2 Fehlversuche - Vorbereitung auf den 3. Stillstart
Verfasst: 29.12.2014, 18:03
Hallo liebe Gemeinde,
meine Doula hat mir das Forum empfohlen und nun möchte ich gern euer reichhaltiges Wissen haben
In 5 Wochen (spätestens) werde ich zum 3. Mal Mama. Nach 2 Jungs ist ein Mädchen unterwegs und meine 2 größten Wünsche (neben dem das, dass Mäuschen gesund ist) sind eine spontane Geburt und das Stillen.
Für ersteres habe ich nun schon eine Klinik gefunden, die die VBA2C mit mir wagt, für den zweiten Punkt brauche ich ganz viel Input.
Kurz zur Vorgeschichte.
Mein 1. Sohn kam 2011 zur Welt. Nach 24 Stunden Wehen, PDA und wegen hohem Geradstand (nach manueller Blasenöffnung) wurde eine Notsectio gemacht. Herztöne waren nicht findbar. Der kleine Schlumpf (ja er war sehr blau) hat sich aber gut angepasst. Habe ihn erst nach 2 Stunden anlegen können, weil ich in den Aufwachraum musste
Er hat von Anfang an viel geschlafen und man sagte mir, dass ich ihn nach 4 Stunden wecken soll. So wirklich getrunken hat er dann aber nicht. Also sollte ich abpumpen, wo aber nichts kam. Schnell wurde er gelb und musste zur Phototherapie und es wurde zugefüttert. Ich bestand auf den Fingerfeeder, da ich keine Flasche wollte. Ich durfte ihn auch nur alle 4 Stunden rausholen aus dem Glaskasten. Gab sogar Ärger, weil ich ihn mal eher raus geholt habe, aber er hat so geschrien. Letztendlich bekam ich eine Wochenbettdepression und Milch kam einfach keine. Aussage der Hebamme in der Klinik:"Ihre Brust ist nicht stillgeeignet." Habe zwar alle 2 Stunden gepumpt und ihn alle 4 Stunden angelegt, aber nichts passierte. Wir versuchten dann 24h Dauerstillen (Rat meiner Hebamme), aber er schrie und schrie. So sehr, dass er einen Nabelbruch bekam. Dann gab ich auf und er bekam eine Flasche. Von da an, schrie er die Brust nur noch an. Die Depression wurde dadurch nur noch schlimmer und ich begab mich in Behandlung. Gepumpt habe ich dann immer noch, aber es kamen pro Pumpgang nur 15ml zusammen.
Alles gut verarbeitet, freute ich mich auf unseren 2. Sohn, der Anfang 2013 zur Welt kam. Ich dachte mir neues Kind, neues Glück und ich hatte mich belesen was das Stillen anging. Allerdings endete die Geburt wieder im Kaiserschnitt wegen hohem Geradstand nach manueller Blasenöffnung. Diesmal flüchtete ich aber nach 36 Stunden aus der Klinik. Auch er war ein Schläfer und bekam Gelbsucht. Diese behandelten wir aber mit Homöopathie, was super klappte. Nur meine Hebamme bestand wieder aufs Zufüttern, da er "Kraft bräuchte, um die Gelbsucht zu bekämpfen." Sie bestand auf Flasche, da alles andere Humbug wäre. Das Kind müsse richtig trinken. Nach 3 zugefütterten Flaschen, kam wieder der Stillstreik. Also im Prinzip alles wie beim Großen. Nur ohne Wochenbettdepression, denn Dank meines Therapeuten, wusste ich, wie ich mit dieser Situation umgehen muss. Ich pumpte alle 2 Stunden ab. Ergebnis war mager, immer nur die bekannten 15ml, die es auch nur beim Großen wurden. Nach 2 Monaten gab ich auf. Hatte auch eine Stillberaterin kontaktiert, die aber leider reichlich Geld verlangte und ich konnte es mir nicht leisten. Achja am Tag 10 wurde festgestellt, dass er ein zu kurzes Zungenbändchen hat. Könnte das auch das Stillen beeinträchtigen?
Nun geht es in die 3. Runde, wie gesagt Spontangeburt wird angestrebt. Ich werde wieder beizeiten die Klinik verlassen (wenn es mir soweit gut geht) und homöopathisch bin ich in Betreuung, falls die Maus auch gelb wird.
Nun stellen sich mir noch ein paar Fragen und ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Habe jetzt schon viel über Zufütterungsmethoden gelesen. Welche ist denn bei Gelbsucht am besten geeignet? Ich überlege mir den Softcup von Medela zuzulegen. Oder ist eine Spritze ausreichend?
Was kann ich tun, um die Milchbildung anzuregen? Beim Kleinen habe ich alkoholfreies Bier getrunken und Agnus Castus genommen. Aber es hat nichts gebracht. Die ganzen Tees habe ich auch ausprobiert.
Mir wurde von sämtlichen Hebammen eingetrichtert, dass meine Brust anatomisch nicht zum Stillen geeignet ist. Nach meinen Recherchen ist das aber sehr unwahrscheinlich. Gibt es dazu neuere Erkenntnisse?
Ich hoffe ihr habt Tipps für mich.
VG Nicci
meine Doula hat mir das Forum empfohlen und nun möchte ich gern euer reichhaltiges Wissen haben
In 5 Wochen (spätestens) werde ich zum 3. Mal Mama. Nach 2 Jungs ist ein Mädchen unterwegs und meine 2 größten Wünsche (neben dem das, dass Mäuschen gesund ist) sind eine spontane Geburt und das Stillen.
Für ersteres habe ich nun schon eine Klinik gefunden, die die VBA2C mit mir wagt, für den zweiten Punkt brauche ich ganz viel Input.
Kurz zur Vorgeschichte.
Mein 1. Sohn kam 2011 zur Welt. Nach 24 Stunden Wehen, PDA und wegen hohem Geradstand (nach manueller Blasenöffnung) wurde eine Notsectio gemacht. Herztöne waren nicht findbar. Der kleine Schlumpf (ja er war sehr blau) hat sich aber gut angepasst. Habe ihn erst nach 2 Stunden anlegen können, weil ich in den Aufwachraum musste
Alles gut verarbeitet, freute ich mich auf unseren 2. Sohn, der Anfang 2013 zur Welt kam. Ich dachte mir neues Kind, neues Glück und ich hatte mich belesen was das Stillen anging. Allerdings endete die Geburt wieder im Kaiserschnitt wegen hohem Geradstand nach manueller Blasenöffnung. Diesmal flüchtete ich aber nach 36 Stunden aus der Klinik. Auch er war ein Schläfer und bekam Gelbsucht. Diese behandelten wir aber mit Homöopathie, was super klappte. Nur meine Hebamme bestand wieder aufs Zufüttern, da er "Kraft bräuchte, um die Gelbsucht zu bekämpfen." Sie bestand auf Flasche, da alles andere Humbug wäre. Das Kind müsse richtig trinken. Nach 3 zugefütterten Flaschen, kam wieder der Stillstreik. Also im Prinzip alles wie beim Großen. Nur ohne Wochenbettdepression, denn Dank meines Therapeuten, wusste ich, wie ich mit dieser Situation umgehen muss. Ich pumpte alle 2 Stunden ab. Ergebnis war mager, immer nur die bekannten 15ml, die es auch nur beim Großen wurden. Nach 2 Monaten gab ich auf. Hatte auch eine Stillberaterin kontaktiert, die aber leider reichlich Geld verlangte und ich konnte es mir nicht leisten. Achja am Tag 10 wurde festgestellt, dass er ein zu kurzes Zungenbändchen hat. Könnte das auch das Stillen beeinträchtigen?
Nun geht es in die 3. Runde, wie gesagt Spontangeburt wird angestrebt. Ich werde wieder beizeiten die Klinik verlassen (wenn es mir soweit gut geht) und homöopathisch bin ich in Betreuung, falls die Maus auch gelb wird.
Nun stellen sich mir noch ein paar Fragen und ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Habe jetzt schon viel über Zufütterungsmethoden gelesen. Welche ist denn bei Gelbsucht am besten geeignet? Ich überlege mir den Softcup von Medela zuzulegen. Oder ist eine Spritze ausreichend?
Was kann ich tun, um die Milchbildung anzuregen? Beim Kleinen habe ich alkoholfreies Bier getrunken und Agnus Castus genommen. Aber es hat nichts gebracht. Die ganzen Tees habe ich auch ausprobiert.
Mir wurde von sämtlichen Hebammen eingetrichtert, dass meine Brust anatomisch nicht zum Stillen geeignet ist. Nach meinen Recherchen ist das aber sehr unwahrscheinlich. Gibt es dazu neuere Erkenntnisse?
Ich hoffe ihr habt Tipps für mich.
VG Nicci