Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören nicht auf
Verfasst: 10.12.2014, 13:09
Hallo zusammen!
Ich habe die letzten Tage mit mir gerungen, ob ich mich hier anmelden soll. Jeder sagt, ich soll mich wegem des Gewichtes nicht verrückt machen, aber ich möchte jetzt einfach eure Meinung dazu hören und bin froh, auf dieses tolle Forum gestoßen zu sein. Ich beantworte hier die geforderten Fragen, meine Problemchen sind darin zu lesen. Die Kleine ist jetzt 11 Wochen alt.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein! Es wurde noch nie etwas anderes als Muttermilch verfüttert, direkt von der Brust, allerdings mit Stillhütchen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir stillen 8-9 Mal in 24h. Immer nur eine Brust pro Stillvorgang, und da ca. 20-30 Minuten, nachts etwas kürzer.
Untertags schläft die Kleine sehr wenig, max. 2h auf Etappen. Nachts dafür von 20:30 bis 8:00 mit einer Stillunterbrechung um ca. 3:00 oder 4:00, selten mit 2x stillen. Dieses Durchschlafen macht sie seit ca. 4 Wochen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Nasse Windeln ca. 4-6.
Stuhl ca. 3x.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Das Stillen war anfangs der Horror. Zuerst bekam ich gleich Risse, die innerhalb von einer Woche zu Schrunden wurden und auf beiden Seiten die Hälfte der Brustwarzen eine offene Wunde war. Mit einer Hebamme und Homöopathie versuchten wir das Problem in den Griff zu bekommen. Ich stillte damals jedes Mal unter Heulanfällen und fürchtete mich vor dem nächsten Stillen. Die Brustwarzen taten auch zwischendurch immer weh. Ich konnte nur mehr mit Brustwarzenschonern herumlaufen. Nach 3 Wochen war ich kurz vorm Aufgeben, da ich so einfach keine Beziehung zur Kleinen aufbauen konnte und als letzten Rettungsanker probierte ich noch Stillhütchen. Damit wurde es besser, es tat zwar bis zur 6./7. Woche noch immer sauweh, allerdings aushaltbar. Mittlerweile tut es nur noch manchmal weh und seit gut 2 Wochen sind die Brustwarzen halbwegs verheilt.
ABER: Ich wollte ja von den Stillhütchen loskommen und probiere es immer mal wieder ohne, jedoch tut es immer noch unerträglich weh. Der Schmerz kommt dabei nachdem der MSR wieder nachlässt und hält dann dauernd an. Ich kann es nicht genau benennen, aber mir kommt vor es schmerzt vor allem da, wo der Unterkiefer ist.
Ich war in Woche 7 in der Stillambulanz und dort meinte man, die Anlegetechnik sei super, es könne daher kommen, dass der MSR so groß ist und die Kleine daher zusammenzwickt. Ich solle daher weit zurückgelehnt stillen. Machte ich auch, aber keine Besserung. Und die Schmerzen beginnen auch erst nach dem MSR. Außerdem wurde das Raynaudsyndrom diagnostiziert, das ich mit einer hohem Dosis Magnesium und Calcium mittlerweile in den Griff bekommen habe. Zumindest tut es jetzt nach dem Stillen nicht mehr weh. Aber die Schmerzen während des Stillens?
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Stillhütchen siehe oben.
Schnuller seit Woche 6 manchmal abends zum Einschlafen. Spuckt sie aber kurz bevor die Augen endgültig zufallen aus.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Momentan nicht mehr.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein.
Und nun noch zu meinem zweiten Problem. Das mit den Schmerzen war anfangs unter anderem auch deswegen zu ertragen, weil sie so gut zugenommen hat. Seit gut 3 Wochen stagniert das Gewicht jetzt allerdings. Die Kleine ist quietschfidel und wächst auch gut, siehe unten, aber das Gewicht geht nicht rauf. Ich hatte eigentlich dem Eindruck, sie bekommt genug, schreit nicht während oder nach dem Stillen und schläft eben nachts so lange durch. Oder ist das mit dem Schlafen ein Trugschluss?
Gewichtsdaten:
23.9.: 2.970 g (Geburt)
25.9.: 2.740 g
26.9.: 2.820 g (Entlassung)
30.9.: 3.150 g (Hebamme, Kofferwaage)
6.10.: 3.300 g (Hebamme, Kofferwaage)
14.10.: 3.500 g (Hebamme, Kofferwaage)
29.10.: 4.000 g (Hausarzt)
23.11.: 4.600 g (zu Hause, Kofferwaage)
30.11.: 4.650 g (zu Hause, Kofferwaage)
03.12.: 4.700 g (zu Hause, Kofferwaage)
10.12.: 4.700 g (Hausarzt )
Die Größe und Kopfumfang (KU) wie folgt:
Geburt: 50 cm, KU 31 cm
mit 5 Wochen: 55 cm, KU 35,5 cm
mit 11 Wochen: 61 cm, KU 37 cm
Nun meine Frage hierzu: Kann es normal sein, dass das Gewicht momentan stagniert, wenn es vorher doch gut raufgegangen ist? Was könnte die Ursache sein?
Seit 3 Tagen hat die Kleine ziemlich oft die ganze Hand im Mund, auch oft gleich nach dem Stillen. Ist das ein Hungerzeichen oder entdeckt sie einfach gerade ihre Hände?
Würde mich freuen, wenn mir wer weiterhelfen könnte.
Danke,
rennie
Ich habe die letzten Tage mit mir gerungen, ob ich mich hier anmelden soll. Jeder sagt, ich soll mich wegem des Gewichtes nicht verrückt machen, aber ich möchte jetzt einfach eure Meinung dazu hören und bin froh, auf dieses tolle Forum gestoßen zu sein. Ich beantworte hier die geforderten Fragen, meine Problemchen sind darin zu lesen. Die Kleine ist jetzt 11 Wochen alt.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein! Es wurde noch nie etwas anderes als Muttermilch verfüttert, direkt von der Brust, allerdings mit Stillhütchen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir stillen 8-9 Mal in 24h. Immer nur eine Brust pro Stillvorgang, und da ca. 20-30 Minuten, nachts etwas kürzer.
Untertags schläft die Kleine sehr wenig, max. 2h auf Etappen. Nachts dafür von 20:30 bis 8:00 mit einer Stillunterbrechung um ca. 3:00 oder 4:00, selten mit 2x stillen. Dieses Durchschlafen macht sie seit ca. 4 Wochen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Nasse Windeln ca. 4-6.
Stuhl ca. 3x.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Das Stillen war anfangs der Horror. Zuerst bekam ich gleich Risse, die innerhalb von einer Woche zu Schrunden wurden und auf beiden Seiten die Hälfte der Brustwarzen eine offene Wunde war. Mit einer Hebamme und Homöopathie versuchten wir das Problem in den Griff zu bekommen. Ich stillte damals jedes Mal unter Heulanfällen und fürchtete mich vor dem nächsten Stillen. Die Brustwarzen taten auch zwischendurch immer weh. Ich konnte nur mehr mit Brustwarzenschonern herumlaufen. Nach 3 Wochen war ich kurz vorm Aufgeben, da ich so einfach keine Beziehung zur Kleinen aufbauen konnte und als letzten Rettungsanker probierte ich noch Stillhütchen. Damit wurde es besser, es tat zwar bis zur 6./7. Woche noch immer sauweh, allerdings aushaltbar. Mittlerweile tut es nur noch manchmal weh und seit gut 2 Wochen sind die Brustwarzen halbwegs verheilt.
ABER: Ich wollte ja von den Stillhütchen loskommen und probiere es immer mal wieder ohne, jedoch tut es immer noch unerträglich weh. Der Schmerz kommt dabei nachdem der MSR wieder nachlässt und hält dann dauernd an. Ich kann es nicht genau benennen, aber mir kommt vor es schmerzt vor allem da, wo der Unterkiefer ist.
Ich war in Woche 7 in der Stillambulanz und dort meinte man, die Anlegetechnik sei super, es könne daher kommen, dass der MSR so groß ist und die Kleine daher zusammenzwickt. Ich solle daher weit zurückgelehnt stillen. Machte ich auch, aber keine Besserung. Und die Schmerzen beginnen auch erst nach dem MSR. Außerdem wurde das Raynaudsyndrom diagnostiziert, das ich mit einer hohem Dosis Magnesium und Calcium mittlerweile in den Griff bekommen habe. Zumindest tut es jetzt nach dem Stillen nicht mehr weh. Aber die Schmerzen während des Stillens?
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Stillhütchen siehe oben.
Schnuller seit Woche 6 manchmal abends zum Einschlafen. Spuckt sie aber kurz bevor die Augen endgültig zufallen aus.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Momentan nicht mehr.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein.
Und nun noch zu meinem zweiten Problem. Das mit den Schmerzen war anfangs unter anderem auch deswegen zu ertragen, weil sie so gut zugenommen hat. Seit gut 3 Wochen stagniert das Gewicht jetzt allerdings. Die Kleine ist quietschfidel und wächst auch gut, siehe unten, aber das Gewicht geht nicht rauf. Ich hatte eigentlich dem Eindruck, sie bekommt genug, schreit nicht während oder nach dem Stillen und schläft eben nachts so lange durch. Oder ist das mit dem Schlafen ein Trugschluss?
Gewichtsdaten:
23.9.: 2.970 g (Geburt)
25.9.: 2.740 g
26.9.: 2.820 g (Entlassung)
30.9.: 3.150 g (Hebamme, Kofferwaage)
6.10.: 3.300 g (Hebamme, Kofferwaage)
14.10.: 3.500 g (Hebamme, Kofferwaage)
29.10.: 4.000 g (Hausarzt)
23.11.: 4.600 g (zu Hause, Kofferwaage)
30.11.: 4.650 g (zu Hause, Kofferwaage)
03.12.: 4.700 g (zu Hause, Kofferwaage)
10.12.: 4.700 g (Hausarzt )
Die Größe und Kopfumfang (KU) wie folgt:
Geburt: 50 cm, KU 31 cm
mit 5 Wochen: 55 cm, KU 35,5 cm
mit 11 Wochen: 61 cm, KU 37 cm
Nun meine Frage hierzu: Kann es normal sein, dass das Gewicht momentan stagniert, wenn es vorher doch gut raufgegangen ist? Was könnte die Ursache sein?
Seit 3 Tagen hat die Kleine ziemlich oft die ganze Hand im Mund, auch oft gleich nach dem Stillen. Ist das ein Hungerzeichen oder entdeckt sie einfach gerade ihre Hände?
Würde mich freuen, wenn mir wer weiterhelfen könnte.
Danke,
rennie