Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Verfasst: 11.10.2013, 23:18
Hallo an alle,
bei meinen drei Jungs, die bald 11 Monate werden, geht es nun darum, ihnen die 1-2 (zwei meist 2, einer meist nur 1) Fläschchen in der Nacht abzugewöhnen.
Nicht nur, weil mir allmählich die Puste ausgeht (das tut es schon länger), sondern mittlerweile habe ich ein gutes Gefühl dabei, was vor einigen Monaten noch nicht da war. Mein Eindruck ist nun tatsächlich, dass es hauptsächlich Gewöhnung ist und sie eben alle 4 Stunden ihren Blutzuckerspiegel halten müssen.
Manchmal wird aber auch einfach eine Wasserflasche akzeptiert oder auch verdünnte Milch (allerdings mit dem Resultat, dass sie morgens alle nass sind).
Wie habt Ihr Eure Kinder von der Nachtflasche bzw. dem nächtlichen Stillen entwöhnt?
Es scheint für die Entwöhnung ja wichtig zu sein, dass sie tagsüber genug essen. Ich bin mir da nicht sicher, weil es bei uns alles grad etwas chaotisch läuft, daher stelle ich meine Frage auch im Beikost-Unterforum.
Da hier das Thema Beikost nicht so schematisch gesehen wird wie so häufig, fänd ich Eure Einschätzung interessant.
Sie waren mit 6 Monaten beikostreif, ich habe bis dahin nach Bedarf gefüttert, also versucht, auch beim Fläschchen-geben so nah wie möglich am Stillen zu sein.
Es hat sich von allein oft ein Rhythmus ergeben, doch seit der Beikostaufnahme geht das eben etwas durcheinander, obwohl ich wir zumindest grob einen Rhythmus haben und ich den auch noch etwas verstetigen möchte.
Im großen und ganzen sehe ich das aber gelassen, weil ich denke, dass es eben ein Umstellungsprozess ist. Das viele neue Essen (sie sind sehr neugierig, was unseren Familientisch anbelangt, und wollen alles Mögliche probieren) ist für sie sehr aufregend, habe ich den Eindruck. Das Abendfläschchen (oder auch eins am Nachmittag) scheint sie zu beruhigen.
Ich weiß aber, dass das häufig als "Rückfall zum Fläschchen" gesehen wird. Seht Ihr das auch so?
Insgesamt frage ich mich: Ist es in Ordnung, wenn ich in dem Alter noch ganz wild FIngerfood, Brei und Milchfläschchen je nach Bedarf anbiete?
Es ist momentan etwas schwierig - ich muss ständig rausfinden, was grad angesagt ist. Mal wird Brei gern genommen (oft nachmittags),
mal nur Fingerfood (oft mittags). Ein Fläschchen scheinen sie tagsüber zwischendrin noch zu brauchen, wobei sich das grad auch wieder ändert... (puh, ich komm echt manchmal nicht hinterher bei all den Veränderungen der Kleinen).
Durch diese wilde Mixtur - und dann auch noch bei dreien - fällt mir die Einschätzung manchmal schwer, ob sie nun genug gegessen haben,
um gut durch die Nacht zu kommen.
Momentan bekommen sie zwischen 5 und 6 Mahlzeiten - auch das schwankt grad.
- Sie trinken meist gegen 5:30/6:00 morgens ihr erstes Fläschchen (200 ml, manchmal aber auch weniger)
- Dann nochmal gegen 9 Uhr (das möchte ich aber jetzt wegfallen lassen zugunsten von Brot mit Mandelmus/Frischkäse/Butter und Obst; sie essen sehr gerne Brot).
- Gegen 11-12 Uhr gibt es Mittag. Oft lieber Fingerfood als Brei. Davon essen sie dann aber entweder nicht genug oder das Gemüse + die Kartoffeln haben zu wenig Kalorien. Ich will nun etwas mehr Dinge kochen, die sie in die Hand nehmen können, aber dennoch reichhaltiger sind wie z.B. Bratlinge.
Bisher habe ich Fisch und Fleisch noch nicht als Fingerfood angeboten, da das im Brei bisher ging bzw. Fisch gibts eh erst seit neuestem. Mach ich aber jetzt auch als Fingerfood.
- Nachmittags kriegen sie grundsätzlich aber GOB, aber manchmal wollen sie das nicht, sondern nehmen eine Milchflasche.
- Wenn sie nachmittags GOB hatten, wollen sie auf jeden Fall abends eine Milchflasche (gegen 18 Uhr). Wenn sie nachmittags aber ne Flasche hatten, essen sie Milch-Getreide-Brei.
Aber auch hier: zu wenig! Auf jeden Fall keine 200 mg, eher nur die Hälfte, wenn überhaupt.
- Um 19:30 kriegen sie daher noch vor dem Einschlafen eine Milchflasche (140-200 ml).
Das sind also 6 Mahlzeiten am Tag, manchmal schlafen sie allerdings auch länger, dann verschiebt sich das Ganze und sie haben nur 5 Mahlzeiten. Von der Anzahl her müsste das dennoch reichen, um durch die Nacht zu kommen, oder?
Momentan kommen zwei meist nochmal um 22:30 (der dritte allerdings oftmals später oder gar nicht, sondern erst zur nächsten Runde).
Und dann nochmal um 2:30 oder auch später - jedenfalls gibt es da immer noch eine Flasche vor der ersten 5:30-Flasche.
Da jetzt auch die Zähnchen kommen, möchte ich sowohl die Einschlafflasche abends anders geben (ich weiß das erst seit kurzem, dass das FLaschen-Einschlafritual ungesund ist) als auch die Nachtflaschen wegfallen lassen.
Aber kann ich erwarten, dass sie tatsächlich von 19:30 bis 6 Uhr ohne was zu essen schlafen? Ich hab was von 8 Stunden gelesen, in dem Alter.
Danke schonmal und liebe Grüße!
Drillingsmama
bei meinen drei Jungs, die bald 11 Monate werden, geht es nun darum, ihnen die 1-2 (zwei meist 2, einer meist nur 1) Fläschchen in der Nacht abzugewöhnen.
Nicht nur, weil mir allmählich die Puste ausgeht (das tut es schon länger), sondern mittlerweile habe ich ein gutes Gefühl dabei, was vor einigen Monaten noch nicht da war. Mein Eindruck ist nun tatsächlich, dass es hauptsächlich Gewöhnung ist und sie eben alle 4 Stunden ihren Blutzuckerspiegel halten müssen.
Manchmal wird aber auch einfach eine Wasserflasche akzeptiert oder auch verdünnte Milch (allerdings mit dem Resultat, dass sie morgens alle nass sind).
Wie habt Ihr Eure Kinder von der Nachtflasche bzw. dem nächtlichen Stillen entwöhnt?
Es scheint für die Entwöhnung ja wichtig zu sein, dass sie tagsüber genug essen. Ich bin mir da nicht sicher, weil es bei uns alles grad etwas chaotisch läuft, daher stelle ich meine Frage auch im Beikost-Unterforum.
Da hier das Thema Beikost nicht so schematisch gesehen wird wie so häufig, fänd ich Eure Einschätzung interessant.
Sie waren mit 6 Monaten beikostreif, ich habe bis dahin nach Bedarf gefüttert, also versucht, auch beim Fläschchen-geben so nah wie möglich am Stillen zu sein.
Es hat sich von allein oft ein Rhythmus ergeben, doch seit der Beikostaufnahme geht das eben etwas durcheinander, obwohl ich wir zumindest grob einen Rhythmus haben und ich den auch noch etwas verstetigen möchte.
Im großen und ganzen sehe ich das aber gelassen, weil ich denke, dass es eben ein Umstellungsprozess ist. Das viele neue Essen (sie sind sehr neugierig, was unseren Familientisch anbelangt, und wollen alles Mögliche probieren) ist für sie sehr aufregend, habe ich den Eindruck. Das Abendfläschchen (oder auch eins am Nachmittag) scheint sie zu beruhigen.
Ich weiß aber, dass das häufig als "Rückfall zum Fläschchen" gesehen wird. Seht Ihr das auch so?
Insgesamt frage ich mich: Ist es in Ordnung, wenn ich in dem Alter noch ganz wild FIngerfood, Brei und Milchfläschchen je nach Bedarf anbiete?
Es ist momentan etwas schwierig - ich muss ständig rausfinden, was grad angesagt ist. Mal wird Brei gern genommen (oft nachmittags),
mal nur Fingerfood (oft mittags). Ein Fläschchen scheinen sie tagsüber zwischendrin noch zu brauchen, wobei sich das grad auch wieder ändert... (puh, ich komm echt manchmal nicht hinterher bei all den Veränderungen der Kleinen).
Durch diese wilde Mixtur - und dann auch noch bei dreien - fällt mir die Einschätzung manchmal schwer, ob sie nun genug gegessen haben,
um gut durch die Nacht zu kommen.
Momentan bekommen sie zwischen 5 und 6 Mahlzeiten - auch das schwankt grad.
- Sie trinken meist gegen 5:30/6:00 morgens ihr erstes Fläschchen (200 ml, manchmal aber auch weniger)
- Dann nochmal gegen 9 Uhr (das möchte ich aber jetzt wegfallen lassen zugunsten von Brot mit Mandelmus/Frischkäse/Butter und Obst; sie essen sehr gerne Brot).
- Gegen 11-12 Uhr gibt es Mittag. Oft lieber Fingerfood als Brei. Davon essen sie dann aber entweder nicht genug oder das Gemüse + die Kartoffeln haben zu wenig Kalorien. Ich will nun etwas mehr Dinge kochen, die sie in die Hand nehmen können, aber dennoch reichhaltiger sind wie z.B. Bratlinge.
Bisher habe ich Fisch und Fleisch noch nicht als Fingerfood angeboten, da das im Brei bisher ging bzw. Fisch gibts eh erst seit neuestem. Mach ich aber jetzt auch als Fingerfood.
- Nachmittags kriegen sie grundsätzlich aber GOB, aber manchmal wollen sie das nicht, sondern nehmen eine Milchflasche.
- Wenn sie nachmittags GOB hatten, wollen sie auf jeden Fall abends eine Milchflasche (gegen 18 Uhr). Wenn sie nachmittags aber ne Flasche hatten, essen sie Milch-Getreide-Brei.
Aber auch hier: zu wenig! Auf jeden Fall keine 200 mg, eher nur die Hälfte, wenn überhaupt.
- Um 19:30 kriegen sie daher noch vor dem Einschlafen eine Milchflasche (140-200 ml).
Das sind also 6 Mahlzeiten am Tag, manchmal schlafen sie allerdings auch länger, dann verschiebt sich das Ganze und sie haben nur 5 Mahlzeiten. Von der Anzahl her müsste das dennoch reichen, um durch die Nacht zu kommen, oder?
Momentan kommen zwei meist nochmal um 22:30 (der dritte allerdings oftmals später oder gar nicht, sondern erst zur nächsten Runde).
Und dann nochmal um 2:30 oder auch später - jedenfalls gibt es da immer noch eine Flasche vor der ersten 5:30-Flasche.
Da jetzt auch die Zähnchen kommen, möchte ich sowohl die Einschlafflasche abends anders geben (ich weiß das erst seit kurzem, dass das FLaschen-Einschlafritual ungesund ist) als auch die Nachtflaschen wegfallen lassen.
Aber kann ich erwarten, dass sie tatsächlich von 19:30 bis 6 Uhr ohne was zu essen schlafen? Ich hab was von 8 Stunden gelesen, in dem Alter.
Danke schonmal und liebe Grüße!
Drillingsmama