Kita - Außengelände - Ärger m. Nachbarn - Kitaleitung passiv
Verfasst: 26.05.2014, 10:29
Hallo Ihr Lieben,
ich schildere mal kurz die Ausgangslage:
Unsere kleine Kita mit 22 Kindern befindet sich im EG eines Berliner Plattenbaus. Die Wohnungen dort sind Eigentums- und keine Mietwohnungen. Es gibt einen sehr großen "Hinterhof" mit großer Wiese, Buddelkasten etc., der komplett von der Straße abgeschlossen ist, als Gemeinschaftsfläche für alle Bewohner. Viele Bäume für Schatten...einfach perfekt. Die Kitaleitung hatte sich das so vorgestellt, dass dieser Außenbereich nachmittags von den Kindern genutzt werden kann. Das ist ja tausendmal praktischer als nach 15 Uhr, wenn das letzte Kind ausgeschlafen hat, nochmal loszuziehen auf irgendwelche Spielplätze, wo wir Eltern sie dann einsammeln dürfen. Das wurde zwar in der Vergangenheit halbwegs zuverlässig so gemacht, aber der "Stammplatz", wo sie nachmittags immer waren, ist jetzt von einer Tagesmutter belegt, die das Gelände mitgepachtet hat und es wohl nicht so toll findet, wenn dann ständig unsere 22 Kinder auch noch ankommen.
Das Problem ist jetzt, dass zwei Anwohner sich vehement gegen die Nutzung des Außengeländes wehren und da wohl auch überhaupt nicht mit sich reden lassen. Die Kitaleitung hat meiner Meinung nach Angst, dass ihnen der Mietvertrag nicht verlängert wird, wenn es da Ärger gibt - obwohl der Vermieter wohl klar auf ihrer Seite ist. Ich bin der Meinung, dass die sich überhaupt keine Sorgen machen müssen, nach der neuen Rechtslage seit 2011 ist Kinderlärm kein Klagegrund mehr. Es gibt ja mittlerweile Präzedenzurteile dazu. Ich habe auch schon mit einem Anwalt kurz darüber telefoniert und möchte gerne die Kitaleitung dorthin zur Beratung schicken. Dafür werde ich beim Elternabend werben, dass da alle zusammenlegen für die Beratungskosten. Einfach, damit wir mal von einem Fachmann klipp und klar hören, wie die Rechtslage ist in diesem konkreten Fall.
Es regt mich einfach so sehr auf, dass unsere Kinder in der vergangenen Woche bei dem Traumwetter jeden (!) Nachmittag drinnen waren und - um es jetzt mal böse zu sagen - mit Hörspielcds ruhig gestellt werden. Seit über einem Jahr spreche ich das Thema regelmäßig an und so wie ich das sehe passiert nichts. Sie haben es ewig lang im Guten versucht, aber irgendwann muss doch auch mal Schluss sein und man muss sein Recht durchsetzen, oder? Sie können gerne Kompromisse anbieten, aber wenn diese nicht akzeptiert werden, kann ja die Konsequenz nicht sein, dass man ganz auf sein Recht verzichtet.
Kennt Ihr ähnliche Fälle, wo es Ärger, vielleicht auch gerichtliche Auseinandersetzungen mit Anwohnern/Nachbarn gab? Wie sind die ausgegangen?
Ich könnte mir gut vorstellen, einen Mediator ins Boot zu holen, hat da jemand Erfahrungen?
Findet Ihr, ich übertreibe? Ich bin nicht die Elternsprecherin, aber ich kann jetzt einfach nicht länger stillhalten, es muss etwas passieren. Ich denke, alle Eltern (und auch die Erzieherinnen) sind meiner Meinung. Wenn ich den Prozess "angestoßen" habe, werde ich mich rausziehen. Die Elternsprecherin kriegt diese Problematik nicht so sehr mit, weil sie ihre Tochter eh immer nach dem Mittagsschlaf abholt.
ich schildere mal kurz die Ausgangslage:
Unsere kleine Kita mit 22 Kindern befindet sich im EG eines Berliner Plattenbaus. Die Wohnungen dort sind Eigentums- und keine Mietwohnungen. Es gibt einen sehr großen "Hinterhof" mit großer Wiese, Buddelkasten etc., der komplett von der Straße abgeschlossen ist, als Gemeinschaftsfläche für alle Bewohner. Viele Bäume für Schatten...einfach perfekt. Die Kitaleitung hatte sich das so vorgestellt, dass dieser Außenbereich nachmittags von den Kindern genutzt werden kann. Das ist ja tausendmal praktischer als nach 15 Uhr, wenn das letzte Kind ausgeschlafen hat, nochmal loszuziehen auf irgendwelche Spielplätze, wo wir Eltern sie dann einsammeln dürfen. Das wurde zwar in der Vergangenheit halbwegs zuverlässig so gemacht, aber der "Stammplatz", wo sie nachmittags immer waren, ist jetzt von einer Tagesmutter belegt, die das Gelände mitgepachtet hat und es wohl nicht so toll findet, wenn dann ständig unsere 22 Kinder auch noch ankommen.
Das Problem ist jetzt, dass zwei Anwohner sich vehement gegen die Nutzung des Außengeländes wehren und da wohl auch überhaupt nicht mit sich reden lassen. Die Kitaleitung hat meiner Meinung nach Angst, dass ihnen der Mietvertrag nicht verlängert wird, wenn es da Ärger gibt - obwohl der Vermieter wohl klar auf ihrer Seite ist. Ich bin der Meinung, dass die sich überhaupt keine Sorgen machen müssen, nach der neuen Rechtslage seit 2011 ist Kinderlärm kein Klagegrund mehr. Es gibt ja mittlerweile Präzedenzurteile dazu. Ich habe auch schon mit einem Anwalt kurz darüber telefoniert und möchte gerne die Kitaleitung dorthin zur Beratung schicken. Dafür werde ich beim Elternabend werben, dass da alle zusammenlegen für die Beratungskosten. Einfach, damit wir mal von einem Fachmann klipp und klar hören, wie die Rechtslage ist in diesem konkreten Fall.
Es regt mich einfach so sehr auf, dass unsere Kinder in der vergangenen Woche bei dem Traumwetter jeden (!) Nachmittag drinnen waren und - um es jetzt mal böse zu sagen - mit Hörspielcds ruhig gestellt werden. Seit über einem Jahr spreche ich das Thema regelmäßig an und so wie ich das sehe passiert nichts. Sie haben es ewig lang im Guten versucht, aber irgendwann muss doch auch mal Schluss sein und man muss sein Recht durchsetzen, oder? Sie können gerne Kompromisse anbieten, aber wenn diese nicht akzeptiert werden, kann ja die Konsequenz nicht sein, dass man ganz auf sein Recht verzichtet.
Kennt Ihr ähnliche Fälle, wo es Ärger, vielleicht auch gerichtliche Auseinandersetzungen mit Anwohnern/Nachbarn gab? Wie sind die ausgegangen?
Ich könnte mir gut vorstellen, einen Mediator ins Boot zu holen, hat da jemand Erfahrungen?
Findet Ihr, ich übertreibe? Ich bin nicht die Elternsprecherin, aber ich kann jetzt einfach nicht länger stillhalten, es muss etwas passieren. Ich denke, alle Eltern (und auch die Erzieherinnen) sind meiner Meinung. Wenn ich den Prozess "angestoßen" habe, werde ich mich rausziehen. Die Elternsprecherin kriegt diese Problematik nicht so sehr mit, weil sie ihre Tochter eh immer nach dem Mittagsschlaf abholt.