Dreijähriger ist noch zu sehr(?) Baby
Verfasst: 28.10.2014, 10:25
Hallo,
unser kleiner Sohn ist vor einer Woche drei Jahre alt geworden und wenn ich andere Gleichaltrige so sehe oder von ihnen höre, kommt es mir so vor als wäre unser Sohn noch ziemlich abhängig von uns und einfach noch so Baby.
Er stillt noch ordentlich zum Beispiel, tagsüber habe ich es reduziert aber wenn er Frust oder sich weh getan hat, dann fordert er es stark ein.
Ein Thema was mich langsam ziemlich nervt ist das Schlafen. Er ist noch nie ohne Stillen eingeschlafen. Ich liege also jeden Abend bei ihm im Bett und es kann durchaus auch mal zwei Stunden dauern bis er endlich schläft, obwohl er selbst entschieden hat ins Bett zu gehen und auch müde ist.
Dann schläft er unterschiedlich. Mal nur eine Stunde, mal schläft er selten durch bis morgens und mal ruft oder weint er nachts. Aktuell ist es meist so 1,5 Stunden die ich für mich habe und er weint dann oft wenn ich mich gerade 10 min in mein Bett gelegt habe.
Er will dann wieder gestillt werden und ich muss dann auch die restliche Nacht bei ihm liegen. Wenn ich nachts mal auf Klo muss gibt es furchtbares Geschrei und ich muss ihn mitnehmen.
Mittags muss auch gestillt werden, oft schläft er dann eine Stunde und dann muss ich noch eine Stunde bei ihm liegen und er schläft mit Brust im Mund damit er einigermaßen ausgeschlafen ist.
Dann will er noch oft getragen werden aber nur auf dem Arm. Wenn er aufwacht muss ich ihn ins Wohnzimmer tragen und auch wenn wir unterwegs sind fordert er es oft ein.
Trocken ist er auch noch nicht aber da denke ich das noch Zeit ist und er kann es ansich schon. Er kann sich nur von der Windel nicht so recht trennen.
Vielleicht ist ein Grund das er immernoch mit mir zu Hause ist. Wir hatten versucht ihn Ende August in der Kita einzugewöhnen aber er tat sich schwer und es lief dort nicht so optimal. Nach drei Wochen hatte er ein Trennungstrauma und wir haben ihn abgemeldet.
Wenn ich etwas verweigere, also stillen oder tragen oder auch irgendwas, dann gibt es furchtbares Drama. Ich habe schon immer ein Problem mit seiner fordernden Art die er hat seit er zur Welt kam. Ich habe mich damit arrangiert indem ich seine Bedürfnisse meist erfülle und mich zurückstelle. Ich habe schon Auszeiten wenn der Papa hier ist, anders wäre das nicht machbar aber natürlich hängt er auch viel an mir.
Nun ist die Frage ob wir etwas ändern sollen?
Bisher dachte ich das ich einfach durchhalte bis er sich von selbst abstillt oder durchschläft und ich eben mal durchatmen kann wenn er in der Kita ist aber nun ist er ja erstmal weiterhin bei mir zu Hause und hängt mir quasi 24 h am Rockzipfel und weint und tobt hier um mich rum.
Der große Bruder ist auch oft genervt von ihm weil einfach kaum etwas in Ruhe möglich ist. Beim spielen wütet er ständig und bei den Hausaufgaben stört er.
Er flüchtet sich dann zu den Großeltern und hat dort seine Ruhe.
Ich hab mir beim Kleinen mit meiner Bedürfnisorientiertheit wohl selbst mein Leben schwer gemacht aber ich kann eben nicht anders.
Und nun? Hat jemand Tipps oder Erfahrungen?
Danke fürs Lesen, das hilft schonmal.
Liebe Grüße
unser kleiner Sohn ist vor einer Woche drei Jahre alt geworden und wenn ich andere Gleichaltrige so sehe oder von ihnen höre, kommt es mir so vor als wäre unser Sohn noch ziemlich abhängig von uns und einfach noch so Baby.
Er stillt noch ordentlich zum Beispiel, tagsüber habe ich es reduziert aber wenn er Frust oder sich weh getan hat, dann fordert er es stark ein.
Ein Thema was mich langsam ziemlich nervt ist das Schlafen. Er ist noch nie ohne Stillen eingeschlafen. Ich liege also jeden Abend bei ihm im Bett und es kann durchaus auch mal zwei Stunden dauern bis er endlich schläft, obwohl er selbst entschieden hat ins Bett zu gehen und auch müde ist.
Dann schläft er unterschiedlich. Mal nur eine Stunde, mal schläft er selten durch bis morgens und mal ruft oder weint er nachts. Aktuell ist es meist so 1,5 Stunden die ich für mich habe und er weint dann oft wenn ich mich gerade 10 min in mein Bett gelegt habe.
Er will dann wieder gestillt werden und ich muss dann auch die restliche Nacht bei ihm liegen. Wenn ich nachts mal auf Klo muss gibt es furchtbares Geschrei und ich muss ihn mitnehmen.
Mittags muss auch gestillt werden, oft schläft er dann eine Stunde und dann muss ich noch eine Stunde bei ihm liegen und er schläft mit Brust im Mund damit er einigermaßen ausgeschlafen ist.
Dann will er noch oft getragen werden aber nur auf dem Arm. Wenn er aufwacht muss ich ihn ins Wohnzimmer tragen und auch wenn wir unterwegs sind fordert er es oft ein.
Trocken ist er auch noch nicht aber da denke ich das noch Zeit ist und er kann es ansich schon. Er kann sich nur von der Windel nicht so recht trennen.
Vielleicht ist ein Grund das er immernoch mit mir zu Hause ist. Wir hatten versucht ihn Ende August in der Kita einzugewöhnen aber er tat sich schwer und es lief dort nicht so optimal. Nach drei Wochen hatte er ein Trennungstrauma und wir haben ihn abgemeldet.
Wenn ich etwas verweigere, also stillen oder tragen oder auch irgendwas, dann gibt es furchtbares Drama. Ich habe schon immer ein Problem mit seiner fordernden Art die er hat seit er zur Welt kam. Ich habe mich damit arrangiert indem ich seine Bedürfnisse meist erfülle und mich zurückstelle. Ich habe schon Auszeiten wenn der Papa hier ist, anders wäre das nicht machbar aber natürlich hängt er auch viel an mir.
Nun ist die Frage ob wir etwas ändern sollen?
Bisher dachte ich das ich einfach durchhalte bis er sich von selbst abstillt oder durchschläft und ich eben mal durchatmen kann wenn er in der Kita ist aber nun ist er ja erstmal weiterhin bei mir zu Hause und hängt mir quasi 24 h am Rockzipfel und weint und tobt hier um mich rum.
Der große Bruder ist auch oft genervt von ihm weil einfach kaum etwas in Ruhe möglich ist. Beim spielen wütet er ständig und bei den Hausaufgaben stört er.
Er flüchtet sich dann zu den Großeltern und hat dort seine Ruhe.
Ich hab mir beim Kleinen mit meiner Bedürfnisorientiertheit wohl selbst mein Leben schwer gemacht aber ich kann eben nicht anders.
Und nun? Hat jemand Tipps oder Erfahrungen?
Danke fürs Lesen, das hilft schonmal.
Liebe Grüße