Sie schlafen einfach nicht allein!
Verfasst: 11.01.2015, 23:18
Hallo!
Wir haben von Geburt der Tochter an ein Familienbett. Alle sind glücklich und zufrieden damit. Naja, zumindest fast. Ich muss mal meinen Frust los werden...
Ab 17 Uhr fängt unser Abendritual an. Papa spielt mit den Kindern (Tochter 27 Mo., Sohn 9 Mo.), ich mache Abendessen. Zw. 17.30 Uhr - 18.30 Uhr gibt's Essen. Dann machen wir die Kinder bettfertig (Zähne putzen, Wohnzimmer aufräumen, Schlafanzüge an). Gegen 19 Uhr gehe ich mit dem Sohn ins Bett. Er wird einschlafgestillt. Gegen 19.30 Uhr bringt der Papa die Tochter ins Bett. Sie wird einschlafgestillt. Seitdem sie den Mittagsschlaf abgeschafft hat, schläft sie meist nach 10 Minuten.
Nun könnte ich ja aufstehen und ein bisschen Zeit für mich haben. Aber nein! Sie lassen mich einfach nicht aufstehen. Egal, ob ich nach 15 Minuten, 1 oder 2 Stunden rausgehe. Es vergehen keine 5 Minuten und ein Kind "ruft" nach mir.
Das geht jetzt mit Unterbrechung seit fast 1,5 Jahren so (Tochter schlief zu Beginn im Wohnzimmer). Mit der Geburt vom Sohn war natürlich erstmal viel Nähe gefragt. Typisch Baby halt. Aber bald schon schlief er auch mal eine Zeit allein, meist nachdem ich ihn in den Schlaf getragen habe. Mal waren 15 Minuten, mal 2-3 Std. Tags und auch nachts.
Wendepunkt war, als der Sohn mit 6 Monaten das 3 Tage Fieber bekam und 3,5 Tage ausschließlich auf meinem Arm war. Denn danach ließ er sich immer schlechter ablegen. Tagsüber schläft er seit 4 Wochen nur noch mit absoluter Ruhe und im Arm kuschelnd im Bett (nicht im Kiwa, seltenst im Tuch). Meine Tochter hat sich dadurch das Fernsehen angewöhnt (bitte keine Steine, es geht mir schon schlecht damit!). Erst schaute sie nur 5 Minuten, bis der Sohn eingeschlafen war. Mittlerweile... Viel zu lange! Sie ist absolut ein suchtgefährdetes Kind. Egal ob Stillen, Süßigkeiten, Fernsehen... Sie kriegt nie genug. :'( (Sie kommt da leider nach mir.)
Seit 2 Monaten ist es nachts so extrem, wie oben beschrieben.
Ich will nicht mehr! Ich will nicht mehr tagsüber bis zu 2 Std meine Tochter vernachlässigen, weil ich meinem Sohn die Nähe gebe, die er sich wünscht. Ich will meinen Sohn nicht vernachlässigen, indem ich sein Nähebedürfnis ignoriere, aber dafür für die Tochter da bin. Ich will nicht mehr jeden Abend um 19 Uhr ins Bett gehen - und manchmal nicht mal für einen Toilettengang aufstehen können.
Wer bis hierher gelesen hat, vielen Dank!
Vielleicht hat ja jemand ein Wundermittel? Oder weiß, wo der entsprechende Knopf ist?
Danke fürs Lesen.
LG wewo
Wir haben von Geburt der Tochter an ein Familienbett. Alle sind glücklich und zufrieden damit. Naja, zumindest fast. Ich muss mal meinen Frust los werden...
Ab 17 Uhr fängt unser Abendritual an. Papa spielt mit den Kindern (Tochter 27 Mo., Sohn 9 Mo.), ich mache Abendessen. Zw. 17.30 Uhr - 18.30 Uhr gibt's Essen. Dann machen wir die Kinder bettfertig (Zähne putzen, Wohnzimmer aufräumen, Schlafanzüge an). Gegen 19 Uhr gehe ich mit dem Sohn ins Bett. Er wird einschlafgestillt. Gegen 19.30 Uhr bringt der Papa die Tochter ins Bett. Sie wird einschlafgestillt. Seitdem sie den Mittagsschlaf abgeschafft hat, schläft sie meist nach 10 Minuten.
Nun könnte ich ja aufstehen und ein bisschen Zeit für mich haben. Aber nein! Sie lassen mich einfach nicht aufstehen. Egal, ob ich nach 15 Minuten, 1 oder 2 Stunden rausgehe. Es vergehen keine 5 Minuten und ein Kind "ruft" nach mir.
Das geht jetzt mit Unterbrechung seit fast 1,5 Jahren so (Tochter schlief zu Beginn im Wohnzimmer). Mit der Geburt vom Sohn war natürlich erstmal viel Nähe gefragt. Typisch Baby halt. Aber bald schon schlief er auch mal eine Zeit allein, meist nachdem ich ihn in den Schlaf getragen habe. Mal waren 15 Minuten, mal 2-3 Std. Tags und auch nachts.
Wendepunkt war, als der Sohn mit 6 Monaten das 3 Tage Fieber bekam und 3,5 Tage ausschließlich auf meinem Arm war. Denn danach ließ er sich immer schlechter ablegen. Tagsüber schläft er seit 4 Wochen nur noch mit absoluter Ruhe und im Arm kuschelnd im Bett (nicht im Kiwa, seltenst im Tuch). Meine Tochter hat sich dadurch das Fernsehen angewöhnt (bitte keine Steine, es geht mir schon schlecht damit!). Erst schaute sie nur 5 Minuten, bis der Sohn eingeschlafen war. Mittlerweile... Viel zu lange! Sie ist absolut ein suchtgefährdetes Kind. Egal ob Stillen, Süßigkeiten, Fernsehen... Sie kriegt nie genug. :'( (Sie kommt da leider nach mir.)
Seit 2 Monaten ist es nachts so extrem, wie oben beschrieben.
Ich will nicht mehr! Ich will nicht mehr tagsüber bis zu 2 Std meine Tochter vernachlässigen, weil ich meinem Sohn die Nähe gebe, die er sich wünscht. Ich will meinen Sohn nicht vernachlässigen, indem ich sein Nähebedürfnis ignoriere, aber dafür für die Tochter da bin. Ich will nicht mehr jeden Abend um 19 Uhr ins Bett gehen - und manchmal nicht mal für einen Toilettengang aufstehen können.
Wer bis hierher gelesen hat, vielen Dank!
Vielleicht hat ja jemand ein Wundermittel? Oder weiß, wo der entsprechende Knopf ist?
Danke fürs Lesen.
LG wewo