Kind hat sich mit knapp 10 Monaten tagsüber abgestillt
Verfasst: 14.09.2013, 22:01
Mir geht gerade einiges im Kopf rum und ich mag eure Meinung hören.
Ich bin sehr traurig, mein Sohn stillt seit einigen Wochen tagsüber nicht mehr. Nachts noch ca zweimal + beim Aufwachen morgens.
Er ist knapp 11 Monate alt, als er tagsüber aufgehört hat zu stillen war er noch nichtmal 10 Monate alt.
Mich hat das absolut unvorbereitet getroffen, es kam auch ganz plötzlich.
Ich habe mir immer vorgestellt, wie er angelaufen kommt zum Stillen. Für mich war einfach klar, dass ein Kind sich nicht schon so früh entwöhnt wenn es immer nach Bedarf gestillt wird.
Ich bin davon ausgegangen, dass wir noch lange zum Kuscheln, Trösten, Durst löschen ... stillen.
Nachts ist nicht dasselbe, da sind wir beide im Halbschlaf. Manchmal bin ich auch genervt weil er ewig nuckelt und ich weiterschlafen möchte. Das ist nicht das "schöne", bewusste Stillen, das wir tagsüber hatten.
Hintergrundinfos:
Beikost in Form von BLW ab knapp 6 Monaten. Die Mengen waren lange klein, nach jeder Mahlzeit wurde gestillt, dazu noch abends bevor er ins Bett kommt und ab und zu noch zwischendurch.
Dann steigerten sich die Essensmengen, nach Frühstück und Abendessen wollte er nicht mehr stillen. Nachmittags und Abends weiterhin unverändert.
Dann plötzlich noch mehr essen und wenn ich ihn nach dem Essen anlegen wollte, hat er nur einmal genuckelt und dann gebissen. Abends hat er noch gestillt. Das hörte aber auch nach ein paar Tagen auf.
Schlafen tut er seit Beginn im Familienbett, kombiniert mit Federwiege. Zur gleichem Zeit wie er tagsüber aufhörte zu stillen, fing er nachts an länger am Stück zu schlafen.
Flasche hat er noch nie bekommen. Schnuller hat er seit er ca 8 Wochen alt ist, aber nicht oft.
Er hat immer viel gestillt, vor Beikoststart waren die Abstände nicht größer als 2 Std.
Im Stillbuch von Hannah Lothrop steht, dass es Kinder gibt, die sich selber so früh entwöhnen. Aber doch nicht meiner
Ich habe große Angst, dass meine Milchproduktion irgendwann für nachts nicht mehr reicht. Ich hatte bei dem plötzlichen Wegfallen von Stillmahlzeiten nicht einmal Probleme mit harten Brüsten oder ähnlichem. Ich frage mich, ob das darauf hindeutet, dass ich eh schon nicht viel Milch hatte?
Andererseits hat er beim Stillen immer hörbar geschluckt und ab und zu hatte er auch einen Milchbart. Den aber nur nach längeren Stillpausen.
Außerdem bin ich so eine schlimme Glucke wie ich nie sein wollte. Ich komme mit dieser unerwarteten Ablösung aeinerseits nicht klar.
Und reichen die Stillmahlzeiten nachts in dem Alter als Milchmahlzeiten aus? Ich meine, etwas von zwei Milchmahlzeiten/Tag im 1. Lebrnsjahr gelesen zu haben?
Was haben Mütter, deren Kinder tagsüber noch lange stillen, anders gemacht?
Kann "nur" der Schnuller schuld sein? Aber er hat ihn nicht oft (beim Einschlafen, spuckt ihn dann aber aus wenn er schläft und wenn wir unterwegs sind und er jammrig ist, die Brust aber nicht will/wollte) und damals, als wir mit dem Schnuller angefangen haben, habe ich immer erst versucht anzulegen, egal ob Hunger/Durst die Ursache sein konnte oder nicht. Ich wollte keinen Schnuller! Aber mein Sohn wollte dann nicht an der Brust nuckeln, er war erst mit Schnuller zufrieden.
Hatte jemand das auch und das Kind hat dann doch wieder angefangen tagsüber zu stillen?
Mmh, ziemlich konfus und lächerlich gegenüber den wirklichen Stillproblemen. Aber ich muss einfach mal Meinungen dazu hören.
Ich bin sehr traurig, mein Sohn stillt seit einigen Wochen tagsüber nicht mehr. Nachts noch ca zweimal + beim Aufwachen morgens.
Er ist knapp 11 Monate alt, als er tagsüber aufgehört hat zu stillen war er noch nichtmal 10 Monate alt.
Mich hat das absolut unvorbereitet getroffen, es kam auch ganz plötzlich.
Ich habe mir immer vorgestellt, wie er angelaufen kommt zum Stillen. Für mich war einfach klar, dass ein Kind sich nicht schon so früh entwöhnt wenn es immer nach Bedarf gestillt wird.
Ich bin davon ausgegangen, dass wir noch lange zum Kuscheln, Trösten, Durst löschen ... stillen.
Nachts ist nicht dasselbe, da sind wir beide im Halbschlaf. Manchmal bin ich auch genervt weil er ewig nuckelt und ich weiterschlafen möchte. Das ist nicht das "schöne", bewusste Stillen, das wir tagsüber hatten.
Hintergrundinfos:
Beikost in Form von BLW ab knapp 6 Monaten. Die Mengen waren lange klein, nach jeder Mahlzeit wurde gestillt, dazu noch abends bevor er ins Bett kommt und ab und zu noch zwischendurch.
Dann steigerten sich die Essensmengen, nach Frühstück und Abendessen wollte er nicht mehr stillen. Nachmittags und Abends weiterhin unverändert.
Dann plötzlich noch mehr essen und wenn ich ihn nach dem Essen anlegen wollte, hat er nur einmal genuckelt und dann gebissen. Abends hat er noch gestillt. Das hörte aber auch nach ein paar Tagen auf.
Schlafen tut er seit Beginn im Familienbett, kombiniert mit Federwiege. Zur gleichem Zeit wie er tagsüber aufhörte zu stillen, fing er nachts an länger am Stück zu schlafen.
Flasche hat er noch nie bekommen. Schnuller hat er seit er ca 8 Wochen alt ist, aber nicht oft.
Er hat immer viel gestillt, vor Beikoststart waren die Abstände nicht größer als 2 Std.
Im Stillbuch von Hannah Lothrop steht, dass es Kinder gibt, die sich selber so früh entwöhnen. Aber doch nicht meiner
Ich habe große Angst, dass meine Milchproduktion irgendwann für nachts nicht mehr reicht. Ich hatte bei dem plötzlichen Wegfallen von Stillmahlzeiten nicht einmal Probleme mit harten Brüsten oder ähnlichem. Ich frage mich, ob das darauf hindeutet, dass ich eh schon nicht viel Milch hatte?
Andererseits hat er beim Stillen immer hörbar geschluckt und ab und zu hatte er auch einen Milchbart. Den aber nur nach längeren Stillpausen.
Außerdem bin ich so eine schlimme Glucke wie ich nie sein wollte. Ich komme mit dieser unerwarteten Ablösung aeinerseits nicht klar.
Und reichen die Stillmahlzeiten nachts in dem Alter als Milchmahlzeiten aus? Ich meine, etwas von zwei Milchmahlzeiten/Tag im 1. Lebrnsjahr gelesen zu haben?
Was haben Mütter, deren Kinder tagsüber noch lange stillen, anders gemacht?
Kann "nur" der Schnuller schuld sein? Aber er hat ihn nicht oft (beim Einschlafen, spuckt ihn dann aber aus wenn er schläft und wenn wir unterwegs sind und er jammrig ist, die Brust aber nicht will/wollte) und damals, als wir mit dem Schnuller angefangen haben, habe ich immer erst versucht anzulegen, egal ob Hunger/Durst die Ursache sein konnte oder nicht. Ich wollte keinen Schnuller! Aber mein Sohn wollte dann nicht an der Brust nuckeln, er war erst mit Schnuller zufrieden.
Hatte jemand das auch und das Kind hat dann doch wieder angefangen tagsüber zu stillen?
Mmh, ziemlich konfus und lächerlich gegenüber den wirklichen Stillproblemen. Aber ich muss einfach mal Meinungen dazu hören.