Morgens aufwachen: mal ist Mama da, mal nicht
Verfasst: 29.01.2014, 09:12
Hallo,
bevor ich zu meiner Frage komme, schildere ich mal kurz die Ausgangssituation:
Meine Tochter ist 19 Monate alt und schläft im Familienbett. Sie wacht noch häufig nachts auf (etwa 4 bis 8 mal) und wird dann meist zurück in den Schlaf gestillt. Ab und zu schafft sie es auch, mit Kuscheln, Singen/Erzählen, also ohne Brust wieder einzuschlafen. Tagsüber ist sie im Allgemeinen recht ausgeglichen und zufrieden, hat aber natürlich auch "ihre Phasen".
Seit einem halben Jahr arbeite ich wieder an drei Tagen die Woche (Montag, Mittwoch, Freitag). An zweien davon wird sie von meinem Mann, am dritten von meiner Mutter betreut.
Nun das Problem: An meinen Arbeitstagen muss ich um sechs aufstehen, die Kleine schläft aber im Allgemeinen mindestens bis halb acht, gerne auch mal länger. So ergibt es sich also, dass ich mich morgens aus dem Bett schleiche, wenn sie noch schläft. Oft wacht sie, wenn ich weg bin, aber nochmal auf und weint/meckert dann (wahrscheinlich weil keine Mama da ist, die sie zurück in den Schlaf stillt), lässt sich aber durch meinen Mann nach kurzer Zeit wieder beruhigen und schläft noch ein bisschen weiter. Ggf. wiederholt sich das Ganze eine halbe Stunde später nochmal. Wenn mein Mann dann später mit ihr aufsteht, ist alles in Ordnung.
In einigen wenigen Fällen (z. B. als ich nach zwei Wochen Urlaub wieder angefangen habe zu arbeiten) kam es mal vor, dass mein Mann sie nicht so beruhigen konnte, dass sie wieder eingeschlafen ist, sondern dann halt früh mit ihr aufgestanden ist. Dann war wieder alles in Ordnung.
Ich frage mich nun: Mute ich ihr da zuviel zu? Leidet sie sehr darunter, wenn sie ohne Mama im Bett wach wird? Und wird das Ganze nicht noch schlimmer durch den ständigen Wechsel: einen Tag ist Mama da, den anderen wieder nicht. Ist diese Unsicherheit nicht zu viel Stress?
Ich habe so ein schlechtes Gewissen deswegen und würde ihr das gerne ersparen, aber das lässt sich eben schlecht mit der Arbeit vereinbaren.
Vielen lieben Dank im Voraus für eure Einschätzungen.
Liebe Grüße!
bevor ich zu meiner Frage komme, schildere ich mal kurz die Ausgangssituation:
Meine Tochter ist 19 Monate alt und schläft im Familienbett. Sie wacht noch häufig nachts auf (etwa 4 bis 8 mal) und wird dann meist zurück in den Schlaf gestillt. Ab und zu schafft sie es auch, mit Kuscheln, Singen/Erzählen, also ohne Brust wieder einzuschlafen. Tagsüber ist sie im Allgemeinen recht ausgeglichen und zufrieden, hat aber natürlich auch "ihre Phasen".
Seit einem halben Jahr arbeite ich wieder an drei Tagen die Woche (Montag, Mittwoch, Freitag). An zweien davon wird sie von meinem Mann, am dritten von meiner Mutter betreut.
Nun das Problem: An meinen Arbeitstagen muss ich um sechs aufstehen, die Kleine schläft aber im Allgemeinen mindestens bis halb acht, gerne auch mal länger. So ergibt es sich also, dass ich mich morgens aus dem Bett schleiche, wenn sie noch schläft. Oft wacht sie, wenn ich weg bin, aber nochmal auf und weint/meckert dann (wahrscheinlich weil keine Mama da ist, die sie zurück in den Schlaf stillt), lässt sich aber durch meinen Mann nach kurzer Zeit wieder beruhigen und schläft noch ein bisschen weiter. Ggf. wiederholt sich das Ganze eine halbe Stunde später nochmal. Wenn mein Mann dann später mit ihr aufsteht, ist alles in Ordnung.
In einigen wenigen Fällen (z. B. als ich nach zwei Wochen Urlaub wieder angefangen habe zu arbeiten) kam es mal vor, dass mein Mann sie nicht so beruhigen konnte, dass sie wieder eingeschlafen ist, sondern dann halt früh mit ihr aufgestanden ist. Dann war wieder alles in Ordnung.
Ich frage mich nun: Mute ich ihr da zuviel zu? Leidet sie sehr darunter, wenn sie ohne Mama im Bett wach wird? Und wird das Ganze nicht noch schlimmer durch den ständigen Wechsel: einen Tag ist Mama da, den anderen wieder nicht. Ist diese Unsicherheit nicht zu viel Stress?
Ich habe so ein schlechtes Gewissen deswegen und würde ihr das gerne ersparen, aber das lässt sich eben schlecht mit der Arbeit vereinbaren.
Vielen lieben Dank im Voraus für eure Einschätzungen.
Liebe Grüße!