Essen wird zur Qual
Verfasst: 26.06.2014, 17:43
Hallo ihr Lieben!
Wir haben einen munteren 13-Monate alten Buben, der bisher ein echtes Traumkind war... jetzt aber haben wir seit ca. einem Monat ein echtes Problem. Ich weiß, ich sollte das Ganze gelassener angehen, aber ich habe im Moment einfach total viel Stress und deswegen klappt das nicht so richtig...
Der Zwerg isst eigentlich ganz toll alles, was wir ihm anbieten. Bis unser Essproblem anfing, stillte er tagsüber nur noch morgens zum Aufwachen, dann zum Mittagsschlaf und meistens Nachmittags noch mal. Dann erst wieder zum Einschlafen und natürlich in der Nacht. Das war super, hat uns allen viel Freiheit gegeben und er war total glücklich. Wir haben ihm Brei und Familienessen abwechselnd gegeben, je nachdem, was ich gerade gekocht hatte. Manchmal bietet es sich ja mehr an, das Kind mitessen zu lassen, manchmal weniger. Das hat sehr gut funktioniert. Aber jetzt kommt das Problem: Seit ca. einem Monat isst er so gut wie gar nichts mehr. Er stillt jetzt wieder fast komplett voll, was mich etwas nervt, aber es passt schon. Bin ja froh, dass er das Stillen hat. Na ja, was auch immer wie ihm geben, er spuckt es wieder aus, zermanscht es dann begeistert und lässt anschließend die Hunde seine Finger abschlecken. Na gut, dachten wir, vielleicht hat er ja das Bedürfnis, mal mit Essen so richtig rummantschen zu dürfen! Also, wir haben ihn machen lassen, echt viel Essen wurde so von den Hunden verschlungen, aber in unserem Zwerg ist nichts mehr gelandet. Das kann noch so lecker sein, Brei oder festes Essen, völlig wurscht. Nur Suppe geht, weil die sich so schlecht ausspucken lässt. Dafür dreht er immer sofort den Kopf weg, wenn ein Löffel ankommt. Wir zwingen ihn nicht, üben keinen Druck aus, irgendwann wird er ja schon wieder anfangen zu essen.
Was mich aber echt wahnsinnig macht, ist die Tatsache, dass wir keine ruhige Minute am Tisch haben. Sitzt er in seinem Hochstuhl, muss er was in der Hand haben, womit er rumtrommeln kann oder eben Essen zum Zermantschen. Oft wird er einfach alles runter, beschwert sich dann aber sofort wieder, dass er nichts mehr in den Händen hat. Dann bin ich nur damit beschäftigt, sein Spielzeug ständig wieder aufzuheben. Hat er nichts in der Hand, will er sich im Sitz immer hinstellen, beschwert sich lautstark, dass das nicht geht. Nehme ich ihn aus dem Sitz raus, setze ihn ins benachbarte Wohnzimmer zum Spielen, krabbelt er sofort hinter mir her, will auf unsere Sitzbank, turnt da dann nur rum, will auf den Tisch klettern und ist natürlich furchtbar ungemütlich, weil er nicht auf den Tisch darf, etc. Das führt dazu, dass man bei Tisch keinen Satz mehr sprechen kann, weil es nur Geschrei gibt. Egal, wie wir es machen, wir machen es garantiert falsch.
Hat jemand ein paar liebe Worte, Ideen zur Verbesserung oder sonst etwas? Könnte echt etwas Zuspruch gebrauchen...
Danke,
Blüte
Wir haben einen munteren 13-Monate alten Buben, der bisher ein echtes Traumkind war... jetzt aber haben wir seit ca. einem Monat ein echtes Problem. Ich weiß, ich sollte das Ganze gelassener angehen, aber ich habe im Moment einfach total viel Stress und deswegen klappt das nicht so richtig...
Der Zwerg isst eigentlich ganz toll alles, was wir ihm anbieten. Bis unser Essproblem anfing, stillte er tagsüber nur noch morgens zum Aufwachen, dann zum Mittagsschlaf und meistens Nachmittags noch mal. Dann erst wieder zum Einschlafen und natürlich in der Nacht. Das war super, hat uns allen viel Freiheit gegeben und er war total glücklich. Wir haben ihm Brei und Familienessen abwechselnd gegeben, je nachdem, was ich gerade gekocht hatte. Manchmal bietet es sich ja mehr an, das Kind mitessen zu lassen, manchmal weniger. Das hat sehr gut funktioniert. Aber jetzt kommt das Problem: Seit ca. einem Monat isst er so gut wie gar nichts mehr. Er stillt jetzt wieder fast komplett voll, was mich etwas nervt, aber es passt schon. Bin ja froh, dass er das Stillen hat. Na ja, was auch immer wie ihm geben, er spuckt es wieder aus, zermanscht es dann begeistert und lässt anschließend die Hunde seine Finger abschlecken. Na gut, dachten wir, vielleicht hat er ja das Bedürfnis, mal mit Essen so richtig rummantschen zu dürfen! Also, wir haben ihn machen lassen, echt viel Essen wurde so von den Hunden verschlungen, aber in unserem Zwerg ist nichts mehr gelandet. Das kann noch so lecker sein, Brei oder festes Essen, völlig wurscht. Nur Suppe geht, weil die sich so schlecht ausspucken lässt. Dafür dreht er immer sofort den Kopf weg, wenn ein Löffel ankommt. Wir zwingen ihn nicht, üben keinen Druck aus, irgendwann wird er ja schon wieder anfangen zu essen.
Was mich aber echt wahnsinnig macht, ist die Tatsache, dass wir keine ruhige Minute am Tisch haben. Sitzt er in seinem Hochstuhl, muss er was in der Hand haben, womit er rumtrommeln kann oder eben Essen zum Zermantschen. Oft wird er einfach alles runter, beschwert sich dann aber sofort wieder, dass er nichts mehr in den Händen hat. Dann bin ich nur damit beschäftigt, sein Spielzeug ständig wieder aufzuheben. Hat er nichts in der Hand, will er sich im Sitz immer hinstellen, beschwert sich lautstark, dass das nicht geht. Nehme ich ihn aus dem Sitz raus, setze ihn ins benachbarte Wohnzimmer zum Spielen, krabbelt er sofort hinter mir her, will auf unsere Sitzbank, turnt da dann nur rum, will auf den Tisch klettern und ist natürlich furchtbar ungemütlich, weil er nicht auf den Tisch darf, etc. Das führt dazu, dass man bei Tisch keinen Satz mehr sprechen kann, weil es nur Geschrei gibt. Egal, wie wir es machen, wir machen es garantiert falsch.
Hat jemand ein paar liebe Worte, Ideen zur Verbesserung oder sonst etwas? Könnte echt etwas Zuspruch gebrauchen...
Danke,
Blüte