Neues Kind - neues Glück?
Verfasst: 30.08.2014, 15:58
Hallo zusammen,
ich bin jetzt in der 32. Woche schwanger. So langsam werde ich unruhig, ob es dieses Mal mit dem (Voll-) Stillen klappt. Meine große Tochter konnte ich leider nie voll stillen. Nach Umwegen bin ich damals nach ca. 8 Wochen beim BES gelandet, was ganz gut funktionierte. Aber wir waren letztlich immer auf das Zufüttern angewiesen.
Nun möchte ich mich gerne so gut wie möglich auf den Stillstart vorbereiten. Mit wachsender Sorge habe ich beobachtet, dass meine Brust während der gesamten Schwangerschaft wirklich nur minimal größer geworden ist, alle BH's passen noch ohne Probleme. Ob ich zu wenig Drüsengewebe habe, konnte (aus meiner Sicht) bislang nicht geklärt werden. Es wurde zwar damals ein Ultraschall gemacht mit dem Ergebnis "unauffällig", aber ich bin mir nicht sicher, ob die Ärztin mich nicht nur beruhigen wollte, weil es mir damals sowieso schon total mies ging. Im Nachhinein betrachtet waren die ersten acht Wochen mit meiner Tochter - weil ich nicht voll stillen konnte und ALLES nur von diesem Thema beherrscht wurde - eine kleine Katastrophe. Das würde ich gerne vermeiden. Folgendes habe ich mir überlegt:
1. Dieses Mal möchte ich gerne eine ambulante Geburt, um die damals schlechte (Still-) Betreuung auf der Station im KH nicht wieder zu erleben. Meine Hebamme kommt ja dann erst mal täglich nach Hause.
2. Dann würde ich mir von Anfang an eine Babywaage ausleihen, um den - wie ich es empfunden habe - "Wiegekrimi" nicht mehr zu haben. Ich würde meine Hebamme dann auch bitten, mit der geliehenen Waage zu wiegen, damit wir so wenig Abweichungen wie möglich haben. Ich würde dann 1 mal täglich auch selbst wiegen wollen. Vor Stillproben habe ich den absoluten Horror und würde gerne darauf verzichten wollen.
3. Für alle Fälle liegt hier auch das alte BES bereit, Pre werde ich aber nicht kaufen. Falls doch Zufüttern nötig wird, gibt es die ja überall.
4. Auf keinen Fall werde ich dieses Mal zulassen, dass mein Kind wieder so viel abnimmt (es waren bei meiner Tochter fast 17 %, sie hat dann auch ca. 5 Wochen gebraucht, um ihr Geburtsgewicht wieder zu erreichen)
5. Eine Packung Bockshornkleekapseln werde ich vorsichtshalber besorgen.
6. Mit meiner Frauenärztin will ich noch besprechen, wie sie dem Thema Domperidon gegenübersteht.
7. Ich hab darüber nachgedacht, mir Domperidon notfalls auch ohne Rezept (gibt es ja im nahen Ausland rezeptfrei) zu besorgen.
8. Einen Besuch bei der örtlichen Stillgruppe habe ich geplant.
9. Eine elektrische Milchpumpe habe ich noch zu Hause. Ich hoffe aber, dass ich ohne sie auskomme.
10. Mein Mann nimmt für den ersten Lebensmonat Elternzeit, auch, damit unsere große Tochter nicht zu kurz kommt und ich die nötige Ruhe habe.
11. Eine Haushaltshilfe ist engagiert.
12. Schnuller kommen mir nicht ins Haus. Hatte und brauchte meine Tochter auch nicht, es wird also auch ohne gehen.
13. Ich möchte versuchen, dieses Mal ruhig und entspannt zu bleiben, um zu gegebener Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Dass mein Kind auch mit einer Mischung aus Muttermilch und Pre groß wird, weiß ich ja nun...
Gibt es noch irgendetwas, was ich vorbereitend machen kann? Ich würde mich freuen, wenn ich von einer der Stillberaterinnen hier Rückmeldung - und wenn es denn dann soweit ist - Unterstützung bekommen würde.
ich bin jetzt in der 32. Woche schwanger. So langsam werde ich unruhig, ob es dieses Mal mit dem (Voll-) Stillen klappt. Meine große Tochter konnte ich leider nie voll stillen. Nach Umwegen bin ich damals nach ca. 8 Wochen beim BES gelandet, was ganz gut funktionierte. Aber wir waren letztlich immer auf das Zufüttern angewiesen.
Nun möchte ich mich gerne so gut wie möglich auf den Stillstart vorbereiten. Mit wachsender Sorge habe ich beobachtet, dass meine Brust während der gesamten Schwangerschaft wirklich nur minimal größer geworden ist, alle BH's passen noch ohne Probleme. Ob ich zu wenig Drüsengewebe habe, konnte (aus meiner Sicht) bislang nicht geklärt werden. Es wurde zwar damals ein Ultraschall gemacht mit dem Ergebnis "unauffällig", aber ich bin mir nicht sicher, ob die Ärztin mich nicht nur beruhigen wollte, weil es mir damals sowieso schon total mies ging. Im Nachhinein betrachtet waren die ersten acht Wochen mit meiner Tochter - weil ich nicht voll stillen konnte und ALLES nur von diesem Thema beherrscht wurde - eine kleine Katastrophe. Das würde ich gerne vermeiden. Folgendes habe ich mir überlegt:
1. Dieses Mal möchte ich gerne eine ambulante Geburt, um die damals schlechte (Still-) Betreuung auf der Station im KH nicht wieder zu erleben. Meine Hebamme kommt ja dann erst mal täglich nach Hause.
2. Dann würde ich mir von Anfang an eine Babywaage ausleihen, um den - wie ich es empfunden habe - "Wiegekrimi" nicht mehr zu haben. Ich würde meine Hebamme dann auch bitten, mit der geliehenen Waage zu wiegen, damit wir so wenig Abweichungen wie möglich haben. Ich würde dann 1 mal täglich auch selbst wiegen wollen. Vor Stillproben habe ich den absoluten Horror und würde gerne darauf verzichten wollen.
3. Für alle Fälle liegt hier auch das alte BES bereit, Pre werde ich aber nicht kaufen. Falls doch Zufüttern nötig wird, gibt es die ja überall.
4. Auf keinen Fall werde ich dieses Mal zulassen, dass mein Kind wieder so viel abnimmt (es waren bei meiner Tochter fast 17 %, sie hat dann auch ca. 5 Wochen gebraucht, um ihr Geburtsgewicht wieder zu erreichen)
5. Eine Packung Bockshornkleekapseln werde ich vorsichtshalber besorgen.
6. Mit meiner Frauenärztin will ich noch besprechen, wie sie dem Thema Domperidon gegenübersteht.
7. Ich hab darüber nachgedacht, mir Domperidon notfalls auch ohne Rezept (gibt es ja im nahen Ausland rezeptfrei) zu besorgen.
8. Einen Besuch bei der örtlichen Stillgruppe habe ich geplant.
9. Eine elektrische Milchpumpe habe ich noch zu Hause. Ich hoffe aber, dass ich ohne sie auskomme.
10. Mein Mann nimmt für den ersten Lebensmonat Elternzeit, auch, damit unsere große Tochter nicht zu kurz kommt und ich die nötige Ruhe habe.
11. Eine Haushaltshilfe ist engagiert.
12. Schnuller kommen mir nicht ins Haus. Hatte und brauchte meine Tochter auch nicht, es wird also auch ohne gehen.
13. Ich möchte versuchen, dieses Mal ruhig und entspannt zu bleiben, um zu gegebener Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Dass mein Kind auch mit einer Mischung aus Muttermilch und Pre groß wird, weiß ich ja nun...
Gibt es noch irgendetwas, was ich vorbereitend machen kann? Ich würde mich freuen, wenn ich von einer der Stillberaterinnen hier Rückmeldung - und wenn es denn dann soweit ist - Unterstützung bekommen würde.