Jetzt auch noch nachts schlecht schlafen-Regulationsstörung?
Verfasst: 22.03.2014, 19:06
Hallo!
Ich hatte bereits vor wenigen Wochen einen Thread über das Schlafverhalten meiner Maus (4.5 Monate, morgen 19 Wochen). (siehe: tagsüber schlafen eine Katastrophe)
Leider wird es nicht besser im Ganzen gesehen, eher schlimmer, da es seit neuestem nachts auch ganz furchtbar ist, zumindest für mich.
Vorweg: Seitdem hat sich einiges getan. Der Osteopath bzw Physiotherapuetin diagnostizierten: leichte C1- Blockade, Angststörungsreflex (ständiges Fausten), Pylorusreflexstörung dadurch Schluckprobleme und Refllux. Wir machen täglich Übungen, das wurde alles schon besser: Kopfhaltung, spucken, Schluckstörungen. Sie ist wenn sie wach ist ein zufriedenes Baby, lächelt viel, mag aber auch gerne getragen werden. Den Zahneinschuss hat sie wohl hinter sich. Momentan wird hier versucht sich zu drehen von Rücken auf Bauch und sie fährt auch wieder einigermassen Auto. Das soweit zu den Errungenschaften.
Ich hatte ausserdem eine Beratung bei einer Hebamme, die wohl auch Schlafexpertin für Babys ist und oft mit Eltern von Schreibabys zusammen arbeitet. Sie riet uns dazu abends und auch eventuell zum Mittagsschlaf zu pucken und das Schlafen im Tragetuch tagsüber findet sie okay, von ihr stammt auch die Vermutung mit der Regulationsstöung.Sie meinte, wir sollen bei aufkommenden Schreistunden unsre Maus beim Weinen begleiten. Die hat sie aber nicht, aber dafür Schreiattacken aus dem Schlaf heraus, die wir versuchen zu begleiten. (liebevoll festhalten, leise reden oder singen dabei). Die Frau von den frühen Hilfen war nett, konnte uns aber nicht weiterhelfen.
Schnuller, Finger und Flasche nimmt sie nicht. Mulltuch schon, aber leider nicht abends oder nachts.... nur im TT. Sie reguliert sich generell viel oral, sprich: wenn sie sich beruhigen schleckt sie alles an, dockt überall an, "beißt" irgendwo rein. Geb ich ihr aber dann die Brust, weint sie oft, weil sie eigentlich nur nuckeln will (kommt ja Milch raus- abends ist es inzwischen oft ein Kampf bis sie tatsächlich den Nuckel Einschalter gefunden hat ^^)
Aktuell tagsüber:
Wenn sie müde ist, kommt sie ins Tuch, eine Zeit lang war das einschlafen darin wieder problemlos, aktuell windet sie sich oft, meckert schonmal. Mit etwas schnellem gehen oder spazieren gehen oder telefonieren ging es oft trotzdem irgendwie. Sie wacht oft nach 45 Minuten auf, weshalb ich mich erstmal gar nicht hinsetzen kann, aber im Tiefschlaf geht das momentan wieder. Wenn sie aufwacht schläft sie manchmal nach dem direkten Anschlussstillen wieder ein, muss dafür aber mehr und mehr an der Brust nuckeln. Im Tuch nuckelt sie an einer Mullwindel. Nach dem Stillen kann ich schonmal aufstehen. Im Auto schläft sie inzwischen auch wieder ein, wacht aber immer nach 45 Minuten auf. Einmal konnte ich sie in unserer Federwiege wippend und summend zum einschlafen bewegen, aber das hielt nur 20 Minuten, schade. Ablegen geht leider immer noch nicht.
Aktuelle Probleme: Ständige Alpträume vorwiegend tagsüber mit Schreiattacken aus dem Schlaf. Oftmals aufwachen nach 45 Minuten, aber noch immer hundemüde. Ständiges Augenreiben.
Aktuell nachts: Ruhiges Einschlafstillen war einmal. Ich muss oft kämpfen, damit sie den Schalter zum ruhigen Trinken gefunden hat. Sie will immer wieder in den Arm, aber Tragen birngt ja nix, wenn man das Kind nicht ablegen kann (wir praktizieren Familienbett bzw. je nach Brustseite ist sie im Beistellbett). Oft muss ich sie mehrmals hochnehmen. Wir haben ein einigermassen festes Abendritual, keine feste Zeit, aber immer so um 20 Uhr rum. Oft mach ich kurz den Föhn an, darüber beruhigt sie sich, aber ich will auch, daß sie eigenes regulieren irgendwie lernt. Gestern Abend hat sie dann mit einem getragenem T- Shirt etwas hantiert, etwas gemeckert, war dann aber irgendwann so platt, daß sie einschlafstillen konnte. Bis vor ca 1,5 Wochen war es auch so, daß sie bis auf Trinkpausen relativ zuverlässig bis 6 Uhr etwa schlief bzw nach dem Nachtstillen wieder einschlief.
Vor 2 Wochen ca wollte sie plötzlich des nachts mehr Trinken. Okay, Wachstumsschub, hatte sie auch. Dann fing es an, daß sie abends nach 45 Minuten oft nochmal aufwachte. Gut, musste ich nochmal anstillen. Dann schlief sie die ganze Nacht extrem unruhig. Dann fing es an, daß sie ab 0 Uhr mindestens 4-5 mal kam. Kurzum, es ist nun so, daß sie nachts alle 1,5 - 2 Stunden kommt, dann trinkt sie, dockt sich ab, aber ist nicht zufrieden. Dockt wieder an. Und reibt sich ständig die Augen. Immer. Macht sich selbst wach. Seit 3 Nächten bin ich ab 2 Uhr nachts der Schnuller. Ich hab definitiv genug Milch, das ist es nicht. Sie kann nach dem Stillen nicht mehr einfach einschlafen. Wacht oft auf. Zuerst half der Föhn manchmal als Einschlafhilfe, inzwischen wird sie nach dem Ausschalten aber sofort wieder unruhig. Händchen festhalten bringt nix. Pucken brachte auch nix. Nachts konnte ich sie an mich ranziehen, das half zuerst. Nun auch nicht mehr. Auf meinen bauch legen klappt nicht. Ich glaub ich hab alles schon durch.
Aktuelle Probleme vor allem für mich hier: Ständiges Aufwachen nachts (könnte ein Schub sein, ich weiß- aber ich hab wirklich Angst, daß sich das immer weiter steigert). Nicht mehr Schlafen nach dem Stillen, Dauernuckeln ist das einzige, was sie vom richtigen Aufwachen und ständigem Augenreiben abhält. Vielleicht Ideen hierzu?
Ich weiß, ihr seid alle keine Experten. Doch der Rat einer Mama ist vielleicht manchmal mehr wert, als der eines Arztes. Meinen Kinderarzt kann man vergessen. Mit der Hebamme muss ich nochmal sprechen. Aber das mit dem Dauernuckeln kann ich nicht ewig ertragen. Sie macht es ja auch tagsüber inwzsichen. Eben wurde sie wach nach einem Powernap im Autositz, dann nahm ich sie raus, stillte sie, sie wollte dann noch dauernuckeln und so weiter schlafen. Nehme ich an, denn als ich sie im Halbschlaf abdockte gabs eine Schreiattacke. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bin eigentlich selbst das totale Murmeltier. gehe extra mit dem Kind schlafen, damit ich auch etwas Schlaf bekomme. Aber selbst die erste Nachthälfte ist seit wenigen nächten total unruhig, da war bis vor kurzem wenigstens Schlaf 3 -4 Stunden möglich. Ich bin nachts jede 1.5 Stunden wach, kann natürlich nicht immer sofort einschlafen. Wenn ich nachts mal aufs Klo muss, muss ich den Föhn anmachen, weil sie sonst sofort hellwach ist. Der Nuckel ist ja weg. Sie wacht jetzt auch nur noch jammernd auf, früher wars mal ein quak, dann wollte sie trinken. Dann hab ich gestillt, sie nuckelte dann 2 Minuten, wir konnten abdocken und dann wurde weiter geschlafen. Nix... Und morgens muss man sie richtig ziehen, damit sie bis 6 Uhr durchhält sozusagen. Egal wann sie abends ins Bett geht.
Ich spüre, daß sie tatsächlich wohl eine Regulationsstörung hat. Ich dachte in ihrem Schlafverhalten gäbs keine Steigerung mehr. Pustekuchen. Dabei wirkt sie oft so zufrieden und man kann auch mit ihr kleinere Sachen toll unternehmen.
Wenn ich wüsste, das ist nur eine Phase und der Spuk bald vorbei. Das ganze wächst sich aus... ich fühl mich so hilflos und bin auch einfach traurig, weil ich wütend bin. Ich mach doch alles.. wirklich alles für Sie. Stillen, Tragen, Nähe, Familienbett, Reizreduzierung. Mein Mann entlastet mich immer am Wochenende. Aber in der Woche bin ich quasi mit dem Schlafproblem allein. Was,wenn ich mal ausfalle. Und ich will und kann sie nicht schreien lassen.
Help!
Ich hatte bereits vor wenigen Wochen einen Thread über das Schlafverhalten meiner Maus (4.5 Monate, morgen 19 Wochen). (siehe: tagsüber schlafen eine Katastrophe)
Leider wird es nicht besser im Ganzen gesehen, eher schlimmer, da es seit neuestem nachts auch ganz furchtbar ist, zumindest für mich.
Vorweg: Seitdem hat sich einiges getan. Der Osteopath bzw Physiotherapuetin diagnostizierten: leichte C1- Blockade, Angststörungsreflex (ständiges Fausten), Pylorusreflexstörung dadurch Schluckprobleme und Refllux. Wir machen täglich Übungen, das wurde alles schon besser: Kopfhaltung, spucken, Schluckstörungen. Sie ist wenn sie wach ist ein zufriedenes Baby, lächelt viel, mag aber auch gerne getragen werden. Den Zahneinschuss hat sie wohl hinter sich. Momentan wird hier versucht sich zu drehen von Rücken auf Bauch und sie fährt auch wieder einigermassen Auto. Das soweit zu den Errungenschaften.
Ich hatte ausserdem eine Beratung bei einer Hebamme, die wohl auch Schlafexpertin für Babys ist und oft mit Eltern von Schreibabys zusammen arbeitet. Sie riet uns dazu abends und auch eventuell zum Mittagsschlaf zu pucken und das Schlafen im Tragetuch tagsüber findet sie okay, von ihr stammt auch die Vermutung mit der Regulationsstöung.Sie meinte, wir sollen bei aufkommenden Schreistunden unsre Maus beim Weinen begleiten. Die hat sie aber nicht, aber dafür Schreiattacken aus dem Schlaf heraus, die wir versuchen zu begleiten. (liebevoll festhalten, leise reden oder singen dabei). Die Frau von den frühen Hilfen war nett, konnte uns aber nicht weiterhelfen.
Schnuller, Finger und Flasche nimmt sie nicht. Mulltuch schon, aber leider nicht abends oder nachts.... nur im TT. Sie reguliert sich generell viel oral, sprich: wenn sie sich beruhigen schleckt sie alles an, dockt überall an, "beißt" irgendwo rein. Geb ich ihr aber dann die Brust, weint sie oft, weil sie eigentlich nur nuckeln will (kommt ja Milch raus- abends ist es inzwischen oft ein Kampf bis sie tatsächlich den Nuckel Einschalter gefunden hat ^^)
Aktuell tagsüber:
Wenn sie müde ist, kommt sie ins Tuch, eine Zeit lang war das einschlafen darin wieder problemlos, aktuell windet sie sich oft, meckert schonmal. Mit etwas schnellem gehen oder spazieren gehen oder telefonieren ging es oft trotzdem irgendwie. Sie wacht oft nach 45 Minuten auf, weshalb ich mich erstmal gar nicht hinsetzen kann, aber im Tiefschlaf geht das momentan wieder. Wenn sie aufwacht schläft sie manchmal nach dem direkten Anschlussstillen wieder ein, muss dafür aber mehr und mehr an der Brust nuckeln. Im Tuch nuckelt sie an einer Mullwindel. Nach dem Stillen kann ich schonmal aufstehen. Im Auto schläft sie inzwischen auch wieder ein, wacht aber immer nach 45 Minuten auf. Einmal konnte ich sie in unserer Federwiege wippend und summend zum einschlafen bewegen, aber das hielt nur 20 Minuten, schade. Ablegen geht leider immer noch nicht.
Aktuelle Probleme: Ständige Alpträume vorwiegend tagsüber mit Schreiattacken aus dem Schlaf. Oftmals aufwachen nach 45 Minuten, aber noch immer hundemüde. Ständiges Augenreiben.
Aktuell nachts: Ruhiges Einschlafstillen war einmal. Ich muss oft kämpfen, damit sie den Schalter zum ruhigen Trinken gefunden hat. Sie will immer wieder in den Arm, aber Tragen birngt ja nix, wenn man das Kind nicht ablegen kann (wir praktizieren Familienbett bzw. je nach Brustseite ist sie im Beistellbett). Oft muss ich sie mehrmals hochnehmen. Wir haben ein einigermassen festes Abendritual, keine feste Zeit, aber immer so um 20 Uhr rum. Oft mach ich kurz den Föhn an, darüber beruhigt sie sich, aber ich will auch, daß sie eigenes regulieren irgendwie lernt. Gestern Abend hat sie dann mit einem getragenem T- Shirt etwas hantiert, etwas gemeckert, war dann aber irgendwann so platt, daß sie einschlafstillen konnte. Bis vor ca 1,5 Wochen war es auch so, daß sie bis auf Trinkpausen relativ zuverlässig bis 6 Uhr etwa schlief bzw nach dem Nachtstillen wieder einschlief.
Vor 2 Wochen ca wollte sie plötzlich des nachts mehr Trinken. Okay, Wachstumsschub, hatte sie auch. Dann fing es an, daß sie abends nach 45 Minuten oft nochmal aufwachte. Gut, musste ich nochmal anstillen. Dann schlief sie die ganze Nacht extrem unruhig. Dann fing es an, daß sie ab 0 Uhr mindestens 4-5 mal kam. Kurzum, es ist nun so, daß sie nachts alle 1,5 - 2 Stunden kommt, dann trinkt sie, dockt sich ab, aber ist nicht zufrieden. Dockt wieder an. Und reibt sich ständig die Augen. Immer. Macht sich selbst wach. Seit 3 Nächten bin ich ab 2 Uhr nachts der Schnuller. Ich hab definitiv genug Milch, das ist es nicht. Sie kann nach dem Stillen nicht mehr einfach einschlafen. Wacht oft auf. Zuerst half der Föhn manchmal als Einschlafhilfe, inzwischen wird sie nach dem Ausschalten aber sofort wieder unruhig. Händchen festhalten bringt nix. Pucken brachte auch nix. Nachts konnte ich sie an mich ranziehen, das half zuerst. Nun auch nicht mehr. Auf meinen bauch legen klappt nicht. Ich glaub ich hab alles schon durch.
Aktuelle Probleme vor allem für mich hier: Ständiges Aufwachen nachts (könnte ein Schub sein, ich weiß- aber ich hab wirklich Angst, daß sich das immer weiter steigert). Nicht mehr Schlafen nach dem Stillen, Dauernuckeln ist das einzige, was sie vom richtigen Aufwachen und ständigem Augenreiben abhält. Vielleicht Ideen hierzu?
Ich weiß, ihr seid alle keine Experten. Doch der Rat einer Mama ist vielleicht manchmal mehr wert, als der eines Arztes. Meinen Kinderarzt kann man vergessen. Mit der Hebamme muss ich nochmal sprechen. Aber das mit dem Dauernuckeln kann ich nicht ewig ertragen. Sie macht es ja auch tagsüber inwzsichen. Eben wurde sie wach nach einem Powernap im Autositz, dann nahm ich sie raus, stillte sie, sie wollte dann noch dauernuckeln und so weiter schlafen. Nehme ich an, denn als ich sie im Halbschlaf abdockte gabs eine Schreiattacke. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bin eigentlich selbst das totale Murmeltier. gehe extra mit dem Kind schlafen, damit ich auch etwas Schlaf bekomme. Aber selbst die erste Nachthälfte ist seit wenigen nächten total unruhig, da war bis vor kurzem wenigstens Schlaf 3 -4 Stunden möglich. Ich bin nachts jede 1.5 Stunden wach, kann natürlich nicht immer sofort einschlafen. Wenn ich nachts mal aufs Klo muss, muss ich den Föhn anmachen, weil sie sonst sofort hellwach ist. Der Nuckel ist ja weg. Sie wacht jetzt auch nur noch jammernd auf, früher wars mal ein quak, dann wollte sie trinken. Dann hab ich gestillt, sie nuckelte dann 2 Minuten, wir konnten abdocken und dann wurde weiter geschlafen. Nix... Und morgens muss man sie richtig ziehen, damit sie bis 6 Uhr durchhält sozusagen. Egal wann sie abends ins Bett geht.
Ich spüre, daß sie tatsächlich wohl eine Regulationsstörung hat. Ich dachte in ihrem Schlafverhalten gäbs keine Steigerung mehr. Pustekuchen. Dabei wirkt sie oft so zufrieden und man kann auch mit ihr kleinere Sachen toll unternehmen.
Wenn ich wüsste, das ist nur eine Phase und der Spuk bald vorbei. Das ganze wächst sich aus... ich fühl mich so hilflos und bin auch einfach traurig, weil ich wütend bin. Ich mach doch alles.. wirklich alles für Sie. Stillen, Tragen, Nähe, Familienbett, Reizreduzierung. Mein Mann entlastet mich immer am Wochenende. Aber in der Woche bin ich quasi mit dem Schlafproblem allein. Was,wenn ich mal ausfalle. Und ich will und kann sie nicht schreien lassen.
Help!