Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Verfasst: 05.10.2013, 11:14
Ich weiß, es ist noch zu früh, um genaue Pläne aufzustellen - mein zweites Baby kommt erst im Januar.
Trotzdem möchte ich jetzt schon einige Tipps und Erfahrungen sammeln, um mich besser drauf einstellen zu können und evtl. nach und nach auch schon benöigtes Zubehör anzuschaffen.
Es wird so sein, dass ich direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen werde, mein Mann hat ab Geburt ein Jahr Elternzeit und kann sich dann um beide Kinder kümmern.
Bei meinem Sohn vor 7 Jahren hatte ich mir kaum Gedanken darum gemacht, ich hab noch studiert und war nach 7 Wochen wieder in der Uni. Die Zeiten konnte ich so legen, dass möglichst wenige Stillmahlzeiten ausfielen und so habe ich dann 2 -3 Mahlzeiten in der Woche mit der avent isis abgepumpt und mit den dazu passenden Flaschen gefüttert. Einen Schnuller hatte mein Sohn auch, damit er sein Saugbedürfnis auch während er betreut wurde, stillen konnte. Mit 4 Monaten hat er die Flasche (und auch Alternativen wie Löffel und Becher) verweigert, so dass meine Mutter mich dann mit Baby in die Uni begleitet habe und ich zwischendurch stillen konnte. Im nàchsten Semsester hat er dann schon recht viel Beikost gegessen und wir haben ohne Probleme etwa 2 Jahre und 8 Monate gestillt, bis er sich selbst abgestillt hat. Also alles ganz unproblematisch, ich hatte nie Stillprobleme und meine Brüste haben auch immer recht lange durchgehalten, so dass ich nie unterwegs pumpen musste.
Diesmal sieht es etwas anders aus, aber ich möchte trotzdem wieder vollstillen. Folgende Unsicherheiten habe ich noch:
Die Zeiten meiner Abwesenheit:
inzwischen bin ich Lehrerin im Referendariat. Ich habe auf 4 Tage verteilt 14 Unterrichsstunden, die Schule ist mit dem Auto 10 Minuten entfernt. Aber ich habe kaum Einfluss auf meinen Stundenplan, der Unterricht kann also durchaus schön verteilt zwischen 8 und 16 Uhr liegen und im schlechtesten Fall so, dass ich auch nicht zwischendurch nach Hause kann. Wie das aussieht, werde ichauch erst wissen, wenn ich nach dem Mutterschutz wieder zurück bin.
Dann habe ich noch einen langen Seminartag, da werde ich das Baby wohl mitnehmen. Und die viele Arbeitszeit zu Hause ist ja erst recht kein Problem, mein Mann ist ja zu Hause und Stillen kann ich dann ja nach Bedarf.
Das Pumpen :
Fand ich vor 7 Jahren sehr mühsam. Ich hab mit der avent recht wenig rausbekommen und brauchte immer viele Male, um die etwa 60- 70 ml für eine der drei Mahlzeiten zusammenzubekommen. Das war sehr stressig und diesmal werde ich ja viel mehr Mahlzeiten in der Woche brauchen. Wäre da eine elektrische Pumpe besser? Gibt es besonders empfehlenswerte Modelle?
Das Füttern:
Grundsätzlich fände ich eine stillfreundlichere Methode als die Flasche besser, kann mir diese Methoden allerdings nicht wirklich als Alltagspraktikabel vorstellen. Mein Mann möchte ja auch nicht nur zu Hause sitzen, sondern auch so Dinge wie Babyschwimmen machen, er muss das große Kind von der Schule abholen, möchte vielleicht zum Spielplatz gehen - als Stillmama alles unkompliziert, aber er raucht dann ja auch gut transportables Equipment. Wie kann man das am besten lösen ?
Die Stillpausen :
ich weiß, dass mir stillpausen zustehen, allerdings kann ich mir nicht gut vorstellen, wie sich das in der Schule umsetzen lässt. Mehr Freistunden im Stundenplan verlängern ja wieder meine Abwesenheit, Raum zum Abpumpen wird es dort nicht geben und ich müsste das ganze Pumpzeug mitschleppen und lagern. Kind vorbeibringen wird auch nicht so gut klappen, mein Mann hat dann kein Auto und ja auch noch das andere Kind zu betreuen.
Schnuller :
hat mein Sohn nie so sonderlich viel gebraucht, müsste das Baby nicht betreut werden, würde ich wohl keinen anbieten, aber macht es das nicht evtl. für meinen Mann einfacher, wenn er einen Schnuller anbieten kann?
Gibt es hier überhaupt Mamas, die so früh wieder gearbeitet haben, vielleicht sogar an der Schule? Wie habt ihr all das organisiert?
Trotzdem möchte ich jetzt schon einige Tipps und Erfahrungen sammeln, um mich besser drauf einstellen zu können und evtl. nach und nach auch schon benöigtes Zubehör anzuschaffen.
Es wird so sein, dass ich direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen werde, mein Mann hat ab Geburt ein Jahr Elternzeit und kann sich dann um beide Kinder kümmern.
Bei meinem Sohn vor 7 Jahren hatte ich mir kaum Gedanken darum gemacht, ich hab noch studiert und war nach 7 Wochen wieder in der Uni. Die Zeiten konnte ich so legen, dass möglichst wenige Stillmahlzeiten ausfielen und so habe ich dann 2 -3 Mahlzeiten in der Woche mit der avent isis abgepumpt und mit den dazu passenden Flaschen gefüttert. Einen Schnuller hatte mein Sohn auch, damit er sein Saugbedürfnis auch während er betreut wurde, stillen konnte. Mit 4 Monaten hat er die Flasche (und auch Alternativen wie Löffel und Becher) verweigert, so dass meine Mutter mich dann mit Baby in die Uni begleitet habe und ich zwischendurch stillen konnte. Im nàchsten Semsester hat er dann schon recht viel Beikost gegessen und wir haben ohne Probleme etwa 2 Jahre und 8 Monate gestillt, bis er sich selbst abgestillt hat. Also alles ganz unproblematisch, ich hatte nie Stillprobleme und meine Brüste haben auch immer recht lange durchgehalten, so dass ich nie unterwegs pumpen musste.
Diesmal sieht es etwas anders aus, aber ich möchte trotzdem wieder vollstillen. Folgende Unsicherheiten habe ich noch:
Die Zeiten meiner Abwesenheit:
inzwischen bin ich Lehrerin im Referendariat. Ich habe auf 4 Tage verteilt 14 Unterrichsstunden, die Schule ist mit dem Auto 10 Minuten entfernt. Aber ich habe kaum Einfluss auf meinen Stundenplan, der Unterricht kann also durchaus schön verteilt zwischen 8 und 16 Uhr liegen und im schlechtesten Fall so, dass ich auch nicht zwischendurch nach Hause kann. Wie das aussieht, werde ichauch erst wissen, wenn ich nach dem Mutterschutz wieder zurück bin.
Dann habe ich noch einen langen Seminartag, da werde ich das Baby wohl mitnehmen. Und die viele Arbeitszeit zu Hause ist ja erst recht kein Problem, mein Mann ist ja zu Hause und Stillen kann ich dann ja nach Bedarf.
Das Pumpen :
Fand ich vor 7 Jahren sehr mühsam. Ich hab mit der avent recht wenig rausbekommen und brauchte immer viele Male, um die etwa 60- 70 ml für eine der drei Mahlzeiten zusammenzubekommen. Das war sehr stressig und diesmal werde ich ja viel mehr Mahlzeiten in der Woche brauchen. Wäre da eine elektrische Pumpe besser? Gibt es besonders empfehlenswerte Modelle?
Das Füttern:
Grundsätzlich fände ich eine stillfreundlichere Methode als die Flasche besser, kann mir diese Methoden allerdings nicht wirklich als Alltagspraktikabel vorstellen. Mein Mann möchte ja auch nicht nur zu Hause sitzen, sondern auch so Dinge wie Babyschwimmen machen, er muss das große Kind von der Schule abholen, möchte vielleicht zum Spielplatz gehen - als Stillmama alles unkompliziert, aber er raucht dann ja auch gut transportables Equipment. Wie kann man das am besten lösen ?
Die Stillpausen :
ich weiß, dass mir stillpausen zustehen, allerdings kann ich mir nicht gut vorstellen, wie sich das in der Schule umsetzen lässt. Mehr Freistunden im Stundenplan verlängern ja wieder meine Abwesenheit, Raum zum Abpumpen wird es dort nicht geben und ich müsste das ganze Pumpzeug mitschleppen und lagern. Kind vorbeibringen wird auch nicht so gut klappen, mein Mann hat dann kein Auto und ja auch noch das andere Kind zu betreuen.
Schnuller :
hat mein Sohn nie so sonderlich viel gebraucht, müsste das Baby nicht betreut werden, würde ich wohl keinen anbieten, aber macht es das nicht evtl. für meinen Mann einfacher, wenn er einen Schnuller anbieten kann?
Gibt es hier überhaupt Mamas, die so früh wieder gearbeitet haben, vielleicht sogar an der Schule? Wie habt ihr all das organisiert?