stillen, gewichtszunahme und einseitigkeit
Verfasst: 30.09.2013, 22:33
Hallo zusammen,
ich melde mich, weil ich mir Sorgen mache, einmal wg. der Gewichtszunahme bei meiner Maus und wg. Einseitigkeit bei mir.
Also, meine Kleine wurde am 28.7.2013 nach Sektio wg. Geburtsstillstand nach 3 Tage Wehen und vorzeitigem Blasensprung geboren. Anfangsgewicht 3810 g. Entlassen wurden wir mit 3570 g, da hatte sie gerade angefangen wieder zuzunehmen. Milcheinschuss am 3. Tag, beide Seiten. Das Unglueck und meine Verunsicherung starteten mit der Nachsorgehebamme. Diese kam leider erst nach 4 Tagen, hat gewogen und sie hatte abgenommen 3500 g. Sie empfahl mir dann zuzufuettern, ich waere nicht so gut beisammen wg. OP und Eisenwert. Wenn ich nicht zufuettere, muesste der naechste Wert bei 3700 g liegen. Ich habe mich gegen das Zufuettern und fuer Vollstillen entschieden und habe mich so unter Druck gesetzt gefuehlt. Irgendwie haben wir die 200 g geschafft und danach war das Thema fuer sie gegessen. Leider habe ich ohne Absicht anfangs mehr rechts angelegt, habe gemerkt das links nicht so viel hat und dachte, kuemmere ich mich spaeter drum, wichtig ist nur das Zunehmen. Und irgendwie lehnt sie die linke Brust seitdem ab.
Gewichtzunahme war nach 1 Monat bei 4160 g, nach 6 Wochen bei der U3 4340 g (6.9.). Kinderarzt war zufrieden. Dieses Anfangsgewicht, als sie nochmals abgenommen hat, hat mich ziemlich verunsichert, so dass ich nochmal zum Wiegen vor 10 Tagen war. Da hatte sie 4580 g (18.9. Muetterberatung), also nur 240 g in 2 Wochen. Da wurde mir schon wieder gesagt, koennte mehr sein, und ich bin natuerlich wieder voll verunsichert. Vor allem weiss ich nicht genau, ob ich die Woche wieder wiegen gehen soll o. vertrauen soll (plaediert mein Mann fuer), dass sie zunimmt o. wieder eine Waage ausleihen soll, hatte ich anfangs schon mal.
2. Problem ist wie schon kurz angerissen die linke Brust. Die hat sie zwischenzeitlich nur angebruellt. Ich habe mir dann eine Pumpe besorgt, um die Milchbildung wieder anzuregen, seitdem trinkt sie wieder, aber rechts ist nach wie vor deutlich mehr. Ich kann links auch nur in Rueckenhaltung stillen, nicht in der Wiege, das macht sie nicht. Das geht nur, wenn die Brust gerade viel Milch hat (morgens z.B.). Ich nehme auch nach wie vor Bockshornkleekapseln, lasse ich die weg, wird die Milch weniger. Das trau ich mich nicht, obwohl mir anscheinend von dem Zeug schwindlig wird. Mein Wunsch ist weiterhin voll zu stillen, deshalb mache ich es. Stillen tun wir unheimlich viel ca. 10 - 12 x am Tag. Ich habe heute von 7.30 - 21.00 3 h nicht gestillt. Klar sie nuckelt teilweise auch, aber sie braucht auch fuers Trinken noch sehr lang. Ich hoere ja, wenn sie schluckt. Cluster feeding jeden abend. Nachts kommt sie ca. 4x. Laengstes stillfreies Intervall 4 - 5 h. Ich bin mir immer noch unsicher, ob sie sich holt, was sie braucht. Ich verstehe auch nicht, warum die linke Brust nicht richtig in Gang kommt. Es war auch einmal so, dass wieder etwas mehr da war, sie das auch gestillt hat und nach 3 Tagen war es wieder weniger. Also habe ich wieder mehr gepumpt.
Ich habe schon einmal bei meinem Sohn vor 7 Jahren erfolgreich gestillt bis zum 20. Monat, dann zum Schluss mit Beikost. Deswegen verstehe ich gerade auch nicht, warum es diesmal so ein Problem ist.
Koennt Ihr mir helfen? Kann ich statt der Bockshornkleekapseln etwas anderes nehmen?
Ach so, bei der Stillberaterin hier vor Ort war ich schon. Die meinte alles in Ordnung, ich soll nur zusehen, dass sie auch mehr an die Hintermilch gelangt. Bin mir da teilweise nicht sicher, ob sie das macht. Beim Pumpen nach Stillen bekomme ich bei der "schlechten" Seite immer um die 20 ml. Ich stille immer beide Seiten, sie trinkt gern beide. Die Maus hat immer noch sehr viele Stuhlwindeln ca. 5 - 6 pro Tag. Da wurde mir auch schon gesagt, dass sie zu viel Vordermilch erwischt.
Wie mache ich am besten weiter?
Vielen Dank fuer Eure Hilfe, das belastet mich schon sehr, und ich wuerde gern, etwas mehr Vertrauen in meine Maus und mich entwickeln.
albany
ich melde mich, weil ich mir Sorgen mache, einmal wg. der Gewichtszunahme bei meiner Maus und wg. Einseitigkeit bei mir.
Also, meine Kleine wurde am 28.7.2013 nach Sektio wg. Geburtsstillstand nach 3 Tage Wehen und vorzeitigem Blasensprung geboren. Anfangsgewicht 3810 g. Entlassen wurden wir mit 3570 g, da hatte sie gerade angefangen wieder zuzunehmen. Milcheinschuss am 3. Tag, beide Seiten. Das Unglueck und meine Verunsicherung starteten mit der Nachsorgehebamme. Diese kam leider erst nach 4 Tagen, hat gewogen und sie hatte abgenommen 3500 g. Sie empfahl mir dann zuzufuettern, ich waere nicht so gut beisammen wg. OP und Eisenwert. Wenn ich nicht zufuettere, muesste der naechste Wert bei 3700 g liegen. Ich habe mich gegen das Zufuettern und fuer Vollstillen entschieden und habe mich so unter Druck gesetzt gefuehlt. Irgendwie haben wir die 200 g geschafft und danach war das Thema fuer sie gegessen. Leider habe ich ohne Absicht anfangs mehr rechts angelegt, habe gemerkt das links nicht so viel hat und dachte, kuemmere ich mich spaeter drum, wichtig ist nur das Zunehmen. Und irgendwie lehnt sie die linke Brust seitdem ab.
Gewichtzunahme war nach 1 Monat bei 4160 g, nach 6 Wochen bei der U3 4340 g (6.9.). Kinderarzt war zufrieden. Dieses Anfangsgewicht, als sie nochmals abgenommen hat, hat mich ziemlich verunsichert, so dass ich nochmal zum Wiegen vor 10 Tagen war. Da hatte sie 4580 g (18.9. Muetterberatung), also nur 240 g in 2 Wochen. Da wurde mir schon wieder gesagt, koennte mehr sein, und ich bin natuerlich wieder voll verunsichert. Vor allem weiss ich nicht genau, ob ich die Woche wieder wiegen gehen soll o. vertrauen soll (plaediert mein Mann fuer), dass sie zunimmt o. wieder eine Waage ausleihen soll, hatte ich anfangs schon mal.
2. Problem ist wie schon kurz angerissen die linke Brust. Die hat sie zwischenzeitlich nur angebruellt. Ich habe mir dann eine Pumpe besorgt, um die Milchbildung wieder anzuregen, seitdem trinkt sie wieder, aber rechts ist nach wie vor deutlich mehr. Ich kann links auch nur in Rueckenhaltung stillen, nicht in der Wiege, das macht sie nicht. Das geht nur, wenn die Brust gerade viel Milch hat (morgens z.B.). Ich nehme auch nach wie vor Bockshornkleekapseln, lasse ich die weg, wird die Milch weniger. Das trau ich mich nicht, obwohl mir anscheinend von dem Zeug schwindlig wird. Mein Wunsch ist weiterhin voll zu stillen, deshalb mache ich es. Stillen tun wir unheimlich viel ca. 10 - 12 x am Tag. Ich habe heute von 7.30 - 21.00 3 h nicht gestillt. Klar sie nuckelt teilweise auch, aber sie braucht auch fuers Trinken noch sehr lang. Ich hoere ja, wenn sie schluckt. Cluster feeding jeden abend. Nachts kommt sie ca. 4x. Laengstes stillfreies Intervall 4 - 5 h. Ich bin mir immer noch unsicher, ob sie sich holt, was sie braucht. Ich verstehe auch nicht, warum die linke Brust nicht richtig in Gang kommt. Es war auch einmal so, dass wieder etwas mehr da war, sie das auch gestillt hat und nach 3 Tagen war es wieder weniger. Also habe ich wieder mehr gepumpt.
Ich habe schon einmal bei meinem Sohn vor 7 Jahren erfolgreich gestillt bis zum 20. Monat, dann zum Schluss mit Beikost. Deswegen verstehe ich gerade auch nicht, warum es diesmal so ein Problem ist.
Koennt Ihr mir helfen? Kann ich statt der Bockshornkleekapseln etwas anderes nehmen?
Ach so, bei der Stillberaterin hier vor Ort war ich schon. Die meinte alles in Ordnung, ich soll nur zusehen, dass sie auch mehr an die Hintermilch gelangt. Bin mir da teilweise nicht sicher, ob sie das macht. Beim Pumpen nach Stillen bekomme ich bei der "schlechten" Seite immer um die 20 ml. Ich stille immer beide Seiten, sie trinkt gern beide. Die Maus hat immer noch sehr viele Stuhlwindeln ca. 5 - 6 pro Tag. Da wurde mir auch schon gesagt, dass sie zu viel Vordermilch erwischt.
Wie mache ich am besten weiter?
Vielen Dank fuer Eure Hilfe, das belastet mich schon sehr, und ich wuerde gern, etwas mehr Vertrauen in meine Maus und mich entwickeln.
albany