Stillen von Frühchen als möglicher Hand-Mund-Fuß-Überträger?
Verfasst: 08.10.2014, 12:29
Hallo,
ich war schon länger nicht mehr in dem Forum und hoffe, ich bin mit meinem Anliegen hier überhaupt richtig:
Aufgrund wenig Fruchtwasser (bei bekannter multizystischer Niere links) ist derzeit eine Einleitung an etwa 36+0 geplant.
Vor kurzem hatte meine Tochter Hand-Mund-Fuß.
Diese Krankheit verläuft bei Erwachsenen oft ohne Symptome. Da ich aber engen Kontakt mit meiner Tochter hatte, halte ich es für wahrscheinlich, dass ich mich angesteckt habe. Dann wäre ich noch wochenlang ein möglicher Überträger des Virus.
Laut Robert-Koch-Institut ist das in den letzten Wochen der Schwangerschaft nicht ganz unkritisch und das Virus kann während der vaginalen Geburt auf das Baby übertragen werden, was wiederum u. U. schwere Folgen für das Baby haben könnte.
Zitat:
"Jedoch können Schwangere, die um den Geburtstermin herum Symptome einer Enterovirus-Infektion aufweisen, das Virus auf das Neugeborene übertragen. Die meisten Neugeborenen entwickeln einen milden Krankheitsverlauf, jedoch kann in seltenen Fällen die Infektion auf andere Organe (Leber und Herz) übergreifen und zum Tode führen. Das Risiko dieses schweren Krankheitsverlaufes ist bei Neugeborenen in den ersten beiden Lebenswochen am höchsten."
Quelle: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Epi ... _HFMK.html
Meine Frauenärztin kennt sich mit der Thematik nicht aus.
Ich überlege, ob es in Anbetracht der Tatsache, dass die Geburt bereits 36+0 eingeleitet werden soll UND der Tatsache, dass ich eventueller Hand-Mund-Fuß-Überträger bin, nicht sinnvoller ist, einen Kaiserschnitt machen zu lassen.
Wenn somit das Übertragungsrisiko durch vaginale Geburt ausgeschaltet werden SOLLTE (denn eigentlich möchte ich keinen Kaierschnitt), gibt es ja dennoch das Übertragungsrisiko durch das Stillen.
Meine Frage ist daher, ob ich Stillen kann und sollte, wenn ich ein (möglicher bis relativ wahrscheinlicher) Überträger des Hand-Mund-Fuß-Virus bin?
Leider ist, so wie ich es verstanden habe, der Nachweis, ob ich mich angesteckt habe, nicht sicher möglich.
(laut Artikel ist ein Antikörpernachweis sinnlos und eine molekulare Diagnostik nicht richtig aussagekräftig).
Das Thema ist sehr speziell, aber vielleicht findet sich ja doch jemand, der mir Rat erteilen kann.
Liebe Grüße und vielen Dank vorab
Rosenrot
ich war schon länger nicht mehr in dem Forum und hoffe, ich bin mit meinem Anliegen hier überhaupt richtig:
Aufgrund wenig Fruchtwasser (bei bekannter multizystischer Niere links) ist derzeit eine Einleitung an etwa 36+0 geplant.
Vor kurzem hatte meine Tochter Hand-Mund-Fuß.
Diese Krankheit verläuft bei Erwachsenen oft ohne Symptome. Da ich aber engen Kontakt mit meiner Tochter hatte, halte ich es für wahrscheinlich, dass ich mich angesteckt habe. Dann wäre ich noch wochenlang ein möglicher Überträger des Virus.
Laut Robert-Koch-Institut ist das in den letzten Wochen der Schwangerschaft nicht ganz unkritisch und das Virus kann während der vaginalen Geburt auf das Baby übertragen werden, was wiederum u. U. schwere Folgen für das Baby haben könnte.
Zitat:
"Jedoch können Schwangere, die um den Geburtstermin herum Symptome einer Enterovirus-Infektion aufweisen, das Virus auf das Neugeborene übertragen. Die meisten Neugeborenen entwickeln einen milden Krankheitsverlauf, jedoch kann in seltenen Fällen die Infektion auf andere Organe (Leber und Herz) übergreifen und zum Tode führen. Das Risiko dieses schweren Krankheitsverlaufes ist bei Neugeborenen in den ersten beiden Lebenswochen am höchsten."
Quelle: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Epi ... _HFMK.html
Meine Frauenärztin kennt sich mit der Thematik nicht aus.
Ich überlege, ob es in Anbetracht der Tatsache, dass die Geburt bereits 36+0 eingeleitet werden soll UND der Tatsache, dass ich eventueller Hand-Mund-Fuß-Überträger bin, nicht sinnvoller ist, einen Kaiserschnitt machen zu lassen.
Wenn somit das Übertragungsrisiko durch vaginale Geburt ausgeschaltet werden SOLLTE (denn eigentlich möchte ich keinen Kaierschnitt), gibt es ja dennoch das Übertragungsrisiko durch das Stillen.
Meine Frage ist daher, ob ich Stillen kann und sollte, wenn ich ein (möglicher bis relativ wahrscheinlicher) Überträger des Hand-Mund-Fuß-Virus bin?
Leider ist, so wie ich es verstanden habe, der Nachweis, ob ich mich angesteckt habe, nicht sicher möglich.
(laut Artikel ist ein Antikörpernachweis sinnlos und eine molekulare Diagnostik nicht richtig aussagekräftig).
Das Thema ist sehr speziell, aber vielleicht findet sich ja doch jemand, der mir Rat erteilen kann.
Liebe Grüße und vielen Dank vorab
Rosenrot