Meine Schmerzgrenze ist erreicht ... bin total verzweifelt
Verfasst: 25.04.2014, 13:48
Ihr Lieben ... es geht nicht mehr. Ich brauche Hilfe. Ich dachte ich bin reichlich schmerzerprobt, aber die Intensität die die Schmerzen beim Stillen mittlerweile erreicht haben, übersteigen jetzt was ich aushalten kann.
Bei meinem ersten Sohn damals, hatte ich schon folgende Probleme:
blutige BW, Saugbläschen, wiederkehrende Milchstaus, chronisch entzündete Brust mit MRSA Keimen (also innen/per Milchabstrich gefunden; nur links); heftige Vasospasmen, die erst nach Monaten besser wurden; Stillen wurde nie wirklich angenehm, aber war irgendwann sehr gut aushaltbar. Besser wurde es wahrscheinlich als der Babymund größer wurde und der MRSA entdeckt und antibiotisch behandelt wurde. Mit Magnesium und Calcium hatte ich auch experimentiert, aber bzgl. der Krämpfe keine Verbesserung festgestellt. Ich habe versucht asymmetrisch anzulegen (aber wahrscheinlich kann ich das bis heute nicht richtig).
Rückblickend erfülle ich einige Kriterien des Raynaud Syndroms:
- also beim Stillen natürlich ... danach weiße BW; bei "Kälte" (minimalsten Temp.absackern) schmerzhafte Krämpfe des Warzenhofes
- früher (besonders als Teenager/junge Erwachsene) nach dem Duschen: blaue kribblige krampfige Hände und Füße
- die BW mochte ich nach dem Duschen noch nie wirklich "abtrocknen", sondern immer nur vorsichtig Tupfen (also ich habe das Handtuch einmal leicht an mich gedrückt und fertig)
Gestillt habe ich meinen großen Sohn bis in die Schwangerschaft hinein (Nuckeln zum Einschlafen war das dann aber nur noch; wurde auch wieder zunehmend unangenehm, aber aushaltbar), also bis ca. Okt./Nov. 2013. Irgendwann fiel mir auf, dass er ja seit einer ganzen Weile nicht mehr gestillt hat. Eigentlich ein schönes Ende.
Jetzt war es so, dass wir (wieder) eine tolle zügige HG hatten. Baby innerhalb der ersten zwei Stunden bestimmt schon drei o. vier Mal angelegt. Die Hebamme erledigte noch den Papierkram, da spuckte Milan schon das erste kleine bisschen Kolostrum hoch (hatte sich verschluckt). Milcheinschuss am zweiten Abend, verlief glimpflich. Ich hatte in den Folgetagen zwar Quark und Kohl drauf, aber keine harten geschwollenen schmarzhaften Brüste wie bei meinem ersten Sohn damals. BW haben erstmal super mitgemacht. Ich habe wieder mein bestes gegeben um ihn asymmetrisch anzulegen und die BW "von oben" in seinen Mund zu "rollen". Ich fand ihn auch eigentlich ganz gut angelegt. Die Brust war aber natürlich ordentlich prall und Milan konnte zunehmend schlechter Ansaugen. Ich glaube da gingen die Schmerzen langsam los. Also so um den dritten Tag vielleicht. Ich war ja auch drauf eingestellt, dass es erstmal wieder schmerzhaft wird (wegen den Vasospasmen; hoffte aber auf einen milderen Verlauf). Erstmal habe ich es als "Ansaugschmerz" empfunden - es war am Anfang und ließ dann beim Stillen nach. Insgesamt nahm es aber an Schmerzintensität zu und die Krämpfe waren mittlerweile auch wieder ordentlich da. Also bis zum "Aua-Vertönen" beim Stillstart. Ich habe angefangen mit Magnesium, Calcium, Vitamin B 6 und Vitamin C. Kurz vor Ostern hatte ich für einen halben Tag das Gefühl, dass es besser werden würde.
Dann nahmen die Schmerzen aber eine neue Höhenlage an und ich entdeckte am Karfreitag einen Soor an der Brust. Ich habe ziemlich schnell Nystaderm Mundgel drauf, auch Kind mit im Mund behandelt und den Windelbereich. Also über Ostern mit Nystaderm und Mykoderm behandelt (hatte nichts anderes da). Es war insgesamt sehr schmerzhaft, aber noch erträglich. Am Dienstag nach Ostern waren wir erstmal beim KiA, denn mittlerweile waren wir auch alle krank. Der Große: Erkältet und Bindehautentzündung. der Kleine: Soor + auch ein bisschen Husten + ein bisschen Bindehaut (zum Glück recht mild im Verlauf beim Baby). Ich habe auch heftigen Husten seit Dienstag Nachmittag. Ich glaube der hat dazu beigetragen, dass die BW nun auch kleine Verletzungen davon getragen haben. Der Soor wurde zumindest nicht schlimmer, aber auch noch nicht besser. Meine FÄ ist im Urlaub. Die Vertretungsärztin hat mir am Mittwoch Flucanozol aufgeschrieben (4 x 150mg alle drei Tage eine Tablette.) Die erste habe ich Mittwoch Mittag auch direkt genommen. Der Soor ist mittlerweile fast weg (links sieht es wieder richtig gut aus; rechts muss es noch komplett verheilen, ist aber auch deutlich besser).
Die letzte Nacht und die Nacht davor auf Donnerstag waren nun die absolute Hölle. Der Schmerz hat nun eine Intensität erlangt die ich kaum mehr aushalte. Es ist zum wegrennen. Davor habe ich geschnauft und getönt und auch mal geheult, aber es ging noch "gut" auszuhalten. Das war ein stechender Schmerz. Jetzt ist es eher "brennend" und noch viel schlimmer. Ich winzel und schreie und heule und krümme mich beim Stillen nachts (die armen Nachbarn). Schmerztabletten nehme ich (Ibu 400, alle 6 h). Diese neue Intensität kann ich mir in dieser Heftigkeit nicht erklären.
Ich habe mittlerweile gelesen, dass Flucanozol den Raynaud-Schmerz/Krämpfe verstärken kann und dass man bei der Pilzbehandlung auch erstmal eine Schmerzverschlimmerung haben kann. Aber sooooo wahnsinnig schlimm?
Die BW brennt einfach nur noch höllisch; sieht aber insges. gut aus bis auf die kleine Miniverletzungen, die gut heilen.
Ich versuche nach wie vor gut anzulegen, aber sooo weit wie ich es mir wünschen würde, bekommt Milan den Mund definitiv nicht auf im Moment. Es sieht aber nicht nach Zungenbändchen aus. Lippenbändchen ist bei uns allen ein bisschen kurz in der Familie. Aber für diese Heftigkeit kann ich es auch nicht verantwortlich machen. Also so ist mein Eindruck. Anlegen müssen wir also def. weiter verbessern ... auch wenn ich nicht weiß, was ich da noch anders machen soll.
Ich nehme jetzt insgesamt:
Ibu als Schmerzmittel
Flucanozon (wäre morgen die 2. Tablette dran)
Magnesium + Calcium (Vit. B 6 hatte ich 5 Tabl., jetzt keine mehr)
Secale cornutum C6 (Hom. Mittel gegen das Raynaud Syndrom)
Borax (gegen den Soor)
Aufbaumittel von Stadelmann (ich fühl mich fix und fertig; die Nächte sind unruhig; und die Schmerzen zermürben einfach nur)
gegen meinen fiesen Husten Tees, Hustenbonbos ... naja "sowas" halt
Habt ihr Ideen was ich gegen diese fiesen Schmerzen noch machen kann? Ich dachte echt nicht, dass es beim 2. Kind wieder so "dicke" kommt und bin regelrecht verzweifelt.
Viele liebe Grüße, danat.
Bei meinem ersten Sohn damals, hatte ich schon folgende Probleme:
blutige BW, Saugbläschen, wiederkehrende Milchstaus, chronisch entzündete Brust mit MRSA Keimen (also innen/per Milchabstrich gefunden; nur links); heftige Vasospasmen, die erst nach Monaten besser wurden; Stillen wurde nie wirklich angenehm, aber war irgendwann sehr gut aushaltbar. Besser wurde es wahrscheinlich als der Babymund größer wurde und der MRSA entdeckt und antibiotisch behandelt wurde. Mit Magnesium und Calcium hatte ich auch experimentiert, aber bzgl. der Krämpfe keine Verbesserung festgestellt. Ich habe versucht asymmetrisch anzulegen (aber wahrscheinlich kann ich das bis heute nicht richtig).
Rückblickend erfülle ich einige Kriterien des Raynaud Syndroms:
- also beim Stillen natürlich ... danach weiße BW; bei "Kälte" (minimalsten Temp.absackern) schmerzhafte Krämpfe des Warzenhofes
- früher (besonders als Teenager/junge Erwachsene) nach dem Duschen: blaue kribblige krampfige Hände und Füße
- die BW mochte ich nach dem Duschen noch nie wirklich "abtrocknen", sondern immer nur vorsichtig Tupfen (also ich habe das Handtuch einmal leicht an mich gedrückt und fertig)
Gestillt habe ich meinen großen Sohn bis in die Schwangerschaft hinein (Nuckeln zum Einschlafen war das dann aber nur noch; wurde auch wieder zunehmend unangenehm, aber aushaltbar), also bis ca. Okt./Nov. 2013. Irgendwann fiel mir auf, dass er ja seit einer ganzen Weile nicht mehr gestillt hat. Eigentlich ein schönes Ende.
Jetzt war es so, dass wir (wieder) eine tolle zügige HG hatten. Baby innerhalb der ersten zwei Stunden bestimmt schon drei o. vier Mal angelegt. Die Hebamme erledigte noch den Papierkram, da spuckte Milan schon das erste kleine bisschen Kolostrum hoch (hatte sich verschluckt). Milcheinschuss am zweiten Abend, verlief glimpflich. Ich hatte in den Folgetagen zwar Quark und Kohl drauf, aber keine harten geschwollenen schmarzhaften Brüste wie bei meinem ersten Sohn damals. BW haben erstmal super mitgemacht. Ich habe wieder mein bestes gegeben um ihn asymmetrisch anzulegen und die BW "von oben" in seinen Mund zu "rollen". Ich fand ihn auch eigentlich ganz gut angelegt. Die Brust war aber natürlich ordentlich prall und Milan konnte zunehmend schlechter Ansaugen. Ich glaube da gingen die Schmerzen langsam los. Also so um den dritten Tag vielleicht. Ich war ja auch drauf eingestellt, dass es erstmal wieder schmerzhaft wird (wegen den Vasospasmen; hoffte aber auf einen milderen Verlauf). Erstmal habe ich es als "Ansaugschmerz" empfunden - es war am Anfang und ließ dann beim Stillen nach. Insgesamt nahm es aber an Schmerzintensität zu und die Krämpfe waren mittlerweile auch wieder ordentlich da. Also bis zum "Aua-Vertönen" beim Stillstart. Ich habe angefangen mit Magnesium, Calcium, Vitamin B 6 und Vitamin C. Kurz vor Ostern hatte ich für einen halben Tag das Gefühl, dass es besser werden würde.
Dann nahmen die Schmerzen aber eine neue Höhenlage an und ich entdeckte am Karfreitag einen Soor an der Brust. Ich habe ziemlich schnell Nystaderm Mundgel drauf, auch Kind mit im Mund behandelt und den Windelbereich. Also über Ostern mit Nystaderm und Mykoderm behandelt (hatte nichts anderes da). Es war insgesamt sehr schmerzhaft, aber noch erträglich. Am Dienstag nach Ostern waren wir erstmal beim KiA, denn mittlerweile waren wir auch alle krank. Der Große: Erkältet und Bindehautentzündung. der Kleine: Soor + auch ein bisschen Husten + ein bisschen Bindehaut (zum Glück recht mild im Verlauf beim Baby). Ich habe auch heftigen Husten seit Dienstag Nachmittag. Ich glaube der hat dazu beigetragen, dass die BW nun auch kleine Verletzungen davon getragen haben. Der Soor wurde zumindest nicht schlimmer, aber auch noch nicht besser. Meine FÄ ist im Urlaub. Die Vertretungsärztin hat mir am Mittwoch Flucanozol aufgeschrieben (4 x 150mg alle drei Tage eine Tablette.) Die erste habe ich Mittwoch Mittag auch direkt genommen. Der Soor ist mittlerweile fast weg (links sieht es wieder richtig gut aus; rechts muss es noch komplett verheilen, ist aber auch deutlich besser).
Die letzte Nacht und die Nacht davor auf Donnerstag waren nun die absolute Hölle. Der Schmerz hat nun eine Intensität erlangt die ich kaum mehr aushalte. Es ist zum wegrennen. Davor habe ich geschnauft und getönt und auch mal geheult, aber es ging noch "gut" auszuhalten. Das war ein stechender Schmerz. Jetzt ist es eher "brennend" und noch viel schlimmer. Ich winzel und schreie und heule und krümme mich beim Stillen nachts (die armen Nachbarn). Schmerztabletten nehme ich (Ibu 400, alle 6 h). Diese neue Intensität kann ich mir in dieser Heftigkeit nicht erklären.
Ich habe mittlerweile gelesen, dass Flucanozol den Raynaud-Schmerz/Krämpfe verstärken kann und dass man bei der Pilzbehandlung auch erstmal eine Schmerzverschlimmerung haben kann. Aber sooooo wahnsinnig schlimm?
Die BW brennt einfach nur noch höllisch; sieht aber insges. gut aus bis auf die kleine Miniverletzungen, die gut heilen.
Ich versuche nach wie vor gut anzulegen, aber sooo weit wie ich es mir wünschen würde, bekommt Milan den Mund definitiv nicht auf im Moment. Es sieht aber nicht nach Zungenbändchen aus. Lippenbändchen ist bei uns allen ein bisschen kurz in der Familie. Aber für diese Heftigkeit kann ich es auch nicht verantwortlich machen. Also so ist mein Eindruck. Anlegen müssen wir also def. weiter verbessern ... auch wenn ich nicht weiß, was ich da noch anders machen soll.
Ich nehme jetzt insgesamt:
Ibu als Schmerzmittel
Flucanozon (wäre morgen die 2. Tablette dran)
Magnesium + Calcium (Vit. B 6 hatte ich 5 Tabl., jetzt keine mehr)
Secale cornutum C6 (Hom. Mittel gegen das Raynaud Syndrom)
Borax (gegen den Soor)
Aufbaumittel von Stadelmann (ich fühl mich fix und fertig; die Nächte sind unruhig; und die Schmerzen zermürben einfach nur)
gegen meinen fiesen Husten Tees, Hustenbonbos ... naja "sowas" halt
Habt ihr Ideen was ich gegen diese fiesen Schmerzen noch machen kann? Ich dachte echt nicht, dass es beim 2. Kind wieder so "dicke" kommt und bin regelrecht verzweifelt.
Viele liebe Grüße, danat.