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Stillstreik
Verfasst: 22.09.2014, 23:15
von meike14
Hallo zusammen!
Meine Tochter befindet sich seit 10 Tagen im Stillstreik, den wir bisher nicht überwinden konnten. Ich mag aber auch noch nicht aufgeben. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich mir ein paar Tipps und Erfahrungsberichte erhoffe.
Meine Tochter ist acht Monate alt und bis auf eine kleine Stillkrise im Alter von vier Monaten konnte ich sie bisher problemlos stillen. Sie hat nie aus einer Flasche mit Sauger getrunken und auch keinen Schnuller bekommen. Obwohl ich bereits vor drei Monaten begonnen habe, ihr Beikost anzubieten, war für sie das Stillen bis vor 10 Tagen noch die Hauptnahrungsquelle. Brei und andere Nahrungsmittel hat sie probiert, aber bisher nie in so großen Mengen zu sich genommen, dass damit eine Stillmahlzeit ersetzt werden konnte. Das fand ich allerdings auch so in Ordnung. Vielleicht war sie einfach noch nicht so weit.
Vor 10 Tagen ist sie dann nachts zur üblichen Zeit aufgewacht, wollte aber nicht stillen. Dabei blieb es dann. Ich vermute das Zahnen als Ursache. Die Kinderärztin konnte auch nichts anderes feststellen. In den ersten Tagen hat sie viel geschrien, wenig zu sich genommen und konnte kaum einschlafen. Das Einschlafritual mit Stillen fehlte. Da ich auf eine vorübergehende Phase hoffte, habe ich dann angefangen abzupumpen und ihr die Milch im Becher zu geben. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten, die schon zu einem deutlichen Rückgang der Milch führten, konnte ich mit einer elektrischen Milchpumpe die Menge jetzt wieder steigern.
Im Moment geht es meiner Tochter schon etwas besser, obwohl noch keiner der oberen Zähne durchgebrochen ist. Sie ist nicht mehr so unruhig, isst mehr Brei und Brot als vorher und trinkt vor allem nachts recht viel von der abgepumten Milch. Sie scheint die Milch also noch zu benötigen, interessiert sich aber nicht für die Brust. Sie schreit zwar nicht mehr wie am Anfang, aber wendet sich uninteressiert ab. Auch im Halbschlaf funktioniert es nicht.
Ich kann mir einfach kaum vorstellen, dass sie das Stillen von einem auf den anderen Moment nicht mehr benötigt und sich abgestillt hat. Meine Hoffnung, dass wir wieder zum Stillen zurückfinden, wird jedoch mit jedem Tag geringer. Sie scheint auch einfach überhaupt kein Saugbedürfnis zu haben. Ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, es zwei Wochen lang zu versuchen und abzupumpen. Ich würde diese Frist aber auch noch verlängern, wenn es berechtigte Hoffnung gäbe, dass wir zum Stillen zurückfinden.
Gibt es Erfahrungen mit so langen Stillstreiks? Gibt es etwas, was ich tun kann?
Vielen Dank und viele Grüße!
meike
Re: Stillstreik
Verfasst: 23.09.2014, 23:55
von tania
hallo meike und herzlich willkommen im forum
das klingt wirklich sehr nach einem stillstreik. wie anstrengend fuer euch beide!
kinder die sich selbststaendig abstillen, tun das allmaehlich, nicht von vier mal stillen auf null und schon gar nicht bei der frequenz deiner tochter.
es gibt einige sachen, die du noch tun kannst, um deiner tochter den wiedereinstieg zu erleichtern. tragen mit nacktem oberkoerper, also du nackt. nicht aufdringlich die brust ins gesicht druecken, aber sie nackt verfuegbar haben. sie riecht die milch, sie spuert die weichheit und die waerme. im halbschlaf anbieten, immer wieder, immer weiter. schlaeft sie bei dir? das waere optimal. und viel tragen, damit ihr beide (!) auf euren benoetigten koerperkontakt kommt. weiter auf kuenstliche sauger verzichten.
schoen, dass du abpumpst und muttermilch stillfreundlich zufuetterst. es gibt einen thread hier (
klick), wo der stillstreik einen monat dauerte. und in meiner stillgruppe gab es auch schon den fall eines neun monate alten jungen, der gute drei wochen nicht an die brust ging und dann ploetzlich wieder voellig problemlos stillte.
trinkt sie tagsueber milch aus dem becher? hast du einen uberblick wie viel sie trinkt? trinkt sie nur muttermilch oder auch wasser oder noch etwas anderes?
ich wuensche dir ganz viel geduld und emotionale unterstuetzung vor ort - es ist wirklich schwierig, von einem tag auf den anderen ploetzlich nicht mehr zu stillen!
liebe gruesse, tania
Re: Stillstreik
Verfasst: 24.09.2014, 22:43
von Gast
Vielen Dank für die aufbauenden Worte! So etwas kann ich gerade sehr gut gebrauchen.
Den Thread mit dem langen Stillstreik habe ich gefunden und er hat mir ein wenig Mut gemacht. Anders als in den Erfahrungsberichten, die ich bisher gefunden habe, hat meine Tochter nie aus einer Flasche mit künstlichem Sauger getrunken. Daher ist unsere Situation schwer zu vergleichen. Ein langsames, ruhiges Trinken mit viel Körperkontakt gibt es beispielsweise bei uns in dieser Weise gerade nicht. Den Umweg über eine Flasche wollte ich dennoch eigentlich nicht gehen. Ich habe nur Sorge, dass sie sich auch an das Trinken aus dem Becher sehr gewöhnt. Immerhin scheint sie die Technik noch nicht ganz verlernt zu haben. Beim Trinken aus dem Becher liegt meistens ihre Zunge unter dem Becherrand.
Ich werde versuchen, Ihr weiterhin viel Körperkontakt anzubieten. Bisher hat sie in der Regel die zweite Hälfte der Nacht bei mir geschlafen. In den ersten Tagen des Stillstreiks hatte ich allerdings den Eindruck, dass ihr auch diese Schlafsituation zu viel war, so dass ich sie häufiger in ihr Bett zurück gelegt habe. Seit ein paar Tagen schläft sie allerdings wieder zeitweise bei mir.
Zu Deinen Fragen:
Sie trinkt auch tagsüber aus dem Becher. Hier im Forum habe ich gelesen, dass einige einen „Doidycup“ benutzen. Der Tipp war super

Damit konnten wir immerhin das Kleckern auf ein Minimum reduzieren. Sie trinkt tagsüber zu den Mahlzeiten auch ein wenig Wasser (ich benutze Becher in unterschiedlichen Farben, so dass sie zwischen Wasser und Milch unterscheiden kann – das scheint gut zu funktionieren). Ihre Beikostmengen erhöhen sich in den letzten Tagen stetig. Darüber hinaus trinkt sie noch insgesamt ca. 600 – 700 ml Milch. Die Milch trinkt sie hauptsächlich abends, während der Nacht und morgens. Außerdem biete ich ihr nach dem Brei bzw. Brot mittags und nachmittags noch etwas Milch an. Nach den ersten Streiktagen hat sich dies schon gut (zu gut?) eingespielt. Da meine Tochter jedoch in Bezug zu ihrer Körpergröße ein echtes Leichtgewicht ist, ist mir das auch sehr recht.
Die zwei Wochen, die ich meiner Tochter ursprünglich gegeben habe, sind schon fast rum. Ich werde aber wohl auf jeden Fall eine weitere Woche abwarten und die Situation beobachten. Wäre meine Tochter nicht so ein „Sensibelchen“, hätte ich vielleicht schon eher den Rat aus meinem Umfeld befolgt, die Situation einfach zum Abstillen zu nutzen. Andererseits hat sich in den letzten Tagen in Bezug auf ihre Entwicklung auch in anderen Bereichen ganz viel getan. Die extremen Unruhephasen wechseln sich ab mit Phasen, in denen sie plötzlich robbend den Raum erkundet oder sich sehr ausdauernd mit verschiedenen Dingen beschäftigt. Daher bin auch ich gespannt, wie es weitergeht. Ich hoffe jedoch noch immer, dass wir zumindest abends und nachts zum Stillen zurückfinden.
Vielen Dank noch einmal für die emotionale Unterstützung!
Viele Grüße
meike
Re: Stillstreik
Verfasst: 26.09.2014, 21:54
von meike14
Ich sehe gerade, dass ich meinen letzten Beitrag versehentlich als Gast geschrieben habe. Er ist aber natürlich von mir.
Bei uns gibt es seitdem nichts Neues. Der Stillstreik dauert jetzt schon über zwei Wochen und es ist bisher kein Ende in Sicht. Da sie sich in anderen Bereichen gerade stark weiter entwickelt, fürchte ich mittlerweile fast, dass meine Tochter den Streik zum Abstillen nutzt. Ein paar Tage gebe ich ihr aber noch
Viele Grüße!
Re: Stillstreik
Verfasst: 27.09.2014, 02:01
von tania
wie geht es deiner tochter denn? wie hoch schaetzt du ihr nuckelbeduerfnis ein?
ich kenne ehrlich gesagt mehr stillstreiks in dem alter OHNE kuenstliche sauger - ganz einfach weil muetter, denen das stillen besonders wichtig ist, meist keine kuenstlichen sauger benutzen und es eher als stillstreik einordnen und sich um hilfe kuemmern. wenn das kind eh schon an kuenstliche sauger gewoehnt ist und sich dann mit einem stillstreik endgueltig von der brust ent"woehnt", wird es oft als "hat sich mit zehn monaten abgestillt" eingeschaetzt und auch nicht weiter am ball geblieben, stilltechnisch.
wenn du euer stillen noch nicht aufgeben willst, wuerde ich dir raten, mit nacketem oberkoerper und deinem kind zu schlafen. im halbschlaf immer wieder anbieten. bei stillstreiks (auch bei kuerzeren) brauchen die meisten kinder eine richtige "wiedereinladung" zum stillen, sie fangen nicht von sich aus wieder an, sondern ihnen wird die brust immer wieder untergeschummelt und irgendwann nehmen sie sie dann wieder. das geschieht meist nachts.
eure trink- und ernaehrungssituation liest sich angemessen, sehr schoen.
Re: Stillstreik
Verfasst: 03.10.2014, 17:37
von meike14
Wir haben jetzt mittlerweile 3 Wochen Stillstreik hinter uns. So langsam entwickeln wir neue Routinen und es geht uns auch besser. Aber wir haben nicht zum Stillen zurück gefunden. Es sieht auch nicht so aus, als würde sich dies noch ändern. Meine Tochter mag wieder mit mir kuscheln, was ich sehr genieße. Vorher war das Kuscheln aber auch ein Zeichen von ihr, dass sie gern stillen würde. Daran hat sie jetzt aber weder tagsüber noch nachts Interesse. Es wirkt, als wüsste sie nichts mehr mit der Brust anzufangen. Mich wundert, dass sie scheinbar überhaupt kein Saugbedürfnis mehr hat. Sie bekommt ja nach wie vor weder eine Flasche mit Sauger noch einen Schnuller. Eine Flasche hatte ich ihr nur zu Beginn des Stillstreiks kurz angeboten. Sie hat sie aber nicht akzeptiert.
Schwierig ist es immer noch, dass es ihr schwer fällt zu Ruhe zu kommen. Sie ist sehr sensibel und leicht reizüberflutet. Daher hätte ich das Stillen gern noch eine Weile beibehalten, um ihr ein paar Ruheinseln im Alltag zu ermöglichen.
Sollte sie nicht mehr zum Stillen zurückfinden, muss ich demnächst auch entscheiden, ob ich ihr doch "künstliche" Milch anbiete. Im Moment passen Milchmenge und Bedarf mit 4 x täglich Abpumpen gut zusammen. Auf Dauer finde ich es aber doch etwas stressig.
Viele Grüße
meike
Re: Stillstreik
Verfasst: 04.10.2014, 15:11
von tania
meike14 hat geschrieben:Wir haben jetzt mittlerweile 3 Wochen Stillstreik hinter uns.
es tut mir sehr leid! das muss sehr schwierig sein fuer dich.
So langsam entwickeln wir neue Routinen und es geht uns auch besser.
ja, so liest es sich auch, das ist sehr schoen.
Es wirkt, als wüsste sie nichts mehr mit der Brust anzufangen.
ja, nach drei wochen stillpause ist das sicherlich so. es heisst aber nicht, dass sie nicht trotzdem noch zur bruzt zurueckfindet.
Mich wundert, dass sie scheinbar überhaupt kein Saugbedürfnis mehr hat. Sie bekommt ja nach wie vor weder eine Flasche mit Sauger noch einen Schnuller. Eine Flasche hatte ich ihr nur zu Beginn des Stillstreiks kurz angeboten. Sie hat sie aber nicht akzeptiert.
es kann sein, dass das nuckelbeduerfnis wieder kommt. oder dass sie einfach eh kein besonders ausgepraegtes nuckelbeduerfnis mehr hatte.
Schwierig ist es immer noch, dass es ihr schwer fällt zu Ruhe zu kommen. Sie ist sehr sensibel und leicht reizüberflutet. Daher hätte ich das Stillen gern noch eine Weile beibehalten, um ihr ein paar Ruheinseln im Alltag zu ermöglichen.
das glaube ich dir gern. es ist von dir jetzt eine ordentliche portion flexibilitaet und kreativitaet gefordert, um die funktionen des stillens anderweitig zu erfuellen.
Sollte sie nicht mehr zum Stillen zurückfinden, muss ich demnächst auch entscheiden, ob ich ihr doch "künstliche" Milch anbiete. Im Moment passen Milchmenge und Bedarf mit 4 x täglich Abpumpen gut zusammen. Auf Dauer finde ich es aber doch etwas stressig.
das kann ich mir vorstellen. schau einfach, wie es dir mit dem abpumpen geht.
wie und wie oft bietest du ihr denn die brust an? wie reagiert sie nachts auf die brust?
Re: Stillstreik
Verfasst: 03.11.2014, 21:41
von meike14
Liebe Tania,
es sind jetzt mehrere Wochen vergangen und ich will noch einmal schreiben, wie es uns ergangen ist.
Leider haben wir nicht wieder zum Stillen zurückgefunden. Da einerseits sehr viel Zeit vergangen ist und sich meine Tochter andererseits in dieser Zeit in verschiedenen Bereichen schnell weiterentwickelt hat, gehe ich davon aus, dass es jetzt auch dabei bleibt.
In der ersten Zeit habe ich meiner Tochter jeden Tag in verschiedenen Situationen die Brust angeboten. Da allerdings das Einschlafen ohne Stillen schwierig geworden war, habe ich es nicht riskiert, sie nachts durch einen Stillversuch zu wecken. Wenn sie wach wurde, habe ich ihr die Brust sofort angeboten. Sie hat in dieser Situation jedoch immer mit Schreien reagiert. In anderen Situationen wie z.B. beim Kuscheln tagsüber war sie einfach nicht interessiert.
Ich pumpe noch immer Milch ab, die sie abends und nachts aus einem Becher trinkt. Darüber hinaus habe ich ihr verschiedene "künstliche" Milchsorten zum Probieren angeboten. Die Reaktionen reichten von Gesicht-Verziehen bis Ausspucken. Das setzt mich ein wenig unter Druck, immer genügend Milch im Kühlschrank zu haben. Sie scheint eine echte Feinschmeckerin zu sein. Auch eingefrorene und wieder aufgetaute Muttermilch trinkt sie nicht...
Trotzdem bin ich froh, dass sie nachts noch Milch trinkt. Einerseits schläft sie nach dem Trinken in der Regel recht schnell wieder ein. Andererseits bekommt sie so auch noch ein paar Extra-Kalorien. Sie war ohnehin immer etwas zarter als andere Kinder. Bei einem Gewichts-Kontrolltermin bei der Kinderärztin hat sich jetzt aber herausgestellt, dass sie ins Untergewicht gerutscht ist und in den nächsten Wochen dringend zunehmen soll. Für Essen interessiert sie sich jedoch auch recht wenig.
Ich weiß jetzt noch mehr zu schätzen, wie praktisch das Stillen doch ist! Im Moment bleibt mir keine andere Wahl als weiter abzupumpen. Immerhin hat sie so zu Beginn der kalten Jahreszeit auch noch ein wenig Schutz vor Erkältungen etc. Wenn sie tagsüber mehr isst, kann ich irgendwann vielleicht auch noch seltener abpumpen. Mit einem kleinen Mädchen, das in den letzten Wochen sehr mobil geworden ist und sich sehr für die Milchpumpe interessiert, ist es nicht immer einfach, tagsüber abzupumpen
Viele Grüße
meike
Re: Stillstreik
Verfasst: 03.11.2014, 22:24
von tania
ich hab an euch gedacht.
toll, dass du abpumpst. ja, ich kann mir vorstellen, dass es anstrengend ist. aber ist es nicht auch schoen, dass deine tochter deine bemuehungen so offensichtlich zu schaetzen weiss?
hast du ihr brei angeboten? vielleicht magst du mal hier was zu hochkalorischer beikost lesen?
Geeignete Beikost kann auch die bislang notwendige Pre-Milch ersetzen, sodass Mütter von der Zwiemilchernährung zu der „ganz normalen“ Kombination aus Stillen und fester Nahrung wechseln können. Dazu geeignet ist babytaugliche, hochkalorische Schonkost, mit der schon Babys ab 4 Monaten in nennenswerten Mengen technisch zurechtkommen. Empfehlenswert sind z.B. Banane, Avocado, Mango, Mandelmus, Nussmus, Kartoffel und sämtliche Getreidebreie. Getreidebreie können sehr einfach aus Instantflocken mit Wasser angerührt werden, mit großzügiger Fettzugabe (z.B. Pflanzenöl, Butter, Sahne, Nussmus, Mandelmus usw., mindestens 3 TL pro Tellerchen; welches Fett genau ist egal), und nach Belieben ein Klacks Obst- oder Gemüsemus. Generell ist es sinnvoll, möglichst hochwertige Nahrungsmittel zu verwenden, also solche, die eine hohe Nährstoffdichte aufweisen. Obst und Gemüse sollten unbedingt frisch sein (oder tiefgekühlt gelagert).
Pures Obst oder Gemüse (etwa das klassisch beworbene „Frühkarottengläschen“ zum Beikoststart oder kleine Mengen Fingerfood „zum Spielen“) ist wegen des geringen Kaloriengehalts für Babys mit Gedeihstörungen nicht empfehlenswert, sondern Obst und Gemüse sollte immer mit einer großzügigen Fettzugabe angereichert werden, plus weitere Kohlenhydrate, also z.B. Getreide oder Kartoffel.
Häufig haben Kinder mit Gedeihstörungen auch einen erhöhten Eisen- und Proteinbedarf. Sinnvoll sind entsprechend mehrere Portionen hochwertiges Fleisch pro Woche, z.B. von Rind, Lamm oder Schwein. Geflügel enthält etwas weniger Eisen. Innereien haben generell einen erheblich höheren Eisengehalt als Muskelfleisch, sind aber erfahrungsgemäß nicht jedermanns Sache. Eigelb (durchgekocht) enthält ebenfalls viel Fett, Eiweiß und Eisen.
Das Anreichern von Beikostspeisen mit Zucker (z.B. Haushalts-, Frucht- oder Milchzucker), um den Kaloriengehalt zu erhöhen, ist nur in seltenen Ausnahmefällen empfehlenswert, die meist im Kontext von Ess- und Fütterstörungen angesiedelt sind. Salz sollte generell sparsam verwendet werden.
aus:
zufuettern
ich finde du liest dich sehr gut. es ist bestimmt nicht einfach und du weisst ja, wie viel einfacher "einfach nur" stillen war. aber du hast es probiert und du hast es lange probiert und ich finde es klasse, dass du weiterhin abpumpst.
danke fuer die rueckmeldung!