Stilltrauma
Verfasst: 03.02.2015, 00:03
Hallo ihr Lieben,
meine Tochter ist 5 Monate alt und das Stillen war leider von Anfang an nicht unproblematisch. Ich habe schon eine super Stillberaterin vor Ort deshalb nur die Kurzfassung:
Die Maus kam 2 Wochen zu früh gesund zur Welt. Die Geburt dauerte etwa 10 Stunden und war aufgrund eines "Geburtsstillstands in der Austreibungsphase" sehr anstrengend. Danach ging es uns jedoch gut, Krankenhaus (wollte urspr. ins GH) ist als stillfreundlich bekannt und hat sich gut um uns gekümmert. Leider hatte ich, nennen wir es mal "Stilltrauma". Meine Hebamme kam täglich zur Vorsorge um die Kleine zu wiegen und allgemeine Fragen zu klären. Als ich sie dann mal nicht nach den von ihr vorgeschriebenen 2 Stunden Mindestabstand angelegt hatte, wurde ich von ihr angemotzt "Siehst du , deshalb hat sie Bauchweh. Ich weiss nicht wie oft ich es dir noch sagen soll". Zusätzlich stellte sie in der ersten (oder war es die zweite?), dass sie nicht genügend zunahm, bzw. auch plötzlich 80 g abgenommen hatte. Sie tastete meine Brust ab und da meine Tochter zeitgleich immer wieder unruhig war, meine Brust sich schlapp und leer anfühlte , riet sie mir zuzufüttern. Der Horror für mich, unter Tränen gab ich ihr deswegen in den ersten beiden Monaten insgesamt 4 mal die Flasche mit Pre-Nahrung. Inzwischen habe ich eine sehr nette Stillberaterin gefunden, die mich zum ersten Mal motiviert hat und mein Stillwunsch unterstützt und mich berät.
Auch wenn ich schon eine Stillberaterin habe, möchte ich gerne noch zusätzlich Meinungen/Erfahrungen haben (ohne die Kompetenz der Stillberaterin abzuwerten!!)...
Die Kleine hat die letzten Wochen tagsüber nur kurz und selten getrunken. Obwohl ich es ihr halbstündlich angeboten habe, dockte sie nach wenigen Minuten ab , spielte an meinem Gesicht, und liess sich nach hinten fallen. In dieser Zeit hatte sie nur alle drei Tag Stuhlgang, war aber ansonsten gut drauf. Plötzlich fing es an, dass sie wieder täglich mehrmals volle Windeln hatte, bis dann die bräunliche, schleimige Konsistenz in einen grünen und mit kleinen Blutschlieren versetzten Stuhl überging. Im Zeitraum von 10 Tagen hat sie nur 10 g zugenommen! Ich hab dann besorgt meinen Kinderarzt angerufen. Er vermutet einen leichten Infekt, empfahl mit bestimmte Globulis bat mich dann den Stuhlgang weiter zu beobachten und mich bei einer Verschlechterung nochmal zu melden (war leider am WE
). Heute war ihr Stuhl immer noch grün, wenn auch ohne Blutspuren. Sie ist weiterhin gut drauf, wenn auch total anhänglich. Bei jedem Trinken versteift sie sich, brummt, heult auf und macht sich geräuschsvoll in die Hose.
Zusätzlich ist mir ihr acentonähnlicher Geruch aus dem Mund aufgefallen
. Im Internet stand, dass dies Hinweise auf einen Flüssigkeitsmangel sein können?!!
Jetzt habe ich natürlich Angst das meine Milch mal wieder nicht ausreicht
Als sie damals abgenommen hatte, und ich zufüttern musste war das für mich der Horror. Klar habe ich sie dann wieder an die Brust gewöhnt, jedoch hatte ich immer die Panik im Hinterkopf, dass sie nicht ausreicht. Bei jedem Blick in den Spiegel befürchtete ich, dass meine Brust kleiner geworden ist. Bei jedem Wiegen bin ich nervös und fange bei zu geringer Gewichtszunahme (bzw. -abnahme) das Heulen an. ich bin sogar depremiert wenn mir befreundete Mütter erzählen, wie viel ihr Knirps zugenommen hat.
Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen
LG Knotterhexe
meine Tochter ist 5 Monate alt und das Stillen war leider von Anfang an nicht unproblematisch. Ich habe schon eine super Stillberaterin vor Ort deshalb nur die Kurzfassung:
Die Maus kam 2 Wochen zu früh gesund zur Welt. Die Geburt dauerte etwa 10 Stunden und war aufgrund eines "Geburtsstillstands in der Austreibungsphase" sehr anstrengend. Danach ging es uns jedoch gut, Krankenhaus (wollte urspr. ins GH) ist als stillfreundlich bekannt und hat sich gut um uns gekümmert. Leider hatte ich, nennen wir es mal "Stilltrauma". Meine Hebamme kam täglich zur Vorsorge um die Kleine zu wiegen und allgemeine Fragen zu klären. Als ich sie dann mal nicht nach den von ihr vorgeschriebenen 2 Stunden Mindestabstand angelegt hatte, wurde ich von ihr angemotzt "Siehst du , deshalb hat sie Bauchweh. Ich weiss nicht wie oft ich es dir noch sagen soll". Zusätzlich stellte sie in der ersten (oder war es die zweite?), dass sie nicht genügend zunahm, bzw. auch plötzlich 80 g abgenommen hatte. Sie tastete meine Brust ab und da meine Tochter zeitgleich immer wieder unruhig war, meine Brust sich schlapp und leer anfühlte , riet sie mir zuzufüttern. Der Horror für mich, unter Tränen gab ich ihr deswegen in den ersten beiden Monaten insgesamt 4 mal die Flasche mit Pre-Nahrung. Inzwischen habe ich eine sehr nette Stillberaterin gefunden, die mich zum ersten Mal motiviert hat und mein Stillwunsch unterstützt und mich berät.
Auch wenn ich schon eine Stillberaterin habe, möchte ich gerne noch zusätzlich Meinungen/Erfahrungen haben (ohne die Kompetenz der Stillberaterin abzuwerten!!)...
Die Kleine hat die letzten Wochen tagsüber nur kurz und selten getrunken. Obwohl ich es ihr halbstündlich angeboten habe, dockte sie nach wenigen Minuten ab , spielte an meinem Gesicht, und liess sich nach hinten fallen. In dieser Zeit hatte sie nur alle drei Tag Stuhlgang, war aber ansonsten gut drauf. Plötzlich fing es an, dass sie wieder täglich mehrmals volle Windeln hatte, bis dann die bräunliche, schleimige Konsistenz in einen grünen und mit kleinen Blutschlieren versetzten Stuhl überging. Im Zeitraum von 10 Tagen hat sie nur 10 g zugenommen! Ich hab dann besorgt meinen Kinderarzt angerufen. Er vermutet einen leichten Infekt, empfahl mit bestimmte Globulis bat mich dann den Stuhlgang weiter zu beobachten und mich bei einer Verschlechterung nochmal zu melden (war leider am WE
Zusätzlich ist mir ihr acentonähnlicher Geruch aus dem Mund aufgefallen
Jetzt habe ich natürlich Angst das meine Milch mal wieder nicht ausreicht
Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen
LG Knotterhexe