Morgendliches Dauerstillen und andere Angewohnheiten
Verfasst: 22.07.2014, 10:42
Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal im Stillforum um Hilfe suche denn eigentlich ist bei uns in Bezug auf Milchmenge, Zunahme etc. alles bestens. Mein Sohn war von Anfang an ein Schnelltrinker und hat sich nie lange an der Brust aufgehalten, also auch kein Einschlafstillen etc. Nach meiner ersten Stillzeit mit meiner Tochter, die an meiner Brust gewohnt hat und nachts über Monate stündlich getrunken hat, war ich darüber auch ganz froh. Naja, aber dann hat es sich langsam eingeschlichen, der junge Mann kam nachts immer häufiger und seit einigen Wochen sind morgens (ab 4 - 5 Uhr) am Dauerstillen. Das ist für mich sehr unangenehm, also nicht nur wegen Liegeposition sondern es tut wirklich an den BW weh. Meine BW sind nach dem Stillen auch häufig sehr weiß, habe dann an Vasospasmus gedacht, was ich hier aber lese in Bezug auf "Krämpfe" (?) trifft bei mir aber nicht zu. Es ist einfach unangenehm und tut weh. Er hat auch beim Dauernuckeln irgendwie eine andere Technik als beim Trinken und das ist noch einmal deutlich unangenehmer. Wenn ich dann abdocke und versuche ihn anders zu beruhigen ist sofort die Hölle los. Er schreit dann so laut, dass meine Tochter sofort wach ist und dann auch nicht so schnell wieder einschlafen kann. Heute bin ich dann um 6 Uhr mit ihm aufgestanden aber er war total müde und wirklich unausgeschlafen.
Das andere Thema ist, dass er tagsüber überhaupt nicht richtig trinkt. Also er dockt an, fängt dann aber sofort an zu zappeln, turnen und auch s sich mit BW im Mund nach hinten fallen zu lassen. Das nervt mich total und tut auch richtig weh. Mittlerweile packe ich dann sofort ein und erkläre die Stillmahlzeit für beendet aber irgendwie begreift er den Zusammenhang nicht, also es tritt nicht der erwünschte Effekt ein, dass er sich mal aufs Trinken konzentriert. Er kneift übrigens auch ziemlich heftig, da halte ich die Hand fest und sage, dass ich es nicht mag aber auch da: kein Lerneffekt.
So, jetzt die Frage: Gibt es eine Möglichkeit, das nächtliche Stillen zu reduzieren ohne ganz abzustillen? Kann ein Baby in dem Alter schon begreifen, dass es gerne trinken darf aber eben ohne zappeln und turnen?
Ich finde es halt echt schade, da all diese Dinge gemeinsam mir momentan das Stillen ziemlich verleiden.
Das andere Thema ist, dass er tagsüber überhaupt nicht richtig trinkt. Also er dockt an, fängt dann aber sofort an zu zappeln, turnen und auch s sich mit BW im Mund nach hinten fallen zu lassen. Das nervt mich total und tut auch richtig weh. Mittlerweile packe ich dann sofort ein und erkläre die Stillmahlzeit für beendet aber irgendwie begreift er den Zusammenhang nicht, also es tritt nicht der erwünschte Effekt ein, dass er sich mal aufs Trinken konzentriert. Er kneift übrigens auch ziemlich heftig, da halte ich die Hand fest und sage, dass ich es nicht mag aber auch da: kein Lerneffekt.
So, jetzt die Frage: Gibt es eine Möglichkeit, das nächtliche Stillen zu reduzieren ohne ganz abzustillen? Kann ein Baby in dem Alter schon begreifen, dass es gerne trinken darf aber eben ohne zappeln und turnen?
Ich finde es halt echt schade, da all diese Dinge gemeinsam mir momentan das Stillen ziemlich verleiden.