Soor und Vasospasmus, suche Stillberaterin in meiner Nähe
Verfasst: 26.01.2015, 19:42
Hallo, ich heiße Sabrina und habe 3 Töchter.
Die jüngste Tochter ist genau heute 3 Wochen alt und ich wende mich an euch, weil ich große Schwierigkeiten mit dem Stillen habe.
Meine älteste Tochter habe ich (teils aus Unwissen) nach 2 Monaten abgestillt, meine mittlere Tochter habe ich fast 8 Monate voll gestill und mit 15 Monaten abgestillt.
Nun aber zum aktuellen Problem, ich fülle mal euren Fragebogen aus:
Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein.
Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Im Moment haben wir am Tag zwischen 8-10 Stillmahlzeiten, wir stillen 20-30 Minuten immer nur eine Seite. Tagsüber sind die Pausen 2-2 1/2 Stunden, in der Nacht können es auch mal 4 Stunden sein.
Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Seit Geburt 4-5 Stuhlgang Windeln, aber seit 3 Tagen haben wir nur noch Pipiwindeln
Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Marlene kam am 05.01. per geplantem Kaiserschnitt auf die Welt. Das erste Mal angelegt habe ich sie noch im Kreißsaal, das klappte auch ganz gut, sie wusste gleich, was zu tun ist. Ich habe sie in den nächsten Tagen immer angelegt, wenn sie wach war und wollte. Dementsprechend hatte ich schon am 3. Tag nach der Entbindung meinen Milcheinschuss.
Weil ich einen sehr großen Busen (Körbchen E) mit flachen Brustwarzen habe, habe ich für die Zeit des Milcheinschusses Stillhütchen benutzt, weil Marlene am prallen Busen Probleme hatte anzudocken. Nach 3 Tagen habe ich die Hütchen einfach wieder weggelassen, der Busen war wieder weich und Andocken war kein Problem mehr.
Am 18.01. hat Marlene einen wunden Po bekommen, der sich bei näherer Betrachtung als Soor herausstellte. Ab diesem Tag tat auch das Stillen mit jeder Mahlzeit mehr weh. Beim Andocken und auch nach dem Trinken, das steigerte sich so sehr, dass ich links nur noch mit Hütchen und rechts gar nicht mehr. Rechts habe ich für 24h nur abgepumpt mit meiner Lansinoh Handpumpe.
Am Montag den 19.01. waren wir dann beim Kinderarzt, der Soor im Mund und am Po bestätigte. Wir bekamen Multilind für den Po und Micotar Mundgel für den Mund und für meinen Busen verschrieben. Die Schmerzen beim Stillen wurden wieder schwächer. Seit ca. einer Woche stillen wir schon wieder ohne Hütchen beide Seiten, ich war schon wieder fast schmerzfrei. Es tat nur noch kurz beim Ansaugen bis zum MSR weh.
Seit heute tut es wieder höllisch weh, es kam wieder schleichend und wurde mit jeder Stillmahlzeit stärker. Andocken geht nur noch mit Zähne zusammenbeißen, ins Kissen kneifen und Tränchen verdrücken. Ich habe nun den Verdacht auf Vasospasmus, weil die Brustwarzen nach dem Stillen hart und schneeweiß werden und mittlerweile tun sie auch zwischen den Mahlzeiten weh.
Ich weiß mir nicht mehr zu helfen, es tut so weh, dass ich schon Gedanken ans Abstillen hege. Das will ich natürlich nicht, weil ich so gerne stille.
Ich weiß leider nicht, ob ich sie vielleicht auch einfach falsch anlege, da würde ich schon gerne mal am liebsten eine Beraterin draufschauen lassen, aber es gibt in meiner Nähe leider keine Beraterinnen. Ich hab manchmal das Gefühl, dass sie den Mund nicht weit genug aufmacht und unter Umständen nicht genug Brust im Mund landet...
Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja Stillhütchen von Medela.
Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich habe eine Nachsorge-Hebamme, die einmal in der Woche zu mir kommt, sie hat aber leider nicht viel Ahnung vom Stillen.
Beim Kinderarzt waren wir nur im Krankenhaus auf der Kinderambulanz, die uns die Soor-Mittel verschrieben haben.
Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nicht, das ich wüsste.
Gebt uns genaue Daten!
05.01. 3110g Geburt primäre Sectio 39+0
09.01. 3170g Entlassungsgewicht
14.01. 3320g Hebamme
22.01. 3400g Hebamme
nächster Wiegetermin ist jetzt am Mittwoch
Vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich. Ich nehme seit heute schonmal Magnesium und werde wohl aufgrund der Schmerzen temporär nochmal auf die Stillhütchen zurückgreifen.
Liebe Grüße
Sabrina
Die jüngste Tochter ist genau heute 3 Wochen alt und ich wende mich an euch, weil ich große Schwierigkeiten mit dem Stillen habe.
Meine älteste Tochter habe ich (teils aus Unwissen) nach 2 Monaten abgestillt, meine mittlere Tochter habe ich fast 8 Monate voll gestill und mit 15 Monaten abgestillt.
Nun aber zum aktuellen Problem, ich fülle mal euren Fragebogen aus:
Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein.
Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Im Moment haben wir am Tag zwischen 8-10 Stillmahlzeiten, wir stillen 20-30 Minuten immer nur eine Seite. Tagsüber sind die Pausen 2-2 1/2 Stunden, in der Nacht können es auch mal 4 Stunden sein.
Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Seit Geburt 4-5 Stuhlgang Windeln, aber seit 3 Tagen haben wir nur noch Pipiwindeln
Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Marlene kam am 05.01. per geplantem Kaiserschnitt auf die Welt. Das erste Mal angelegt habe ich sie noch im Kreißsaal, das klappte auch ganz gut, sie wusste gleich, was zu tun ist. Ich habe sie in den nächsten Tagen immer angelegt, wenn sie wach war und wollte. Dementsprechend hatte ich schon am 3. Tag nach der Entbindung meinen Milcheinschuss.
Weil ich einen sehr großen Busen (Körbchen E) mit flachen Brustwarzen habe, habe ich für die Zeit des Milcheinschusses Stillhütchen benutzt, weil Marlene am prallen Busen Probleme hatte anzudocken. Nach 3 Tagen habe ich die Hütchen einfach wieder weggelassen, der Busen war wieder weich und Andocken war kein Problem mehr.
Am 18.01. hat Marlene einen wunden Po bekommen, der sich bei näherer Betrachtung als Soor herausstellte. Ab diesem Tag tat auch das Stillen mit jeder Mahlzeit mehr weh. Beim Andocken und auch nach dem Trinken, das steigerte sich so sehr, dass ich links nur noch mit Hütchen und rechts gar nicht mehr. Rechts habe ich für 24h nur abgepumpt mit meiner Lansinoh Handpumpe.
Am Montag den 19.01. waren wir dann beim Kinderarzt, der Soor im Mund und am Po bestätigte. Wir bekamen Multilind für den Po und Micotar Mundgel für den Mund und für meinen Busen verschrieben. Die Schmerzen beim Stillen wurden wieder schwächer. Seit ca. einer Woche stillen wir schon wieder ohne Hütchen beide Seiten, ich war schon wieder fast schmerzfrei. Es tat nur noch kurz beim Ansaugen bis zum MSR weh.
Seit heute tut es wieder höllisch weh, es kam wieder schleichend und wurde mit jeder Stillmahlzeit stärker. Andocken geht nur noch mit Zähne zusammenbeißen, ins Kissen kneifen und Tränchen verdrücken. Ich habe nun den Verdacht auf Vasospasmus, weil die Brustwarzen nach dem Stillen hart und schneeweiß werden und mittlerweile tun sie auch zwischen den Mahlzeiten weh.
Ich weiß mir nicht mehr zu helfen, es tut so weh, dass ich schon Gedanken ans Abstillen hege. Das will ich natürlich nicht, weil ich so gerne stille.
Ich weiß leider nicht, ob ich sie vielleicht auch einfach falsch anlege, da würde ich schon gerne mal am liebsten eine Beraterin draufschauen lassen, aber es gibt in meiner Nähe leider keine Beraterinnen. Ich hab manchmal das Gefühl, dass sie den Mund nicht weit genug aufmacht und unter Umständen nicht genug Brust im Mund landet...
Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja Stillhütchen von Medela.
Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich habe eine Nachsorge-Hebamme, die einmal in der Woche zu mir kommt, sie hat aber leider nicht viel Ahnung vom Stillen.
Beim Kinderarzt waren wir nur im Krankenhaus auf der Kinderambulanz, die uns die Soor-Mittel verschrieben haben.
Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nicht, das ich wüsste.
Gebt uns genaue Daten!
05.01. 3110g Geburt primäre Sectio 39+0
09.01. 3170g Entlassungsgewicht
14.01. 3320g Hebamme
22.01. 3400g Hebamme
nächster Wiegetermin ist jetzt am Mittwoch
Vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich. Ich nehme seit heute schonmal Magnesium und werde wohl aufgrund der Schmerzen temporär nochmal auf die Stillhütchen zurückgreifen.
Liebe Grüße
Sabrina