Eisenmangel bei Vollstillen über den 6. Monat hinaus?
Verfasst: 26.09.2013, 18:02
Kind klein hatte heute U5, der junge Mann (das Kind, nicht der Kinderarzt) ist nicht gerade begeistert von Brei. Sprich er isst einfach mal keinen. Insofern wird er noch voll gestillt (ist jetzt 6 1/2 Monate) und bekommt jeden Tag mal was Fingerfoodmäßig von mir in die Hand gedrückt. Ein bisschen gedünstetes Gemüse, Dinkelstange, Kartoffel, sowas halt. Wird alles begeistert ausgelutscht, bis die böse Schwerkraft es zum Boden befördert.
Also ganz entspannt a la baby led weaning. Und hätte mir jetzt auch bis zum 1. Geburtstag keine weiteren Sorgen gemacht, da sich die Fingerfoodmenge ja hoffentlich mit der Zeit steigern würde.
Der Kinderarzt war jetzt von dieser Ernährung allerdings gar nicht begeistert und hat uns eine schöne Überweisung zu einer Ernährungsberatung ausgestellt.
Mag da nicht hin und geh da auch nicht hin. Man muss dem Kind jetzt doch nicht mit Gewalt das "Essen" beibringen. Der Kinderarzt redete was von Eisenmangel und co. Also, kein nachgewiesener Eisenmangel, keine Anämie festgestellt, einfach nur wegen Vollstillen über den 6. Monat hinaus. Nutzt es was, wenn ich drauf achte, dass ich viel Eisen zu mir nehme? Habe leider selber häufig mit Eisenmangel zu tun, aber ich kann dem ja gut entgegenwirken.
Wenn ich jetzt mit Gewalt Möhrchenbrei einflöße, da ist doch auch nicht viel Eisen drin. Oder soll ich dem zahnlosem Kind ein Steak hinstellen? Ganz nach dem Motto des Steaks, habe ich ihm vorhin dann, voll vom schlechtem Gewissen mein Kind einem Eisenmangel auszusetzen, ein Stück Rindfleisch vom Mittagessen in die Hand gedrückt. Fand er gut, hat er ausgiebig ausgelutscht. Kann man Eisen auch aus dem Fleisch herauslutschen?
Dazu muss dann aber auch wieder Vitamin C, damit es richtig aufgenommen wird, oder? Also Steak mit einer halben Zitrone.
Habt ihr irgendwo eine gute Seite, wo ich mich mal bezüglich der Nährstoffe beim weitervollstillen belesen kann. In 4 Wochen ist wieder Arzttermin, da möchte ich dann wenigstes etwas informierter beim Arzt sein.
Zur "Beikostreife" Der Kleine schluckt das angebotene Fingerfood nie. Angebotenen Brei drückt er ebenfalls wieder aus dem Mund. Es ist alles eher so, wie wenn er ein neues Spielzeug in der Hand hält, das wird ja auch zum Mund geführt. Das einzige, wo er echtes Interesse zeigt, ist am Trinken. Er trinkt mit Begeisterung Wasser aus dem Schnapsglas oder Doidy Cup, das schluckt er dann auch.
Also ganz entspannt a la baby led weaning. Und hätte mir jetzt auch bis zum 1. Geburtstag keine weiteren Sorgen gemacht, da sich die Fingerfoodmenge ja hoffentlich mit der Zeit steigern würde.
Der Kinderarzt war jetzt von dieser Ernährung allerdings gar nicht begeistert und hat uns eine schöne Überweisung zu einer Ernährungsberatung ausgestellt.
Mag da nicht hin und geh da auch nicht hin. Man muss dem Kind jetzt doch nicht mit Gewalt das "Essen" beibringen. Der Kinderarzt redete was von Eisenmangel und co. Also, kein nachgewiesener Eisenmangel, keine Anämie festgestellt, einfach nur wegen Vollstillen über den 6. Monat hinaus. Nutzt es was, wenn ich drauf achte, dass ich viel Eisen zu mir nehme? Habe leider selber häufig mit Eisenmangel zu tun, aber ich kann dem ja gut entgegenwirken.
Wenn ich jetzt mit Gewalt Möhrchenbrei einflöße, da ist doch auch nicht viel Eisen drin. Oder soll ich dem zahnlosem Kind ein Steak hinstellen? Ganz nach dem Motto des Steaks, habe ich ihm vorhin dann, voll vom schlechtem Gewissen mein Kind einem Eisenmangel auszusetzen, ein Stück Rindfleisch vom Mittagessen in die Hand gedrückt. Fand er gut, hat er ausgiebig ausgelutscht. Kann man Eisen auch aus dem Fleisch herauslutschen?
Dazu muss dann aber auch wieder Vitamin C, damit es richtig aufgenommen wird, oder? Also Steak mit einer halben Zitrone.
Habt ihr irgendwo eine gute Seite, wo ich mich mal bezüglich der Nährstoffe beim weitervollstillen belesen kann. In 4 Wochen ist wieder Arzttermin, da möchte ich dann wenigstes etwas informierter beim Arzt sein.
Zur "Beikostreife" Der Kleine schluckt das angebotene Fingerfood nie. Angebotenen Brei drückt er ebenfalls wieder aus dem Mund. Es ist alles eher so, wie wenn er ein neues Spielzeug in der Hand hält, das wird ja auch zum Mund geführt. Das einzige, wo er echtes Interesse zeigt, ist am Trinken. Er trinkt mit Begeisterung Wasser aus dem Schnapsglas oder Doidy Cup, das schluckt er dann auch.