Mehrere Fragen rund ums Stillen
Verfasst: 21.01.2015, 18:34
Guten Tag zusammen!
Bin durch Stöbern im Internet auf diese Seite gestoßen. Nachdem ich jetzt ein paar Beratungen gelesen habe, denke ich, ich bin hier gut aufgehoben! Toll, dass es das gibt!
Zuerst möchte ich uns kurz vorstellen, ich bin 37 und habe im August meine Tochter zur Welt gebracht. Sie kam nach Geburtsstillstand mit Herztonabfall per Kaiserschnitt zur Welt. Woche 37+6
Trotz der ( vor allem für mich)traumatischen Geburt waren Apgar-Werte etc prima.
Geburtsgewicht waren 3760g bei 52cm
Habe ca 2 Std nach der Geburt versucht, das erste mal anzulegen, die Hebamme kam und war zufrieden. Hat mir weder Tips gegeben noch mir das Anlegen gezeigt, war von da an komplett auf mich alleine gestellt.
Die Kleine hat schön an der Brust gearbeitet, trotzdem hatte sie einen enormen Gewichtsverlust von knapp 17%(!!) auf 3200g, wohl auch, weil sie sehr müde war und die ersten 2 Nächte fast komplett durchgeschlagen hat-ich wusste es nicht besser....
Habe in der Klinik dann PRE zugefüttert, nach jedem Stillen zwischen 10 und 50 ml-aufgrund mangelnder Alternativen leider mit der Flasche.
Sind dann am 6. Tag nach Hause, mit 3450g
Die Nachsorgehebamme kam erst am nächsten Tag, ihr erstes Gewicht waren 3330g.
Meine Brustwarzen waren zu dem Zeitpunkt schon blutig und ich habe bei jedem Stillen die Zähne zusammenbeißen müssen.
Dann ging das Gewicht wieder auf 3260g runter. Sie meinte dann nur, ich solle mir jetzt mal eine Pumpe besorgen, damit man sieht, was ich an Milch habe.
Habe ich gemacht, sollte dann pumpen, als sie ( und eine Schülerin!!) mir dabei auf die Brust gestarrt haben, da konnte ich mich echt gar nicht entspannen und es kamen 5 ml oder so.
Damit war die Sache klar, ich hatte keine Milch und mein Mann wurde kosgeschickt, um PRE zu kaufen.
Da ich im Vorfeld mich schon mit dem Stillen auseinandergesetzt hatte,bat ich sie, mir das Becher zu zeigen. Damit war sie völlig überfordert, und versuchte, ihre Unfähigkeit damit zu überspielen, daß ich die Milch nicht warm genug gemacht hätte und die Kleine deshalb nicht trinken würde.
Musste dann wohl oder übel per Flasche zufüttern.
Weil ich aufgrund dessen mit der Hebamme nicht zufrieden war ( und noch einigem anderen, sie zig vor der Schülerin immer alles so ganz dezent ins Lächerliche) habe ich versucht, mir eine andere Hebamme zu besorgen-keine Chance.
Dann habe ich versucht, eine Dame von der LLL zu bekommen, sie antwortete mir schnell und kam auch 2 Tage später vorbei.
Auch sie hatte nicht so recht Rat, hat mir einen Becher und eine Broschüre zum Brusternährungsset dagelassen und meinte, das wäre die letzte Option.
Ich sollte es aber noch so weiter versuchen und die Flaschen nach und nach reduzieren.
Öhm... Ja... Diese Aussage hat mir dann auch nicht so recht weitergeholfen.
Das Bechern hat sie mir leider auch nur theoretisch erklärt und ohne Baby gezeigt, da bei mir immer gefühlt ALLES daneben ging, habe ich das dann mal gelassen...
Damit war sie weg, wollte noch Geld für Beratung und Anfahrt und kam nie wieder-hat mir nur per Email Mut zugesprochen und irgendwelche Listen der WHO gemailt, die zeigen sollten, daß alles in Ordnung sei.
Dieser Ansicht waren weder Hebamme noch die Kinderärztin-letztere meinte, ich müsse unbedingt Stillproben machen, ich hätte sicher zu wenig Milch ( déja vu)
Die Stillprobe sollte am besten in der Praxis stattfinden-klar, ich setz mich am besten ins Wartezimmer damit...
Mein letzter Versuch auf eine gescheite Hilfe war eine Dame der Ibclc, die ich mehrmals angemailt habe, leider hat sie sich bis heute nicht gemeldet...
Habe dann mit der Hebamme die Flaschen reduziert und seit Mitte September nur noch gestillt- wobei ich mir die Technik selber aus dem Internet anlesen musste-war ja alles ok. Komisch nur, daß mit der asymmetrischen Anlegetechnik nach 1 Wo meine Brustwarzen nicht mehr blutig waren....
Meine Tochter hat weiter nur sehr zögerlich zugenommen, sowohl aus der Flasche als auch aus der Brust ewig getrunken, zum Teil über eine Stunde um dann nach 10 min wieder an die Brust zu wollen. Habe alles, was das Internet hergab, versucht-Wechselstillen, Brustkompression und sogar die arschteuren ( darf man das so hier schreiben?) wirklich schauerlich schmeckenden Bockshornkleesamenkapseln, die nur zu Unterzuckerungsgefühl, damit Heißhunger auf Süßes und damit massiver (!)Gewichtszunahme geführt haben. Also Mutter fett und Kind dünn-irgendwie falschherum...
Ich musste ständig bei der Kinderärztin zum Wiegen erscheinen, da sie ( also, meine Tochter) aber fit und munter war, sollte es nur zur Kontrolle sein, dabei erzählte sie mir, " bei ihr habe das Stillen auch nie richtig geklappt". Aha.
Meine Tochter ist nun 5 Monate alt, wiegt jetzt 5700g ( gemessen auf unserer Personenwaage)und ist sonst sehr fit motorisch etc.
Nun zu meinen Fragen ( falls es bis hierher noch jemand geschafft hat, ohne einzuschlafen):
-was können wir aktuell noch verbessern am Stillen? Oder jetzt einfach mit Beikost starten ( sie hat nicht wirklich Interesse)
-als ich mich hier durchgelesen habe, habe ich festgestellt, daß ich wohl auch dieses Vasospasmus habe. Es tut mir meist nicht weh, aber sonst halt alle Anzeichen, ist das "nur" nen Problem, wenn es Schmerzen macht, oder hat es auch auf das Stillen Auswirkungen?
-mein Gyn hat mir nun Domperidon verschrieben, als ich ihm die Situation geschildert habe. Nehme es nun nach seiner Anweisung seit letzter Wo Donnerstag und merke ehrlich gesagt noch keine Verbesserung.
Soll 3x3 nehmen. Ist das die Höchstdosis und wann merkt man einen Effekt?
-habe ich durch mein Unwissen und den "tollen Hilfen" jetzt meinem Kind geschadet?
Bin echt ziemlich durch die Tüte und mache mir riesige Vorwürfe, daß ich nicht alles getan haben und damit der Kleinen was angetan habe...
Was kann ich denn jetzt noch tun?
Achso, die Gewichte fehlen noch:
10.8. Geburt 3760g
12.8. 3200g
13.8. 3200g
14.8.?
15.8.?
16.8.3450g
17.8. 3330g
20.8. 3260g
24.8. 3360g
27.8. 3400g
30.8. 3450g
8.9. 3650g ( U3) 53 cm
17.9. 3850g
27.9. 4120g
7.10. 4360g
17.10.4600g
28.10. 4820g
16.11. 5020g ( U4) 58 cm
Letztes Gewicht bei der Ärztin war Anfang Dez. mit 5310g
Mehr Daten habe ich nicht.
Würde mich sehr freuen, wenn hier jemand Zeit und Lust hätte, mir bzw IHR zu helfen.
Viele Grüße,
A.K.
Bin durch Stöbern im Internet auf diese Seite gestoßen. Nachdem ich jetzt ein paar Beratungen gelesen habe, denke ich, ich bin hier gut aufgehoben! Toll, dass es das gibt!
Zuerst möchte ich uns kurz vorstellen, ich bin 37 und habe im August meine Tochter zur Welt gebracht. Sie kam nach Geburtsstillstand mit Herztonabfall per Kaiserschnitt zur Welt. Woche 37+6
Trotz der ( vor allem für mich)traumatischen Geburt waren Apgar-Werte etc prima.
Geburtsgewicht waren 3760g bei 52cm
Habe ca 2 Std nach der Geburt versucht, das erste mal anzulegen, die Hebamme kam und war zufrieden. Hat mir weder Tips gegeben noch mir das Anlegen gezeigt, war von da an komplett auf mich alleine gestellt.
Die Kleine hat schön an der Brust gearbeitet, trotzdem hatte sie einen enormen Gewichtsverlust von knapp 17%(!!) auf 3200g, wohl auch, weil sie sehr müde war und die ersten 2 Nächte fast komplett durchgeschlagen hat-ich wusste es nicht besser....
Habe in der Klinik dann PRE zugefüttert, nach jedem Stillen zwischen 10 und 50 ml-aufgrund mangelnder Alternativen leider mit der Flasche.
Sind dann am 6. Tag nach Hause, mit 3450g
Die Nachsorgehebamme kam erst am nächsten Tag, ihr erstes Gewicht waren 3330g.
Meine Brustwarzen waren zu dem Zeitpunkt schon blutig und ich habe bei jedem Stillen die Zähne zusammenbeißen müssen.
Dann ging das Gewicht wieder auf 3260g runter. Sie meinte dann nur, ich solle mir jetzt mal eine Pumpe besorgen, damit man sieht, was ich an Milch habe.
Habe ich gemacht, sollte dann pumpen, als sie ( und eine Schülerin!!) mir dabei auf die Brust gestarrt haben, da konnte ich mich echt gar nicht entspannen und es kamen 5 ml oder so.
Damit war die Sache klar, ich hatte keine Milch und mein Mann wurde kosgeschickt, um PRE zu kaufen.
Da ich im Vorfeld mich schon mit dem Stillen auseinandergesetzt hatte,bat ich sie, mir das Becher zu zeigen. Damit war sie völlig überfordert, und versuchte, ihre Unfähigkeit damit zu überspielen, daß ich die Milch nicht warm genug gemacht hätte und die Kleine deshalb nicht trinken würde.
Musste dann wohl oder übel per Flasche zufüttern.
Weil ich aufgrund dessen mit der Hebamme nicht zufrieden war ( und noch einigem anderen, sie zig vor der Schülerin immer alles so ganz dezent ins Lächerliche) habe ich versucht, mir eine andere Hebamme zu besorgen-keine Chance.
Dann habe ich versucht, eine Dame von der LLL zu bekommen, sie antwortete mir schnell und kam auch 2 Tage später vorbei.
Auch sie hatte nicht so recht Rat, hat mir einen Becher und eine Broschüre zum Brusternährungsset dagelassen und meinte, das wäre die letzte Option.
Ich sollte es aber noch so weiter versuchen und die Flaschen nach und nach reduzieren.
Öhm... Ja... Diese Aussage hat mir dann auch nicht so recht weitergeholfen.
Das Bechern hat sie mir leider auch nur theoretisch erklärt und ohne Baby gezeigt, da bei mir immer gefühlt ALLES daneben ging, habe ich das dann mal gelassen...
Damit war sie weg, wollte noch Geld für Beratung und Anfahrt und kam nie wieder-hat mir nur per Email Mut zugesprochen und irgendwelche Listen der WHO gemailt, die zeigen sollten, daß alles in Ordnung sei.
Dieser Ansicht waren weder Hebamme noch die Kinderärztin-letztere meinte, ich müsse unbedingt Stillproben machen, ich hätte sicher zu wenig Milch ( déja vu)
Die Stillprobe sollte am besten in der Praxis stattfinden-klar, ich setz mich am besten ins Wartezimmer damit...
Mein letzter Versuch auf eine gescheite Hilfe war eine Dame der Ibclc, die ich mehrmals angemailt habe, leider hat sie sich bis heute nicht gemeldet...
Habe dann mit der Hebamme die Flaschen reduziert und seit Mitte September nur noch gestillt- wobei ich mir die Technik selber aus dem Internet anlesen musste-war ja alles ok. Komisch nur, daß mit der asymmetrischen Anlegetechnik nach 1 Wo meine Brustwarzen nicht mehr blutig waren....
Meine Tochter hat weiter nur sehr zögerlich zugenommen, sowohl aus der Flasche als auch aus der Brust ewig getrunken, zum Teil über eine Stunde um dann nach 10 min wieder an die Brust zu wollen. Habe alles, was das Internet hergab, versucht-Wechselstillen, Brustkompression und sogar die arschteuren ( darf man das so hier schreiben?) wirklich schauerlich schmeckenden Bockshornkleesamenkapseln, die nur zu Unterzuckerungsgefühl, damit Heißhunger auf Süßes und damit massiver (!)Gewichtszunahme geführt haben. Also Mutter fett und Kind dünn-irgendwie falschherum...
Ich musste ständig bei der Kinderärztin zum Wiegen erscheinen, da sie ( also, meine Tochter) aber fit und munter war, sollte es nur zur Kontrolle sein, dabei erzählte sie mir, " bei ihr habe das Stillen auch nie richtig geklappt". Aha.
Meine Tochter ist nun 5 Monate alt, wiegt jetzt 5700g ( gemessen auf unserer Personenwaage)und ist sonst sehr fit motorisch etc.
Nun zu meinen Fragen ( falls es bis hierher noch jemand geschafft hat, ohne einzuschlafen):
-was können wir aktuell noch verbessern am Stillen? Oder jetzt einfach mit Beikost starten ( sie hat nicht wirklich Interesse)
-als ich mich hier durchgelesen habe, habe ich festgestellt, daß ich wohl auch dieses Vasospasmus habe. Es tut mir meist nicht weh, aber sonst halt alle Anzeichen, ist das "nur" nen Problem, wenn es Schmerzen macht, oder hat es auch auf das Stillen Auswirkungen?
-mein Gyn hat mir nun Domperidon verschrieben, als ich ihm die Situation geschildert habe. Nehme es nun nach seiner Anweisung seit letzter Wo Donnerstag und merke ehrlich gesagt noch keine Verbesserung.
Soll 3x3 nehmen. Ist das die Höchstdosis und wann merkt man einen Effekt?
-habe ich durch mein Unwissen und den "tollen Hilfen" jetzt meinem Kind geschadet?
Bin echt ziemlich durch die Tüte und mache mir riesige Vorwürfe, daß ich nicht alles getan haben und damit der Kleinen was angetan habe...
Was kann ich denn jetzt noch tun?
Achso, die Gewichte fehlen noch:
10.8. Geburt 3760g
12.8. 3200g
13.8. 3200g
14.8.?
15.8.?
16.8.3450g
17.8. 3330g
20.8. 3260g
24.8. 3360g
27.8. 3400g
30.8. 3450g
8.9. 3650g ( U3) 53 cm
17.9. 3850g
27.9. 4120g
7.10. 4360g
17.10.4600g
28.10. 4820g
16.11. 5020g ( U4) 58 cm
Letztes Gewicht bei der Ärztin war Anfang Dez. mit 5310g
Mehr Daten habe ich nicht.
Würde mich sehr freuen, wenn hier jemand Zeit und Lust hätte, mir bzw IHR zu helfen.
Viele Grüße,
A.K.