Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Verfasst: 16.02.2015, 10:17
Guten Morgen,
meine Tochter und ich haben ein evtl. Stillproblem, oder auch nicht und ich stelle mich nur an und das ist normal, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist es derzeit schwierig mit uns (seit etwas über 2 Wochen). Nicht immer, aber immer öfter. Es gibt pro Tag mehrere Stillphasen bei denen sie an der Brust anfängt zu schreien, sich zu winden, zu überstrecken und sich gar nicht mehr einkriegen mag. Das ist meistens abends passiert so 2 Stillphasen ab ca. 17.00 Uhr bis zum Einschlafstillen um 21.00 Uhr. Allerdings zeigt sie dieses Verhalten seit gestern auch morgens und mittags. Nachts zeigt sie das nicht und Abends im Bett möckert sie kurz und dann ist sie wieder entspannt. Nachts beginnt sie ab ca. halb 5 bis ca. 7 zu "arbeiten", zu drücken, und sich zu winden.
Es hilft dann manchmal sie aufzurichten über die Schulter zu legen und sie aufstoßen zu lassen. Ich trage sie dann immer weiter und hoffe auf den ersehnten Pups, oder dass sie die Windel füllt. Oftmals kommt er binnen 1-2 Minuten manchmal aber auch nicht. Dann ist ein weiter stillen fast unmöglich. Ich weiß sie hat noch Hunger und sie will auch an die Brust. Sie dockt an trinkt 2 Züge fällt dann wieder ab und schreit. Das gleiche Spiel beginnt von vorne. Derzeit hat sie seit letzter Woche Samstag ihre erste Schnottennase, die wir aber mittlerweile fast komplett durchgestanden haben.
Allgemeine Daten zu ihr und mir:
Meine Tochter ist nun 11 Wochen und einen Tag alt. Sie ist mit einem Gewicht von 3850gr zur Welt gekommen und wiegt nun 6150gr (heute morgen gemessen, wie immer nackig nach dem Aufstehstillen und während der morgendlichen Reinigung). Sie wird mit einem Beutel und einer Kofferwaage gewogen. Das aber schon immer, deswegen ist es für uns klar, dass sie ca. 200-250gr pro Woche zu nimmt.
Wir stillen mit einer Mindestpause von 2 Stunden dazwischen (empfohlen von der Hebamme). Das gibt manchmal Ärger, da sie gerne bestimmt öfter dran will. Wenn es gar nicht geht, lege ich sie auch an, weil ich es nicht haben kann, wenn sie sich einschreit. Das mit den 2 Stunden haben wir eigentlich gemacht, da ich unglaublich viel Milch habe und ich am Anfang einige Stillprobleme hatte (nach 3 Wochen 2 Brustentzündungen linksseitig, und 2 mal eine wunde Brustwarze rechts und links). Das hat sich derzeit aber gut eingependelt. Ich habe einen sehr starken MSR, darin ist die Kleine aber geübt würde ich sagen.
Sie packt gut zu. Schmerzen beim Stillen habe ich nicht. Lieblingsanlege-Positionen sind derzeit im liegen und in der Wiegehaltung. Ab und zu habe ich das Gefühl sie "kaut" ein wenige auf meiner Brustwarze herum, das wird aber mit einem direkten Abmachen von der Brust beantwortet. Dann ist es auch wieder okay und dockt wieder richtig an.
Ein "Faible" ist derzeit an allem zu nucken was in den Mundbereich kommt, am liebsten nimmt sie das Fäustchen, aber auch ihr Schmusekrokodil oder meinen Zeigefinger. Auf dem hat sie gestern auch gut gekaut und sich den über die gesamte Kauleiste geschoben.
Sie hat einen Schnuller der vornehmlich zum Einsatz kommt wenn sie bis auf die Mindeststundenzahl von 2 Stunden gezogen werden soll. Den hat sie seit ihrem 12 Lebenstag, da sie ein sehr starkes Nuckel-Bedürfnis gezeigt hat. Dieses konnten wir nicht mehr über den kleinen Finger befriedigen. Brusthütchen kennt sie auch, das war aber so ein graus, dass ich die Schmerzen in Kauf genommen hab, weil das einfach nicht unser Ding war auch nicht mit wunden Brustwarzen.
Sie hat im Schnitt zwischen einer und 6 Windeln mit Schissi, gestern waren es z.B. 5 davon waren 2 gelb mit Flöckchen, und 3 grün-gelb mit so schleimigen Fäden. Heute morgen hatte sie schon 3 mal was in der Hose, alles gelb mit Flöckchen. Die Windeln werden ca. alle 2-3 Stunden (tagsüber) gewechselt und es ist noch nicht einmal vorgekommen, dass sie nicht zumindest nass war (wir wickeln mit Stoff). Nachts hat sie eine Windel, die um ca. 20.00-21.00 Uhr angelegt und dann um halb 6-6 Uhr das erste mal gewechselt wird. Diese ist meistens gar nicht so nass, wie man sich das denken würde. Dafür ist die Windel von 6-9Uhr zum bersten voll mit Pipi und Schissi (optional).
Sie wird abends zum einschlafen gegen 21.00 Uhr gestillt, dann die nächste Stillphase zwischen halb 1-1Uhr und dann um ca. 3Uhr und dann wieder um 5-6 Uhr. Dann geht es über den Tag meistens im 2 Stunden-Takt weiter. Sie trinkt beide Brüste so leer, dass sie schön weich sind. Das dauert pro Seite ca. 10 Minuten
Sorgen wegen einer Gedeihstörung habe ich noch nicht. Mich beschäftigt eher, wie das nun weitergehen wird. Sie zeigt dieses Verhalten nun schon seit über 2 Wochen und ich bin mittlerweile echt ratlos.
Wir haben bisher ausprobiert:
-Bei Unruhe, Wechsel der Brustseite
-Hochnehmen, aufstoßen lassen, Tragen bis die Verdauung eingesetzt hat, oder sie sich wieder richtig entspannt hat.
-Verzicht auf jedwede Kuhmilchprodukte (das mache ich auch grade wieder, als Kontrolle). Wir können aber nicht genau sagen ob es das besser macht. Denn sie hat dieses Schreien an der Brust auch während der Kuhmilch-Frei-Zeit gezeigt und auch genauso gepupst.
Unsere Fragen zu dieser Situation sind eigentlich folgende:
- Könnte es tatsächlich das Zahnen sein?
- Ist das der 12 Wochen Schub, der sich bei uns einfach seit 2 Wochen zeigt?
- Wäre es sinnvoll die 2 Stunden-Marke zu streichen, damit sie zwar öfter trinkt, aber "kleinere" Portionen. Damit die Verdauung einfach etwas reibungsloser läuft und öfter angeregt wird. (Druckaufbau durch Pupsen/Stuhlgang beim Stillen verhindert ruhiges trinken?) Also komplettes Stillen nach Bedarf?
--> bringt mir das wieder ein Brustproblem ein?
Entschuldigt den ganzen Text ich hoffe es ist verständlich und ich habe nichts wichtiges vergessen. Mein Mann und ich hoffen auf Tipps oder Anregungen und Hilfe.
meine Tochter und ich haben ein evtl. Stillproblem, oder auch nicht und ich stelle mich nur an und das ist normal, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist es derzeit schwierig mit uns (seit etwas über 2 Wochen). Nicht immer, aber immer öfter. Es gibt pro Tag mehrere Stillphasen bei denen sie an der Brust anfängt zu schreien, sich zu winden, zu überstrecken und sich gar nicht mehr einkriegen mag. Das ist meistens abends passiert so 2 Stillphasen ab ca. 17.00 Uhr bis zum Einschlafstillen um 21.00 Uhr. Allerdings zeigt sie dieses Verhalten seit gestern auch morgens und mittags. Nachts zeigt sie das nicht und Abends im Bett möckert sie kurz und dann ist sie wieder entspannt. Nachts beginnt sie ab ca. halb 5 bis ca. 7 zu "arbeiten", zu drücken, und sich zu winden.
Es hilft dann manchmal sie aufzurichten über die Schulter zu legen und sie aufstoßen zu lassen. Ich trage sie dann immer weiter und hoffe auf den ersehnten Pups, oder dass sie die Windel füllt. Oftmals kommt er binnen 1-2 Minuten manchmal aber auch nicht. Dann ist ein weiter stillen fast unmöglich. Ich weiß sie hat noch Hunger und sie will auch an die Brust. Sie dockt an trinkt 2 Züge fällt dann wieder ab und schreit. Das gleiche Spiel beginnt von vorne. Derzeit hat sie seit letzter Woche Samstag ihre erste Schnottennase, die wir aber mittlerweile fast komplett durchgestanden haben.
Allgemeine Daten zu ihr und mir:
Meine Tochter ist nun 11 Wochen und einen Tag alt. Sie ist mit einem Gewicht von 3850gr zur Welt gekommen und wiegt nun 6150gr (heute morgen gemessen, wie immer nackig nach dem Aufstehstillen und während der morgendlichen Reinigung). Sie wird mit einem Beutel und einer Kofferwaage gewogen. Das aber schon immer, deswegen ist es für uns klar, dass sie ca. 200-250gr pro Woche zu nimmt.
Wir stillen mit einer Mindestpause von 2 Stunden dazwischen (empfohlen von der Hebamme). Das gibt manchmal Ärger, da sie gerne bestimmt öfter dran will. Wenn es gar nicht geht, lege ich sie auch an, weil ich es nicht haben kann, wenn sie sich einschreit. Das mit den 2 Stunden haben wir eigentlich gemacht, da ich unglaublich viel Milch habe und ich am Anfang einige Stillprobleme hatte (nach 3 Wochen 2 Brustentzündungen linksseitig, und 2 mal eine wunde Brustwarze rechts und links). Das hat sich derzeit aber gut eingependelt. Ich habe einen sehr starken MSR, darin ist die Kleine aber geübt würde ich sagen.
Sie packt gut zu. Schmerzen beim Stillen habe ich nicht. Lieblingsanlege-Positionen sind derzeit im liegen und in der Wiegehaltung. Ab und zu habe ich das Gefühl sie "kaut" ein wenige auf meiner Brustwarze herum, das wird aber mit einem direkten Abmachen von der Brust beantwortet. Dann ist es auch wieder okay und dockt wieder richtig an.
Ein "Faible" ist derzeit an allem zu nucken was in den Mundbereich kommt, am liebsten nimmt sie das Fäustchen, aber auch ihr Schmusekrokodil oder meinen Zeigefinger. Auf dem hat sie gestern auch gut gekaut und sich den über die gesamte Kauleiste geschoben.
Sie hat einen Schnuller der vornehmlich zum Einsatz kommt wenn sie bis auf die Mindeststundenzahl von 2 Stunden gezogen werden soll. Den hat sie seit ihrem 12 Lebenstag, da sie ein sehr starkes Nuckel-Bedürfnis gezeigt hat. Dieses konnten wir nicht mehr über den kleinen Finger befriedigen. Brusthütchen kennt sie auch, das war aber so ein graus, dass ich die Schmerzen in Kauf genommen hab, weil das einfach nicht unser Ding war auch nicht mit wunden Brustwarzen.
Sie hat im Schnitt zwischen einer und 6 Windeln mit Schissi, gestern waren es z.B. 5 davon waren 2 gelb mit Flöckchen, und 3 grün-gelb mit so schleimigen Fäden. Heute morgen hatte sie schon 3 mal was in der Hose, alles gelb mit Flöckchen. Die Windeln werden ca. alle 2-3 Stunden (tagsüber) gewechselt und es ist noch nicht einmal vorgekommen, dass sie nicht zumindest nass war (wir wickeln mit Stoff). Nachts hat sie eine Windel, die um ca. 20.00-21.00 Uhr angelegt und dann um halb 6-6 Uhr das erste mal gewechselt wird. Diese ist meistens gar nicht so nass, wie man sich das denken würde. Dafür ist die Windel von 6-9Uhr zum bersten voll mit Pipi und Schissi (optional).
Sie wird abends zum einschlafen gegen 21.00 Uhr gestillt, dann die nächste Stillphase zwischen halb 1-1Uhr und dann um ca. 3Uhr und dann wieder um 5-6 Uhr. Dann geht es über den Tag meistens im 2 Stunden-Takt weiter. Sie trinkt beide Brüste so leer, dass sie schön weich sind. Das dauert pro Seite ca. 10 Minuten
Sorgen wegen einer Gedeihstörung habe ich noch nicht. Mich beschäftigt eher, wie das nun weitergehen wird. Sie zeigt dieses Verhalten nun schon seit über 2 Wochen und ich bin mittlerweile echt ratlos.
Wir haben bisher ausprobiert:
-Bei Unruhe, Wechsel der Brustseite
-Hochnehmen, aufstoßen lassen, Tragen bis die Verdauung eingesetzt hat, oder sie sich wieder richtig entspannt hat.
-Verzicht auf jedwede Kuhmilchprodukte (das mache ich auch grade wieder, als Kontrolle). Wir können aber nicht genau sagen ob es das besser macht. Denn sie hat dieses Schreien an der Brust auch während der Kuhmilch-Frei-Zeit gezeigt und auch genauso gepupst.
Unsere Fragen zu dieser Situation sind eigentlich folgende:
- Könnte es tatsächlich das Zahnen sein?
- Ist das der 12 Wochen Schub, der sich bei uns einfach seit 2 Wochen zeigt?
- Wäre es sinnvoll die 2 Stunden-Marke zu streichen, damit sie zwar öfter trinkt, aber "kleinere" Portionen. Damit die Verdauung einfach etwas reibungsloser läuft und öfter angeregt wird. (Druckaufbau durch Pupsen/Stuhlgang beim Stillen verhindert ruhiges trinken?) Also komplettes Stillen nach Bedarf?
--> bringt mir das wieder ein Brustproblem ein?
Entschuldigt den ganzen Text ich hoffe es ist verständlich und ich habe nichts wichtiges vergessen. Mein Mann und ich hoffen auf Tipps oder Anregungen und Hilfe.