Horrornächte mit Dauernuckeln und Schreien
Verfasst: 18.03.2015, 12:48
Ich brauche euren Rat, denn ich gehe gerade auf dem Zahnfleisch vor Müdigkeit und weiss nicht mehr weiter.
Obwohl Mini schon immer eine unruhige Schläferin war, hat das Einschlafstillen acht Monate lang meistens gut und rasch funktioniert, und dann konnte ich sie ohne grössere Probleme abdocken. Seit Anfang an wird sie alle zwei-drei Stunden wach und will an die Brust. Nicht optimal, aber völlig ok. Lange Zeit hat sie dann getrunken und ist an meiner Brust eingeschlafen. Tagsüber geht einschlafen auch im Tuch oder im Kiwa, manchmal auch in unseren Armen.
Ursprünglich hatten wir Familienbett (zwar ungeplant, aber ich konnte das kleine Würmchen einfach nicht alleine in sein kaltes Bettchen legen). Bald haben wir dann gemerkt, dass die Kleine in der Federwiege besser schläft und es dort auch schafft, selbst wieder einzuschlafen, wenn sie zwischendurch wach wurde und nicht hungrig war. Aber seit sie sitzen und sich hochziehen kann, geht die Federwiege nicht mehr, da wäre sie zweimal fast rausgeklettert/-gestürzt. Seit Januar schläft sie also wieder bei uns im Bett. Einen Monat lang hat das auch ganz ordentlich geklappt, aber seither schläft sie immer schlechter, vor allem das Einschlafen (nicht nur abends) ist schwierig.
Abends zappelt sie stundenlang herum, turnt durchs Bett, nimmt wieder einen Schluck etc. Dabei ist sie ganz klar müde und will auch an die Brust, aber das Herumgehampel dauert dann trotzdem oft noch eine Stunde . Da ich nebenbei lesen kann, finde ich das zwar mühsam, aber nicht sooo tragisch. Aber wenn sie dann endlich eingeschlafen ist, kann ich sie kaum mehr abdocken, sie wird sofort wach und sucht weinend nach der Brust. Nachts dasselbe Spiel, da hängt sie dauernuckeln an mir. Ich kann mich nicht drehen oder auch nur den Kopf anders betten, sie wird bei der kleinsten Bewegung wach und schreit. Oder noch schlimmer, halbwach, dann schnappt sie auch mal kräftig nach der Brustwarze, wenn sie diese zu verlieren droht, was mit vier scharfen Zähnchen entsprechend schmerzhaft ist. Abdocken geht nicht, da schreit sie und sucht die Brust. Wenn ich warte, bis sie im Tiefschlaf angekommen ist, geht es knapp, aber nach maximal einer Stunde will sie wieder nuckeln. Abgesehen davon bin ich auch viel zu müde, um jeweils eine halbe Stunde wach zu bleiben, bis sie tief genug schläft...
Inzwischen bin ich völlig übermüdet und habe eine wunde Brust, ich kann und will so nicht mehr weitermachen. Ich will ihr weder das Einschlafstillen noch nächtliches Stillen, wenn sie Hunger hat, nehmen, aber dazwischen muss ich schlafen können und mich im Schlaf auch mal bewegen dürfen, ohne dass sie sich festbeisst. Aber auch wenn ich sie im Arm halte oder sie an der Schulter durchs Zimmer trage, schreit sie nach der Brust, und ich kann sie ja nicht einfach schreien lassen, bis sie vor Erschöpfung einschläft! Der Papa ist keine grosse Hilfe, erstens schreit sie auch bei ihm, zweitens sieht er das als meine Aufgabe an, und drittens ist er beruflich gerade extrem eingespannt und braucht ganz rational gesehen seinen Schlaf. Also muss ich wohl oder übel alleine einen Ausweg aus dieser Situation finden.
Habt ihr mir Tipps, was ich ändern könnte? Es war eine Zeitlang alles ok, warum geht das jetzt nicht mehr? Zahnen kann nicht der Grund sein, das hatten wir vorher auch schon ohne diese Horrornächte. Ach ja, Schlaflied, Musikdose etc. versuche ich, aber bisher hat sie auf alle Versuche, ein Einschlafritual einzuführen, nicht reagiert. Und ich mag nachts auch nicht stundenlang Schlaflieder singen, dafür bin ich viel zu müde...
Obwohl Mini schon immer eine unruhige Schläferin war, hat das Einschlafstillen acht Monate lang meistens gut und rasch funktioniert, und dann konnte ich sie ohne grössere Probleme abdocken. Seit Anfang an wird sie alle zwei-drei Stunden wach und will an die Brust. Nicht optimal, aber völlig ok. Lange Zeit hat sie dann getrunken und ist an meiner Brust eingeschlafen. Tagsüber geht einschlafen auch im Tuch oder im Kiwa, manchmal auch in unseren Armen.
Ursprünglich hatten wir Familienbett (zwar ungeplant, aber ich konnte das kleine Würmchen einfach nicht alleine in sein kaltes Bettchen legen). Bald haben wir dann gemerkt, dass die Kleine in der Federwiege besser schläft und es dort auch schafft, selbst wieder einzuschlafen, wenn sie zwischendurch wach wurde und nicht hungrig war. Aber seit sie sitzen und sich hochziehen kann, geht die Federwiege nicht mehr, da wäre sie zweimal fast rausgeklettert/-gestürzt. Seit Januar schläft sie also wieder bei uns im Bett. Einen Monat lang hat das auch ganz ordentlich geklappt, aber seither schläft sie immer schlechter, vor allem das Einschlafen (nicht nur abends) ist schwierig.
Abends zappelt sie stundenlang herum, turnt durchs Bett, nimmt wieder einen Schluck etc. Dabei ist sie ganz klar müde und will auch an die Brust, aber das Herumgehampel dauert dann trotzdem oft noch eine Stunde . Da ich nebenbei lesen kann, finde ich das zwar mühsam, aber nicht sooo tragisch. Aber wenn sie dann endlich eingeschlafen ist, kann ich sie kaum mehr abdocken, sie wird sofort wach und sucht weinend nach der Brust. Nachts dasselbe Spiel, da hängt sie dauernuckeln an mir. Ich kann mich nicht drehen oder auch nur den Kopf anders betten, sie wird bei der kleinsten Bewegung wach und schreit. Oder noch schlimmer, halbwach, dann schnappt sie auch mal kräftig nach der Brustwarze, wenn sie diese zu verlieren droht, was mit vier scharfen Zähnchen entsprechend schmerzhaft ist. Abdocken geht nicht, da schreit sie und sucht die Brust. Wenn ich warte, bis sie im Tiefschlaf angekommen ist, geht es knapp, aber nach maximal einer Stunde will sie wieder nuckeln. Abgesehen davon bin ich auch viel zu müde, um jeweils eine halbe Stunde wach zu bleiben, bis sie tief genug schläft...
Inzwischen bin ich völlig übermüdet und habe eine wunde Brust, ich kann und will so nicht mehr weitermachen. Ich will ihr weder das Einschlafstillen noch nächtliches Stillen, wenn sie Hunger hat, nehmen, aber dazwischen muss ich schlafen können und mich im Schlaf auch mal bewegen dürfen, ohne dass sie sich festbeisst. Aber auch wenn ich sie im Arm halte oder sie an der Schulter durchs Zimmer trage, schreit sie nach der Brust, und ich kann sie ja nicht einfach schreien lassen, bis sie vor Erschöpfung einschläft! Der Papa ist keine grosse Hilfe, erstens schreit sie auch bei ihm, zweitens sieht er das als meine Aufgabe an, und drittens ist er beruflich gerade extrem eingespannt und braucht ganz rational gesehen seinen Schlaf. Also muss ich wohl oder übel alleine einen Ausweg aus dieser Situation finden.
Habt ihr mir Tipps, was ich ändern könnte? Es war eine Zeitlang alles ok, warum geht das jetzt nicht mehr? Zahnen kann nicht der Grund sein, das hatten wir vorher auch schon ohne diese Horrornächte. Ach ja, Schlaflied, Musikdose etc. versuche ich, aber bisher hat sie auf alle Versuche, ein Einschlafritual einzuführen, nicht reagiert. Und ich mag nachts auch nicht stundenlang Schlaflieder singen, dafür bin ich viel zu müde...