Dauernuckeln, Brustgrabschen und anstrengende Nächte
Verfasst: 12.01.2015, 19:02
Hallo ihr Lieben,
ich stille meine Tochter (fast 11 Monate) wieder fast voll.
Kurz zur Geschichte: Mit 6 Monaten hatte sie großes Interesse an Essen und sie hat innerhalb kürzester Zeit tagsüber kaum noch gestillt und wurde wütend, wenn ich ihr nichts zu essen gemacht habe. Ich fand das sehr schade, da ich gerne lange stillen möchte.
Mit 8 Monaten waren wir dann 4 Wochen bei ihrer Familie in England und kurz danach kamen die Zähne. In dieser Zeit hat sich das Einschlafstillen durchgesetzt und schließlich auch fast vollständig das Stillen statt essen.
Sie isst mittlerweile bei uns am Tisch mit, meist aber doch wenig und stillt weiterhin sehr viel. Da ich wie gesagt gerne lange stillen möchte, ist das für mich auch ok so, nun aber zu unseren "Problemchen":
Zu unseren Nächten: Ich stille sie zu 99% zum Einschlafen. Wenn ich nicht da bin kann es auch der Papa übernehmen - was ich sehr gut so finde. Leider lässt sie sich nur durch die Brust beruhigen, wenn sie aufwacht. Und das ist seit Wochen sehr häufig (zwischen 20 und 90 Min ist alles dabei, am Anfang oder auch am Ende der Nacht). Sie trinkt dann selten, nuckelt nur. Wenn ich nicht da bin kann der Papa ihr auch mal schnell MuMi in der Flasche geben (wobei sie sich erst überzeugen lassen muss, dass Mama nicht da ist). Hier ist das Problem, dass ich nicht mehr so gut abpumpen kann und ich daher dann doch abends nicht mal eben weg sein kann.
Tagsüber nimmt sie auch mal den Schnuller, nachts wird sie wütend, wenn ich den anbiete...
Sie schläft im Familienbett und das wollen wir auch auf keinen Fall ändern. Ich frage mich aber, ob nicht nächtliches abstillen eine Lösung wäre und ob sie dann vielleicht seltener aufwachen würde!?
Habt ihr damit Erfahrungen gemacht? Wenn ja, wie habt ihr das mit dem Abstillen gemacht?
Tagsüber: Morgens nach dem Aufstehen geht es meist weiter wie nachts. Sie ist ein Morgenmuffel und abends eher fit. Morgens möchte sie mir am Liebsten die ganze Zeit an der Brust hängen, ich komme zu nichts. Sie übt fleißig weiter, sicher zu laufen, daher kann es sein, dass sie besonders viel Nähe braucht. Und trotzdem ist es anstrengend... Hier hab ich eigentlich nicht mal eine Frage, möchte nur gerne wissen, ob das euch auch so geht und, ob ich hoffen kann, dass das mal vorbei geht!?
Dazu kommt, dass ich ab ihrem ersten Geburtstag wieder zwei volle Tage arbeiten gehe und ich Bedenken habe, dass das mit dem normal essen nicht klappt, es schlimm für sie sein wird, weil sie tagsüber nicht stillen kann und ich auch die Angst habe, dass sie es sich abgewöhnt zu stillen? Was denkt ihr?
Und nun zum Brustgrabschen: Lange hatten wir damit kein Problem. Jetzt hat sie aber doch begonnen, mit einer Hand die freie Brust zu begrabschen, während wir stillen und auch wenn sie nicht stillt, greift sie mir ständig in den Ausschnitt. Irgendwelche Ideen, das zu unterbinden außer/neben hochgeschlossene Kleider anziehen?
Wie schätzt ihr das mit der Essenssituation ein? Ich wundere mich so, dass sie erst so gerne und viel gegessen hat, und jetzt ist es so als ob sie sich denkt: Ach, essen hatte ich schon, Brust ist besser, da gehe ich wieder hin zurück!
So viel Text, aber es ist im Moment einfach die Gesamtsituation...
Liebe Grüße!
Julia
ich stille meine Tochter (fast 11 Monate) wieder fast voll.
Kurz zur Geschichte: Mit 6 Monaten hatte sie großes Interesse an Essen und sie hat innerhalb kürzester Zeit tagsüber kaum noch gestillt und wurde wütend, wenn ich ihr nichts zu essen gemacht habe. Ich fand das sehr schade, da ich gerne lange stillen möchte.
Mit 8 Monaten waren wir dann 4 Wochen bei ihrer Familie in England und kurz danach kamen die Zähne. In dieser Zeit hat sich das Einschlafstillen durchgesetzt und schließlich auch fast vollständig das Stillen statt essen.
Sie isst mittlerweile bei uns am Tisch mit, meist aber doch wenig und stillt weiterhin sehr viel. Da ich wie gesagt gerne lange stillen möchte, ist das für mich auch ok so, nun aber zu unseren "Problemchen":
Zu unseren Nächten: Ich stille sie zu 99% zum Einschlafen. Wenn ich nicht da bin kann es auch der Papa übernehmen - was ich sehr gut so finde. Leider lässt sie sich nur durch die Brust beruhigen, wenn sie aufwacht. Und das ist seit Wochen sehr häufig (zwischen 20 und 90 Min ist alles dabei, am Anfang oder auch am Ende der Nacht). Sie trinkt dann selten, nuckelt nur. Wenn ich nicht da bin kann der Papa ihr auch mal schnell MuMi in der Flasche geben (wobei sie sich erst überzeugen lassen muss, dass Mama nicht da ist). Hier ist das Problem, dass ich nicht mehr so gut abpumpen kann und ich daher dann doch abends nicht mal eben weg sein kann.
Tagsüber nimmt sie auch mal den Schnuller, nachts wird sie wütend, wenn ich den anbiete...
Sie schläft im Familienbett und das wollen wir auch auf keinen Fall ändern. Ich frage mich aber, ob nicht nächtliches abstillen eine Lösung wäre und ob sie dann vielleicht seltener aufwachen würde!?
Habt ihr damit Erfahrungen gemacht? Wenn ja, wie habt ihr das mit dem Abstillen gemacht?
Tagsüber: Morgens nach dem Aufstehen geht es meist weiter wie nachts. Sie ist ein Morgenmuffel und abends eher fit. Morgens möchte sie mir am Liebsten die ganze Zeit an der Brust hängen, ich komme zu nichts. Sie übt fleißig weiter, sicher zu laufen, daher kann es sein, dass sie besonders viel Nähe braucht. Und trotzdem ist es anstrengend... Hier hab ich eigentlich nicht mal eine Frage, möchte nur gerne wissen, ob das euch auch so geht und, ob ich hoffen kann, dass das mal vorbei geht!?
Dazu kommt, dass ich ab ihrem ersten Geburtstag wieder zwei volle Tage arbeiten gehe und ich Bedenken habe, dass das mit dem normal essen nicht klappt, es schlimm für sie sein wird, weil sie tagsüber nicht stillen kann und ich auch die Angst habe, dass sie es sich abgewöhnt zu stillen? Was denkt ihr?
Und nun zum Brustgrabschen: Lange hatten wir damit kein Problem. Jetzt hat sie aber doch begonnen, mit einer Hand die freie Brust zu begrabschen, während wir stillen und auch wenn sie nicht stillt, greift sie mir ständig in den Ausschnitt. Irgendwelche Ideen, das zu unterbinden außer/neben hochgeschlossene Kleider anziehen?
Wie schätzt ihr das mit der Essenssituation ein? Ich wundere mich so, dass sie erst so gerne und viel gegessen hat, und jetzt ist es so als ob sie sich denkt: Ach, essen hatte ich schon, Brust ist besser, da gehe ich wieder hin zurück!
So viel Text, aber es ist im Moment einfach die Gesamtsituation...
Liebe Grüße!
Julia