Seite 1 von 3
Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 12:32
von Regenbogen82
Vielleicht gibt es das Thema schon, dann würde ich mich über Verlinkungen freuen.

In zwei Monaten, wenn meine Tochter 14 Monate alt ist, werde ich wieder arbeiten müssen und auch durchschnittlich ein- bis zweimal pro Woche zur Schlafenszeit nicht da sein. Zur Zeit ist es so, dass unser 2,5jähriger Sohn meistens von meinem Mann einschlafbegleitet wird, was zur Zeit leider wieder etwas länger dauert, und ich die Kleine einschlafstille. Jetzt sind wir beide etwas besorgt, wie es klappen soll, wenn mein Mann dann bald beide Kinder allein hat. Dadurch, dass unser Sohn auch nicht "mal so eben" einschläft, fällt stundenlanges "in-den-Schlaf-tragen" weg. Bisher schläft die Kleine aber nur beim Stillen, im Auto oder selten im Tuch ein und da sie keinen Schnuller nimmt, sind wir in Sorge, wie sie zur Ruhe kommen soll.
Habt Ihr da Erfahrungen? Ideen? Vielen lieben Dank im Voraus!

Re: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 12:40
von SophiesWelt
Passt zwar nicht ganz zum Thema aber ich muss auch ab Mai Baby und Kind alleine ins Bett bringen und weiß noch nicht ganz, wie ich das am besten mache… vor Allem weil sie in unterschiedlichen Zimmern schlafen (Baby im FB und Kind im Kinderzimmer) aber ziemlich zur gleichen Zeit schlafen gehen.
Dir geht es aber eher darum, welche Alternative zum Einschlafstillen/-tragen der Papa anbieten könnte, oder?
Re: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 12:47
von Regenbogen82
Mir geht es um beides. Die Kinder sind auch relativ gleichzeitig müde und der Papa allein mit ihnen und er braucht eine Alternative zum Einschlafstillen - verschärfte Situation sozusagen.

Re: AW: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 12:51
von Marlio
Ein Paparitual ist hier gerade auxh Thema. Bisher muss abends meist ich her halten. Selbst wenn der Papa in den Schlaf trägt, muss ich (bzw mwinw Brust) beim ins Bett legen anwesend sein.
Ich hab schon überlegt ob es Sinn macht die beiden einfach allein zu lassen Abends, damit sie die Chance haben ein Ritual für sich zu finden.
Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk 2
Re: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 13:07
von ixmix
Oh, ich schließe mich mal der Frage an. Gerade heute morgen hab ich mich gefragt, ob länger Stillen dann bedeutet, nie nicht zur einschlafenszeit Wegsein zu können. Nicht dass ich das täglich vorhab...
Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk
Re: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 13:56
von Marlio
Liebe ixmix, iiiiirgendwann will man das mal wieder

. Ich möchte so gerne mal wieder einen entspannten Abend mit meiner (kinderlosen) Freundin verbringen, ohne groß organisieren oder auf die Uhr schauen zu müssen.
Re: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 16:45
von ixmix
Marlio hat geschrieben:Liebe ixmix, iiiiirgendwann will man das mal wieder

. Ich möchte so gerne mal wieder einen entspannten Abend mit meiner (kinderlosen) Freundin verbringen, ohne groß organisieren oder auf die Uhr schauen zu müssen.
Genauso war meine Frage gemeint. Und ab welchem Alter/Zeitpunkt "darf" ich das, ohne meine Tochter, jetzt 9 Monate alt, (und den Papa) zu überfordern?
Demnächst ist z.B. Verabschiedung meiner Kollegin, die in Rente geht. Nachmittags Draisinefahrt und abends grillen... Ich würd soo gerne hin!
Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk
Re: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 17:06
von Rogue
Ich hänge mich mal dran, wenn das okay ist. Bisher habe ich mich erfolgreich um Abendveranstaltungen gedrückt, aber das wird nicht ewig gehen. In meinem Job muss ich manchmal auch abends irgendwohin, daher interessiert es mich brennend, wie andere das machen.
Bei uns gibt es auch 2 Kinder, allerdings im FB. Bisher wird Mottchen einschlafgestillt und der große Bruder schläft daneben dann ein.
Auf dem Arm beim Papa schläft sie auch ein, aber beim Ablegen musste ich bisher immer ran, sonst endet es im Brüllkonzert.
Re: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 20:52
von Marlio
ixmix hat geschrieben:Marlio hat geschrieben:Liebe ixmix, iiiiirgendwann will man das mal wieder

. Ich möchte so gerne mal wieder einen entspannten Abend mit meiner (kinderlosen) Freundin verbringen, ohne groß organisieren oder auf die Uhr schauen zu müssen.
Genauso war meine Frage gemeint. Und ab welchem Alter/Zeitpunkt "darf" ich das, ohne meine Tochter, jetzt 9 Monate alt, (und den Papa) zu überfordern?
Demnächst ist z.B. Verabschiedung meiner Kollegin, die in Rente geht. Nachmittags Draisinefahrt und abends grillen... Ich würd soo gerne hin!
Mein Kleiner ist jetzt 16 Monate und mit der Zeit wurde es gefühlt schlimmer, anstatt besser. Ich liege mittlerweile jeden Tag fast eine Stunde neben ihm, was mich manchmal wirklich wütend werden lässt. Er hat seit ner Weile auch die Marotte, dass er die Hand an der Brust haben will und sich aufregt, wenn das nicht geht - was mich widerrum aufregt. Außerdem will er ständig Stillen, was für mich bedeutet, dass ich mich Abends nicht wegbewegen kann. Nichtmal in Ruhe in die Badewanne geht. Ich muss immer die Uhr im Blick haben und timen. Entweder ich gehe bevor er schläft und bin dann fertig, wenn der Papa ihn aus der Trage ins Bett legen will, oder ich spring nur schnell unter die Dusche, damit ich da bin, wenn er droht aufzuwachen und Stillen will. Im Moment zehrt und zerrt diese Situation sehr an mir und ich hab einen unbändigen Drang, mal einen Abend wieder völlig unabhängig zu sein. Ich ärgere mich, dass wir es haben so weit kommen lassen und nicht früher schon gegengesteuert haben - wobei ich jetzt nicht konkret sagen könnte, wann und in welcher Situation das hätte sein sollen. Ich kann also nicht wirklich sagen, an welchem Punkt wir etwas verpasst haben. Vermutlich hätte ich einfach schon viel früher damit beginnen sollen, regelmäßig einen Abend in der Woche nicht da zu sein, so dass die beiden keine Wahl gehabt hätten. Manchmal frage ich mich auch, ob die Stillerei schuld ist, ob ich besser abstillen sollte, damit der Papa ihm ne Flasche geben kann und nicht mehr alles von mir abhängig ist - ich weiß es einfach nicht. Ich wollte mich auch mal wegen dem Softcup erkundigen und evtl. abpumpen... aber mal im Ernst, ist das bei einem 16 Monate alten Kind echt nötig? Treiben andere auch so einen Aufwand, oder funktioniert es da einfach - und wenn ja, WIE?!
Deswegen hoffe ich, dass hier doch noch ein paar schreiben, wie es bei ihnen abläuft. Vielleicht ist ja ein Ansatz dabei, der bei uns passen könnte. Und sorry für meinen kleinen Ausbruch, es hat gut getan das alles mal nieder zu schreiben. Mit meinem Mann kann ich momentan darüber nicht reden, der schaltet sofort auf Abwehr und fühlt sich angegriffen und vermittelt mir gleichzeitig, dass er ja nichts ändern kann, so nach dem Motto er würde ja, wenn er könnte, aber das geht ja nicht, weil der Kleine sich in rage brüllt und nach mir verlangt - und mir stellen sich bei seiner Situationsergebenheit momentan sämtliche Haare zu Berge und ich habe NOCH mehr das Gefühl, das alles auf mir lastet. Dazu kommt dieser vermaledeite eingeklemmte Ischias, weswegen ich eh kaum auf der Seite liegen kann, was ich zum im Bett stillen aber am Besten sollte. Ach, alles verfahren gerade - und die ständigen Schmerzen machens einfach nicht besser.
Frustrierte Grüße!
Re: Einschlafrituale für Väter
Verfasst: 07.04.2014, 22:29
von Carraluma
Ich glaube nicht, dass man das so allgemein sagen kann, wann das geht. Kommt wohl sehr auf die Familie an und ob sich das Kind vom Papa beruhigen lässt.
Bei uns klappt es auch noch nicht. Vor etwa 3 Monaten als die Maus knapp 13 Monate war, war ich abends spät noch auf Arbeit und bin erst 1-2 Stunden nach der normalen Schlafenszeit heimgekommen. Obwohl der Papa sich ins Zeug gelegt hatte, hat die Maus nicht geschlafen, sondern während ich auf der Heimfahrt war, eine Viertelstunde lang gejammert und geschrien und ich fand ein völlig aufgelöstes Kind vor. Das tat mir sehr leid. Seitdem haben wir es noch nicht wieder probiert, aber eigentlich glaube ich, dass es nun bald besser wird! Demnächst gibts vielleicht mal wieder einen Test mit der Oma, die ist bisher tagsüber sehr gut im Kind zum Schlafen bringen.
Ansonsten versuche ich immer mich deshalb nicht zu ärgern, dass abends weggehen grad nicht geht, sondern plane bewusst tagsüber Aktionen. Mit der guten Freundin kann man sich doch zu jeder Zeit treffen und Spaß haben, auch Kinos haben nachmittags und teilweise sogar vormittags-Veranstaltungen und auch ein "Spieleabend" mit Freunden kann am Nachmittag stattfinden, da ist es dann auch meist kein Problem das Kind mit Papa oder Großeltern wegzuschicken. Und für abendliche Dauernuckelkrisen half mir auch schon Telefonieren. Interessanterweise ist die Maus dabei oft besonders schnell eingeschlafen.