Von der Flasche zurück an die Brust
Verfasst: 29.08.2014, 23:16
Hallo zusammen,
ich schreibe hier, weil ich sowohl fachlichen Rat als auch mentale Unterstützung für unsere Relaktation brauche.
Am 22.3.2014 wurde unsere Tochter in 42+1 durch eine natürliche und schnelle Geburt im GH geboren.
Leider hat bereits das erste Anlegen nicht funktioniert. Aus irgendeinem Grund konnte sie meine Brust nicht fassen oder hat nicht richtig "zugeschnappt". Kurz darauf ein neuer Versuch und auch der hat nicht funktioniert. Dann kam schon das Stillhütchen ins Spiel; aber auch das hat mehr schlecht als recht funktioniert - warum genau kann ich nicht sagen.
Die erste Woche über habe ich mit Stillhütchen gestillt (ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr genau an alles erinnern) und mit dem Finger und der Spritze noch zusätzlich Wasser und abgepumpte Milch gefüttert.
Aber auch da verlief das Stillen wohl nicht besonders ergiebig.
Das Gewicht ging zu stark runter und ich musste zufüttern. Am 28.3. bekam unsere Tochter ihre erste Flasche mit dem Calma Sauger. Ich stillte weiterhin und fütterte zu bzw. wurde sie über die Flasche gefüttert und Stillversuche liefen so nebenher. Einen Schnuller hatte sie auch schon ab dem ersten Tag.
Die erneuten Stillversuche klappten besser und ich wollte sie von der Flasche entwöhnen. Mit Hilfe des BES (ab 25.4.), jeder Menge Enthusiasmus und Ungeduld habe ich alles übers Knie gebrochen, mit dem Ergebnis, dass ich am Ende komplett überfordert war weil im 2-Stunden Takt das Pensum mit teilweise über 1 Stunde Stillen, Abpumpen mit einseitiger Pumpe, Wickeln, Flaschen waschen usw. einfach nicht zu schaffen war.
Ich habe mich dabei so verausgabt, dass ich nur noch gestresst war und als Folge die Maus an der Brust nur noch geschrien hat.
Da ich aber von der Flasche weg und meinen Wunsch vom Stillen nicht aufgeben wollte, habe ich dann ausschliesslich mit dem BES und Finger gefüttert.
Als meine Hebamme mich nach ihrem Urlaub total erschöpft vorgefunden hatte, beschloss sie mit mir zusammen, dass das so keine Lösung ist und wir erst mal den Druck rausnehmen und ab da hat Maus nur noch die Flasche bekommen.
Es ging mir dann zwar besser, da der Druck weg war - aber ich habe wie ein Schlosshund geheult, weil ich mich mit der Tatsache, nicht Stillen zu können, nicht abfinden konnte (und nach wie vor nicht kann).
Nach dem sich der Stress etwas gelöst hatte (ein Umzug war auch noch zu bewältigen) habe ich eine Stillberaterin kontaktiert.
Beim Besuch bei ihr zu Hause (Ende Mai) hat Maus von meiner Brust getrunken (mit Stillhütchen) als ob sie es nie anders gemacht hätte. Trotzdem verliefen alle weiteren Versuche bei uns zu Hause erfolglos und mit Geschrei. Auch ein weiterer Versuch mit der Beraterin bei uns zu Hause verlief ohne Erfolg.
Nachdem jetzt auch der Prüfungsstress meines Partners vorbei ist und ich mit Marta G telefoniert habe, habe ich nun einen neuen Versuch gestartet:
Tagsüber gebe ich ihr die Flasche in Stillposition (halbwegs erfolgreich) und bei der Mitternachtsflasche (im Halbschlaf) habe ich jetzt einige Male das BES mit dem Calma Sauger eingesetzt und es klappt (meist) immer besser.
Trotzdem bin ich einfach sehr unsicher und die Angst, es könnte nicht klappen, lähmt mich doch sehr.
Von Anfang an pumpe ich täglich ab (inzwischen mit der Doppelpumpe und reduziert auf 4-5 mal) und konnte die Menge auf täglich ca. 650ml steigern. Den Schnuller haben wir wieder abgeschafft und die Maus bekommt zum Nuckeln ab und an den Finger.
Maus trinkt täglich ca. alle 2 Stunden, insgesamt so 8-9 Mahlzeiten, nachts und unterwegs meist PRE.
Ich wünsche mir so sehr eine Stillbeziehung mit meiner Maus und ich bin unendlich traurig wie alles gelaufen ist.
Hoffentlich gibt es noch eine Chance für meine Tochter und mich, um wieder zum natürlichen Stillen zu gelangen.
ich schreibe hier, weil ich sowohl fachlichen Rat als auch mentale Unterstützung für unsere Relaktation brauche.
Am 22.3.2014 wurde unsere Tochter in 42+1 durch eine natürliche und schnelle Geburt im GH geboren.
Leider hat bereits das erste Anlegen nicht funktioniert. Aus irgendeinem Grund konnte sie meine Brust nicht fassen oder hat nicht richtig "zugeschnappt". Kurz darauf ein neuer Versuch und auch der hat nicht funktioniert. Dann kam schon das Stillhütchen ins Spiel; aber auch das hat mehr schlecht als recht funktioniert - warum genau kann ich nicht sagen.
Die erste Woche über habe ich mit Stillhütchen gestillt (ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr genau an alles erinnern) und mit dem Finger und der Spritze noch zusätzlich Wasser und abgepumpte Milch gefüttert.
Aber auch da verlief das Stillen wohl nicht besonders ergiebig.
Das Gewicht ging zu stark runter und ich musste zufüttern. Am 28.3. bekam unsere Tochter ihre erste Flasche mit dem Calma Sauger. Ich stillte weiterhin und fütterte zu bzw. wurde sie über die Flasche gefüttert und Stillversuche liefen so nebenher. Einen Schnuller hatte sie auch schon ab dem ersten Tag.
Die erneuten Stillversuche klappten besser und ich wollte sie von der Flasche entwöhnen. Mit Hilfe des BES (ab 25.4.), jeder Menge Enthusiasmus und Ungeduld habe ich alles übers Knie gebrochen, mit dem Ergebnis, dass ich am Ende komplett überfordert war weil im 2-Stunden Takt das Pensum mit teilweise über 1 Stunde Stillen, Abpumpen mit einseitiger Pumpe, Wickeln, Flaschen waschen usw. einfach nicht zu schaffen war.
Ich habe mich dabei so verausgabt, dass ich nur noch gestresst war und als Folge die Maus an der Brust nur noch geschrien hat.
Da ich aber von der Flasche weg und meinen Wunsch vom Stillen nicht aufgeben wollte, habe ich dann ausschliesslich mit dem BES und Finger gefüttert.
Als meine Hebamme mich nach ihrem Urlaub total erschöpft vorgefunden hatte, beschloss sie mit mir zusammen, dass das so keine Lösung ist und wir erst mal den Druck rausnehmen und ab da hat Maus nur noch die Flasche bekommen.
Es ging mir dann zwar besser, da der Druck weg war - aber ich habe wie ein Schlosshund geheult, weil ich mich mit der Tatsache, nicht Stillen zu können, nicht abfinden konnte (und nach wie vor nicht kann).
Nach dem sich der Stress etwas gelöst hatte (ein Umzug war auch noch zu bewältigen) habe ich eine Stillberaterin kontaktiert.
Beim Besuch bei ihr zu Hause (Ende Mai) hat Maus von meiner Brust getrunken (mit Stillhütchen) als ob sie es nie anders gemacht hätte. Trotzdem verliefen alle weiteren Versuche bei uns zu Hause erfolglos und mit Geschrei. Auch ein weiterer Versuch mit der Beraterin bei uns zu Hause verlief ohne Erfolg.
Nachdem jetzt auch der Prüfungsstress meines Partners vorbei ist und ich mit Marta G telefoniert habe, habe ich nun einen neuen Versuch gestartet:
Tagsüber gebe ich ihr die Flasche in Stillposition (halbwegs erfolgreich) und bei der Mitternachtsflasche (im Halbschlaf) habe ich jetzt einige Male das BES mit dem Calma Sauger eingesetzt und es klappt (meist) immer besser.
Trotzdem bin ich einfach sehr unsicher und die Angst, es könnte nicht klappen, lähmt mich doch sehr.
Von Anfang an pumpe ich täglich ab (inzwischen mit der Doppelpumpe und reduziert auf 4-5 mal) und konnte die Menge auf täglich ca. 650ml steigern. Den Schnuller haben wir wieder abgeschafft und die Maus bekommt zum Nuckeln ab und an den Finger.
Maus trinkt täglich ca. alle 2 Stunden, insgesamt so 8-9 Mahlzeiten, nachts und unterwegs meist PRE.
Ich wünsche mir so sehr eine Stillbeziehung mit meiner Maus und ich bin unendlich traurig wie alles gelaufen ist.
Hoffentlich gibt es noch eine Chance für meine Tochter und mich, um wieder zum natürlichen Stillen zu gelangen.