Saugverwirrung "beheben"
Verfasst: 07.01.2015, 07:34
Hallo,
ich bin ganz neu hier und kenne mich noch nicht so aus, aber ich suche einfach Hilfe in Form von Tipps und evtl auch Ermutigung...
Erst mal zu unserer Geschichte:
Meine Tochter wurde am 2.12. geboren hat in den ersten Lebenswochen nicht so gut zugenommen. Als sie 18 Tage alt war, haben wir durch Wiegen vor und nach jedem Stillen festgestellt, dass die Maus fast gar nichts aus der Brust trinkt.
(Zu dem Zeitpunkt hatte sie bereits seit 5 Tagen den Nuckel bekommen. Laut Hebamme würde da keine Gefahr der Saugverwirrung bestehen, da sie ja bereits an der Brust trinkt. Der Nuckel sollte uns helfen, sie von einem 20 Minuten Still-Rhythmus zu einem 2 Stunden Still-Rhythmus zu bekommen, damit sie sich beim Stillen auch richtig satt trinkt und somit besser zunimmt.)
Jedenfalls haben wir dann an Tag 18 angefangen mit Pre-Nahrung zuzufüttern, weil wir einfach Angst hatten, dass sie mir an der Brust verhungert... Ich habe dann auch angefangen abzupumpen, damit mir die Milch nicht wegbleibt. Über die nächsten Tage und Wochen hat die Maus immer mehr geschrien wenn sie an die Brust sollte. Ein stressfreies Füttern war nur noch mit der Flasche möglich. In den seltenen Situationen, wo sie die Brust nicht angeschrien hat, habe ich dann festgestellt, dass sie gar nicht mehr richtig an der Brust gesaugt hat, sondern nur noch genuckelt. Da wir über Weihnachten Besuch da hatten und es alles einfach nur noch stressig war, habe ich an Tag 23 das letzte Mal die Brust gegeben. Danach nur noch mit der Flasche gefüttert. (abgepumpte Mumi und Pre-Nahrung)
Ich war eigentlich gedanklich schon dabei abzustillen, weil das Pumpen auch einfach nur ätzend ist und ich glaube, dass ich es nicht schaffe, regelmäßig zu pumpen, wenn ich ab morgen wieder alleine zu Hause bin. Aber ich habe einfach gemerkt, dass mich allein schon der Gedanke ans abstillen psychisch sehr belastet, weil ich jedes Mal anfange zu weinen, wenn ich jemandem davon erzähle.
Daher habe ich Kontakt zu einer Stillberaterin aufgenommen. Sie war gestern hier und meinte nach zwei Stunden Beratung, sie wäre optimistisch, dass ich unsere Kleine wieder an die Brust bekäme. Sie hat mir ein Brusternährungsset da gelassen und mit mir versucht, die Kleine an die Brust anzulegen. Es hat erstmal noch nicht geklappt, aber sie meinte wir sollten nicht aufgeben und wir würden die nächsten Wochen weiter in Kontakt bleiben.
Ich habe dann gestern Abend auch noch mal versucht, meine Tochter an die Brust anzulegen, aber leider immer noch ohne Erfolg. Sie war zwar sehr interessiert an der Brust, hat daran geschleckt und wollte sie auch in den Mund nehmen, aber leider immer nur die Spitze. Das Problem ist gerade, dass sie den Mund nicht weit genug aufmacht um die gesamte Brustwarze aufzunehmen und somit auch der Saugreflex nicht ausgelöst wird. Laut Stillberaterin soll ich daher erst mal ohne das BES versuchen, dass sie die gesamte Brust in den Mund aufnimmt. Der Schlauch aus dem BES würde sie wahrscheinlich im Moment noch mehr stören, wenn sie versucht die Brustwarze zu erfassen.
Hat hier jemand evtl. noch irgendwelche Tipps und Tricks, wie meine Tochter den Mund weiter aufmachen kann? Ich habe ihr schon den ganzen Abend "vorgemacht" wie sie es machen soll: immer wieder saß ich mit weit offenem Mund und rausgestreckter Zunge vor ihr ("aaaaaahhh"). Zu meiner Überraschung hat sie gestern vor dem Einschlafen auch ansatzweise versucht, das nachzuahmen. Allerdings hat sie den Mund immer noch nicht weit aufgemacht, also den Kiefer sozusagen nicht auseinander bekommen, sondern nur ihr niedliches Spitzmündchen versucht weiter zu öffnen... Was kann ich noch tun, um ihr beizubringen, dass sie den Mund weiter öffnen soll?
Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob abends wirklich die beste Zeit ist, um ihr die Brust anzubieten. Abends ist sie eher quengelig und anstrengend. Morgens nach dem Aufstehen ist sie meist am entspanntesten. Sollte dann nicht besser die Brust angeboten werden?
Und dann ist da noch die Situation mit Flasche und Nuckel: Wir füttern weiter mit der Flasche (abgepumpte Mumi und Pre) und der Nuckel ist im Moment die einzige Möglichkeit, wie sie abends einigermaßen stressfrei einschläft. Sollten wir hier andere Möglichkeiten suchen, sie also komplett von Flasche und Nuckel fern halten?
ich bin ganz neu hier und kenne mich noch nicht so aus, aber ich suche einfach Hilfe in Form von Tipps und evtl auch Ermutigung...
Erst mal zu unserer Geschichte:
Meine Tochter wurde am 2.12. geboren hat in den ersten Lebenswochen nicht so gut zugenommen. Als sie 18 Tage alt war, haben wir durch Wiegen vor und nach jedem Stillen festgestellt, dass die Maus fast gar nichts aus der Brust trinkt.
(Zu dem Zeitpunkt hatte sie bereits seit 5 Tagen den Nuckel bekommen. Laut Hebamme würde da keine Gefahr der Saugverwirrung bestehen, da sie ja bereits an der Brust trinkt. Der Nuckel sollte uns helfen, sie von einem 20 Minuten Still-Rhythmus zu einem 2 Stunden Still-Rhythmus zu bekommen, damit sie sich beim Stillen auch richtig satt trinkt und somit besser zunimmt.)
Jedenfalls haben wir dann an Tag 18 angefangen mit Pre-Nahrung zuzufüttern, weil wir einfach Angst hatten, dass sie mir an der Brust verhungert... Ich habe dann auch angefangen abzupumpen, damit mir die Milch nicht wegbleibt. Über die nächsten Tage und Wochen hat die Maus immer mehr geschrien wenn sie an die Brust sollte. Ein stressfreies Füttern war nur noch mit der Flasche möglich. In den seltenen Situationen, wo sie die Brust nicht angeschrien hat, habe ich dann festgestellt, dass sie gar nicht mehr richtig an der Brust gesaugt hat, sondern nur noch genuckelt. Da wir über Weihnachten Besuch da hatten und es alles einfach nur noch stressig war, habe ich an Tag 23 das letzte Mal die Brust gegeben. Danach nur noch mit der Flasche gefüttert. (abgepumpte Mumi und Pre-Nahrung)
Ich war eigentlich gedanklich schon dabei abzustillen, weil das Pumpen auch einfach nur ätzend ist und ich glaube, dass ich es nicht schaffe, regelmäßig zu pumpen, wenn ich ab morgen wieder alleine zu Hause bin. Aber ich habe einfach gemerkt, dass mich allein schon der Gedanke ans abstillen psychisch sehr belastet, weil ich jedes Mal anfange zu weinen, wenn ich jemandem davon erzähle.
Daher habe ich Kontakt zu einer Stillberaterin aufgenommen. Sie war gestern hier und meinte nach zwei Stunden Beratung, sie wäre optimistisch, dass ich unsere Kleine wieder an die Brust bekäme. Sie hat mir ein Brusternährungsset da gelassen und mit mir versucht, die Kleine an die Brust anzulegen. Es hat erstmal noch nicht geklappt, aber sie meinte wir sollten nicht aufgeben und wir würden die nächsten Wochen weiter in Kontakt bleiben.
Ich habe dann gestern Abend auch noch mal versucht, meine Tochter an die Brust anzulegen, aber leider immer noch ohne Erfolg. Sie war zwar sehr interessiert an der Brust, hat daran geschleckt und wollte sie auch in den Mund nehmen, aber leider immer nur die Spitze. Das Problem ist gerade, dass sie den Mund nicht weit genug aufmacht um die gesamte Brustwarze aufzunehmen und somit auch der Saugreflex nicht ausgelöst wird. Laut Stillberaterin soll ich daher erst mal ohne das BES versuchen, dass sie die gesamte Brust in den Mund aufnimmt. Der Schlauch aus dem BES würde sie wahrscheinlich im Moment noch mehr stören, wenn sie versucht die Brustwarze zu erfassen.
Hat hier jemand evtl. noch irgendwelche Tipps und Tricks, wie meine Tochter den Mund weiter aufmachen kann? Ich habe ihr schon den ganzen Abend "vorgemacht" wie sie es machen soll: immer wieder saß ich mit weit offenem Mund und rausgestreckter Zunge vor ihr ("aaaaaahhh"). Zu meiner Überraschung hat sie gestern vor dem Einschlafen auch ansatzweise versucht, das nachzuahmen. Allerdings hat sie den Mund immer noch nicht weit aufgemacht, also den Kiefer sozusagen nicht auseinander bekommen, sondern nur ihr niedliches Spitzmündchen versucht weiter zu öffnen... Was kann ich noch tun, um ihr beizubringen, dass sie den Mund weiter öffnen soll?
Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob abends wirklich die beste Zeit ist, um ihr die Brust anzubieten. Abends ist sie eher quengelig und anstrengend. Morgens nach dem Aufstehen ist sie meist am entspanntesten. Sollte dann nicht besser die Brust angeboten werden?
Und dann ist da noch die Situation mit Flasche und Nuckel: Wir füttern weiter mit der Flasche (abgepumpte Mumi und Pre) und der Nuckel ist im Moment die einzige Möglichkeit, wie sie abends einigermaßen stressfrei einschläft. Sollten wir hier andere Möglichkeiten suchen, sie also komplett von Flasche und Nuckel fern halten?