Erzieherin "motzt" die Kinder an
Verfasst: 14.03.2015, 23:31
Hallo zusammen,
mein Sohn geht in eine Spielgruppe dreimal die Woche drei Stunden. Es gefällt ihm dort, soweit ich das beurteilen kann, recht gut. Es gab auch nie Tränen oder ähnliches beim Abgeben. Ich bin eigentlich auch sehr, sehr zufrieden, zum einen finde ich das "Konzept" dreimal die Woche drei Stunden nachmittags für uns gerade super passend, es ist bei uns in der Nähe, die anderen Kinder und Eltern sind recht nett (es ist eine Elternini). Es sind 10 Kinder und zwei Erzieherinnen, wobei die eine hin und wieder nicht da ist (weil sie auch in den anderen Gruppen arbeitet), dann springt ein Elternteil ein. Die meisten Kinder so alt wie mein Sohn, so 2,5 - 2,75 Jahre. Drei Kinder sind jünger.
Nun bringe ich meinen Sohn häufig später dorthin, weil er so lange Mittagschlaf hält. Dabei habe ich nun schon öfter mitbekommen, dass die eine Erzieherin (die jüngere) einfach nicht so, sagen wir mal, "nett" zu den Kindern ist. Sie "raunzt" sie öfter mal an. Ich habe mir zunächst nichts dabei gedacht, jeder hat eben einen anderen "Stil" mit Kindern umzugehen und ich möchte meinen Sohn auch nicht überbehüten. Zudem muss sie sich natürlich auch in der Kindergruppe "behaupten", da muss der Ton wahrscheinlich auch mal ein anderer sein. Ich selber bin da jetzt glaube ich auch nicht das leuchtendste Beispiel an Geduld und Ruhe, von daher....Und wie gesagt, er scheint sich wohl zu fühlen.
Nun haben mir die anderen Eltern aber auch schon von ähnlichen Eindrücken erzählt. Was ich persönlich einfach schlimm finde, ist, dass sie wohl Kinder, die (schlimm!) weinen, teilweise nicht tröstet oder sie im Gegenteil anmotzt. Einem Jungen, der geweint hat (ich glaube, weil er seine Mama vermisst hat), hat sie z.B. empfohlen auf's Clo zu gehen und dort weiter zu heulen. Ein anderes Mädchen hat ganz schlimm nach ihrer Mama geweint und wurde einfach ignoriert, meine Freundin, die gerade Elterndienst hatte, hat dann das Mädchen (das sie ja im Gegensatz zu der immerhin Bezugserzieherin) gar nicht kennt, auf den Schoss genommen. Die Kleine hat sich dann wohl ganz verzweifelt an sie geklammert. Das tut mir wirklich sehr leid.
Ein anderes Mädchen, das gerade erst ein Jahr alt ist, wurde angemotzt, sie solle jetzt mal länger sitzen bleiben, ihre Tochter (die auch mit der Gruppe ist, ca. 11 Monate alt) könne das ja schließlich auch. Ich selber habe auch mitbekommen, dass sie schon auch recht genervt reagiert hat, bei einem Jungen, der bei der Eingewöhnung viel geweint hat. Ist schwierig das zu erklären, aber das ging so Richtung Augen rollen etc. Finde ich fies einem offensichtlich unglücklichen Kind gegenüber.
Ich will es auch nicht überbewerten, die Erzieherin ist einfach so ein bisschen ruppiger Typ, sie geht mit ihrer Tochter, die ja auch in der Gruppe ist, auch nicht gerade sanft um. Und manchmal finde ich sie auch ganz nett, aber so ein Umgang, was sagt ihr denn dazu? Bin ich zu empfindlich? Ist das "normal"? Wollte einfach mal andere Meinungen hören, ist natürlich schwierig aus der Ferne zu beurteilen.
Viele Grüße
mein Sohn geht in eine Spielgruppe dreimal die Woche drei Stunden. Es gefällt ihm dort, soweit ich das beurteilen kann, recht gut. Es gab auch nie Tränen oder ähnliches beim Abgeben. Ich bin eigentlich auch sehr, sehr zufrieden, zum einen finde ich das "Konzept" dreimal die Woche drei Stunden nachmittags für uns gerade super passend, es ist bei uns in der Nähe, die anderen Kinder und Eltern sind recht nett (es ist eine Elternini). Es sind 10 Kinder und zwei Erzieherinnen, wobei die eine hin und wieder nicht da ist (weil sie auch in den anderen Gruppen arbeitet), dann springt ein Elternteil ein. Die meisten Kinder so alt wie mein Sohn, so 2,5 - 2,75 Jahre. Drei Kinder sind jünger.
Nun bringe ich meinen Sohn häufig später dorthin, weil er so lange Mittagschlaf hält. Dabei habe ich nun schon öfter mitbekommen, dass die eine Erzieherin (die jüngere) einfach nicht so, sagen wir mal, "nett" zu den Kindern ist. Sie "raunzt" sie öfter mal an. Ich habe mir zunächst nichts dabei gedacht, jeder hat eben einen anderen "Stil" mit Kindern umzugehen und ich möchte meinen Sohn auch nicht überbehüten. Zudem muss sie sich natürlich auch in der Kindergruppe "behaupten", da muss der Ton wahrscheinlich auch mal ein anderer sein. Ich selber bin da jetzt glaube ich auch nicht das leuchtendste Beispiel an Geduld und Ruhe, von daher....Und wie gesagt, er scheint sich wohl zu fühlen.
Nun haben mir die anderen Eltern aber auch schon von ähnlichen Eindrücken erzählt. Was ich persönlich einfach schlimm finde, ist, dass sie wohl Kinder, die (schlimm!) weinen, teilweise nicht tröstet oder sie im Gegenteil anmotzt. Einem Jungen, der geweint hat (ich glaube, weil er seine Mama vermisst hat), hat sie z.B. empfohlen auf's Clo zu gehen und dort weiter zu heulen. Ein anderes Mädchen hat ganz schlimm nach ihrer Mama geweint und wurde einfach ignoriert, meine Freundin, die gerade Elterndienst hatte, hat dann das Mädchen (das sie ja im Gegensatz zu der immerhin Bezugserzieherin) gar nicht kennt, auf den Schoss genommen. Die Kleine hat sich dann wohl ganz verzweifelt an sie geklammert. Das tut mir wirklich sehr leid.
Ein anderes Mädchen, das gerade erst ein Jahr alt ist, wurde angemotzt, sie solle jetzt mal länger sitzen bleiben, ihre Tochter (die auch mit der Gruppe ist, ca. 11 Monate alt) könne das ja schließlich auch. Ich selber habe auch mitbekommen, dass sie schon auch recht genervt reagiert hat, bei einem Jungen, der bei der Eingewöhnung viel geweint hat. Ist schwierig das zu erklären, aber das ging so Richtung Augen rollen etc. Finde ich fies einem offensichtlich unglücklichen Kind gegenüber.
Ich will es auch nicht überbewerten, die Erzieherin ist einfach so ein bisschen ruppiger Typ, sie geht mit ihrer Tochter, die ja auch in der Gruppe ist, auch nicht gerade sanft um. Und manchmal finde ich sie auch ganz nett, aber so ein Umgang, was sagt ihr denn dazu? Bin ich zu empfindlich? Ist das "normal"? Wollte einfach mal andere Meinungen hören, ist natürlich schwierig aus der Ferne zu beurteilen.
Viele Grüße