Brauche Hilfe - Stillen nach Brust OP klappt nicht gut
Verfasst: 09.01.2014, 23:02
Hallo,
ich bin ganz neu hier in der Hoffnung, das ich hier Hilfe und ein offenes Ohr finde.
Meine Tochter ist 18 Tage alt und leider hat sie viel abgenommen, so das wir im Moment nach jedem Stillen auf Anraten von Arzt und Hebamme mit dem Fläschen (seit heute abend Medela Calma Sauger) zufüttern müssen. Der Kia hat mir einige Tage Stillproben aufgetragen, so dass ich nun weiß, dass die Kleine pro Mahlzeit im Schnitt nur 20 ml Milch bei mir trinkt. Ich pumpe mit der elektr. Pumpe auch noch mal 20-30 ml/Tag ab.
Die Kleine trinkt dann nach Bedarf nach dem Stillen noch mal Pre-Nahrung, immer so zwischen 50 und 90 ml...
Ich hatte schon eine schwierige Geburt (5 Tage Einleiten und am Ende wegen Geburtsstillstand einen KS) und nun klappt das Stillen nicht, ich bin psychisch am Ende deshalb. Gleichzeitig weiß ich nicht, ob es an meiner Psyche oder meinem Körper liegt, das das Stillen nicht so Recht klappen will.
Ich hatte vor elf Jahren eine schwere Brust-Op (Behebung einer "Rüsselbrust" beidseitig) bei der die Brustwarzen komplett angepasst wurden. Nun habe ich natürlich einiges an Naben rund um die "ausgeschnittenen" Warzen.
Natürlich bekommt die Maus viel zu wenig, zusammen mit der Hebamme habe ich einiges versucht, von Stilltee, Malzbier, Bockshornklee, häufigem Anlegen über Dauerstillen. Es hat leider alles wenig gefruchtet.
Ich versuche mal die Fragen aus dem Beratungsthread zu beantworten, vielleicht weiß eine der Stillberaterinnen Rat für mich. Ich bin unsicher ob es Sinn macht weiter zu versuchen, denn ich bin eigentlich überzeugt, dass das Stillen das Beste und Richtige für das Kind wäre und zu hoffen das es zeitnah klappen kann oder ob ich mir und dem Kind nicht etwas Gutes tue, wenn wir das Thema Stillen beenden...
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Sie bekommt die 20-30ml abgepumpte Milch sowie Fläschen nach dem Stillen. Wir füttern im Moment Beba HA Pre. Sie trinkt i.d.R. nach jedem Stillen zwischen 50-90 ml zusätzlich. Die Milch kommt aus Medela Calma Fläschen
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
ca. alle drei bis vier Stunden, Ich empfinde das Stillen als recht stressig zur Zeit. Vorher haben wir egrne mal ein bis zwei Stunden gestillt, seit dem Zufüttern maximal 20 Minuten pro Seite
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Täglich ca 1-2 mal
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Stillen fing nicht gut an. Sie hat viel geschrien im KH war es voll und stressig. Man hat mir gleich am Anfang gesagt ich müsse mich evtl auf Teilstillen einstellen. Im KH haben wir Breast Feeding gemacht, mit Spritze. Richtig Milch kam nach dem KS erst nach knapp 5 Tagen. Die Warzen waren direkt richtig kaputt, weil niemand wirklich zeit hatte eine gute Technik zu zeigen, das wurde erst mit meienr Hebamme zuhause besser, so dass ich jetzt schmerzfrei stillen kann, aber nur mit Hütchen
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Hütchen, Flaschen, Schnuller (seit sie satt zugefüttert wird ist der allerdings nicht mehr im Einsatz)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Kinderarzt udn Hebamme. Nach der großen gewichtsabnahme am Anfang muss sie jetzt laut Aussage von Kia und Hebamme zugefüttert werden nach Bedarf
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ja Brust OP in 2002. Implantate unter derm Brustmuskel und Narben unter der Brust und rund um die angepassten Brustwarzen
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde.
22.12. 3540 g Geburt KH
25.12. 3200 g Entlassung KH
26.12. 3220 g Hebamme
03.01. 3300 g Hebamme
07.01. 3280g Hebamme
08.01. 3320g Kinderarzt
...
Bei Zufüttergeschichten ist es wichtig zu wissen, welche Mengen zugefüttert wurden. Zur Beurteilung des Gedeihens sind weiterhin die Ausscheidungen wichtig und die Info, wie oft gestillt wird. Während Zufütterreduktionen ist meist eine sehr engmaschige Kontrolle des Gedeihens sinnvoll, mit einer Waage zuhause (siehe Grundinfo zum Gedeihen und Wiegen). Üblicherweise wird dann auf folgende Weise dokumentiert:
machen wir ja in dieser Form erst seit gestern. Da habe ich im Moment nur wenig aussagekräftige Daten...
ich bin ganz neu hier in der Hoffnung, das ich hier Hilfe und ein offenes Ohr finde.
Meine Tochter ist 18 Tage alt und leider hat sie viel abgenommen, so das wir im Moment nach jedem Stillen auf Anraten von Arzt und Hebamme mit dem Fläschen (seit heute abend Medela Calma Sauger) zufüttern müssen. Der Kia hat mir einige Tage Stillproben aufgetragen, so dass ich nun weiß, dass die Kleine pro Mahlzeit im Schnitt nur 20 ml Milch bei mir trinkt. Ich pumpe mit der elektr. Pumpe auch noch mal 20-30 ml/Tag ab.
Die Kleine trinkt dann nach Bedarf nach dem Stillen noch mal Pre-Nahrung, immer so zwischen 50 und 90 ml...
Ich hatte schon eine schwierige Geburt (5 Tage Einleiten und am Ende wegen Geburtsstillstand einen KS) und nun klappt das Stillen nicht, ich bin psychisch am Ende deshalb. Gleichzeitig weiß ich nicht, ob es an meiner Psyche oder meinem Körper liegt, das das Stillen nicht so Recht klappen will.
Ich hatte vor elf Jahren eine schwere Brust-Op (Behebung einer "Rüsselbrust" beidseitig) bei der die Brustwarzen komplett angepasst wurden. Nun habe ich natürlich einiges an Naben rund um die "ausgeschnittenen" Warzen.
Natürlich bekommt die Maus viel zu wenig, zusammen mit der Hebamme habe ich einiges versucht, von Stilltee, Malzbier, Bockshornklee, häufigem Anlegen über Dauerstillen. Es hat leider alles wenig gefruchtet.
Ich versuche mal die Fragen aus dem Beratungsthread zu beantworten, vielleicht weiß eine der Stillberaterinnen Rat für mich. Ich bin unsicher ob es Sinn macht weiter zu versuchen, denn ich bin eigentlich überzeugt, dass das Stillen das Beste und Richtige für das Kind wäre und zu hoffen das es zeitnah klappen kann oder ob ich mir und dem Kind nicht etwas Gutes tue, wenn wir das Thema Stillen beenden...
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Sie bekommt die 20-30ml abgepumpte Milch sowie Fläschen nach dem Stillen. Wir füttern im Moment Beba HA Pre. Sie trinkt i.d.R. nach jedem Stillen zwischen 50-90 ml zusätzlich. Die Milch kommt aus Medela Calma Fläschen
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
ca. alle drei bis vier Stunden, Ich empfinde das Stillen als recht stressig zur Zeit. Vorher haben wir egrne mal ein bis zwei Stunden gestillt, seit dem Zufüttern maximal 20 Minuten pro Seite
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Täglich ca 1-2 mal
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Stillen fing nicht gut an. Sie hat viel geschrien im KH war es voll und stressig. Man hat mir gleich am Anfang gesagt ich müsse mich evtl auf Teilstillen einstellen. Im KH haben wir Breast Feeding gemacht, mit Spritze. Richtig Milch kam nach dem KS erst nach knapp 5 Tagen. Die Warzen waren direkt richtig kaputt, weil niemand wirklich zeit hatte eine gute Technik zu zeigen, das wurde erst mit meienr Hebamme zuhause besser, so dass ich jetzt schmerzfrei stillen kann, aber nur mit Hütchen
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Hütchen, Flaschen, Schnuller (seit sie satt zugefüttert wird ist der allerdings nicht mehr im Einsatz)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Kinderarzt udn Hebamme. Nach der großen gewichtsabnahme am Anfang muss sie jetzt laut Aussage von Kia und Hebamme zugefüttert werden nach Bedarf
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ja Brust OP in 2002. Implantate unter derm Brustmuskel und Narben unter der Brust und rund um die angepassten Brustwarzen
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde.
22.12. 3540 g Geburt KH
25.12. 3200 g Entlassung KH
26.12. 3220 g Hebamme
03.01. 3300 g Hebamme
07.01. 3280g Hebamme
08.01. 3320g Kinderarzt
...
Bei Zufüttergeschichten ist es wichtig zu wissen, welche Mengen zugefüttert wurden. Zur Beurteilung des Gedeihens sind weiterhin die Ausscheidungen wichtig und die Info, wie oft gestillt wird. Während Zufütterreduktionen ist meist eine sehr engmaschige Kontrolle des Gedeihens sinnvoll, mit einer Waage zuhause (siehe Grundinfo zum Gedeihen und Wiegen). Üblicherweise wird dann auf folgende Weise dokumentiert:
machen wir ja in dieser Form erst seit gestern. Da habe ich im Moment nur wenig aussagekräftige Daten...