Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Verfasst: 28.11.2014, 15:28
Liebes SuT Team!
Vor einiger Zeit habe ich mich an Euch gewandt und tolle Hilfe bekommen. Es ging um meine kleine Tochter (inzwischen 9 Wochen), die als spätes Frühchen zur Welt kam, fast 6 Wochen zu früh. Zu Beginn hatte sie mit dem Zunehmen starke Schwierigkeiten aber seit ihrer 4. Lebenswoche klappt alles wunderbar. Sie nimmt seit dem immer gute 200g pro Woche zu und ist top fit. Ich stille voll und ausschließlich.
Allerdings ist es nun auch seit der 4. Woche so, dass die Kleine NUR an die Brust will. Die ganze Zeit. Zum essen, zum trinken, zur Beruhigung, zum Einschlafen...
Immer nur Brust. Da sie nicht alleine schlafen kann, auch nichts tagsüber, schläft sie immer mit dem Nippel im Mund ein und verharrt dann so bis sie wieder aufwacht. Verliert sie ihn wird sie sofort wach. Nachts das Gleiche. Ich kann nicht gut seitlich liegen, kann also beim Stillen NICHT gemütlich einschlafen und liege also 90% aller Nächte wach.
Sie selbst schläft durch das Saugen auch nicht tief, wacht ständig auf, findet nicht in den Tiefschlaf. Das macht mir große Sorgen.
Ich verbringe also den gnazen Tag und die ganze Nacht mit Stillen, ohne Pause, ohne Ausruhen. Vielleicht 4 von 24 Stunden verbringt sie nicht an der Brust. Durch das ständige Saugen habe ich viel zu viel Milch, ständig laufe ich aus. Hatte bereits mehrere Milchstaus, wunde Nippel und Schmerzen überall. Sie trinkt gut und kann auch richtig andocken aber im Halbschlaf wird ihr Saugen eben oft "schlampig", da schnappt sie nach der Brustwarze, zieht diese lang (aua), immer und immer wieder. Dabei ist sie völlig nervös und hektisch. Dabei reibt sie dann ihr Gesicht auf der Suche nach dem Nippel immer wieder über denselbigen, was höllisch weh tut. Oder schlägt wütend mit den Fäustchen dagegen. Ich möchte aber noch sagen, dass sie in der Zeit, in der sie wach und fit ist, sehr fröhlich und ausgeglichen ist, neugierig, freundlich und verschmust. Nur sind die ausgeruhten Wachphasen beim Baby ja nicht gerade lang... und durch ihren unruhigen Saug-Schlaf ist sie oft völlig übermüdet.
Ich kann nicht mal kurz duschen oder was kochen, nichts geht, sonst schreit sie wie verrückt. Auch zur Toilette gehen geht nicht ohne Geschrei.
ICh bin körperlich und psychisch völlig am Ende. Es wird für mich immer schlimmer diese extreme körperliche Nähe zu ertragen. Ich weiß, das hört sich schrecklich an aber vom "Stillen genießen" kann man schon lange nicht mehr sprechen. Es ist eine einzige Qual. ICh merke richtig, wie sich alles in mir stäubt, ich WILL sie nciht mehr anlegen, ich kann nicht mehr.
Einen Schnuller, egal welche Marke und Form, verweigert sie. Ich habe mir nun überlegt abzustillen, da ich diese Situation nciht mehr länger ertrage. ICh habe mir gewünscht mein Kind voll und lange zu stillen und das alles macht mich unendlich traurig. Ich bin aber momentan an einer Grenze angekommen, an der ich sagen muss, das ich so nicht mehr weiter machen kann.
ICh würde mich sehr über einen Rat freuen, denn ich bin völlig verzweifelt und traurig. Vielleicht wisst ihr von einer ähnichen Situation einer Frau und was geholfen hat.
Viele Grüße
Vor einiger Zeit habe ich mich an Euch gewandt und tolle Hilfe bekommen. Es ging um meine kleine Tochter (inzwischen 9 Wochen), die als spätes Frühchen zur Welt kam, fast 6 Wochen zu früh. Zu Beginn hatte sie mit dem Zunehmen starke Schwierigkeiten aber seit ihrer 4. Lebenswoche klappt alles wunderbar. Sie nimmt seit dem immer gute 200g pro Woche zu und ist top fit. Ich stille voll und ausschließlich.
Allerdings ist es nun auch seit der 4. Woche so, dass die Kleine NUR an die Brust will. Die ganze Zeit. Zum essen, zum trinken, zur Beruhigung, zum Einschlafen...
Immer nur Brust. Da sie nicht alleine schlafen kann, auch nichts tagsüber, schläft sie immer mit dem Nippel im Mund ein und verharrt dann so bis sie wieder aufwacht. Verliert sie ihn wird sie sofort wach. Nachts das Gleiche. Ich kann nicht gut seitlich liegen, kann also beim Stillen NICHT gemütlich einschlafen und liege also 90% aller Nächte wach.
Sie selbst schläft durch das Saugen auch nicht tief, wacht ständig auf, findet nicht in den Tiefschlaf. Das macht mir große Sorgen.
Ich verbringe also den gnazen Tag und die ganze Nacht mit Stillen, ohne Pause, ohne Ausruhen. Vielleicht 4 von 24 Stunden verbringt sie nicht an der Brust. Durch das ständige Saugen habe ich viel zu viel Milch, ständig laufe ich aus. Hatte bereits mehrere Milchstaus, wunde Nippel und Schmerzen überall. Sie trinkt gut und kann auch richtig andocken aber im Halbschlaf wird ihr Saugen eben oft "schlampig", da schnappt sie nach der Brustwarze, zieht diese lang (aua), immer und immer wieder. Dabei ist sie völlig nervös und hektisch. Dabei reibt sie dann ihr Gesicht auf der Suche nach dem Nippel immer wieder über denselbigen, was höllisch weh tut. Oder schlägt wütend mit den Fäustchen dagegen. Ich möchte aber noch sagen, dass sie in der Zeit, in der sie wach und fit ist, sehr fröhlich und ausgeglichen ist, neugierig, freundlich und verschmust. Nur sind die ausgeruhten Wachphasen beim Baby ja nicht gerade lang... und durch ihren unruhigen Saug-Schlaf ist sie oft völlig übermüdet.
Ich kann nicht mal kurz duschen oder was kochen, nichts geht, sonst schreit sie wie verrückt. Auch zur Toilette gehen geht nicht ohne Geschrei.
ICh bin körperlich und psychisch völlig am Ende. Es wird für mich immer schlimmer diese extreme körperliche Nähe zu ertragen. Ich weiß, das hört sich schrecklich an aber vom "Stillen genießen" kann man schon lange nicht mehr sprechen. Es ist eine einzige Qual. ICh merke richtig, wie sich alles in mir stäubt, ich WILL sie nciht mehr anlegen, ich kann nicht mehr.
Einen Schnuller, egal welche Marke und Form, verweigert sie. Ich habe mir nun überlegt abzustillen, da ich diese Situation nciht mehr länger ertrage. ICh habe mir gewünscht mein Kind voll und lange zu stillen und das alles macht mich unendlich traurig. Ich bin aber momentan an einer Grenze angekommen, an der ich sagen muss, das ich so nicht mehr weiter machen kann.
ICh würde mich sehr über einen Rat freuen, denn ich bin völlig verzweifelt und traurig. Vielleicht wisst ihr von einer ähnichen Situation einer Frau und was geholfen hat.
Viele Grüße