Hilfe- KiA sagt Abstillen wegen Übergewicht?!
Verfasst: 26.09.2014, 23:33
Hallo!
Ich habe zwei Kinder. Tochter ist 2 J. und Sohn ist 6 Mon.
Nun waren wir zu den anstehenden Us (U7 & U5) am Freitag. Natürlich kam zur Sprache, was mich auch schon länger beschäftigt: Tochter wiegt zu viel. Viel zu viel. "Der BMI ist schon weit jenseits von Gut."
Nun gut, BMI ist zwar, meiner Meinung nach, nicht so aussagekräftig, aber zu viel wiegt sie trotzdem mit 15,1 kg auf 86 cm.
Sie war schon immer eher schwerer. Bei der U4 riet mir die damalige Kinderärztin (andere KiÄ, gleiche Praxis), ich solle doch vielleicht mal die Stillabstände verringern. Hab nach Bedarf gestillt und weiter gemacht wie zuvor.
Sie wird noch immer gestillt. Kurz nach der Geburt des Sohnes nahm sie in 2 Monaten sehr viel zu (etwa 2-3 kg, auf normaler Waage zuhause gewogen). Ich hab sie nie gezielt gewogen. Aber wenn Papa oder ich auf der Waage standen, wollte sie halt auch mal. Sie stillte zu Anfang wieder fast voll und nahm, meine Laienmeinung, sicher durch die nahrhafte Neugeborenenmilch zu. Ich reduzierte es dann aber nach einiger Zeit (6 Wo) auf Einschlafstillen vorm Mittagsschlaf, vorm Nachtschlaf und nachts nach Bedarf (Familienbett, wird im Schlaf gestillt, da merk ich das oft kaum). Gelegentlich mal Kuschelstillen, aber eher selten. Hat sie auch super akzeptiert. Seitdem, also in den letzten 4-5 Mon., hat sie kaum zugenommen, vielleicht 0,5 kg. Sie ist ein kleiner Stilljunkie und ich hab keine Ahnung, wann sie sich von allein abstillt.
Nachdem ich der Kinderärztin heute also sagte, dass es mir durchaus auch aufgefallen ist, sie aber nicht ungewöhnlich viel oder ungesund isst, meinte diese dann, vielleicht ist es einfach an der Zeit abzustillen. Denn scheinbar habe ich ja sehr gute Milch, sieht man ja auch beim Sohn (8,7 kg auf 69 cm).
Wollte das mit ihr dann auch nicht weiter diskutieren und meinte, ich überleg es mir. Sie fragte dann nach, ob ich glaube, dass ich das schaffe. Ich sagte: "Ich weiß es nicht, ich probier es halt." (innerlich wollte ich eher nicht) Meinte sie: "Nicht probieren, sondern einfach machen. Sie müssen dahinter stehen, sonst wird das nichts. Ab heute kein Stillen mehr." Dann dreht sie sich zur Tochter und sagt: "Gell, A. Hast du gehört? Du bist jetzt ein großes Mädchen und trinkst ab heute nicht mehr an Mamas Busen!" - Ich war noch nie so erleichtert, dass sie etwas nicht versteht! Ich war so verwirrt, dass ich da gar nichts drauf sagen konnte.
Es wird nun zur Sicherheit eine Blutprobe untersucht wegen Schilddrüse. Ansonsten hab ich in 3 Monaten einen Kontrollwiegetermin. Sie soll nicht abnehmen, aber bis dahin auch nicht zunehmen.
Gestillte Kinder neigen eher dazu keine Probleme mit Übergewicht zu haben. Darauf habe ich mich immer verlassen. Aber ich sehe auch die anderen Kinder in ihrem Alter. Und sehe, dass gekaufte Kleidung oft recht eng sitzt bei ihr. Ich will sie nicht vergleichen, aber ich will ihr Hänseleien, wie ich sie erleben musste ersparen!
Abstillen? Stillen reduzieren? Oder weiter wie bisher?
Wir (Mann und ich) würden vom Gefühl her weiter machen wie bisher: Auf ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung achten und, wenn es sich ergibt, mal auf der Waage gucken, dass es nicht mehr wird.
Was meint ihr?
Sorry, dass es so viel ist. Wollte alles wichtige reinschreiben. [WINKING FACE]
Ich habe zwei Kinder. Tochter ist 2 J. und Sohn ist 6 Mon.
Nun waren wir zu den anstehenden Us (U7 & U5) am Freitag. Natürlich kam zur Sprache, was mich auch schon länger beschäftigt: Tochter wiegt zu viel. Viel zu viel. "Der BMI ist schon weit jenseits von Gut."
Nun gut, BMI ist zwar, meiner Meinung nach, nicht so aussagekräftig, aber zu viel wiegt sie trotzdem mit 15,1 kg auf 86 cm.
Sie war schon immer eher schwerer. Bei der U4 riet mir die damalige Kinderärztin (andere KiÄ, gleiche Praxis), ich solle doch vielleicht mal die Stillabstände verringern. Hab nach Bedarf gestillt und weiter gemacht wie zuvor.
Sie wird noch immer gestillt. Kurz nach der Geburt des Sohnes nahm sie in 2 Monaten sehr viel zu (etwa 2-3 kg, auf normaler Waage zuhause gewogen). Ich hab sie nie gezielt gewogen. Aber wenn Papa oder ich auf der Waage standen, wollte sie halt auch mal. Sie stillte zu Anfang wieder fast voll und nahm, meine Laienmeinung, sicher durch die nahrhafte Neugeborenenmilch zu. Ich reduzierte es dann aber nach einiger Zeit (6 Wo) auf Einschlafstillen vorm Mittagsschlaf, vorm Nachtschlaf und nachts nach Bedarf (Familienbett, wird im Schlaf gestillt, da merk ich das oft kaum). Gelegentlich mal Kuschelstillen, aber eher selten. Hat sie auch super akzeptiert. Seitdem, also in den letzten 4-5 Mon., hat sie kaum zugenommen, vielleicht 0,5 kg. Sie ist ein kleiner Stilljunkie und ich hab keine Ahnung, wann sie sich von allein abstillt.
Nachdem ich der Kinderärztin heute also sagte, dass es mir durchaus auch aufgefallen ist, sie aber nicht ungewöhnlich viel oder ungesund isst, meinte diese dann, vielleicht ist es einfach an der Zeit abzustillen. Denn scheinbar habe ich ja sehr gute Milch, sieht man ja auch beim Sohn (8,7 kg auf 69 cm).
Wollte das mit ihr dann auch nicht weiter diskutieren und meinte, ich überleg es mir. Sie fragte dann nach, ob ich glaube, dass ich das schaffe. Ich sagte: "Ich weiß es nicht, ich probier es halt." (innerlich wollte ich eher nicht) Meinte sie: "Nicht probieren, sondern einfach machen. Sie müssen dahinter stehen, sonst wird das nichts. Ab heute kein Stillen mehr." Dann dreht sie sich zur Tochter und sagt: "Gell, A. Hast du gehört? Du bist jetzt ein großes Mädchen und trinkst ab heute nicht mehr an Mamas Busen!" - Ich war noch nie so erleichtert, dass sie etwas nicht versteht! Ich war so verwirrt, dass ich da gar nichts drauf sagen konnte.
Es wird nun zur Sicherheit eine Blutprobe untersucht wegen Schilddrüse. Ansonsten hab ich in 3 Monaten einen Kontrollwiegetermin. Sie soll nicht abnehmen, aber bis dahin auch nicht zunehmen.
Gestillte Kinder neigen eher dazu keine Probleme mit Übergewicht zu haben. Darauf habe ich mich immer verlassen. Aber ich sehe auch die anderen Kinder in ihrem Alter. Und sehe, dass gekaufte Kleidung oft recht eng sitzt bei ihr. Ich will sie nicht vergleichen, aber ich will ihr Hänseleien, wie ich sie erleben musste ersparen!
Abstillen? Stillen reduzieren? Oder weiter wie bisher?
Wir (Mann und ich) würden vom Gefühl her weiter machen wie bisher: Auf ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung achten und, wenn es sich ergibt, mal auf der Waage gucken, dass es nicht mehr wird.
Was meint ihr?
Sorry, dass es so viel ist. Wollte alles wichtige reinschreiben. [WINKING FACE]