Beikost bei extremem Eisenmangel
Verfasst: 13.11.2013, 13:26
Hallo!
Es wird leider lang, geht aber wirklich um Beikost.
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Möglichst kurz zu unserer Situation. Unser Sohn J wurde im Mai 2013 in Schwangerschaftswoche 35/3 per Kaiserschnitt geboren da er schlecht versorgt war. Er wog bei der Geburt 1680g bei 43 cm. Er lag im Wärmebett, hatte eine Magensonde und wurde im Krankenhaus per Flasche gefüttert und auch zugefüttert,da meine Milch nicht reichte. Anlegen klappte im Krankenhaus schon nur mit Stillhütchen.
Nach drei Wochen Krankenhaus schafften wir es zu Hause mit Hilfe meiner Hebamme und einer Stillberaterin vom zufüttern und abpumpen wegzukommen. Seit Mitte Juni wird J nun mit Stillhütchen voll gestillt. Seine Gewichtentwicklung ist laut Kinderarzt und Hebamme unauffällig. Er wog vorgestern 6300g bei 65 cm.
Unser aktuelles Problem ist aber nicht das Stillen, sondern die Beikost. J und ich sind seit 05.11.13 stationär im Krankenhaus, da unserem Kinderarzt die stark vorgewölbte Fontanelle Sorgen machte, als wir mit J wegen eines fiebrigen Infekts dort waren. Mehrere Blutabnahmen, eine Lumbalpunktion und ein MRT später, erhielten wir die Diagnose, dass J zu viel Flüssigkeit ums Gehirn hat, was wahrscheinlich durch seinen starken Eisenmangel verursacht wird. Jetzt wird J mit Eisentropfen, einem entwässerndem Medikament und eventuell noch weiteren Lumbalpunktionen behandelt.
Nun hat uns die Stillberaterin im Krankenhaus geraten umgehend mit der klassischen Beikosteinführung nach dem Beikostplan zu beginnen, da J dringend Möhrenbrei?? wegen seines Eisenmangels bräuchte. Da J bis vor einigen Tagen noch alles sofort wieder aus dem Mund geschoben hat, könnten wir den Möhrenbrei auch mit Wasser verdünnt in der Flasche geben. Dies werde ich sicher nicht tun, dafür haben wir zu lange ums stillen gekämpft.
Eigentlich hatten wir an einen Beikoststart im Sinne von BLW gedacht. Da J sicherlich Eisen benötigt, würde ich auch Brei füttern, wenn es sein muss, aber wäre es da nicht sinnvoll eisenreichen Brei zu füttern? Oder könnte man auch eisenreiches Fingerfood anbieten. Was wäre hier geeignet? In den letzten Tagen zeigt J auch die Anzeichen von Beikostreife. Er versucht mir mein Essen aus der Hand zu nehmen und daran zu lutschen. Er hatte schon Brötchen, Birne und Mandarine ( vom Teller geklaut).
Welche Vorgehensweise zur Beikosteinführung würdet ihr in unserem Fall empfehlen?
Vielen Dank
Brianna
Es wird leider lang, geht aber wirklich um Beikost.
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Möglichst kurz zu unserer Situation. Unser Sohn J wurde im Mai 2013 in Schwangerschaftswoche 35/3 per Kaiserschnitt geboren da er schlecht versorgt war. Er wog bei der Geburt 1680g bei 43 cm. Er lag im Wärmebett, hatte eine Magensonde und wurde im Krankenhaus per Flasche gefüttert und auch zugefüttert,da meine Milch nicht reichte. Anlegen klappte im Krankenhaus schon nur mit Stillhütchen.
Nach drei Wochen Krankenhaus schafften wir es zu Hause mit Hilfe meiner Hebamme und einer Stillberaterin vom zufüttern und abpumpen wegzukommen. Seit Mitte Juni wird J nun mit Stillhütchen voll gestillt. Seine Gewichtentwicklung ist laut Kinderarzt und Hebamme unauffällig. Er wog vorgestern 6300g bei 65 cm.
Unser aktuelles Problem ist aber nicht das Stillen, sondern die Beikost. J und ich sind seit 05.11.13 stationär im Krankenhaus, da unserem Kinderarzt die stark vorgewölbte Fontanelle Sorgen machte, als wir mit J wegen eines fiebrigen Infekts dort waren. Mehrere Blutabnahmen, eine Lumbalpunktion und ein MRT später, erhielten wir die Diagnose, dass J zu viel Flüssigkeit ums Gehirn hat, was wahrscheinlich durch seinen starken Eisenmangel verursacht wird. Jetzt wird J mit Eisentropfen, einem entwässerndem Medikament und eventuell noch weiteren Lumbalpunktionen behandelt.
Nun hat uns die Stillberaterin im Krankenhaus geraten umgehend mit der klassischen Beikosteinführung nach dem Beikostplan zu beginnen, da J dringend Möhrenbrei?? wegen seines Eisenmangels bräuchte. Da J bis vor einigen Tagen noch alles sofort wieder aus dem Mund geschoben hat, könnten wir den Möhrenbrei auch mit Wasser verdünnt in der Flasche geben. Dies werde ich sicher nicht tun, dafür haben wir zu lange ums stillen gekämpft.
Eigentlich hatten wir an einen Beikoststart im Sinne von BLW gedacht. Da J sicherlich Eisen benötigt, würde ich auch Brei füttern, wenn es sein muss, aber wäre es da nicht sinnvoll eisenreichen Brei zu füttern? Oder könnte man auch eisenreiches Fingerfood anbieten. Was wäre hier geeignet? In den letzten Tagen zeigt J auch die Anzeichen von Beikostreife. Er versucht mir mein Essen aus der Hand zu nehmen und daran zu lutschen. Er hatte schon Brötchen, Birne und Mandarine ( vom Teller geklaut).
Welche Vorgehensweise zur Beikosteinführung würdet ihr in unserem Fall empfehlen?
Vielen Dank
Brianna