Hilfe gesucht! Stillprobleme!
Verfasst: 05.04.2014, 18:49
Hallo liebe Forianer,
möchte an dieser Stelle meinen Fall schildern und hoffe auf Hilfe.
Meine 2. Tochter ist heute 15 Tage alt. Habe am 20.03.14 normal entbunden, allerdings mit PDA. Das Bonding nach der Geburt fand nicht statt, habe direkt im Kreissaal danach gefragt aber es schien in diesem Krankenhaus nicht üblich zu sein. Ebenso wurde mir dort recht schnell zu Stillhütchen geraten, hatte diese noch von meinen mißglückten Stillzeit mit meiner ersten Tochter negativ in Erinnerung. Aber nachdem mir im Krankenhaus mind. 10 Schwestern unabhängig voneinander dazu rieten, habe ich mich sie schließlich benutzt. Vor einer Woche habe ich dann angefangen hier im Forum zu lesen und die Dinger möglichst schnell wieder entsorgt.
Meiner Hebamme hatte ich gleich beim Erstkontakt mitgeteilt dass bereits das Stillen meiner großen Tochter vor vier Jahren nicht geklappt hat und ich vor allem an Stilltips interessiert sei. Ziel sollte sein dass es diesmal besser klappt. Sie sagte das sei kein Problem, sie würde sich auskennen. Gleich beim ersten Hausbesuch veranlaßte sie dass ich eine Milchpumpe bekomme und riet mir dazu PRE-Milch einzukaufen und per Flasche zuzufüttern, bzw. einen Schnuller für das Kind. Dabei hatte ich damals noch genug Milch, lediglich meine Tochter ist ständig an der Brust eingeschlafen. Blöderweise haben wir die Premilch auch kurz darauf benutzt, danach sind wir nicht mehr richtig in einen eigenständigen Rythmus bzgl. des Stillens gekommen. So viel zu den qualifizierten Stilltipps. Den Schnuller habe ich gleich wieder abgeschafft.
Zudem hatte ich noch während der Schwangerschaft eine Stillberaterin kontaktiert. Diese hatte mir auch zugesagt dass sie mich 1-2 mal zum Thema stillen beraten könnte, sollten denn Probleme auftreten. Nun habe ich diese Frau am 31.03. kontaktiert. Meine Hebamme hätte an dem Tag kommen sollen, hat mir aber kurzfristig abgesagt. Die Stillberaterin kam am 01.04. und hat mir Fingerfeeding erklärt da ich bzgl. der Zufütterung große Bedenken wg. Saugverwirrung hatte (ist bei meiner 1. Tochter so gelaufen). Sie hat mir auch das BES gezeigt und war insgesamt sehr hilfreich.
Am 03.04. hatte ich wieder einen Termin mit der Hebamme. Diese rief mich allerdings bereits am 02.04. abends zu "Hauptfütterungszeit" an. Obwohl meine Tochter ununterbrochen schrie nahm sie keinerlei Rücksicht sondern erzählte mir dass sie Stillberaterin (Stillberaterin ist auch Hebamme) sie angerufen habe um ihr brühwarm zu erzählen dass sie mich besucht habe. Scheinbar haben sich die beiden Damen dann hinter meinem Rücken und ohne dass ich davon wusste, oder im Vorfeld informiert worden wäre, über mich unterhalten (Ist das überhaupt rechtlich zulässig? Datenschutz?). Die Hebamme hat sich im Telefonat fürchterlich ereifert und und aufgeregt weil ich sie nicht im Vorfeld über den Besuch der Stillberaterin informiert hatte. Sie fühlte sich offensichtlich zurückgesetzt weil sie wissen wollte ob ich noch von Ihr betreut werden wolle. Ich kürze das hier ab, das Gespräch war äußerst unschön und hat mich nachhaltig verärgert, bzw. das Vertrauen in Stillberaterin und Hebamme zerstört. Heute war die Hebamme nochmal da, aber ich habe keine weiteren Termine gemacht. Ich bin nach allem was vorgefallen ist einfach zu enttäuscht von den beiden in meinem Augen sehr egoistisch handelnden Damen. Letzte Woche war die 2. Woche in der meine Tochter auf der Welt ist, mein Mann ist wieder arbeiten gegangen. Es war für mich alles sehr stressig. Den Ärger mit der Hebamme hätte ich mir in dieser Woche gerne erspart.
Gestern habe ich mir in einer Apotheke das BES gekauft, zum Glück hatten die kundiges Fachpersonal die mir die Anwendung erklärt haben. Ich würde es gerne weiter anwenden und erhoffe mir hier ein wenig Unterstützung und ein paar Tipps. Da meine Tochter in den ersten Wochen nicht gut zugenommen hat, hat mir die Hebamme bereits ziemlich Druck gemacht. Die letzten zwei Tage war die Gewichtszunahme aber gut.
Noch etwas zu meinen Vorerfahrungen: bei meiner ersten Tochter war die Geschichte ähnlich. Ich kam aus dem Krankenhaus, hatte Stillhütchen benutzt. Meine Tochter hatte mehr als 10% Ihres Geburtsgewichts verloren. Die Hebamme sagte ich solle abpumpen um festzustellen wie viel Milch da sei. Nach der Abpumpaktion (2 Wochen) hatte meine Tochter eine Saugverwirrung und ist ein Flaschenkind geworden. Ich habe dann zwar noch bis zum 6. Monat abgepumpt und zugefüttert, aber eine richtige Stillbeziehung hat sich nicht mehr entwickelt seit die Pumpe zum Einsatz kam. Das wollte ich bei meiner 2. Tochter unbedingt vermeiden. Bisher eben mit sehr eingeschränktem Erfolg.
Wichtig ist ggf. noch zu wissen dass ich Hashimoto habe und deshalb aktuell noch eine sehr hohe Dosis LT nehme (175mcg). Ich gehe gar nicht mehr davon aus dass ich überhaupt voll stillen kann. Ich möchte nur dieses Mal einfach trotzdem den optimalen Ertrag rausholen und benötige dazu einfach etwas Hilfestellung. Es wäre ganz toll wenn ich das hier im Forum finden könnte. Hier die bisherigen Daten, ich dokumentiere seit gestern, werde täglich ergänzen:
Datum Gewicht Historie Sonstiges
20. Mrz 3240
21. Mrz KKH
22. Mrz KKH
23. Mrz KKH
24. Mrz 3110 Medela Pumpset geholt
25. Mrz -
26. Mrz 3120
27. Mrz -
28. Mrz 3150 Anfang Zufütterung HA PRE Milch
29. Mrz -
30. Mrz -
31. Mrz - Anfang Fingerfeeding
01. Apr -
02. Apr -
03. Apr 3190
04. Apr 3230 14x stillen, 3x Fingerfeeding, 1x Flasche, 1x Abpumpen, 4x BES (135 ml PRE, 35 ml Muttermilch), 3x Pipi, 3x Kaka
Wäre sehr froh über Beratung zur weiteren Vorgehensweise. Ehrlicherweise muss ich sagen dass ich heute zwischen 3 und 5 Uhr eine sehr lange Stillphase hatte die ich mit der Flasche beendet habe. Ich wollte einfach noch etwas schlafen. Keine gute Idee, oder?
Freue mich auf Eure Tipps/Anregungen.
Lg,
Tiger
möchte an dieser Stelle meinen Fall schildern und hoffe auf Hilfe.
Meine 2. Tochter ist heute 15 Tage alt. Habe am 20.03.14 normal entbunden, allerdings mit PDA. Das Bonding nach der Geburt fand nicht statt, habe direkt im Kreissaal danach gefragt aber es schien in diesem Krankenhaus nicht üblich zu sein. Ebenso wurde mir dort recht schnell zu Stillhütchen geraten, hatte diese noch von meinen mißglückten Stillzeit mit meiner ersten Tochter negativ in Erinnerung. Aber nachdem mir im Krankenhaus mind. 10 Schwestern unabhängig voneinander dazu rieten, habe ich mich sie schließlich benutzt. Vor einer Woche habe ich dann angefangen hier im Forum zu lesen und die Dinger möglichst schnell wieder entsorgt.
Meiner Hebamme hatte ich gleich beim Erstkontakt mitgeteilt dass bereits das Stillen meiner großen Tochter vor vier Jahren nicht geklappt hat und ich vor allem an Stilltips interessiert sei. Ziel sollte sein dass es diesmal besser klappt. Sie sagte das sei kein Problem, sie würde sich auskennen. Gleich beim ersten Hausbesuch veranlaßte sie dass ich eine Milchpumpe bekomme und riet mir dazu PRE-Milch einzukaufen und per Flasche zuzufüttern, bzw. einen Schnuller für das Kind. Dabei hatte ich damals noch genug Milch, lediglich meine Tochter ist ständig an der Brust eingeschlafen. Blöderweise haben wir die Premilch auch kurz darauf benutzt, danach sind wir nicht mehr richtig in einen eigenständigen Rythmus bzgl. des Stillens gekommen. So viel zu den qualifizierten Stilltipps. Den Schnuller habe ich gleich wieder abgeschafft.
Zudem hatte ich noch während der Schwangerschaft eine Stillberaterin kontaktiert. Diese hatte mir auch zugesagt dass sie mich 1-2 mal zum Thema stillen beraten könnte, sollten denn Probleme auftreten. Nun habe ich diese Frau am 31.03. kontaktiert. Meine Hebamme hätte an dem Tag kommen sollen, hat mir aber kurzfristig abgesagt. Die Stillberaterin kam am 01.04. und hat mir Fingerfeeding erklärt da ich bzgl. der Zufütterung große Bedenken wg. Saugverwirrung hatte (ist bei meiner 1. Tochter so gelaufen). Sie hat mir auch das BES gezeigt und war insgesamt sehr hilfreich.
Am 03.04. hatte ich wieder einen Termin mit der Hebamme. Diese rief mich allerdings bereits am 02.04. abends zu "Hauptfütterungszeit" an. Obwohl meine Tochter ununterbrochen schrie nahm sie keinerlei Rücksicht sondern erzählte mir dass sie Stillberaterin (Stillberaterin ist auch Hebamme) sie angerufen habe um ihr brühwarm zu erzählen dass sie mich besucht habe. Scheinbar haben sich die beiden Damen dann hinter meinem Rücken und ohne dass ich davon wusste, oder im Vorfeld informiert worden wäre, über mich unterhalten (Ist das überhaupt rechtlich zulässig? Datenschutz?). Die Hebamme hat sich im Telefonat fürchterlich ereifert und und aufgeregt weil ich sie nicht im Vorfeld über den Besuch der Stillberaterin informiert hatte. Sie fühlte sich offensichtlich zurückgesetzt weil sie wissen wollte ob ich noch von Ihr betreut werden wolle. Ich kürze das hier ab, das Gespräch war äußerst unschön und hat mich nachhaltig verärgert, bzw. das Vertrauen in Stillberaterin und Hebamme zerstört. Heute war die Hebamme nochmal da, aber ich habe keine weiteren Termine gemacht. Ich bin nach allem was vorgefallen ist einfach zu enttäuscht von den beiden in meinem Augen sehr egoistisch handelnden Damen. Letzte Woche war die 2. Woche in der meine Tochter auf der Welt ist, mein Mann ist wieder arbeiten gegangen. Es war für mich alles sehr stressig. Den Ärger mit der Hebamme hätte ich mir in dieser Woche gerne erspart.
Gestern habe ich mir in einer Apotheke das BES gekauft, zum Glück hatten die kundiges Fachpersonal die mir die Anwendung erklärt haben. Ich würde es gerne weiter anwenden und erhoffe mir hier ein wenig Unterstützung und ein paar Tipps. Da meine Tochter in den ersten Wochen nicht gut zugenommen hat, hat mir die Hebamme bereits ziemlich Druck gemacht. Die letzten zwei Tage war die Gewichtszunahme aber gut.
Noch etwas zu meinen Vorerfahrungen: bei meiner ersten Tochter war die Geschichte ähnlich. Ich kam aus dem Krankenhaus, hatte Stillhütchen benutzt. Meine Tochter hatte mehr als 10% Ihres Geburtsgewichts verloren. Die Hebamme sagte ich solle abpumpen um festzustellen wie viel Milch da sei. Nach der Abpumpaktion (2 Wochen) hatte meine Tochter eine Saugverwirrung und ist ein Flaschenkind geworden. Ich habe dann zwar noch bis zum 6. Monat abgepumpt und zugefüttert, aber eine richtige Stillbeziehung hat sich nicht mehr entwickelt seit die Pumpe zum Einsatz kam. Das wollte ich bei meiner 2. Tochter unbedingt vermeiden. Bisher eben mit sehr eingeschränktem Erfolg.
Wichtig ist ggf. noch zu wissen dass ich Hashimoto habe und deshalb aktuell noch eine sehr hohe Dosis LT nehme (175mcg). Ich gehe gar nicht mehr davon aus dass ich überhaupt voll stillen kann. Ich möchte nur dieses Mal einfach trotzdem den optimalen Ertrag rausholen und benötige dazu einfach etwas Hilfestellung. Es wäre ganz toll wenn ich das hier im Forum finden könnte. Hier die bisherigen Daten, ich dokumentiere seit gestern, werde täglich ergänzen:
Datum Gewicht Historie Sonstiges
20. Mrz 3240
21. Mrz KKH
22. Mrz KKH
23. Mrz KKH
24. Mrz 3110 Medela Pumpset geholt
25. Mrz -
26. Mrz 3120
27. Mrz -
28. Mrz 3150 Anfang Zufütterung HA PRE Milch
29. Mrz -
30. Mrz -
31. Mrz - Anfang Fingerfeeding
01. Apr -
02. Apr -
03. Apr 3190
04. Apr 3230 14x stillen, 3x Fingerfeeding, 1x Flasche, 1x Abpumpen, 4x BES (135 ml PRE, 35 ml Muttermilch), 3x Pipi, 3x Kaka
Wäre sehr froh über Beratung zur weiteren Vorgehensweise. Ehrlicherweise muss ich sagen dass ich heute zwischen 3 und 5 Uhr eine sehr lange Stillphase hatte die ich mit der Flasche beendet habe. Ich wollte einfach noch etwas schlafen. Keine gute Idee, oder?
Freue mich auf Eure Tipps/Anregungen.
Lg,
Tiger