Baby ist da! Zu kleine Brustwarzen, Blut
Verfasst: 01.02.2015, 11:40
Hallo,
ich möchte kurz eure Meinung einholen, bevor meine Hebamme heute Nachmittag kommt.
Unsere Zaubermaus kam am Mittwoch Abend zur Welt. Leider wieder per Kaiserschnitt, was aber die beste Lösung wär, da dann bei der Untersuchung ein Polyhydramnion diagnostiziert wurde. Unterm Kaiserschnitt wurde dann auch festgestellt, dass alles extrem vernarbt und die Blase falsch angewachsen war. Also Schwamm drüber, sollte eben nicht sein, ist für mich aber OK.
Das Anlegen klappte dann die erste Nacht ganz gut und sie zutschte kräftig. Am nächsten Tag ging es dann los, dass sie gleich nach dem Anlegen schmatzte und dann nur noch die Brustwarze im Mund hatte. Also Abdocken, Andocken. Aber immer wieder das gleiche. Wenn ich versucht habe ihr mehr Brust in den Mund zu tun, hat sie alles ausgespuckt.
Nachdem ich aufstehen konnte bin ich gleich zur Laktationsberaterin gewackelt. Wir haben dann lang probiert, aber auch sie bekam es nicht hin. Meinte, ich soll uns erstmal eine Pause geben. Die Kleine schlief dann auch eine Weile und wir probierten es wieder. So langsam nahm sie auch mehr Warzenvorhof mit in den Mund. Die Beraterin meinte, dass sieht toll aus. Nur ich hatte tierische Schmerzen dabei. Als die Kleine fertig war, sah man auch warum, die Warzen waren total verformt. Die Beraterin schaute dann drauf und meinte, dass meine Brustwarzen sehr kurz seien. Somit kann die Kleine Sie nicht richtig reinziehen und schubbert sie dann am Gaumen entlang. Ihre Empfehlung: Abpumpen und Flasche geben. Nun bin ich ganz ehrlich. Ich hab 2 Kleinkinder daheim und die Kleine. Ich weiß, dass beim Pumpen nicht viel bei mir kommt. Also biss ich die Zähne zusammen und hab es ertragen.
Milcheinschuss - naja wenn man es so nennen kann - kam vom Freitag auf Samstag. Also ich merke es nur daran, dann die Kleine nach dem Stillen einen weißen Mund hat und nicht mehr so gelblich. An der Brust selber merke ich - außer dem "es sticht mir einer ein Messer rein" (die ganze Zeit nicht nur während des Stillens) - gar nix. Keine festen Knubbel oder ähnliches. Die Kleine trinkt nun auch anders. Sie macht das wie die Medela Pumpe, kurz schnell Ansaugen und dann langsam saugen und schlucken. Gutes Zeichen, denk ich mir. Das ist aber pro Brust nicht mal 1 Minute so. Ich lass sie dann aber noch weiter saugen.
Gestern dann das Unheil. Sie hatte gestillt und ich hab ihr etwas Pre mit dem SoftCup gegeben. Das klappt ganz gut. Haben dann gekuschelt und auf einmal spuckt sie Milch und da war richtig viel Blut bei. Hab gleich meine Brustwarze angeschaut, aber die ist nicht blutig, nur eben arg gereizt. Ich also meine Hebamme angerufen. Sie meint Flasche geben und aufhören. Die Kleine würde wohl zu stark saugen und das Blut kann sie nicht verarbeiten, spuckt daher. Es ist nicht gesund für meine Brust und für die Kleine erst recht nicht.
Meine Hebamme ist eigentlich eine Stillverfechterin, darum hatte ich auf eine andere Antwort gehofft.
Nun sitz ich hier, mit einem Mann der mir verbietet weiter anzulegen, weil sie jetzt ständig Blut spuckt. Meine Brüste Tun höllisch weh ich kann nicht liegen, sitzen oder ähnliches ohne daran erinnert zu werden. Und die Fläschchen hat mein Mann auch schon ausgekocht.
Ich wollte mich dieses Mal nicht stressen lassen. Hab extra eine Klinik mit Stillambulanz gewählt, wo mir auch wirklich jemand zur Seite stand und darüber bin ich echt dankbar, aber doch ist das Ergebnis nicht so, wie ich es erhofft hatte.
Wenn ich ehrlich zu mir wäre, würde ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen. Hatte nämlich vor der Genurt gesagt, wenn es wieder nicht wird, dann ist es so und ich lass es. Ich habe das Theater ja schon 2 Mal durch mit Stillen, Pumpen, Zufüttern über Wochen und am Ende wurde nix draus. Und ein Baby braucht eine glückliche Mutter und keine die wegen des Stillens deprimiert ist.
Weiß gar nicht, was ich von euch hören will, vielleicht will ich auch nur eine Absolution, nach dem Motto "du hast es probiert und es soll eben nicht sein", aber die werd ich bei euch nicht finden. Vielleicht sollte ich einfach meinen Frieden damit schließen, so wie mit dem Kaiserschnitt. Immerhin hab ich schon 2 gesunde Flaschenkinder.
Ach Mensch ich weiß auch nicht.
LG Nicci
ich möchte kurz eure Meinung einholen, bevor meine Hebamme heute Nachmittag kommt.
Unsere Zaubermaus kam am Mittwoch Abend zur Welt. Leider wieder per Kaiserschnitt, was aber die beste Lösung wär, da dann bei der Untersuchung ein Polyhydramnion diagnostiziert wurde. Unterm Kaiserschnitt wurde dann auch festgestellt, dass alles extrem vernarbt und die Blase falsch angewachsen war. Also Schwamm drüber, sollte eben nicht sein, ist für mich aber OK.
Das Anlegen klappte dann die erste Nacht ganz gut und sie zutschte kräftig. Am nächsten Tag ging es dann los, dass sie gleich nach dem Anlegen schmatzte und dann nur noch die Brustwarze im Mund hatte. Also Abdocken, Andocken. Aber immer wieder das gleiche. Wenn ich versucht habe ihr mehr Brust in den Mund zu tun, hat sie alles ausgespuckt.
Nachdem ich aufstehen konnte bin ich gleich zur Laktationsberaterin gewackelt. Wir haben dann lang probiert, aber auch sie bekam es nicht hin. Meinte, ich soll uns erstmal eine Pause geben. Die Kleine schlief dann auch eine Weile und wir probierten es wieder. So langsam nahm sie auch mehr Warzenvorhof mit in den Mund. Die Beraterin meinte, dass sieht toll aus. Nur ich hatte tierische Schmerzen dabei. Als die Kleine fertig war, sah man auch warum, die Warzen waren total verformt. Die Beraterin schaute dann drauf und meinte, dass meine Brustwarzen sehr kurz seien. Somit kann die Kleine Sie nicht richtig reinziehen und schubbert sie dann am Gaumen entlang. Ihre Empfehlung: Abpumpen und Flasche geben. Nun bin ich ganz ehrlich. Ich hab 2 Kleinkinder daheim und die Kleine. Ich weiß, dass beim Pumpen nicht viel bei mir kommt. Also biss ich die Zähne zusammen und hab es ertragen.
Milcheinschuss - naja wenn man es so nennen kann - kam vom Freitag auf Samstag. Also ich merke es nur daran, dann die Kleine nach dem Stillen einen weißen Mund hat und nicht mehr so gelblich. An der Brust selber merke ich - außer dem "es sticht mir einer ein Messer rein" (die ganze Zeit nicht nur während des Stillens) - gar nix. Keine festen Knubbel oder ähnliches. Die Kleine trinkt nun auch anders. Sie macht das wie die Medela Pumpe, kurz schnell Ansaugen und dann langsam saugen und schlucken. Gutes Zeichen, denk ich mir. Das ist aber pro Brust nicht mal 1 Minute so. Ich lass sie dann aber noch weiter saugen.
Gestern dann das Unheil. Sie hatte gestillt und ich hab ihr etwas Pre mit dem SoftCup gegeben. Das klappt ganz gut. Haben dann gekuschelt und auf einmal spuckt sie Milch und da war richtig viel Blut bei. Hab gleich meine Brustwarze angeschaut, aber die ist nicht blutig, nur eben arg gereizt. Ich also meine Hebamme angerufen. Sie meint Flasche geben und aufhören. Die Kleine würde wohl zu stark saugen und das Blut kann sie nicht verarbeiten, spuckt daher. Es ist nicht gesund für meine Brust und für die Kleine erst recht nicht.
Meine Hebamme ist eigentlich eine Stillverfechterin, darum hatte ich auf eine andere Antwort gehofft.
Nun sitz ich hier, mit einem Mann der mir verbietet weiter anzulegen, weil sie jetzt ständig Blut spuckt. Meine Brüste Tun höllisch weh ich kann nicht liegen, sitzen oder ähnliches ohne daran erinnert zu werden. Und die Fläschchen hat mein Mann auch schon ausgekocht.
Ich wollte mich dieses Mal nicht stressen lassen. Hab extra eine Klinik mit Stillambulanz gewählt, wo mir auch wirklich jemand zur Seite stand und darüber bin ich echt dankbar, aber doch ist das Ergebnis nicht so, wie ich es erhofft hatte.
Wenn ich ehrlich zu mir wäre, würde ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen. Hatte nämlich vor der Genurt gesagt, wenn es wieder nicht wird, dann ist es so und ich lass es. Ich habe das Theater ja schon 2 Mal durch mit Stillen, Pumpen, Zufüttern über Wochen und am Ende wurde nix draus. Und ein Baby braucht eine glückliche Mutter und keine die wegen des Stillens deprimiert ist.
Weiß gar nicht, was ich von euch hören will, vielleicht will ich auch nur eine Absolution, nach dem Motto "du hast es probiert und es soll eben nicht sein", aber die werd ich bei euch nicht finden. Vielleicht sollte ich einfach meinen Frieden damit schließen, so wie mit dem Kaiserschnitt. Immerhin hab ich schon 2 gesunde Flaschenkinder.
Ach Mensch ich weiß auch nicht.
LG Nicci