Einschlafstillen, Familienbett und nächtliche Turnübungen
Verfasst: 23.04.2014, 11:12
Ich bin einfach mal so frei und starte ein neues Thema, habe so recht kein passendes gefunden...
Unser Sohn, mittlerweile 14 Wochen jung, wird nach Bedarf voll gestillt. Bereits im Krankenhaus fing er mit Clusterfeeding an, das zog sich in seinen ersten Lebenswochen durch (was ja auch normal ist, denke ich). Er brauchte immer recht lange zum trinken und schlief gerne dabei ein. Es hatte sich dann so ergeben, dass wir ihn abends zwischen neun und zehn bettfertig (Spieluhr, Schlafsack) gemacht haben und ich mich mit ihm ins Schlafszimmer verzogen habe und ihn einschlafgestillt habe. In den ersten Wochen war alles dabei von 1-4 Stunden Schlaf, wenn er wach wurde, dauerte es, bis er beim Stillen wieder einschlief. Nach 3-4 Wochen klappte es so gut, dass ich ihn beim kleinsten Mucks andocken konnte und er dadurch gar nicht richtig wach wurde, er schnell wieder fest einschlief und die nächtlichen Stillzeiten kürzer wurden. Das klappt bis heute immer noch, zumindest meistens. Im Alter von 4-10 Wochen gab es die ein oder andere Turnstunde nachts, er hat sich rumgewälzt, Beine und Arme rumgeschmissen und gedrückt, als ob er ein Mordsgeschäft in die Windel machen würde. Das hat sich gelegt, er wälzt sich nur noch im Schlaf ab und zu hin und her. Schätze mal, er träumt dann.
Mit der Zeit hat sich die Zu-Bett-Geh-Zeit langsam auf mittlerweile 19-20 Uhr vorverlegt, er will dann im Wohnzimmer nicht mehr einschlafen und quengelt, bis wir ins Bett gehen. Mein Mann macht ihn bettfertig, und bringt ihn mir dann, und wehe ich liege nicht schon mit ausgepackter Brust zum Stillen parat... Meistens schläft er dann beim Stillen innerhalb von 15-45 Minuten ein, auch wenn er mittlerweile kurz andockt und dann abdockt um im fast dunklen Schlafzimmer rumzugucken oder zu erzählen oder zu turnen. Seit ein paar Tagen schleiche ich mich wieder raus, wenn er schläft, das klappt mal besser, mal schlechter.
Die erste Nachtschlafphase war bis vor 3-4 Wochen auch noch 2-4 Stunden, danach nochmal eine Phase in dem Zeitrahmen, ab dann war alles möglich zwischen halber und zwei Stunden. Jetzt sind wir aber soweit, dass er aller aller spätestens nach 2 Stunden wach wird, eher alle Stunde, und dann an die Brust will. Oft nuckelt er nur und schläft gleich wieder weg, getrunken wird nicht viel. Er ist auch ohne Brust nicht zum Weiterschlafen zu bewegen, Körperkontakt, Händchen halten (mache ich schon länger auch beim Stillen), sein Schnuffeltuch (hat er in der anderen Hand beim Einschlafstillen), streicheln, summen, singen... Er will die Brust. Basta. Es gab zwar schon Ausnahmen, wo er lieber auf dem Arm einschlafen wollte, aber das war bisher vielleicht 4-5 mal der Fall. Manchmal nuckelt er auch kurz an, dreht sich rum und schläft ein... Tagsüber läßt er sich mittlerweile auch problemlos in den Schlaf tragen und dann in sein Kinderbett legen. Nachts ins Babybay ist Glückssache, dabei lasse ich seinen Kopf auf seinem "Kopfkissen" (ein zusammengefaltetes Moltontuch).
Einen wirklichen Rhythmus gibt es hier noch nicht, tagsüber wird er alle 1 1/2 Stunden etwa müde und will dann schlafen, wenn wir unterwegs sind, ist er auch mal länger wach und ob das jetzt nur 20 Minuten oder zwei Stunden sind, ist völlig tageszeitunabhängig. Wir stehen so zwischen halb sieben und acht auf, je nachdem, wann er richtig munter wird, dann stillt er und schläft meistens wieder ein. Heute war es ein zwei Stunden Nickerchen, aber er war heute morgen zwischen drei und fünf hellwach. Gestillt wird nach Bedarf, mal trinkt er fünf Minuten und spielt dann, und trinkt 20 Minuten später wieder, wenn wir unterwegs sind hält er aber auch mal 2 Stunden durch. Und zu meiner Schande gestehe ich, dass ich die Hungerzeichen meines Sohnes nicht wirklich kenne, ich lege ihn an, wenn ich denke, es könnte Hunger/Durst sein oder wenn er quengelt und alles andere ausgeschlossen wurde (Schlafzeichen sind unverkennbar).
Um es kurz zu machen:
Vor allem das nächtliche Wiedereinschlafen spukt momentan in meinem Kopf rum - habe ich ihm zu schnell die Brust angeboten? Hätte ich es von vorne herein auch mal mit Händchen halten probieren sollen? Habe ich ihm da was "antrainiert"? Wird das je besser werden, ohne dass wir es ohne weinen "umgewöhnen" müssen? Wird er auch mal wieder länger schlafen? Ich weiß, er ist noch sehr jung, und das Aufwachen ist normal. Ich verlange auch nicht von ihm, alleine einzuschlafen, da lasse ich ihm alle Zeit der Welt. Nur das nächtliche "ohne Brust geht es gar nicht" zehrt. Dabei kann ich eigentlich gut weiterschlafen, allerdings tut mir mittlerweile öfter mal der Nacken weh und Tiefschlafphasen habe ich gefühlt keine mehr.
Unser Sohn, mittlerweile 14 Wochen jung, wird nach Bedarf voll gestillt. Bereits im Krankenhaus fing er mit Clusterfeeding an, das zog sich in seinen ersten Lebenswochen durch (was ja auch normal ist, denke ich). Er brauchte immer recht lange zum trinken und schlief gerne dabei ein. Es hatte sich dann so ergeben, dass wir ihn abends zwischen neun und zehn bettfertig (Spieluhr, Schlafsack) gemacht haben und ich mich mit ihm ins Schlafszimmer verzogen habe und ihn einschlafgestillt habe. In den ersten Wochen war alles dabei von 1-4 Stunden Schlaf, wenn er wach wurde, dauerte es, bis er beim Stillen wieder einschlief. Nach 3-4 Wochen klappte es so gut, dass ich ihn beim kleinsten Mucks andocken konnte und er dadurch gar nicht richtig wach wurde, er schnell wieder fest einschlief und die nächtlichen Stillzeiten kürzer wurden. Das klappt bis heute immer noch, zumindest meistens. Im Alter von 4-10 Wochen gab es die ein oder andere Turnstunde nachts, er hat sich rumgewälzt, Beine und Arme rumgeschmissen und gedrückt, als ob er ein Mordsgeschäft in die Windel machen würde. Das hat sich gelegt, er wälzt sich nur noch im Schlaf ab und zu hin und her. Schätze mal, er träumt dann.
Mit der Zeit hat sich die Zu-Bett-Geh-Zeit langsam auf mittlerweile 19-20 Uhr vorverlegt, er will dann im Wohnzimmer nicht mehr einschlafen und quengelt, bis wir ins Bett gehen. Mein Mann macht ihn bettfertig, und bringt ihn mir dann, und wehe ich liege nicht schon mit ausgepackter Brust zum Stillen parat... Meistens schläft er dann beim Stillen innerhalb von 15-45 Minuten ein, auch wenn er mittlerweile kurz andockt und dann abdockt um im fast dunklen Schlafzimmer rumzugucken oder zu erzählen oder zu turnen. Seit ein paar Tagen schleiche ich mich wieder raus, wenn er schläft, das klappt mal besser, mal schlechter.
Die erste Nachtschlafphase war bis vor 3-4 Wochen auch noch 2-4 Stunden, danach nochmal eine Phase in dem Zeitrahmen, ab dann war alles möglich zwischen halber und zwei Stunden. Jetzt sind wir aber soweit, dass er aller aller spätestens nach 2 Stunden wach wird, eher alle Stunde, und dann an die Brust will. Oft nuckelt er nur und schläft gleich wieder weg, getrunken wird nicht viel. Er ist auch ohne Brust nicht zum Weiterschlafen zu bewegen, Körperkontakt, Händchen halten (mache ich schon länger auch beim Stillen), sein Schnuffeltuch (hat er in der anderen Hand beim Einschlafstillen), streicheln, summen, singen... Er will die Brust. Basta. Es gab zwar schon Ausnahmen, wo er lieber auf dem Arm einschlafen wollte, aber das war bisher vielleicht 4-5 mal der Fall. Manchmal nuckelt er auch kurz an, dreht sich rum und schläft ein... Tagsüber läßt er sich mittlerweile auch problemlos in den Schlaf tragen und dann in sein Kinderbett legen. Nachts ins Babybay ist Glückssache, dabei lasse ich seinen Kopf auf seinem "Kopfkissen" (ein zusammengefaltetes Moltontuch).
Einen wirklichen Rhythmus gibt es hier noch nicht, tagsüber wird er alle 1 1/2 Stunden etwa müde und will dann schlafen, wenn wir unterwegs sind, ist er auch mal länger wach und ob das jetzt nur 20 Minuten oder zwei Stunden sind, ist völlig tageszeitunabhängig. Wir stehen so zwischen halb sieben und acht auf, je nachdem, wann er richtig munter wird, dann stillt er und schläft meistens wieder ein. Heute war es ein zwei Stunden Nickerchen, aber er war heute morgen zwischen drei und fünf hellwach. Gestillt wird nach Bedarf, mal trinkt er fünf Minuten und spielt dann, und trinkt 20 Minuten später wieder, wenn wir unterwegs sind hält er aber auch mal 2 Stunden durch. Und zu meiner Schande gestehe ich, dass ich die Hungerzeichen meines Sohnes nicht wirklich kenne, ich lege ihn an, wenn ich denke, es könnte Hunger/Durst sein oder wenn er quengelt und alles andere ausgeschlossen wurde (Schlafzeichen sind unverkennbar).
Um es kurz zu machen:
Vor allem das nächtliche Wiedereinschlafen spukt momentan in meinem Kopf rum - habe ich ihm zu schnell die Brust angeboten? Hätte ich es von vorne herein auch mal mit Händchen halten probieren sollen? Habe ich ihm da was "antrainiert"? Wird das je besser werden, ohne dass wir es ohne weinen "umgewöhnen" müssen? Wird er auch mal wieder länger schlafen? Ich weiß, er ist noch sehr jung, und das Aufwachen ist normal. Ich verlange auch nicht von ihm, alleine einzuschlafen, da lasse ich ihm alle Zeit der Welt. Nur das nächtliche "ohne Brust geht es gar nicht" zehrt. Dabei kann ich eigentlich gut weiterschlafen, allerdings tut mir mittlerweile öfter mal der Nacken weh und Tiefschlafphasen habe ich gefühlt keine mehr.