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Unverträglichkeit bei vollgestilltem Kind möglich?

Verfasst: 05.11.2014, 15:19
von Lösche Benutzer 2872
Kann es sein, dass mein Baby reagiert wenn ich Milchprodukte, bzw. größerer Mengen davon esse?

Wir haben in letzter Zeit nun mehrfach beobachtet, dass das Baby dann übel riechende Blähungen bekommt und sehr unleidlich wird.

Die ersten Andeutungen meines Mannes habe ich mit kann nicht sein und Zufall abgetan. Mittlerweile bin ich aber unsicher. Es scheint doch sehr offensichtlich zu sein.

Er ist mittlerweile fast vier Monate alt und hatte die ersten zwei Monate sehr merkwürdigen Stuhlgang. Oftmals mehrere Tage gar nicht und wenn meist geronnen und grünlich. Häufig stark riechende Blähungen.
Mittlerweile ist in der Windel zumindest normaler Muttermilchstuhl.
Gedeihstörung ist nicht da. Im Gegenteil. Er ist sehr proper.

Wir Eltern und mindestens eins der Geschwister ist von Nahrungsmittelunerverträglichkeiten betroffen.
Meine Hebamme war von Anfang an der Meinung, dass verdauungstechnisch irgendwas im Argen liegt da aber wohl nichts gemacht würde, weil das Kind mehr als ausreichend zunimmt.


Ich hab ein schlechtes Gewissen, weil der Zwerg nun schon wieder wegen mir leidet. :(

Re: AW: Unverträglichkeit bei vollgestilltem Kind möglich?

Verfasst: 05.11.2014, 15:58
von Teazer
Hallo Heggs!
Heggs hat geschrieben:Kann es sein, dass mein Baby reagiert wenn ich Milchprodukte, bzw. größerer Mengen davon esse?

Wir haben in letzter Zeit nun mehrfach beobachtet, dass das Baby dann übel riechende Blähungen bekommt und sehr unleidlich wird.

Die ersten Andeutungen meines Mannes habe ich mit kann nicht sein und Zufall abgetan. Mittlerweile bin ich aber unsicher. Es scheint doch sehr offensichtlich zu sein.
Blähungen müssen nicht auf eine Unverträglichkeit hinweisen. Und Reaktionen auf Nahrungsbestandteile der Mutter sind eher selten, auch wenn der Mamifunk das anders kolportiert. ;)

Normalerweise gelangen keine Fremdeiweiße in die Muttermilch. Selten geraten sie dennoch ins Blut und so in die MuMi. Hoch allergische Kinder können auf diese Spuren reagieren. Das ist selten, aber möglich.

Sicherheit, dass ein Baby wirklich auf Milchkonsum der Mutter reagiert, bekommt man nur durch eine Auslassdiät. Das bedeutet, dass die Mutter selbst auf Milchprodukte verzichtest. Gehen die Symptome während dieser Zeit (nicht nur ein paar Tage) weg, kommen bei Wiederaufnahme jedoch wieder, ist der Zusammenhang hergestellt. Wenn nicht, dann ist es entweder ein anderer Allergieauslöser oder es besteht überhaupt kein Zusammenhang zwischen mütterlicher Ernährung und den Symptomen.
Wir Eltern und mindestens eins der Geschwister ist von Nahrungsmittelunerverträglichkeiten betroffen.
Betrifft dies auch Milchbestandteile?
Ich hab ein schlechtes Gewissen, weil der Zwerg nun schon wieder wegen mir leidet. :(
WENN überhaupt, dann leidet er nicht wegen Dir, sondern weil er krank ist.

Re: AW: Unverträglichkeit bei vollgestilltem Kind möglich?

Verfasst: 05.11.2014, 16:35
von Lösche Benutzer 2872
Ich danke dir für die Antwort.

Meine Tochter hat eine lactoseunvertraeglichkeit. Bei meinem Sohn vermute ich sie, weil er die meisten Milchprodukte meidet. Kann bei ihm aber auch einfach eine geschmackliche Sache sein.

Wielange sollte ich denn keine Milchprodukte essen um sicher ausschließen oder bestätigen zu können? Bisher waren es immer nur ein paar Tage. In der Zeit war es dann auch besser.

Aber eine längere Zeit habe ich mit dem Gedanken, dass es ja eigentlich nicht sein kann bisher nicht durchgehalten. :oops: Mir fällt der Verzicht schwer.

Ich werde das dann diesmal aber für die nötige Dauer durchziehen.

Re: AW: Unverträglichkeit bei vollgestilltem Kind möglich?

Verfasst: 05.11.2014, 20:02
von Teazer
Guten Abend Heggs!
Heggs hat geschrieben:Meine Tochter hat eine lactoseunvertraeglichkeit.

Bei meinem Sohn vermute ich sie, weil er die meisten Milchprodukte meidet. Kann bei ihm aber auch einfach eine geschmackliche Sache sein.
Dass Dein Kleiner aktuell unter LI leidet, ist praktisch ausgeschlossen, denn dann würde er momentan nicht so gut gedeihen.
Wielange sollte ich denn keine Milchprodukte essen um sicher ausschließen oder bestätigen zu können? Bisher waren es immer nur ein paar Tage. In der Zeit war es dann auch besser.
Ich bin keine Ärztin. Mein Mann sollte 3 Wochen verzichten, als der Verdacht bei ihm bestand.

Kannst Du denn andere Ursachen ausschließen, wie z.B. Luft schlucken beim Trinken?

Re: Unverträglichkeit bei vollgestilltem Kind möglich?

Verfasst: 05.11.2014, 21:41
von bluna
Aus eigener leidvoller Erfahrung möchte ich gerne auf folgenden Link verweisen: http://www.bfmed.org/Media/Files/Protoc ... 110712.pdf
Meine Tochter hat auch stark reagiert, wenn ich Milcheiweiss auch nur in kleinsten Mengen zu mir genommen habe, mit Blähungen, Durchfall, Blut im Stuhl. Solltest Du einen Auslassversuch machen wollen, kann ich Dir nur dringend raten, jedes Lebensmittel, das Du zu Dir nimmst, auf verstecktes Milcheiweiss zu checken, denn in ganz vielen verarbeiteten Produkten ist Milcheiweiss enthalten, oft auch in Wurst und Brötchen.

Re: Unverträglichkeit bei vollgestilltem Kind möglich?

Verfasst: 05.11.2014, 22:01
von Teazer
Danke für den Link, bluna!

Re: Unverträglichkeit bei vollgestilltem Kind möglich?

Verfasst: 09.11.2014, 12:00
von Stellamax
Ich möchte Dir diesen Link hinterlassen, damit Du auch das in Betracht ziehen kannst!
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... p?t=179976


Olimpia [emoji170] David [emoji170] 20.12.2013
http://www.olimpiacasa.de

Re: Unverträglichkeit bei vollgestilltem Kind möglich?

Verfasst: 09.11.2014, 12:04
von Stellamax
Stellamax hat geschrieben:Ich möchte Dir diesen Link hinterlassen, damit Du auch das in Betracht ziehen kannst!
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... p?t=179976

Vor allem mein letzter Eintrag!
David geht es jetzt super!!!!!


Olimpia [emoji170] David [emoji170] 20.12.2013
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Olimpia [emoji170] David [emoji170] 20.12.2013
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