Wir haben irgendwann das Stillen aufs Bett reduziert. Es gab also Abends, Nachts, Morgens und zum Mittagsschlaf die Brust.
Das hatte zum Ergebnis das der Zwerg stänidig ins Bett wollte
Nach einer Weile beschlossen wir, das der Zwerg lernen soll, nicht nur bei Mama an der Brust einzuschlafen, sondern auch beim Papa. Auch das funktionierte nach wenigen Tagen. Er bekam dann die Einschlafbrust vorher auf der Couch. Irgendwie hat sich dieses Stillen dann immer weiter nach vorne geschlichen. Jetzt stillen wir um 17 Uhr, aber zum einschlafen in der Regel nicht mehr, auser ich bringe ihn doch mal ins Bett. Dann geht natürlich nichts ohne.
Jetzt bin ich wieder schwanger. Gerade in der 12. Woche. Anfang der Schwangerschaft, so vor 8 Wochen, haben wir das nächtliche Stillen einstellen wollen. Er kam noch drei - vier Mal. Erst mal haben wir eingeführt, es wird nicht mehr gestillt vor 5 Uhr. Das gab natürlich große nächtliche Dramen. Aber wie oft hörte ich oder las ich, man muss fest zu der Entscheidung stehen, selbst überzeugt sein und das dann durchziehen. Meist gäbe es einige schlimme Tage und dann wärs gut. Darauf warte ich noch immer. Und es ist ganz schön schlimm sein eigenes Kind immer so leiden zu sehen.
Wir haben nun immer eine Wasserflasche am Bett für ihn (Familienbett), aber die will er seltenst. Es geht dauernd "die da" und es wird an meinem Schlafanzug Oberteil rumgezoppelt und schrecklich geweint. Manche Nächte schafft er es nach 10 -15 min wieder einzuschlafen (dies aber natürlich mehrmals pro Nacht), weinend und jammernd. Wir saßen aber auch schon 2,5 Stunden da und haben am Ende drei Scheiben Zwieback gegessen, ehe er wieder geschlafen hat. Wir haben nun auch Tage an denen wir um sechs aufstehen (sonst eher um acht) weil er so hunger hat, das wir so schnell wie es geht an den Frühstückstisch müssen zum Müsli essen. Ich glaube also er hat wirklich hunger. Wir haben ihm auch schon Kuhmilch angeboten zum Trinken. Aber er ist dann oft so zornig das er im Bett alles verweigert.
Meine Frauenärztin drängt derzeit dazu das ich ganz abstillen soll. Ich würd ich gern nen Vogel zeigen, weil ich echt nicht weiß wie das gerade funktionieren soll. Ich bin froh wenn es mit drei Stillmahlzeiten am Tag nun mal klappen würde. Also Morgens, zum Mittagsschlaf und um 17 Uhr rum. Sie meinte ich würde Raubbau an meinem Körper betreiben. Jetzt hab ich noch nen Eisenmangel dazu. Allerdings bin ich auch Vegetarierin.
Aber Nachts würde ich schon gern mal wieder schlafen. Das schafft mich gerade ganz übelst. Gerade zu der Schwangerschaft wo ich eh die ganze Zeit müde bin.
Dazu kommt, das ich mit Grauen an die Zeit denke, wenn da ein Baby ist, welches wieder voll gestillt wird. Es wäre schon super wenn der Zwerg bis dahin nicht mehr stillen würde. Tandemstillen muss nicht sein. Vor allem stelle ich mir vor, wie der Zwerg dann wieder auf die Idee kommt auch wieder dauernd an der Brust zu hängen. Und darauf hab ich wirklich keine Lust!
Ich hoffe noch darauf das die Milch in der Schwangerschaft weg bleibt und das Stillen sich erledigt. Aber nun hab ich auch schon oft von Trockenstillen gelesen, also das die Kinder trotzdem an die Brust wollen nuckeln. So wie ich meinen kenne, würde er sich da auch nicht abschrecken lassen.
Gerade weiß ich einfach nicht wie es weitergehen soll. Ich will Nachts schlafen können. Überlege manchmal schon ob es nicht einfacher für uns alle ist ihn einfach wieder an die Brust zu lassen. Oder ob es der falsche Weg ist wieder zurück zu gehen. Vor allem da ich ja eigentlich am liebsten insgesammt abgestillt hätte, bevor das Baby kommt. Aber ich will auch meinen Sohn nicht so quälen.
Mein Mann kommt schon an bei all den Dramen die wir gerade haben und meint ganz genervt "das nächste Kind wird mit sechs Monaten abgestillt". Denn auch er geht nur noch auf dem Zahnfleisch. Und das wo er mit dem Kleinen schlafen geht und ich kurz danach nach komme (damit wir uns eben die Einschlafbrust sparen, komme ich erst wenn der Zwerg schläft). Und alle sind wir nur noch müde.
Dann schlafe ich mittags mit dem Zwerg und wir schlafen statt einer zwei Stunden und dann kann der Kleine Abends wieder nicht schlafen. Gestern wurde es dadurch halb elf, statt acht Uhr. Ach, es ist grad echt ein Graus.
Vielleicht hat hier jemand einen Rat für mich?