BES - Wie gehe ich vor?
Verfasst: 02.09.2013, 11:28
Hallo,
ich hoffe, ihr könnt mir mit Rat zur Seite stehen.
Am 11.8. ist meine kleine Tochter A. (unser 1. Kind) zur Welt gekommen, sie wog 4155g bei 55cm. Ich hab sie im KKH ambulant zur Welt gebracht, 5 Stunden später waren wir wieder zuhause. Noch im Kreißsaal hab ich sie das erste mal angelegt.
Nach 3 Tagen hatte sie schon über 500g an Gewicht abgenommen und meine Nachsorge-Hebamme hat mir geraten, ihr etwas Milch zuzufüttern. Wir haben ihr dann 200ml Kunstmilch am Tag gegeben, zunächst mit einer normalen Flasche, dann mit dem Löffel und schließlich mit einer Anti-Kolik-Flasche mit superschwergängigem Sauger. Ich hab sie so oft angelegt wie es ging, manchmal war sie aber auch sehr unzufrieden und saugte dann gar nicht richtig und schrie bloß die Brust an. Wir hatten beinah tägliche Gewichtskontrollen, als sie nach 2 Tagen wieder gut zugenommen hatte, haben wir die Zufütterung abgesetzt, dann hat sie sofort wieder abgenommen; kurz: wir haben "experimentiert" und waren dann bei 5x50ml.
Am 26.8. waren wir dann beim Kinderarzt, weil sie immer noch nicht wieder richtig zugenommen hatte und nur etwa 3700g wog. Der hat sie untersucht und uns dringend geraten, ab sofort so viel wie möglich zuzufüttern (eine Woche zuvor bei der Hüftdisplasie-Untersuchung hatte er noch dem "experimentellen" Zufüttern zugestimmt). Sie war auch sehr quengelig, hat öfter geschrien (vor allem nachmittags/abends), hatte wenig Stuhlgang und zwar regelmäßig, aber nicht so arg viel Pipi.
Das haben wir dann getan, sie war ausgeglichener, schrie kaum noch, hatte jeden Tag Stuhlgang und viel helles/farbloses Pipi und lächelte viel.
Am 29.8. waren wir zur Kontrolle beim Arzt: Voilà, 4000g! Er hat uns geraten, bis zur U3 am 13.9. erstmal so weiter zu machen und die Zufüttermenge nicht zu begrenzen.
Sie trinkt jetzt 6x so viel sie mag, schätzungsweise >120ml im Durchschnitt (manches wird auch wieder ausgespuckt), zusätzlich so oft wie möglich an der Brust (aber gerade abends hat sie dafür keinen Nerv, vormittags läuft es hingegen ganz gut, aber sie trinkt selten länger als 5-10 Minuten). Die Mahlzeiten sind ungefähr alle 3 Stunden, nachts schläft sie einige Stunden am Stück und wir haben i.d.R. nur eine zusätzliche Stillmahlzeit nachts oder früh am morgen vor dem "regulären" Frühstück um/ab 6 oder 7 (je nachdem, wann sie aufwacht). Ich pumpe nach jeder Mahlzeit ab, auch wenn sie vorher an der Brust getrunken hat. Ich kriege so etwa 15ml im Durchschnitt raus, das meiste waren mal ungefähr 22ml...
Ich hab, ehrlich gesagt, keine Ahnung, warum es nicht klappt. Ich hab sie anfangs so oft wie möglich angelegt und sie hat auch gern gesaugt. Nach ein paar Tagen konnte ich auch zum ersten mal ein paar Tropfen Milch aus der Brust drücken, aber bis mal von selbst was heraustropfte, dauerte es bestimmt eine Woche. Inzwischen laufe ich nachts/morgens ein wenig aus und sobald sie mit dem Mund meine Brust berührt, tropft auch Milch aus beiden Seiten. Einen richtigen Milcheinschuß hab ich nicht gespürt, sondern nur, daß alles mit der Zeit fester geworden ist. Trotzdem kommt mir die Milch sehr wenig vor. Übrigens habe ich recht kleine Brüste, AA-Cups waren das vor der Schwangerschaft, inzwischen sind sie runder und fester und größer geworden und A-cups sollten passen (keine Ahnung, ich trage erst gar keine BHs...)
Ich hab mir jetzt in der Apotheke ein BES bestellt - ich mag sie einfach wieder lange und zufrieden an meiner Brust füttern können. Außerdem erhoffe ich mir davon, daß es die Milchbildung stimuliert, damit sie weniger Pulverkram trinken muß. Ich glaube schon nicht mehr daran, sie eines Tages voll stillen zu können (würd es aber sooo gerne!). Worauf ich aber hoffe, ist, daß sie vielleicht mal für eine Mahlzeit am Tag allein von der Brust satt wird, damit wir auch mal einen Ausflug machen können ohne Flaschengedöns.
Zugleich muß ich natürlich aufpassen, daß sie weiter zunimmt, ich kann also nicht fröhlich die Zufüttermenge begrenzen.
Wie gehe ich denn jetzt vor? Schön wäre natürlich auch, sie alle 2 Stunden zu stillen statt wie bisher im 3-Stunden-Rhythmus.
Liebe Grüße
pierrette
ich hoffe, ihr könnt mir mit Rat zur Seite stehen.
Am 11.8. ist meine kleine Tochter A. (unser 1. Kind) zur Welt gekommen, sie wog 4155g bei 55cm. Ich hab sie im KKH ambulant zur Welt gebracht, 5 Stunden später waren wir wieder zuhause. Noch im Kreißsaal hab ich sie das erste mal angelegt.
Nach 3 Tagen hatte sie schon über 500g an Gewicht abgenommen und meine Nachsorge-Hebamme hat mir geraten, ihr etwas Milch zuzufüttern. Wir haben ihr dann 200ml Kunstmilch am Tag gegeben, zunächst mit einer normalen Flasche, dann mit dem Löffel und schließlich mit einer Anti-Kolik-Flasche mit superschwergängigem Sauger. Ich hab sie so oft angelegt wie es ging, manchmal war sie aber auch sehr unzufrieden und saugte dann gar nicht richtig und schrie bloß die Brust an. Wir hatten beinah tägliche Gewichtskontrollen, als sie nach 2 Tagen wieder gut zugenommen hatte, haben wir die Zufütterung abgesetzt, dann hat sie sofort wieder abgenommen; kurz: wir haben "experimentiert" und waren dann bei 5x50ml.
Am 26.8. waren wir dann beim Kinderarzt, weil sie immer noch nicht wieder richtig zugenommen hatte und nur etwa 3700g wog. Der hat sie untersucht und uns dringend geraten, ab sofort so viel wie möglich zuzufüttern (eine Woche zuvor bei der Hüftdisplasie-Untersuchung hatte er noch dem "experimentellen" Zufüttern zugestimmt). Sie war auch sehr quengelig, hat öfter geschrien (vor allem nachmittags/abends), hatte wenig Stuhlgang und zwar regelmäßig, aber nicht so arg viel Pipi.
Das haben wir dann getan, sie war ausgeglichener, schrie kaum noch, hatte jeden Tag Stuhlgang und viel helles/farbloses Pipi und lächelte viel.
Am 29.8. waren wir zur Kontrolle beim Arzt: Voilà, 4000g! Er hat uns geraten, bis zur U3 am 13.9. erstmal so weiter zu machen und die Zufüttermenge nicht zu begrenzen.
Sie trinkt jetzt 6x so viel sie mag, schätzungsweise >120ml im Durchschnitt (manches wird auch wieder ausgespuckt), zusätzlich so oft wie möglich an der Brust (aber gerade abends hat sie dafür keinen Nerv, vormittags läuft es hingegen ganz gut, aber sie trinkt selten länger als 5-10 Minuten). Die Mahlzeiten sind ungefähr alle 3 Stunden, nachts schläft sie einige Stunden am Stück und wir haben i.d.R. nur eine zusätzliche Stillmahlzeit nachts oder früh am morgen vor dem "regulären" Frühstück um/ab 6 oder 7 (je nachdem, wann sie aufwacht). Ich pumpe nach jeder Mahlzeit ab, auch wenn sie vorher an der Brust getrunken hat. Ich kriege so etwa 15ml im Durchschnitt raus, das meiste waren mal ungefähr 22ml...
Ich hab, ehrlich gesagt, keine Ahnung, warum es nicht klappt. Ich hab sie anfangs so oft wie möglich angelegt und sie hat auch gern gesaugt. Nach ein paar Tagen konnte ich auch zum ersten mal ein paar Tropfen Milch aus der Brust drücken, aber bis mal von selbst was heraustropfte, dauerte es bestimmt eine Woche. Inzwischen laufe ich nachts/morgens ein wenig aus und sobald sie mit dem Mund meine Brust berührt, tropft auch Milch aus beiden Seiten. Einen richtigen Milcheinschuß hab ich nicht gespürt, sondern nur, daß alles mit der Zeit fester geworden ist. Trotzdem kommt mir die Milch sehr wenig vor. Übrigens habe ich recht kleine Brüste, AA-Cups waren das vor der Schwangerschaft, inzwischen sind sie runder und fester und größer geworden und A-cups sollten passen (keine Ahnung, ich trage erst gar keine BHs...)
Ich hab mir jetzt in der Apotheke ein BES bestellt - ich mag sie einfach wieder lange und zufrieden an meiner Brust füttern können. Außerdem erhoffe ich mir davon, daß es die Milchbildung stimuliert, damit sie weniger Pulverkram trinken muß. Ich glaube schon nicht mehr daran, sie eines Tages voll stillen zu können (würd es aber sooo gerne!). Worauf ich aber hoffe, ist, daß sie vielleicht mal für eine Mahlzeit am Tag allein von der Brust satt wird, damit wir auch mal einen Ausflug machen können ohne Flaschengedöns.
Zugleich muß ich natürlich aufpassen, daß sie weiter zunimmt, ich kann also nicht fröhlich die Zufüttermenge begrenzen.
Wie gehe ich denn jetzt vor? Schön wäre natürlich auch, sie alle 2 Stunden zu stillen statt wie bisher im 3-Stunden-Rhythmus.
Liebe Grüße
pierrette