zu geringe Gewichtszunahme bei meinem Kleinen
Verfasst: 05.02.2015, 11:37
Liebe Runde,
unser Sohn wurde am 8.1. mit einem Gewicht von 3775g geboren. Nun ist er heute genau vier Wochen alt und seit knapp zwei Wochen macht sich unsere Hebamme Sorgen um die teilweise ausbleibende oder geringe Gewichtszunahme. Er hat zwischendurch mal einen enormen Sprung im Gewicht gemacht, da habe ich alle zwei Stunden gestillt und musste ihn immer wieder wecken, was mir jedes Mal irgendwie leid tut, die Kleinen sehen doch so friedlich aus, wenn sie schlafen. Die Folgewoche hat er trotz selber Technik abgenommen und nicht zugelegt. Das war so frustrierend und niederschmetternd.
Die Hebamme hat nun letzte Woche vorgeschlagen, abgepumpte Mumi bzw. wenn nicht ausreichend vorhanden, PreHA zuzufüttern. Als sie das vorschlug, kamen mir direkt die Tränen. Für mich ist das Stillen sehr wichtig und ich befürchte nun, dass ich den Kleinen nicht ausreichend ernähren kann oder bald abstillen muss, obwohl ich das nicht möchte.
Wir haben eigentlich immer ein Stillprotokoll geführt, die letzten beiden Tage wurde das aber nicht mehr so akribisch betrieben, da hier wirklich viel Dauerstillen über zwei bis vier Stunden und das etwa zwei bis drei Mal in 24h angesagt ist. Auf Rat der Hebamme haben wir die ersten Tage über Finger und Spritze zugefüttert. Mein Eindruck war allerdings, dass der Kleine einerseits fauler geworden ist beim Saugen, es kamen ja zwischen 30 und 40ml auf einfachem Wege, und andererseits ließ er sich auch schwerer anlegen, schleuderte den Kopf hin und her, drückte mit der Zunge eher die BW heraus als sie einzusaugen und wirkte recht unzufrieden und quengelig auf mich. Das Füttern auf Stechuhr behagt mir nicht so ganz, alle drei Stunden anlegen, zufüttern und zwischendurch immer pumpen...
Allerdings hat der Kleine bedeutend weniger geschrien nach dem Zufüttern und natürlich habe ich mir dann gleich Vorwürfe gemacht, dass ich meinen Sohn vorher unwissentlich habe hungern lassen und fälschlicherweise von Bauchweh ausgegangen bin.
Meine Hebamme hat mir dazu geraten, wenn sich der Kleine nicht ausreichend holt, denn sie geht von einer ausreichenden Milchmenge aus, vorübergehend pro Mahlzeit etwa 40ml zuzufüttern, um ihn im Gewicht ersteinmal hochzudrücken, und ihn alle drei Stunden anzulegen und etwa 1,5 h nach Stillbeginn zusätzlich zu pumpen. Das habe ich jetzt etwa eine Woche gemacht, allerdings ist das enorm nervenaufreibend, da ich entweder gestillt oder gepumpt oder zugefüttert habe. Mit dem Reinigen aller Utensilien komme ich knapp zu einem Spaziergang und zum Essen. Noch ist mein Mann zu Hause und unterstützt mich, aber ab nächsten Montag muss er wieder arbeiten und ich bezweifele, dass ich das alles alleine schaffe.
Seit Montag nutze ich die Spritze nicht mehr, sondern habe ein BES von meiner Hebi bekommen. Die Spritze ist seit Montag noch einmal zum Einsatz gekommen als ich geschlafen habe und mein Mann dem Kleinen 40ml gegeben hat. Mit dem BES geht es, glaube ich, ganz gut. Ich bin mir zwar noch unsicher, ob ich den Schlauch direkt öffnen oder erst später öffnen soll, aber er nimmt das generell gut an. Trinkt der Kleine denn weniger aus der Brust, wenn ich den Schlauch gleich öffne?
Meine Hebi kommt heute Nachmittag, ich würde mir dann die GewichtsDaten abschreiben und hier einstellen. In anderen Beiträgen habe ich schon gelesen, dass auch die Anzahl der Windeln und der Inhalt benötigt werden. Hier sah die Hebamme bisher überhaupt keinen Anlass zur Sorge, er pullert viel und hat mindestens vier Mal am Tag lockeren curryfarbenen Stuhl. Seine Haut ist ansonsten auch recht rosig.
Welche Informationen werden noch benötigt? Ich weiß, meine kleine Zusammenfassung ist nicht besonders strukturiert, aber vielleicht lässt sich das unter Anleitung besser sortieren?
Ich bin für jede Hilfe sehr dankbar, ich möchte den Kleinen doch unbedingt erfolgreich stillen können. Zur Zeit bin ich völlig verunsichert, überall lese ich die Kleinen sollen um die 170g pro Woche zunehmen. Das schafft mein kleiner Prinz nicht. Wenn unsere Hebamme heute da ist, gibt es wieder ein neues Gewicht. Soll ich das zusammen mit den anderen Angaben einstellen? Er wird seit dem 29.01. täglich auf einer Waage aus der Apotheke gewogen.
Hier schon einmal ein erster Teil der Daten :
08.01. 3775g Geburtsgewicht in Klinik
10.01. 3500g bei U2 in Klinik
Gestern lag er bei 4120g.
Den Rest tippe ich schneller am Rechner. Außerdem muss ich die alten Protokolle suchen.
Hoffentlich könnt ihr mir helfen, damit mein Spatz ein kleiner gesunder Wonneproppen wird und ausreichend zunimmt, auch ohne Premilch.
Liebe Grüße
unser Sohn wurde am 8.1. mit einem Gewicht von 3775g geboren. Nun ist er heute genau vier Wochen alt und seit knapp zwei Wochen macht sich unsere Hebamme Sorgen um die teilweise ausbleibende oder geringe Gewichtszunahme. Er hat zwischendurch mal einen enormen Sprung im Gewicht gemacht, da habe ich alle zwei Stunden gestillt und musste ihn immer wieder wecken, was mir jedes Mal irgendwie leid tut, die Kleinen sehen doch so friedlich aus, wenn sie schlafen. Die Folgewoche hat er trotz selber Technik abgenommen und nicht zugelegt. Das war so frustrierend und niederschmetternd.
Die Hebamme hat nun letzte Woche vorgeschlagen, abgepumpte Mumi bzw. wenn nicht ausreichend vorhanden, PreHA zuzufüttern. Als sie das vorschlug, kamen mir direkt die Tränen. Für mich ist das Stillen sehr wichtig und ich befürchte nun, dass ich den Kleinen nicht ausreichend ernähren kann oder bald abstillen muss, obwohl ich das nicht möchte.
Wir haben eigentlich immer ein Stillprotokoll geführt, die letzten beiden Tage wurde das aber nicht mehr so akribisch betrieben, da hier wirklich viel Dauerstillen über zwei bis vier Stunden und das etwa zwei bis drei Mal in 24h angesagt ist. Auf Rat der Hebamme haben wir die ersten Tage über Finger und Spritze zugefüttert. Mein Eindruck war allerdings, dass der Kleine einerseits fauler geworden ist beim Saugen, es kamen ja zwischen 30 und 40ml auf einfachem Wege, und andererseits ließ er sich auch schwerer anlegen, schleuderte den Kopf hin und her, drückte mit der Zunge eher die BW heraus als sie einzusaugen und wirkte recht unzufrieden und quengelig auf mich. Das Füttern auf Stechuhr behagt mir nicht so ganz, alle drei Stunden anlegen, zufüttern und zwischendurch immer pumpen...
Allerdings hat der Kleine bedeutend weniger geschrien nach dem Zufüttern und natürlich habe ich mir dann gleich Vorwürfe gemacht, dass ich meinen Sohn vorher unwissentlich habe hungern lassen und fälschlicherweise von Bauchweh ausgegangen bin.
Meine Hebamme hat mir dazu geraten, wenn sich der Kleine nicht ausreichend holt, denn sie geht von einer ausreichenden Milchmenge aus, vorübergehend pro Mahlzeit etwa 40ml zuzufüttern, um ihn im Gewicht ersteinmal hochzudrücken, und ihn alle drei Stunden anzulegen und etwa 1,5 h nach Stillbeginn zusätzlich zu pumpen. Das habe ich jetzt etwa eine Woche gemacht, allerdings ist das enorm nervenaufreibend, da ich entweder gestillt oder gepumpt oder zugefüttert habe. Mit dem Reinigen aller Utensilien komme ich knapp zu einem Spaziergang und zum Essen. Noch ist mein Mann zu Hause und unterstützt mich, aber ab nächsten Montag muss er wieder arbeiten und ich bezweifele, dass ich das alles alleine schaffe.
Seit Montag nutze ich die Spritze nicht mehr, sondern habe ein BES von meiner Hebi bekommen. Die Spritze ist seit Montag noch einmal zum Einsatz gekommen als ich geschlafen habe und mein Mann dem Kleinen 40ml gegeben hat. Mit dem BES geht es, glaube ich, ganz gut. Ich bin mir zwar noch unsicher, ob ich den Schlauch direkt öffnen oder erst später öffnen soll, aber er nimmt das generell gut an. Trinkt der Kleine denn weniger aus der Brust, wenn ich den Schlauch gleich öffne?
Meine Hebi kommt heute Nachmittag, ich würde mir dann die GewichtsDaten abschreiben und hier einstellen. In anderen Beiträgen habe ich schon gelesen, dass auch die Anzahl der Windeln und der Inhalt benötigt werden. Hier sah die Hebamme bisher überhaupt keinen Anlass zur Sorge, er pullert viel und hat mindestens vier Mal am Tag lockeren curryfarbenen Stuhl. Seine Haut ist ansonsten auch recht rosig.
Welche Informationen werden noch benötigt? Ich weiß, meine kleine Zusammenfassung ist nicht besonders strukturiert, aber vielleicht lässt sich das unter Anleitung besser sortieren?
Ich bin für jede Hilfe sehr dankbar, ich möchte den Kleinen doch unbedingt erfolgreich stillen können. Zur Zeit bin ich völlig verunsichert, überall lese ich die Kleinen sollen um die 170g pro Woche zunehmen. Das schafft mein kleiner Prinz nicht. Wenn unsere Hebamme heute da ist, gibt es wieder ein neues Gewicht. Soll ich das zusammen mit den anderen Angaben einstellen? Er wird seit dem 29.01. täglich auf einer Waage aus der Apotheke gewogen.
Hier schon einmal ein erster Teil der Daten :
08.01. 3775g Geburtsgewicht in Klinik
10.01. 3500g bei U2 in Klinik
Gestern lag er bei 4120g.
Den Rest tippe ich schneller am Rechner. Außerdem muss ich die alten Protokolle suchen.
Hoffentlich könnt ihr mir helfen, damit mein Spatz ein kleiner gesunder Wonneproppen wird und ausreichend zunimmt, auch ohne Premilch.
Liebe Grüße