Hochbett vs. Einschlaf-Ritual - kann mir jemand raten?
Verfasst: 06.10.2014, 20:37
Meine Kinder, fast 7 und 4, teilen sich ein Zimmer, das größte, das wir haben. Seit einem guten halben Jahr streiten sich die beiden ständig; haben, so scheint es mir, ganz enorm das Bedürfnis, sich voneinander abzugrenzen. Zuerst sah es so aus, als würde es sich bessern, wenn sie in Schule und Kindergarten getrennte Wege gehen, aber es nimmt einfach kein Ende. Da sich am gemeinsamen Zimmer kurzfristig nichts ändern lässt, habe ich daran gedacht, den Kindern Hochbetten anzuschaffen, so dass jedes seinen eigenen Raum und seine eigene kleine Höhle hat (abgesehen davon, dass wir natürlich Kinderzimmer-Platz gewinnen würden. Meine Vorstellung ist, dass sie sich vielleicht in Ruhe lassen bzw. leichter zurück ziehen könnten, wenn jeder seinen eigenen kleinen Bereich hätte (Zimmer umstellen, damit das möglich ist, haben wir schon auf unterschiedliche Weise probiert, als wirklich praktikabel hat sich dabei keine der Stelle-Ideen erwiesen).
Jetzt kommt das Aber: Bisher liegen die Matratzen nebeneinander auf dem Boden (alle Varianten von "Jedes-Kind hat seine eigene Ecke" haben damit geendet, dass wieder beide Matratzen auf dem Boden nebeneinander liegen). Ich kuschel mich abends zwischen die Kinder, lese vor, wir reden über den Tag, ich singe und sie schlafen mehr (die Kleinere) oder weniger (der Größere) eng an mich gekuschelt ein. Obwohl ich oft genug selbst einschlafe und hinterher völlig gerädert bin, liebe ich dieses Abendritual, so innig und gemütlich haben wir es oft den ganzen Tag nicht. Und eben dieses Ritual müssten wir aufgeben, wenn jedes Kind sein bzw. ihr Hochbett hätte.
Über diese Entweder-Oder grübel ich jetzt schon länger nach. Vielleicht hat ja irgend jemand eine gute Idee, wie ich das auflösen könnte.
Jetzt kommt das Aber: Bisher liegen die Matratzen nebeneinander auf dem Boden (alle Varianten von "Jedes-Kind hat seine eigene Ecke" haben damit geendet, dass wieder beide Matratzen auf dem Boden nebeneinander liegen). Ich kuschel mich abends zwischen die Kinder, lese vor, wir reden über den Tag, ich singe und sie schlafen mehr (die Kleinere) oder weniger (der Größere) eng an mich gekuschelt ein. Obwohl ich oft genug selbst einschlafe und hinterher völlig gerädert bin, liebe ich dieses Abendritual, so innig und gemütlich haben wir es oft den ganzen Tag nicht. Und eben dieses Ritual müssten wir aufgeben, wenn jedes Kind sein bzw. ihr Hochbett hätte.
Über diese Entweder-Oder grübel ich jetzt schon länger nach. Vielleicht hat ja irgend jemand eine gute Idee, wie ich das auflösen könnte.