Langzeitstillen- Stillt mein Körper sich von alleine ab?
Verfasst: 28.08.2014, 23:08
Hallo zusammen!
Ich heiße Niina und bin schon 36 und Mama eines Sohnes, 10 und einer Tochter, grad 2.
Meinen Sohn habe ich knapp ein halbes Jahr mit viel Mühe gestillt, aber von Anfang auch zugefüttert. Meine Tochter stillt immer noch, aber ich stelle schon seit geraumer Zeit fest, dass, obwohl sie immer noch 4-6 Mal in 24 Stunden stillt, die Milchmenge drastisch abnimmt. Ich frage mich warum.
Sie hat lange, ca 18 Monate lang, nachts locker noch alle 3-4 Stunden stillen wollen. Ich bin lange auf gute 7-8 stillmahlzeiten gekommen. Tagsüber möchte sie jetzt manchmal auch öfter, stellt aber frustriert fest, dass nicht mehr so viel da ist. Ich merke auch, dass es mittlerweile sehr lange dauert, bis der Milchspendereflex ausgelöst wird.
Ich gehe schon seit ihrem ersten Geburtstag an drei Tagen in der Woche wieder arbeiten. Ich hatte damals angenommen, dass die Trennung das Abstillen einleitet, aber es ist im Gegenteil intensiver geworden. Was mich gefreut hat, da ich immer Kummer hatte, dass ich wieder arbeiten musste. Es war als ob meine Tochter die Trennungszeit nachholen wollte. Auch heute ist es wieder so gewesen, dass ich, kaum zu Hause, erstmal auf's Sofa musste, weil sie Mi haben wollte.
Ich habe, würde ich sagen, nie Milch im Überfluss gehabt und habe auch frühzeitig mit Tee und Malzbier nachgeholfen. Aber es war anscheinend immer genug, da sie sehr lange mehr gestillt als gegessen hat und sich prima entwickelt. Ich habe sie immer nach Bedarf gestillt.
Deswegen bin ich jetzt auch irritiert. Ich habe schon das Gefühl, dass der Bedarf noch nicht gedeckt ist. Und bin auch gerne bereit sie weiter zu stillen. Mittlerweile ist das Stillen im Alltag unproblematisch eingelebt. Aber irgendwie läuft es nicht mehr richtig. Ich nehme keine Medis, keine stillunveträglichen Lebensmittel, es ist eigentlich nichts anders gegenüber der letzten Monate.
Und nun versuche ich herauszufinden, warum bei mir auf einmal "Ebbe" ist. Ich merke schon lange im Zyklus, dass die nahende Regel auch Einfluss auf die Milchmenge hat, dass es sich aber immer wieder reguliert hat. Aber nun irgendwie nicht mehr. Ich bilde mir irgendwie ein, dass hormontechnisch was im Gange ist. Als ob der Körper langsam überhand nimmt und sagt, nu is Schluss.
Kennt das jemand?
Oder liegt es doch an den immer kürzer werdenden Stillmahlzeiten? Nicht mehr genug Anreiz nach der langen Zeit? Oder trinkt sie gar mittlerweile anders? Ich habe keine Ahnung.
Über Eure Erfahrungen wäre ich dankbar.
Liebste Grüsse
niina
Ich heiße Niina und bin schon 36 und Mama eines Sohnes, 10 und einer Tochter, grad 2.
Meinen Sohn habe ich knapp ein halbes Jahr mit viel Mühe gestillt, aber von Anfang auch zugefüttert. Meine Tochter stillt immer noch, aber ich stelle schon seit geraumer Zeit fest, dass, obwohl sie immer noch 4-6 Mal in 24 Stunden stillt, die Milchmenge drastisch abnimmt. Ich frage mich warum.
Sie hat lange, ca 18 Monate lang, nachts locker noch alle 3-4 Stunden stillen wollen. Ich bin lange auf gute 7-8 stillmahlzeiten gekommen. Tagsüber möchte sie jetzt manchmal auch öfter, stellt aber frustriert fest, dass nicht mehr so viel da ist. Ich merke auch, dass es mittlerweile sehr lange dauert, bis der Milchspendereflex ausgelöst wird.
Ich gehe schon seit ihrem ersten Geburtstag an drei Tagen in der Woche wieder arbeiten. Ich hatte damals angenommen, dass die Trennung das Abstillen einleitet, aber es ist im Gegenteil intensiver geworden. Was mich gefreut hat, da ich immer Kummer hatte, dass ich wieder arbeiten musste. Es war als ob meine Tochter die Trennungszeit nachholen wollte. Auch heute ist es wieder so gewesen, dass ich, kaum zu Hause, erstmal auf's Sofa musste, weil sie Mi haben wollte.
Ich habe, würde ich sagen, nie Milch im Überfluss gehabt und habe auch frühzeitig mit Tee und Malzbier nachgeholfen. Aber es war anscheinend immer genug, da sie sehr lange mehr gestillt als gegessen hat und sich prima entwickelt. Ich habe sie immer nach Bedarf gestillt.
Deswegen bin ich jetzt auch irritiert. Ich habe schon das Gefühl, dass der Bedarf noch nicht gedeckt ist. Und bin auch gerne bereit sie weiter zu stillen. Mittlerweile ist das Stillen im Alltag unproblematisch eingelebt. Aber irgendwie läuft es nicht mehr richtig. Ich nehme keine Medis, keine stillunveträglichen Lebensmittel, es ist eigentlich nichts anders gegenüber der letzten Monate.
Und nun versuche ich herauszufinden, warum bei mir auf einmal "Ebbe" ist. Ich merke schon lange im Zyklus, dass die nahende Regel auch Einfluss auf die Milchmenge hat, dass es sich aber immer wieder reguliert hat. Aber nun irgendwie nicht mehr. Ich bilde mir irgendwie ein, dass hormontechnisch was im Gange ist. Als ob der Körper langsam überhand nimmt und sagt, nu is Schluss.
Kennt das jemand?
Oder liegt es doch an den immer kürzer werdenden Stillmahlzeiten? Nicht mehr genug Anreiz nach der langen Zeit? Oder trinkt sie gar mittlerweile anders? Ich habe keine Ahnung.
Über Eure Erfahrungen wäre ich dankbar.
Liebste Grüsse
niina