Brusternährungsset
Verfasst: 10.01.2015, 15:51
Hallo liebes Forum,
mir wurde dieses Forum wärmstens an Herz gelegt und ich hoffe, dass ich hier Hilfe finde.
Zur Vorgeschichte: Meine Tochter ist nun 10 Wochen alt und wir hatten eine sehr schwere Geburt. Sie kam per VE zur Welt und die Glocke ist dabei dreimal abgerissen. Der erste Apkarwert lag nur bei 2 und der PH Wert bei 6,95. Sie hat sich schnell erholt, aber für uns beide war dieses Ereignis sehr traumatisch. Sie kam direkt auf die Neo und ich war, aufgrund sehr vieler Schmerzmittel (ich habe mich wie auf Drogen gefühlt) und der für mich extrem schweren und langen Geburt, erst nach 9 Stunden in der Lage zu ihr zu gehen. Abgepumt habe ich das erste Mal nach 12 Stunden nach der Geburt (wurde irgendwie vergessen). So sind wir sehr schwer ins Stillen gekommen. Sie hat anfangs die Brust abgelehnt, da das Stillen auf der Neo für uns beide nicht schön war (der Kopf wurde brutal an die Brust gedrückt und die Brustwarze einfach in den Mund gestopft). Wir haben es dann zu Hause mit viel Liebe und Geduld zusammen hinbekommen.
Die ersten zwei/drei Wochen hatte ich beim Pumpen pro Brust nur 8-10 ml. Durch Bockshornkleesamen, regelmäßiges Pumpen, Malzbier, Stilltee etc. haben wir die Milchmenge langsam gesteigert, aber bis jetzt habe ich leider nicht genug Milch fürs Vollstillen. Wir haben von Anfang an mit Pre HA (Hipp) zugefüttert (und auch abgepumpte Muttermilch), aber langsam die Mengen reduzieren können, da sich meine Milchmenge gesteigert hat. Anfangs waren es bis zu 480ml pro Tag und zum Schluss lagen wir zwischen 30ml und 200ml pro Tag was wir per Flasche zugefüttert haben.
Die Stillfrequenz liegt aktuell bei durchschnittlich 8x mal pro Tag (je nach Bedarf). Tagsüber kommt meine Tochter alle 2-3 Stunden nachts schläft sie jedoch durch (bis zu 8 Stunden) und läßt sich auch nicht wecken. Mit der Stillberaterin habe ich nun besprochen, dass ich nachts nach 4 Stunden versuche zu wecken und ansonsten 20-30 Minuten abpumpe.
Nun hat meine Tochter beschlossen, dass Mamas Brust viel schöner ist als die Flasche und verweigert die Flasche seit fast zwei Wochen. Wir haben schon verschiedene Sauger ausprobiert, aber nichts half. Sie kaute auf dem Sauger, stieß den Sauer mit der Zunge raus, drehte den Kopf weg und fing irgendwann an zu weinen, wenn wir die Flasche nicht wegnahmen. Zuerst dachten wir, dass meine Milchmenge dann anscheinend mittlerweile reicht, aber durch wiegen stellten wir fest, dass sie sehr wenig zunahm und hatten auch bereits zweimal trockene Windeln morgens. Die Hebamme war von Anfang an nicht 100% glücklich mit der Zunahme. Ansonsten haben wir regelmäßig 5-6 nasse Windeln tagsüber. Stuhlgang hatte meine Tochter das letzte Mal vor 14 Tagen. Der Kinderarzt meinte, das ist nicht bedenklich, so lange sie sich nicht quält.
Wir machten dann Stillproben, um Gewissheit zu bekommen und dabei stellte ich fest, dass ich pro Tag auf ca 500ml kam und die Milchmenge pro Mahlzeit aber stark schwankte. Das Wenigste waren 40ml nach einer 3stündigen Stillpause.
Wir haben dann versucht mit dem Löffel zu zufüttern, was aber nicht sehr zielführend war, denn ich wußte nicht, wieviel landete im Kind und wieviel auf dem Kind. Eine Stillberaterin hat mir nun das BES empfohlen, was wir seit gestern nutzen.
Meine Frage ist nun, wie schaffe ich es, dass wir mit Hilfe des BES zum Vollstillen kommen bzw. wie vermeide ich, dass wir durch das BES die Zufüttermenge immer weiter steigern, da sich meine Tochter daran gewöhnt, dass der Milchstrom da ist. Ich habe durch eine Stillberaterin der LLL bereits Kontakt zu einer Mutter, die das BES selbst genutzt hat, so ist auf jeden Fall gewährleistet, dass mir jemand vor Ort Tipps und Kniffe zeigen kann. Geplant sind eine Zufüttermenge von täglich 210ml (2x35ml und 2x70ml) mit Pre oder der nachts abgepumpten Milch.
Hier der Gewichtsverlauf:
04.11.2014 - 3470g – Geburtsgewicht KH
06.11.2014 – 3550g - KH
07.11.2014 – 3530g – Hebamme
10.11.2014 – 3500g – Hebamme
12.11.2014 – 3450g – Hebamme
14.11.2014 – 3630g – Hebamme
17.11.2014 – 3780g – Hebamme
21.11.2014 – 3870g – Hebamme
27.11.2014 – 4160g – Hebamme
04.12.2014 – 4290g – Hebamme
10.12.2014 – 4360g – Kinderarzt
18.12.2014 – 4510g – Hebamme
29.12.2014 – 4885g – Krankenhaus
30.12.2014 – 4900g – Krankenhaus
01.01.2015 – 4930g – Babywaage zu Hause
02.01.2015 – 4960g – Babywaage zu Hause
O5.01.2015 – 5000g – Babywaage
07.01.2015 – 5030g – Kinderarzt
08.01.2015 – 5130g – Babywaage zu Hause
10.01.2015 – 5110g – Babywaage zu Hause
Zur Gewichtsabnahme am 12.11 ist zu sagen, dass wir hier versucht haben die Pre Menge pro Fütterung zu minimieren, um sie anzuregen öfter zu kommen, da sie meist 4-5 Stunden geschlafen hat. Das hat leider nicht funktioniert, sondern zu Gewichtsabnahme geführt hat und dass sie apathisch geworden ist. Daraufhin haben wir die Zufüttermenge wieder angehoben.
Ich weiß nicht, ob es von Belang ist, aber vor zwei Wochen waren wir stationär in der Kinderklinik aufgrund eines Krampfanfalls. Gefunden wurde organisch jedoch nichts (EEG, EKG, Hirnultraschall und Herzultraschall sowie Blutuntersuchung wurden gemacht).
Ich hoffe, unsere Geschichte ist verständlich und alle benötigten Infos sind da.
Ich sage jetzt schon mal vielen Dank für Eure Hilfe.
Die Mama vom Wunderkind
mir wurde dieses Forum wärmstens an Herz gelegt und ich hoffe, dass ich hier Hilfe finde.
Zur Vorgeschichte: Meine Tochter ist nun 10 Wochen alt und wir hatten eine sehr schwere Geburt. Sie kam per VE zur Welt und die Glocke ist dabei dreimal abgerissen. Der erste Apkarwert lag nur bei 2 und der PH Wert bei 6,95. Sie hat sich schnell erholt, aber für uns beide war dieses Ereignis sehr traumatisch. Sie kam direkt auf die Neo und ich war, aufgrund sehr vieler Schmerzmittel (ich habe mich wie auf Drogen gefühlt) und der für mich extrem schweren und langen Geburt, erst nach 9 Stunden in der Lage zu ihr zu gehen. Abgepumt habe ich das erste Mal nach 12 Stunden nach der Geburt (wurde irgendwie vergessen). So sind wir sehr schwer ins Stillen gekommen. Sie hat anfangs die Brust abgelehnt, da das Stillen auf der Neo für uns beide nicht schön war (der Kopf wurde brutal an die Brust gedrückt und die Brustwarze einfach in den Mund gestopft). Wir haben es dann zu Hause mit viel Liebe und Geduld zusammen hinbekommen.
Die ersten zwei/drei Wochen hatte ich beim Pumpen pro Brust nur 8-10 ml. Durch Bockshornkleesamen, regelmäßiges Pumpen, Malzbier, Stilltee etc. haben wir die Milchmenge langsam gesteigert, aber bis jetzt habe ich leider nicht genug Milch fürs Vollstillen. Wir haben von Anfang an mit Pre HA (Hipp) zugefüttert (und auch abgepumpte Muttermilch), aber langsam die Mengen reduzieren können, da sich meine Milchmenge gesteigert hat. Anfangs waren es bis zu 480ml pro Tag und zum Schluss lagen wir zwischen 30ml und 200ml pro Tag was wir per Flasche zugefüttert haben.
Die Stillfrequenz liegt aktuell bei durchschnittlich 8x mal pro Tag (je nach Bedarf). Tagsüber kommt meine Tochter alle 2-3 Stunden nachts schläft sie jedoch durch (bis zu 8 Stunden) und läßt sich auch nicht wecken. Mit der Stillberaterin habe ich nun besprochen, dass ich nachts nach 4 Stunden versuche zu wecken und ansonsten 20-30 Minuten abpumpe.
Nun hat meine Tochter beschlossen, dass Mamas Brust viel schöner ist als die Flasche und verweigert die Flasche seit fast zwei Wochen. Wir haben schon verschiedene Sauger ausprobiert, aber nichts half. Sie kaute auf dem Sauger, stieß den Sauer mit der Zunge raus, drehte den Kopf weg und fing irgendwann an zu weinen, wenn wir die Flasche nicht wegnahmen. Zuerst dachten wir, dass meine Milchmenge dann anscheinend mittlerweile reicht, aber durch wiegen stellten wir fest, dass sie sehr wenig zunahm und hatten auch bereits zweimal trockene Windeln morgens. Die Hebamme war von Anfang an nicht 100% glücklich mit der Zunahme. Ansonsten haben wir regelmäßig 5-6 nasse Windeln tagsüber. Stuhlgang hatte meine Tochter das letzte Mal vor 14 Tagen. Der Kinderarzt meinte, das ist nicht bedenklich, so lange sie sich nicht quält.
Wir machten dann Stillproben, um Gewissheit zu bekommen und dabei stellte ich fest, dass ich pro Tag auf ca 500ml kam und die Milchmenge pro Mahlzeit aber stark schwankte. Das Wenigste waren 40ml nach einer 3stündigen Stillpause.
Wir haben dann versucht mit dem Löffel zu zufüttern, was aber nicht sehr zielführend war, denn ich wußte nicht, wieviel landete im Kind und wieviel auf dem Kind. Eine Stillberaterin hat mir nun das BES empfohlen, was wir seit gestern nutzen.
Meine Frage ist nun, wie schaffe ich es, dass wir mit Hilfe des BES zum Vollstillen kommen bzw. wie vermeide ich, dass wir durch das BES die Zufüttermenge immer weiter steigern, da sich meine Tochter daran gewöhnt, dass der Milchstrom da ist. Ich habe durch eine Stillberaterin der LLL bereits Kontakt zu einer Mutter, die das BES selbst genutzt hat, so ist auf jeden Fall gewährleistet, dass mir jemand vor Ort Tipps und Kniffe zeigen kann. Geplant sind eine Zufüttermenge von täglich 210ml (2x35ml und 2x70ml) mit Pre oder der nachts abgepumpten Milch.
Hier der Gewichtsverlauf:
04.11.2014 - 3470g – Geburtsgewicht KH
06.11.2014 – 3550g - KH
07.11.2014 – 3530g – Hebamme
10.11.2014 – 3500g – Hebamme
12.11.2014 – 3450g – Hebamme
14.11.2014 – 3630g – Hebamme
17.11.2014 – 3780g – Hebamme
21.11.2014 – 3870g – Hebamme
27.11.2014 – 4160g – Hebamme
04.12.2014 – 4290g – Hebamme
10.12.2014 – 4360g – Kinderarzt
18.12.2014 – 4510g – Hebamme
29.12.2014 – 4885g – Krankenhaus
30.12.2014 – 4900g – Krankenhaus
01.01.2015 – 4930g – Babywaage zu Hause
02.01.2015 – 4960g – Babywaage zu Hause
O5.01.2015 – 5000g – Babywaage
07.01.2015 – 5030g – Kinderarzt
08.01.2015 – 5130g – Babywaage zu Hause
10.01.2015 – 5110g – Babywaage zu Hause
Zur Gewichtsabnahme am 12.11 ist zu sagen, dass wir hier versucht haben die Pre Menge pro Fütterung zu minimieren, um sie anzuregen öfter zu kommen, da sie meist 4-5 Stunden geschlafen hat. Das hat leider nicht funktioniert, sondern zu Gewichtsabnahme geführt hat und dass sie apathisch geworden ist. Daraufhin haben wir die Zufüttermenge wieder angehoben.
Ich weiß nicht, ob es von Belang ist, aber vor zwei Wochen waren wir stationär in der Kinderklinik aufgrund eines Krampfanfalls. Gefunden wurde organisch jedoch nichts (EEG, EKG, Hirnultraschall und Herzultraschall sowie Blutuntersuchung wurden gemacht).
Ich hoffe, unsere Geschichte ist verständlich und alle benötigten Infos sind da.
Ich sage jetzt schon mal vielen Dank für Eure Hilfe.
Die Mama vom Wunderkind