Fütterung nach Operation bei herzrankem Baby
Verfasst: 02.09.2013, 21:08
Liebe Stillberaterinnen
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Meine Kleinste (15 Wochen) wird in den nächsten Wochen zum 2. Mal operiert werden müssen, da sie mit einer Herzfehlbildung (Shone-Komplex) zur Welt kam. Da wir nach der Op erstmal nicht werden stillen können, möchte ich gerne euren Rat, wie wir sie in der Zeit füttern sollen. Ich habe gelesen, dass Fingerfeeding bei Herzkindern nicht empfohlen wird. Und beim bechern und löffeln frage ich mich, ob das im liegen ginge, da wir sie die erste Zeit nicht aus dem Bettchen nehmen können. Falls nur die Flasche bleibt, wie sähe das aus, falls es zur Saugverwirrung kommen würde, bringen wir das in dem Alter wieder hin?
Zur Geschichte: die Kleine kam schon kurz nach der Geburt ins Kinderspital, ich durfte sie jedoch noch im
Gebärsaal beidseitig an die Brust anlegen. Bis zur 1. Op an ihrem 8. Lebenstag, durfte ich nur 2x stillen. Ansonsten bekam sie die Flasche. Danach hatte sie erstmal eine Magensonde und später dann die Flasche und Sonde. Sie hatte eine Minimal und Maximalmenge die sie trinken durfte bzw musste und leider einen vorgegebenen Rhythmus. Stillen durfte ich sie in der restlichen Spitalzeit (18 Tage) ca. 10 mal. Da sie schlecht zunahm, wurde die Muttermilch mit Pre-Nahrung angereichert; ich habe leider erst im Nachhinein erfahren, dass es auch anders gegangen wäre und zb der Rahm meiner Milch hätte gegeben werden können und da ich im Überfluss Milch hatte (1,5l abgepumpt) wäre das kein Problem gewesen. Nun ja, jetzt weiss ichs besser.
Die erste Zeit zu Hause, war sehr schwierig, da sie so wenig trank, stillen ging so gut wie gar nicht. Nach 3 Wochen trank sie besser, ab da haben wir die Anreicherung weg gelassen. Stillen ging aber immer noch nicht richtig. Als auch die Gewichtszunahme mit reiner Muttermilch gut war, habe ich eine Stillberaterin hinzugezogen, um einen Versuch zu starten, meine Kleine war mittlerweilen 10 Wochen. Diese empfahl uns, das Bonding nachzuholen, ich solle mich 3 Tage ausschliesslich um die Kleine und ihre Bedürfnisse kümmern und ihr viel Wärme an meiner nackten Brust geben. Sie hat auch mit meinem Mann geredet und ihm erklärt, wie wichtig es sei, dass wir Ruhe hätten und er sich doch bitte in der Zeit um die grösseren beiden Kinder und Haushalt kümmern solle. Und was soll ich sagen; es war erfolgreich! Die ersten 10 Tage brauchte es noch 1-2 Flaschen pro Tag und seither nie mehr! Schnuller haben wir auch verbannt. Auch die Gewichtszunahme gibt uns Recht. So wie es aussieht, war es das fehlende Bonding und eine Saugverwirrung. Und diese Saugverwirrung, möchten wir, wenn möglich dieses Mal umgehen.
Meine Stillberaterin ist für längere Zeit abwesend, daher wende ich mich an euch Forums-Stillberaterinnen, die mir übrigens während der ganzen Zeit unbekannterweise Hoffnung gegeben habt, dass das Stillen möglich sein wird.
Ich würde mich freuen, einen Rat von euch zu bekommen. Danke!
Liebe Grüsse
Soleia
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Meine Kleinste (15 Wochen) wird in den nächsten Wochen zum 2. Mal operiert werden müssen, da sie mit einer Herzfehlbildung (Shone-Komplex) zur Welt kam. Da wir nach der Op erstmal nicht werden stillen können, möchte ich gerne euren Rat, wie wir sie in der Zeit füttern sollen. Ich habe gelesen, dass Fingerfeeding bei Herzkindern nicht empfohlen wird. Und beim bechern und löffeln frage ich mich, ob das im liegen ginge, da wir sie die erste Zeit nicht aus dem Bettchen nehmen können. Falls nur die Flasche bleibt, wie sähe das aus, falls es zur Saugverwirrung kommen würde, bringen wir das in dem Alter wieder hin?
Zur Geschichte: die Kleine kam schon kurz nach der Geburt ins Kinderspital, ich durfte sie jedoch noch im
Gebärsaal beidseitig an die Brust anlegen. Bis zur 1. Op an ihrem 8. Lebenstag, durfte ich nur 2x stillen. Ansonsten bekam sie die Flasche. Danach hatte sie erstmal eine Magensonde und später dann die Flasche und Sonde. Sie hatte eine Minimal und Maximalmenge die sie trinken durfte bzw musste und leider einen vorgegebenen Rhythmus. Stillen durfte ich sie in der restlichen Spitalzeit (18 Tage) ca. 10 mal. Da sie schlecht zunahm, wurde die Muttermilch mit Pre-Nahrung angereichert; ich habe leider erst im Nachhinein erfahren, dass es auch anders gegangen wäre und zb der Rahm meiner Milch hätte gegeben werden können und da ich im Überfluss Milch hatte (1,5l abgepumpt) wäre das kein Problem gewesen. Nun ja, jetzt weiss ichs besser.
Die erste Zeit zu Hause, war sehr schwierig, da sie so wenig trank, stillen ging so gut wie gar nicht. Nach 3 Wochen trank sie besser, ab da haben wir die Anreicherung weg gelassen. Stillen ging aber immer noch nicht richtig. Als auch die Gewichtszunahme mit reiner Muttermilch gut war, habe ich eine Stillberaterin hinzugezogen, um einen Versuch zu starten, meine Kleine war mittlerweilen 10 Wochen. Diese empfahl uns, das Bonding nachzuholen, ich solle mich 3 Tage ausschliesslich um die Kleine und ihre Bedürfnisse kümmern und ihr viel Wärme an meiner nackten Brust geben. Sie hat auch mit meinem Mann geredet und ihm erklärt, wie wichtig es sei, dass wir Ruhe hätten und er sich doch bitte in der Zeit um die grösseren beiden Kinder und Haushalt kümmern solle. Und was soll ich sagen; es war erfolgreich! Die ersten 10 Tage brauchte es noch 1-2 Flaschen pro Tag und seither nie mehr! Schnuller haben wir auch verbannt. Auch die Gewichtszunahme gibt uns Recht. So wie es aussieht, war es das fehlende Bonding und eine Saugverwirrung. Und diese Saugverwirrung, möchten wir, wenn möglich dieses Mal umgehen.
Meine Stillberaterin ist für längere Zeit abwesend, daher wende ich mich an euch Forums-Stillberaterinnen, die mir übrigens während der ganzen Zeit unbekannterweise Hoffnung gegeben habt, dass das Stillen möglich sein wird.
Ich würde mich freuen, einen Rat von euch zu bekommen. Danke!
Liebe Grüsse
Soleia