Flaschenkind wieder an die Brust?
Verfasst: 24.10.2014, 14:16
Hallo!
Ich bin ganz neu hier und weiß noch nicht mal, ob ich hier richtig bin, da ich nicht direkt stille, sondern mit dem Fläschchen füttere, aber ich versuchs mal hier. Ansonsten könnt ihr mich ja verschieben oder so was
Es handelt sich um unser erstes Kind und wir sind noch sehr unsicher.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
- Sie bekommt abgepumpte Milch - Mengen siehe unten
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- Schlafpausen - zwischen 30min und 2 1/2h
- gefüttert wird ca 10-14x am Tag - meist liegt 1h dazwischen, manchmal nur 30min, oder 2h - ist total unterschiedlich.
Tabelle siehe weiter unten
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
- Wir wechseln spätestens nach 2h (in der Nacht auch mal nach 3) die Windeln; also immer vor dem füttern, manchmal auch nochmal danach wenn während des fütterns hörbar viel nachgekommen ist
Mal ist mehr mal weniger drin; sie ist nie leer. Stuhlgang mehrmals am Tag.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- Schnuller: nein
- Flasche: ja - Avent-Sauger: schwierig; einfache Sauger: kein Problem
- Hütchen: in der ersten Woche testweise - weniger erfolgreich durch allgemeine Saugproblematik
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
- Behandlung: nein
- Hebamme/ KiA: vorhanden
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby?
- Neugeborenengelbsucht
- späte Frühgeburt (38+1)
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- Jetzt muss ich ausholen, aber ich versuche mich kurz zu fassen.
Das Andocken nach der Geburt war an sich kein Problem. Sie hinh mehrmals für ca 10-15min an der Brust, allerdings meist ohne nennenswerten Erfolg. Am Anfang hatte ich auch selbst noch nicht viel und die Kleine hat ständig geschlafen. Sie hätte den ganzen Tag geschlafen, wenn wir sie nicht geweckt hätten. Zuerst alle 4-5h, dann nach einem Rüpel von den Kranken-Hebammen alle 2-3h. Wobei es teilweise unmöglich war sie wach zu bekommen und wenn wir es dann doch geschafft hatten, war sie nach 5 Minuten wieder eingeschlafen...
Mit Hütchen klappte es am 3. Tag dann etwas besser - zumindest spürte ich, dass die Brust leerer wurde und im Hütchen stand Milch. Aber immernoch alles sehr zögerlich; mehr Genuckel als alles andere und unzufriedene Gesichter bei den Hebammen. Sie meinten, die Kleine wäre noch zu schwach, weil sie zu früh kam und Gelbsucht hat. Sie würde es nicht schaffen richtig zu saugen.
Ich wurde dann am 3. Tag mit einem Rezept für eine Milchpumpe nach Hause geschickt. Da war sie auch sichtlich gelb, aber der Wert an sich war ok. 2 Tage später kam die Hebamme das erste mal und meinte, sie sei ihr zu gelb und sähe zu untergewichtig aus, wir sollten zum Kinderarzt gehen. Getrunken hat sie da immer noch nicht viel. Des weiteren sollen wir statt Brust und Flasche jetzt nur noch die Flasche geben und die Trinkmengen notieren; sowie sie alle 2h wecken und füttern... Da ging dann der Horror erstmal los. Wir waren teilweise so übermüdet, dass wir nicht mal den Wecker gehört haben und die Kleine meldete sich nie von selbst, sondern schlief einfach.
Beim Kinderarzt machte sie dann einen ganz fitten Eindruck. Offene Augen, alle Reflexe vorhanden und geschrien weil es zu kalt war. Bili-Wert bei ~8. Kein Grund um sie unter die Lampe zu legen oder da zu behalten; also wieder nach Hause und 3 Tage später wieder zur Wiegekontrolle. Dazwischen immer wieder wecken.
Immer wenn wir stolz waren, dass sie etwas mehr getrunken hat, kam die Hebamme und schüttelte den Kopf "da muss mehr rein" und wir waren wieder am Boden zerstört. Die Wachphasen wurden besser und in der Nacht meldete sie sich jetzt selbst. Wir fütterten bei jedem kleinsten Anzeichen, weil wir nicht wollten, dass sie womöglich doch in die Klinik muss. Nach einigen Problemen, stellte sich heraus, dass sie immer ein Vakuum in die Flaschen zog, was erklärte warum sie teilweise nach 20min schmatzendem trinken wieder einschlief, ohne das die Flasche merklich leerer wurde. Wir haben dann den Sauger gewechselt auf einen etwas "leichteren" und seit dem geht es sprunghaft aufwärts.
* Gewichtsübersicht *
Tag 0: 2840g Geburt KH
Tag 3: 2610g Entlassung KH
Tag 6: 2510g Kinderarzt
Tag 9: 2550g Kinderarzt
Tag 12: 2660g Kinderarzt
* Tag 14: 2660g Hebamme (die zieht immer 80g ab wegen Windel (leer bis fast leer, weil vorher gewickelt) & Wiegetuch
* Tag 17: 2700g Hebamme
Tag 18: 2800g Kinderarzt
* Tag 25: 3160g Hebamme
* Tag 24: 3160g Hebamme
* Tagesmenge - Anzahl Mahlzeiten
Tag
1. Woche
6: 155ml - 8x
7: 198ml - 9x
2. Woche
8: 205ml - 8x
9: 357ml - 12x
10: 362 ml - 12x
11: 405ml - 12x
12: 300ml - 10x
13: 378ml - 12x
14: 395ml - 11x
3. Woche
15: 365ml - 10x
16: 435 ml - 10x
17: 445 ml - 11x
18: 370 ml - 11x
19: 445ml - 13x
20: 460ml - 10x
21: 450ml - 13x (+Brust Versuch...)
4. Woche
22: 525ml - 15x
23: 480ml - 13x
24: 545ml - 14x
25: 535 ml - 14x (+Brust Versuch...)
26: 590ml - 13x (+Brust Versuch...)
Auffällig ist für uns der Sprung von Woche 3 auf 4 mit über 100ml mehr pro Tag und es wird jeden Tag mehr oO
Bieten wir ihr weniger an, quengelt sie rum bis sie mehr bekommt. Manchmal quengelt sie auch und wir versuchen noch rauszufinden was sie will, dann schreit sie, ich renne zum Herd und komme mit der Flasche wieder und sie schläft und ich kann alles wegwerfen - und soviel Überschuss pumpe ich nun auch wieder nicht ab...
Füttern wir sie zu oft?
Mehr als 50ml am Stück schafft sie aber nicht; mit Pause ganz selten mal 60 oder 70ml. Im Schnitt sind es zwischen 35 und 40ml pro Mahlzeit. Wir haben jetzt etwas bedenken, dass es sich zu sehr steigert.
An sich möchte ich auch gerne zurück zur Brust. Auch wenn das vielleicht noch stressiger ist, als abpumpen und füttern. Die Hebamme meinte, wenn sie ca 3500g erreicht hat, könnten wir das nochmal probieren. Eine Freundin sagte, ihre Hebamme meinte, wenn das Kind erstmal über mehrere Wochen die Flasche bekommen hat; ist es vorbei mit der Brust.
Ich habe es die Tage ein paar mal versucht. jeweils mehrere Minuten in verschiedenen Haltungen. Sie sucht auch und nach einer Weile hat sie auch raus, dass sie den Mund weiter aufmachen muss als bei der Flasche aber sie lässt auch immer fast sofort wieder los, wenn sie dran war, nuckelt vielleicht ein oder zwei mal und reißt dann wieder den Mund zur Suche auf.
Vielleicht mache ich auch was bei der Haltung falsch, aber generell sollte sie doch auch die BW festhalten oder tut sie das auf Grund falscher Haltung nicht??
puh... tut mir Leid, dass es so lang geworden ist
Ich bin ganz neu hier und weiß noch nicht mal, ob ich hier richtig bin, da ich nicht direkt stille, sondern mit dem Fläschchen füttere, aber ich versuchs mal hier. Ansonsten könnt ihr mich ja verschieben oder so was
Es handelt sich um unser erstes Kind und wir sind noch sehr unsicher.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
- Sie bekommt abgepumpte Milch - Mengen siehe unten
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- Schlafpausen - zwischen 30min und 2 1/2h
- gefüttert wird ca 10-14x am Tag - meist liegt 1h dazwischen, manchmal nur 30min, oder 2h - ist total unterschiedlich.
Tabelle siehe weiter unten
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
- Wir wechseln spätestens nach 2h (in der Nacht auch mal nach 3) die Windeln; also immer vor dem füttern, manchmal auch nochmal danach wenn während des fütterns hörbar viel nachgekommen ist
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- Schnuller: nein
- Flasche: ja - Avent-Sauger: schwierig; einfache Sauger: kein Problem
- Hütchen: in der ersten Woche testweise - weniger erfolgreich durch allgemeine Saugproblematik
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
- Behandlung: nein
- Hebamme/ KiA: vorhanden
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby?
- Neugeborenengelbsucht
- späte Frühgeburt (38+1)
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- Jetzt muss ich ausholen, aber ich versuche mich kurz zu fassen.
Das Andocken nach der Geburt war an sich kein Problem. Sie hinh mehrmals für ca 10-15min an der Brust, allerdings meist ohne nennenswerten Erfolg. Am Anfang hatte ich auch selbst noch nicht viel und die Kleine hat ständig geschlafen. Sie hätte den ganzen Tag geschlafen, wenn wir sie nicht geweckt hätten. Zuerst alle 4-5h, dann nach einem Rüpel von den Kranken-Hebammen alle 2-3h. Wobei es teilweise unmöglich war sie wach zu bekommen und wenn wir es dann doch geschafft hatten, war sie nach 5 Minuten wieder eingeschlafen...
Mit Hütchen klappte es am 3. Tag dann etwas besser - zumindest spürte ich, dass die Brust leerer wurde und im Hütchen stand Milch. Aber immernoch alles sehr zögerlich; mehr Genuckel als alles andere und unzufriedene Gesichter bei den Hebammen. Sie meinten, die Kleine wäre noch zu schwach, weil sie zu früh kam und Gelbsucht hat. Sie würde es nicht schaffen richtig zu saugen.
Ich wurde dann am 3. Tag mit einem Rezept für eine Milchpumpe nach Hause geschickt. Da war sie auch sichtlich gelb, aber der Wert an sich war ok. 2 Tage später kam die Hebamme das erste mal und meinte, sie sei ihr zu gelb und sähe zu untergewichtig aus, wir sollten zum Kinderarzt gehen. Getrunken hat sie da immer noch nicht viel. Des weiteren sollen wir statt Brust und Flasche jetzt nur noch die Flasche geben und die Trinkmengen notieren; sowie sie alle 2h wecken und füttern... Da ging dann der Horror erstmal los. Wir waren teilweise so übermüdet, dass wir nicht mal den Wecker gehört haben und die Kleine meldete sich nie von selbst, sondern schlief einfach.
Beim Kinderarzt machte sie dann einen ganz fitten Eindruck. Offene Augen, alle Reflexe vorhanden und geschrien weil es zu kalt war. Bili-Wert bei ~8. Kein Grund um sie unter die Lampe zu legen oder da zu behalten; also wieder nach Hause und 3 Tage später wieder zur Wiegekontrolle. Dazwischen immer wieder wecken.
Immer wenn wir stolz waren, dass sie etwas mehr getrunken hat, kam die Hebamme und schüttelte den Kopf "da muss mehr rein" und wir waren wieder am Boden zerstört. Die Wachphasen wurden besser und in der Nacht meldete sie sich jetzt selbst. Wir fütterten bei jedem kleinsten Anzeichen, weil wir nicht wollten, dass sie womöglich doch in die Klinik muss. Nach einigen Problemen, stellte sich heraus, dass sie immer ein Vakuum in die Flaschen zog, was erklärte warum sie teilweise nach 20min schmatzendem trinken wieder einschlief, ohne das die Flasche merklich leerer wurde. Wir haben dann den Sauger gewechselt auf einen etwas "leichteren" und seit dem geht es sprunghaft aufwärts.
* Gewichtsübersicht *
Tag 0: 2840g Geburt KH
Tag 3: 2610g Entlassung KH
Tag 6: 2510g Kinderarzt
Tag 9: 2550g Kinderarzt
Tag 12: 2660g Kinderarzt
* Tag 14: 2660g Hebamme (die zieht immer 80g ab wegen Windel (leer bis fast leer, weil vorher gewickelt) & Wiegetuch
* Tag 17: 2700g Hebamme
Tag 18: 2800g Kinderarzt
* Tag 25: 3160g Hebamme
* Tag 24: 3160g Hebamme
* Tagesmenge - Anzahl Mahlzeiten
Tag
1. Woche
6: 155ml - 8x
7: 198ml - 9x
2. Woche
8: 205ml - 8x
9: 357ml - 12x
10: 362 ml - 12x
11: 405ml - 12x
12: 300ml - 10x
13: 378ml - 12x
14: 395ml - 11x
3. Woche
15: 365ml - 10x
16: 435 ml - 10x
17: 445 ml - 11x
18: 370 ml - 11x
19: 445ml - 13x
20: 460ml - 10x
21: 450ml - 13x (+Brust Versuch...)
4. Woche
22: 525ml - 15x
23: 480ml - 13x
24: 545ml - 14x
25: 535 ml - 14x (+Brust Versuch...)
26: 590ml - 13x (+Brust Versuch...)
Auffällig ist für uns der Sprung von Woche 3 auf 4 mit über 100ml mehr pro Tag und es wird jeden Tag mehr oO
Bieten wir ihr weniger an, quengelt sie rum bis sie mehr bekommt. Manchmal quengelt sie auch und wir versuchen noch rauszufinden was sie will, dann schreit sie, ich renne zum Herd und komme mit der Flasche wieder und sie schläft und ich kann alles wegwerfen - und soviel Überschuss pumpe ich nun auch wieder nicht ab...
Füttern wir sie zu oft?
Mehr als 50ml am Stück schafft sie aber nicht; mit Pause ganz selten mal 60 oder 70ml. Im Schnitt sind es zwischen 35 und 40ml pro Mahlzeit. Wir haben jetzt etwas bedenken, dass es sich zu sehr steigert.
An sich möchte ich auch gerne zurück zur Brust. Auch wenn das vielleicht noch stressiger ist, als abpumpen und füttern. Die Hebamme meinte, wenn sie ca 3500g erreicht hat, könnten wir das nochmal probieren. Eine Freundin sagte, ihre Hebamme meinte, wenn das Kind erstmal über mehrere Wochen die Flasche bekommen hat; ist es vorbei mit der Brust.
Ich habe es die Tage ein paar mal versucht. jeweils mehrere Minuten in verschiedenen Haltungen. Sie sucht auch und nach einer Weile hat sie auch raus, dass sie den Mund weiter aufmachen muss als bei der Flasche aber sie lässt auch immer fast sofort wieder los, wenn sie dran war, nuckelt vielleicht ein oder zwei mal und reißt dann wieder den Mund zur Suche auf.
Vielleicht mache ich auch was bei der Haltung falsch, aber generell sollte sie doch auch die BW festhalten oder tut sie das auf Grund falscher Haltung nicht??
puh... tut mir Leid, dass es so lang geworden ist