Hautantibiotikum stillverträglich?
Verfasst: 04.03.2014, 18:33
Hallo,
ich habe heute morgen beim Hausarzt eine Salbe für eine entzündete Hautstelle verschrieben bekommen (es geht um eine offene Hautstelle nach einem von der Hausärztin vermuteten Herpesausbruch - ob es wirklich Herpes ist, hat sie nicht untersucht sondern ist nur nach Augenschein gegangen) und vergessen gleich nachzufragen, ob die stillverträglich ist. Ich ärgere mich maßlos deswegen, denn die Salbe wurde mir dort auch direkt draufgeschmiert (mit der Auskunft, das wäre eine Salbe zur besseren Abheilung - dass es ein Antibiotikum ist, habe ich gerade erst beim holen aus der Apotheke gesehen). Die Ärztin weiß, dass ich stille, aber bekanntlich heißt das ja nicht immer etwas...
Beim Embryotox finde ich leider weder die Salbe selbst noch den WIrkstoff. Es handelt sich um Fucidin Salbe, Wirkstoff Natriumfusidat (20mg/g). Im Beipackzettel steht zur Stillzeit:
Mir ist klar, dass ihr hier keine Medikamentenempfehlungen geben dürft, aber hoffentlich mir sagen, ob ich die Situation richtig einschätze:
ich würde die Salbe jetzt nicht benutzen, denn weder will ich abstillen (vor allem wegen so einer Lappalie) noch will ich, dass mein Krümel den Wirkstoff abbekommt. Schade, dass es die Salbe bei Embryotox nicht gibt, denn dort werden ja auch die Mittel der Wahl genannt... Bei den Anfragemöglichkeiten gibt es dort nur die Kategorien "schwanger" oder "zurückliegende Schwangerschaft", aber keine für die Stillzeit. Kann ich dort trotzdem eine Anfrage stellen?
Mir bleibt also nur, nochmal bei der Ärztin anzurufen und nach einer Alternative zu fragen (und zu hoffen, dass die stillverträglich ist). Oder eben, gar nicht zu behandeln.
Und mir bleibt nur, mich nicht zu sehr zu ärgern und mir nicht zu viele Gedanken zu machen dass sie die Salbe schon draufgeschmiert hat, denn ändern kann ich es nicht mehr. Und gestillt habe ich seitdem auch schon.
ich habe heute morgen beim Hausarzt eine Salbe für eine entzündete Hautstelle verschrieben bekommen (es geht um eine offene Hautstelle nach einem von der Hausärztin vermuteten Herpesausbruch - ob es wirklich Herpes ist, hat sie nicht untersucht sondern ist nur nach Augenschein gegangen) und vergessen gleich nachzufragen, ob die stillverträglich ist. Ich ärgere mich maßlos deswegen, denn die Salbe wurde mir dort auch direkt draufgeschmiert (mit der Auskunft, das wäre eine Salbe zur besseren Abheilung - dass es ein Antibiotikum ist, habe ich gerade erst beim holen aus der Apotheke gesehen). Die Ärztin weiß, dass ich stille, aber bekanntlich heißt das ja nicht immer etwas...
Beim Embryotox finde ich leider weder die Salbe selbst noch den WIrkstoff. Es handelt sich um Fucidin Salbe, Wirkstoff Natriumfusidat (20mg/g). Im Beipackzettel steht zur Stillzeit:
Großflächig ist es nicht, es geht um eine Stelle am Finger. Zur Behandlungsdauer hat die Ärztin keine Aussagen gemacht.Fusidinsäure, der Wirkstoff von Fucidin Salbe, geht in die Muttermilch über. Beim gestillten Säugling können deshalb Durchfälle und Sprosspilzbesiedlung der Schleimhäute auftreten, so dass unter Umständen abgestillt werden muss. An die Möglichkeit einer Sensibilisierung sollte gedacht werden. Wenn Ihr Arzt eine Behandlung mit Fucidin Salbe für erforderlich hält, ist darauf zu achten, dass der Behandlungszeitraum so kurz wie möglich ist. Eine großflächige Anwendung ist unbedingt zu vermeiden. (...)
Mir ist klar, dass ihr hier keine Medikamentenempfehlungen geben dürft, aber hoffentlich mir sagen, ob ich die Situation richtig einschätze:
ich würde die Salbe jetzt nicht benutzen, denn weder will ich abstillen (vor allem wegen so einer Lappalie) noch will ich, dass mein Krümel den Wirkstoff abbekommt. Schade, dass es die Salbe bei Embryotox nicht gibt, denn dort werden ja auch die Mittel der Wahl genannt... Bei den Anfragemöglichkeiten gibt es dort nur die Kategorien "schwanger" oder "zurückliegende Schwangerschaft", aber keine für die Stillzeit. Kann ich dort trotzdem eine Anfrage stellen?
Mir bleibt also nur, nochmal bei der Ärztin anzurufen und nach einer Alternative zu fragen (und zu hoffen, dass die stillverträglich ist). Oder eben, gar nicht zu behandeln.
Und mir bleibt nur, mich nicht zu sehr zu ärgern und mir nicht zu viele Gedanken zu machen dass sie die Salbe schon draufgeschmiert hat, denn ändern kann ich es nicht mehr. Und gestillt habe ich seitdem auch schon.