Abstillen - aber wie??
Verfasst: 18.09.2013, 11:07
Hallo zusammen,
ich habe einen 8 Monate alten Sohn, den ich aus unterschiedlichen Gründen gerne abstillen würde.
Seit dem 5. Monat isst er Beikost, und eigentlich wollte ich ihn seit mehreren Wochen allmählich abstillen (gemäß der Infos hier aus der Linksammlung).
Das klappt aber nicht!
Zum einen hat er begonnen, nachts fast ununterbrochen zu trinken. Erst dachte ich, es liegt am Zahnen...mittlerweile hat er vier Zähne. Ein paar Wochen später hatte er die Windpocken, da dachte ich, es läge am kranksein...jetzt ist auch das vorbei, und er tut es immer noch. Er meldet sich allerspätestens alle 2 Stunden und trinkt dann mindestens 20 Minuten. Und zwar ist es ein gemächliches Trinken ("nuckel, nuckel, nuckel, schluck...(Pause)... nuckel, nuckel, nuckel, schluck... "usw.). Nach wie gesagt 20 bis 40 Minuten nehme ich ihm die Brust weg, dann schläft er weiter in seinem Bettchen (bei uns im Zimmer), bis zur nächsten Runde. Würde ich ihm die Brust nicht wegnehmen, würde er damit im Mund weiterschlafen und währendessen immer mal ein Schlückchen nehmen.
Hier bekam ich den Tipp, im Liegen zu stillen und einfach selbst weiterzuschlafen: geht aber nicht. Sobald ich einnicke (und die Brustloslasse, sodass diese wackelt...oder das Kind wackelt...ist das sehr schmerzhaft wegen der Zähne, und schon bin ich wieder wach).
Zum anderen trinkt er partout nicht aus der Flasche! Laut Kinderärztin soll er Folgemilch bekommen, nimmt er aber nicht. Egal aus welcher Flasche, mit welchem Sauger, von welcher Firma. Auch keine Pre-Milch.
Essen tut er (nach überstandener Krankheit) wieder ganz gut: Morgens Fingerfood (Z.b. Brot mit butter, gurke, Banane), mittags Gemüse (entweder Stückchen oder Brei), Nachmittags Obst-getreide-Brei und abends seit einigen Tagen Milchbrei - da geht aber auch nur eine bestimmte Sorte mit Bananengeschmack. Selbstgekochten Mich/Gries-Brei isst er nicht.
So, und jetzt ist guter Rat teuer: Laut Kinderärztin muss er unbedingt Folgemilch trinken, wenn ich abstille. Habe schon mehrfach gehört, dass wenn ich ihm die Brust einfach nicht geben würde, würde er dann schon irgendwann die Flasche nehmen. Der Hunger würde den Sauger schon reinzwingen. Zum einen finde ich das übel, mein Sohn ist es auch definitiv nicht gewohnt, dass man ihn schreien lässt oder irgendwie "zwingt".
Anderseits MUSS ich irgendwie bis nächsten Monat abgestillt haben, weil ich es arbeitstechnisch dafinitiv nicht anders hinbekomme. Mein Sohn kommt nicht in die Fremdbetreuung, sondern wird von Papa und Oma versorgt, aber die können nun mal nicht stillen.
Wenn ich bislang stundenweise abwesend war, habe ich angepumpt. Im Oktober bin ich aber mehrfach jeweils zwei Tage und Nächte am Stück weg.
Zudem habe ich den Eindruck, dass es einfach mit dem Stillen zu ende geht. Ich "weiß", dass die Brust sich dem Bedarf anpasst, aber ich habe ein körperlich sehr anstrengendes Leben (bin sozusagen Berufssportler) und fühle mich erschöpft und einfach "am Ende". Mein Sohn war immer normgerecht entwickelt, ist in den letzten Wochen aber bereits langsamer gewachsen und hat auch langsamer zugenommen. Untergewicht besteht nicht. Kontrolltermin beim Kinderarzt ist in 4 Wochen.
Ich kann die Stillerei nicht mehr leisten und frage mich nun, WIE ich abstillen kann?
Ich würde mich garnicht gut fühlen, im Oktober einfach wegzufahren und zu denken "Ist Papas Problem, wie der jetzt Milch ins Kind und das Kind ans Schlafen bekommt."
Danke!
ich habe einen 8 Monate alten Sohn, den ich aus unterschiedlichen Gründen gerne abstillen würde.
Seit dem 5. Monat isst er Beikost, und eigentlich wollte ich ihn seit mehreren Wochen allmählich abstillen (gemäß der Infos hier aus der Linksammlung).
Das klappt aber nicht!
Zum einen hat er begonnen, nachts fast ununterbrochen zu trinken. Erst dachte ich, es liegt am Zahnen...mittlerweile hat er vier Zähne. Ein paar Wochen später hatte er die Windpocken, da dachte ich, es läge am kranksein...jetzt ist auch das vorbei, und er tut es immer noch. Er meldet sich allerspätestens alle 2 Stunden und trinkt dann mindestens 20 Minuten. Und zwar ist es ein gemächliches Trinken ("nuckel, nuckel, nuckel, schluck...(Pause)... nuckel, nuckel, nuckel, schluck... "usw.). Nach wie gesagt 20 bis 40 Minuten nehme ich ihm die Brust weg, dann schläft er weiter in seinem Bettchen (bei uns im Zimmer), bis zur nächsten Runde. Würde ich ihm die Brust nicht wegnehmen, würde er damit im Mund weiterschlafen und währendessen immer mal ein Schlückchen nehmen.
Hier bekam ich den Tipp, im Liegen zu stillen und einfach selbst weiterzuschlafen: geht aber nicht. Sobald ich einnicke (und die Brustloslasse, sodass diese wackelt...oder das Kind wackelt...ist das sehr schmerzhaft wegen der Zähne, und schon bin ich wieder wach).
Zum anderen trinkt er partout nicht aus der Flasche! Laut Kinderärztin soll er Folgemilch bekommen, nimmt er aber nicht. Egal aus welcher Flasche, mit welchem Sauger, von welcher Firma. Auch keine Pre-Milch.
Essen tut er (nach überstandener Krankheit) wieder ganz gut: Morgens Fingerfood (Z.b. Brot mit butter, gurke, Banane), mittags Gemüse (entweder Stückchen oder Brei), Nachmittags Obst-getreide-Brei und abends seit einigen Tagen Milchbrei - da geht aber auch nur eine bestimmte Sorte mit Bananengeschmack. Selbstgekochten Mich/Gries-Brei isst er nicht.
So, und jetzt ist guter Rat teuer: Laut Kinderärztin muss er unbedingt Folgemilch trinken, wenn ich abstille. Habe schon mehrfach gehört, dass wenn ich ihm die Brust einfach nicht geben würde, würde er dann schon irgendwann die Flasche nehmen. Der Hunger würde den Sauger schon reinzwingen. Zum einen finde ich das übel, mein Sohn ist es auch definitiv nicht gewohnt, dass man ihn schreien lässt oder irgendwie "zwingt".
Anderseits MUSS ich irgendwie bis nächsten Monat abgestillt haben, weil ich es arbeitstechnisch dafinitiv nicht anders hinbekomme. Mein Sohn kommt nicht in die Fremdbetreuung, sondern wird von Papa und Oma versorgt, aber die können nun mal nicht stillen.
Wenn ich bislang stundenweise abwesend war, habe ich angepumpt. Im Oktober bin ich aber mehrfach jeweils zwei Tage und Nächte am Stück weg.
Zudem habe ich den Eindruck, dass es einfach mit dem Stillen zu ende geht. Ich "weiß", dass die Brust sich dem Bedarf anpasst, aber ich habe ein körperlich sehr anstrengendes Leben (bin sozusagen Berufssportler) und fühle mich erschöpft und einfach "am Ende". Mein Sohn war immer normgerecht entwickelt, ist in den letzten Wochen aber bereits langsamer gewachsen und hat auch langsamer zugenommen. Untergewicht besteht nicht. Kontrolltermin beim Kinderarzt ist in 4 Wochen.
Ich kann die Stillerei nicht mehr leisten und frage mich nun, WIE ich abstillen kann?
Ich würde mich garnicht gut fühlen, im Oktober einfach wegzufahren und zu denken "Ist Papas Problem, wie der jetzt Milch ins Kind und das Kind ans Schlafen bekommt."
Danke!