Täglich grüßt das Murmeltier
Verfasst: 05.12.2013, 14:07
Seit 22 Monaten haben wir hier ein Schlafproblem. Das Problem selbst verändert sich immer wieder und nimmt andere Formen an. "Gut" war es nur für sechs herrlich ausgeschlafene Wochen kurz vor dem ersten Geburtstag.
Das erste Dramajahr will ich gar nicht ausführlich schildern, nur in Stichworten: Nicht ohne meine Mama, nicht ohne mein Tragetuch und länger als eine halbe Stunde am Stück schlafen ist was für Warmduscher.
Unser Problem im Moment ist folgendes: Der Krümel geht so gut wie nie vor 22 Uhr, eher zwischen 23 und 24 Uhr schlafen. Das ist nun schon seit dem Frühsommer so. Unser erster Gedanke als die Phase länger als zwei Wochen dauerte war: Mittagsschlaf abschaffen. Das hatte er ohnehin schon selbst begonnen, da er sehr spät, also zwischen 15 und 16 Uhr müde wurde. Einige Zeit lief das auch prima, allerdings nur tagsüber. Denn, je früher er abends schlafen geht, desto unruhiger und unbeständiger schläft er. Er braucht erst einmal eine Woche um überhaupt wieder in den Rhythmus reinzukommen und abends nicht nochmal aufzustehen. Wenn wir das geschafft haben, schläft er zwar um sieben, wird dann aber alle halbe Stunde wach, kommt nicht richtig zur Ruhe. Erst ab Mitternacht ist dann meistens Ruhe bis auf ein, zwei Weiterschlafhilfen.
Seit zwei Monaten ist er aber wieder richtig müde Mittags, will auch deutlich früher schlafen. Er schläft ungefähr von 12 bis 14 Uhr, ist dann aber Abends auch nicht vor 22 Uhr müde. Ich mag ihm so nicht den Mittagsschlaf streichen, weil er eben wirklich deutlich müde ist. Wir machen seit einer Woche nun auch eine Eingewöhnung und da ist er dann eben nochmal müder. In der letzten Zeit ging es halbwegs, weil mein Mann noch zu Hause war und ich zwar gearbeitet habe, aber wir uns die Abende geteilt haben. Aber nun ist er wieder arbeiten und ich muss ab Jänner auch wieder.
Ich mag so nicht weitermachen. Entweder habe ich keinen Abend, weil er ab sieben Uhr im Halbstundentakt aufwacht, oder ich habe keinen Abend weil er hier rumturnt. Letzteres ist mir von den zwei Alternativen dann noch lieber, immerhin schläft er dann (meist) auch ruhiger. Wir finden nur einfach keine sinnvolle Lösung für alle. Er ist so kooperativ, er versucht abends auch wirklich ruhiger zu sein, versucht auch mal zu schlafen wenn wir streichfähig sind. Aber wie soll es klappen bevor er müde ist? Wenn er denn mal müde ist, schläft er auch sehr unkompliziert und schnell ein.
Abendritual haben wir, Badewanne, im Bademantel auf die Couch, von Papa die Füße gefönt bekommen, Buch lesen. Aber das Ganze findet halt nicht vor dem Schlafen gehen statt. Um 22 Uhr hat da keiner mehr Lust drauf. Er schläft im Durchschnitt etwa 11-12 Stunden insgesamt.
Hat jemand einen Tipp für uns? Eine Anregung? Ich komme einfach auf keinen grünen Zweig.
Das erste Dramajahr will ich gar nicht ausführlich schildern, nur in Stichworten: Nicht ohne meine Mama, nicht ohne mein Tragetuch und länger als eine halbe Stunde am Stück schlafen ist was für Warmduscher.
Unser Problem im Moment ist folgendes: Der Krümel geht so gut wie nie vor 22 Uhr, eher zwischen 23 und 24 Uhr schlafen. Das ist nun schon seit dem Frühsommer so. Unser erster Gedanke als die Phase länger als zwei Wochen dauerte war: Mittagsschlaf abschaffen. Das hatte er ohnehin schon selbst begonnen, da er sehr spät, also zwischen 15 und 16 Uhr müde wurde. Einige Zeit lief das auch prima, allerdings nur tagsüber. Denn, je früher er abends schlafen geht, desto unruhiger und unbeständiger schläft er. Er braucht erst einmal eine Woche um überhaupt wieder in den Rhythmus reinzukommen und abends nicht nochmal aufzustehen. Wenn wir das geschafft haben, schläft er zwar um sieben, wird dann aber alle halbe Stunde wach, kommt nicht richtig zur Ruhe. Erst ab Mitternacht ist dann meistens Ruhe bis auf ein, zwei Weiterschlafhilfen.
Seit zwei Monaten ist er aber wieder richtig müde Mittags, will auch deutlich früher schlafen. Er schläft ungefähr von 12 bis 14 Uhr, ist dann aber Abends auch nicht vor 22 Uhr müde. Ich mag ihm so nicht den Mittagsschlaf streichen, weil er eben wirklich deutlich müde ist. Wir machen seit einer Woche nun auch eine Eingewöhnung und da ist er dann eben nochmal müder. In der letzten Zeit ging es halbwegs, weil mein Mann noch zu Hause war und ich zwar gearbeitet habe, aber wir uns die Abende geteilt haben. Aber nun ist er wieder arbeiten und ich muss ab Jänner auch wieder.
Ich mag so nicht weitermachen. Entweder habe ich keinen Abend, weil er ab sieben Uhr im Halbstundentakt aufwacht, oder ich habe keinen Abend weil er hier rumturnt. Letzteres ist mir von den zwei Alternativen dann noch lieber, immerhin schläft er dann (meist) auch ruhiger. Wir finden nur einfach keine sinnvolle Lösung für alle. Er ist so kooperativ, er versucht abends auch wirklich ruhiger zu sein, versucht auch mal zu schlafen wenn wir streichfähig sind. Aber wie soll es klappen bevor er müde ist? Wenn er denn mal müde ist, schläft er auch sehr unkompliziert und schnell ein.
Abendritual haben wir, Badewanne, im Bademantel auf die Couch, von Papa die Füße gefönt bekommen, Buch lesen. Aber das Ganze findet halt nicht vor dem Schlafen gehen statt. Um 22 Uhr hat da keiner mehr Lust drauf. Er schläft im Durchschnitt etwa 11-12 Stunden insgesamt.
Hat jemand einen Tipp für uns? Eine Anregung? Ich komme einfach auf keinen grünen Zweig.